Omas Gegen Rechts Köln
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Omas Gegen Rechts Köln
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Diese Aufruf ist mehr als irritierend!







"Im März 1968 startete das kommunistische Regime in Polen eine antisemitische Kampagne, die einen Großteil der verbliebenen Juden aus dem Land vertrieb. Wie war das möglich in einem System, das Antisemitismus offiziell zu verbieten behauptete? Weil das Regime die Sprache, nicht aber den Inhalt änderte. Die Kommunisten nannten die Kampagne „antizionistisch“. In der Praxis fungierte „Zionist“ jedoch als Codewort für Jude. Antizionismus wurde zum politisch akzeptablen Vokabular, durch das Antisemitismus erneut zum Ausdruck gebracht, legitimiert und durchgesetzt werden konnte. Derselbe Mechanismus ist auch heute noch sichtbar. Wiederum verschleiern Kommunisten, Islamisten und ihre Mitläufer den Antisemitismus mit der Sprache des Antizionismus. Legitime Kritik an Israel ist eine Sache. „Zionist“ zu einer Beleidigung zu machen, Juden kollektiv zu verdächtigen und Drohungen, Einschüchterungen oder Gewalt als antikolonialen Widerstand zu rechtfertigen, ist etwas ganz anderes. Dann handelt es sich nicht mehr um prinzipiengeleitete politische Kritik. Es ist ein alter Hass im neuen ideologischen Gewand. Die Lehre aus dem Jahr 1968 ist, dass Antisemitismus selten offen zu Wort kommt. Er versteckt sich hinter modischen Parolen, moralischer Selbstdarstellung und ideologischer Tarnung. Doch das Ziel bleibt dasselbe. Wir wissen, wohin dieser Weg führt. Deshalb muss er frühzeitig erkannt, beim Namen genannt und bekämpft werden, bevor Rhetorik erneut in Ausgrenzung, Gewalt und Angst umschlägt."


















