Jan R. Behr 🇩🇪
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Jan R. Behr 🇩🇪
@JanRBehr
Stv. Bundesvorsitzender Generation Deutschland | Landesvorsitzender GD RLP | AfD | 🇩🇪



Man kann von Schröder halten was man will, aber er war als Kanzler keine bürgerferne Mimose mit der Aura eines zweitklassigen Stromberg-Verschnitts. Sieht das wer anders?


AfD Hessen distanziert sich von der Aktion 451 – Stellungnahme in eigener Sache Anfang dieses Jahres hat sich in Frankfurt eine neue 451-Gruppe gegründet. Ziel der Initiative ist es, an den Hochschulen präsent zu sein und der dort dominanten linken Hegemonie etwas entgegenzusetzen. Bereits nach dem ersten Treffen kam es zu einem schweren Angriff durch Antifa-Aktivisten. Mehrere Teilnehmer wurden mit Schlägen und Pfefferspray erheblich verletzt, so dass ein Einsatz des Rettungsdienstes erforderlich war. Statt diesen Vorfall zum Anlass zu nehmen, auf die Gefahren linksextremer Gewalt hinzuweisen, reagierte der Landesvorstand Hessen mit einer Verwarnung für ein beteiligtes GD-Mitglied und einem per Rundbrief ausgesprochenen Teilnahmeverbot an unseren Veranstaltungen. Zur Begründung wurde angeführt, die 451-Gruppe sei eine Tarnorganisation der Identitären Bewegung. Diese Einschätzung ist aus mehreren Gründen unzutreffend und schadet der gemeinsamen Sache: Die Zielsetzung der Aktion 451 ist eindeutig: Wir wollen der linken Vorherrschaft an den Hochschulen in Deutschland und Österreich attraktive, intellektuell fundierte rechte Angebote entgegensetzen und Studentengruppen aufbauen. Unsere Treffen leben von ihrer Heterogenität. Es nehmen Burschenschafter, Mitglieder von Partei und Jugendorganisation sowie dissidente Studenten und IB-Aktivisten teil. Diese Vielfalt schafft ein lebendiges und produktives Umfeld. Natürlich sind wir keine "Tarngruppe" für irgendeine andere Organisation. A451 hat eine andere Zielsetzung und Zusammensetzung als GD und IBD. Hätte sich die AfD-Hessen die Zeit genommen, einmal anzufragen und das Gespräch zu suchen, wäre dieses Mißverständnis sofort aufgeklärt worden. Der Landesvorstand der AfD Hessen erkennt zwar das Ziel unserer Arbeit in seinem Schreiben ausdrücklich an, behindert es aber gleichzeitig. Er fordert vor allem die jungen Parteimitglieder der AfD auf, dass sie sich ausschließlich in parteieigenen Strukturen engagieren sollten. Diese Forderung wirkt angesichts der Realität wenig überzeugend. Bundesweit existieren derzeit kaum nennenswerte, sichtbare Hochschulinitiativen der AfD oder der Generation Deutschland. Die Aktion 451 bietet hier eine funktionierende Alternative an: Lesekreise, Sport, gemeinsame Freizeitaktivitäten und gegenseitige Unterstützung. Unser Konzept hat sich bereits an mehreren Universitäten bewährt. Gerne stellen wir unsere Erfahrungen und Strukturen auch parteinahen Gruppen zur Verfügung. Wir haben kein Interesse daran, eine Auseinandersetzung in die Partei zu tragen. Den Angriff auf uns durch den hessischen AfD-Landesvorstand können wir jedoch nicht unkommentiert lassen. Eine starke Partei und starke außerparteiliche Gruppen sind Teile derselben Auseinandersetzung mit der linksliberalen Vorherrschaft in unseren Ländern. Österreich scheint einen Schritt weiter zu sein, die FPÖ hat begriffen, welches Potential in unabhängiger Arbeit außerhalb der Partei liegt. Die Freiheitliche Jugend und die Aktion 451 agieren dort gemeinsam, wo es sinnvoll ist.






















