Moser Realoaded

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@MRealoaded53702

Katılım Şubat 2026
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Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@AlexSchaumburg Das ist alles was Ihnen zu den israelischen Verbrechen im WJL einfällt? Dass dort ständig Leute schikaniert, bedroht, an ihrem Fortkommen gehindert und sogar getötet werden ist Ihnen kein Thema?
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Alexander Schaumburg🇮🇱🇺🇦🇮🇷 این آخرین نبرده
Diese Kampagne unterscheidet sich in nichts von den Bildern des "hässlichen Juden", die der Stürmer veröffentlichte. Sie zielt einzig auf ästhetische Abscheu und niedrigste Instinkte, sie will Hass, Ekel und Mordlust wecken. Der Diskurs ist ein- für allemal zuende. Es gibt nur noch Hetzpropaganda.
Alexander Schaumburg🇮🇱🇺🇦🇮🇷 این آخرین نبرده tweet media
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Faika El-Nagashi
Faika El-Nagashi@el_nagashi·
Ich habe über Orbáns Gesetz und das EuGH-Urteil dazu geschrieben: Die Meinungsfreiheit aus ideologischen Gründen einzuschränken ist falsch – genauso falsch ist es, sie mit ideologischen Argumenten einzufordern. @exxpressat exxpress.at/meinung/faika-…
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Moser Realoaded
Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@NikolausWildner Und was wollen Sie, Herr Wildner, uns damit sagen? Lassen Sie den jungen Leuten doch ihre berechtigte Wut. Nur weil Sie offenbar kein Problem damit haben, dass an die 100.000 Leute von Israel zerbombt wurden, muss das nicht für andere gelten.
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Nikolaus Wildner
Nikolaus Wildner@NikolausWildner·
Der österreichische Ex-Skirennläufer und Aktivist Julian Schütter ist auch an der Neuauflage der „Global Sumud Flotilla“ (ursprünglich) in Richtung Gaza beteiligt, und er nutzt diese Gelegenheit, um sein Publikum mit einem Update seiner Weltanschauung und seiner Mission zu versorgen. Laut Schütter steht die „Global Sumud Flotilla“ stellvertretend für eine Welt, die zunehmend zum Opfer einer „sich ausbreitenden kolonialen Besatzung“ und der „imperialen Unterdrückung der Epstein-Klasse“ wird, während letztere „getrieben wird von ihrer zionistischen Ideologie und den Zwängen des Kapitalismus“. In einem anderen Ausschnitt erklärt Schütter, in einem scheinbaren Widerspruch, dass der „koloniale Kern“, der offenbar auch sein Land, Österreich, umfasst, für die Ausbreitung „der Verbrechen und des Terrors“ [der „Epstein-Klasse und ihrer zionistischen Ideologie“] mitverantwortlich ist, weil der „koloniale Kern“ diese „Barbarei“ nicht stoppt. Dazu Schütter: „An dieser Degeneration unserer Gesellschaft beteiligen wir uns nicht.“ Schütter hat damit gedanklich den nächsten Schritt vollzogen: Der Staat Israel, dessen Namen er, möglicherweise bewusst, über weite Strecken nicht in den Mund nimmt, ist in Schütters Weltanschauung nicht mehr bloß Teil bzw. Außenposten des „kolonialen Kerns“, sondern mittlerweile eine Bedrohung sogar für den „kolonialen Kern“ selbst geworden - und damit für die gesamte Menschheit. Diese postulierte globale Bedrohung durch die „Epstein-Klasse“ und ihrer „zionistischen Ideologie“ hebt somit auch das Machtgefälle zwischen dem „kolonialen Kern“ und der „indigenen Bevölkerung des besetzten Palästina“ auf, da diese beiden Gruppen, laut Schütter, jetzt in Solidarität gegen eine angeblich global ausgeübte „zionistische imperialistische Unterdrückung“ ankämpfen müssen [Schütter: „für meinen Geschmack am liebsten in revolutionären sozialistischen Organisationen“], um eine Zukunft der Menschheit in Freiheit und Frieden noch zu retten - bevor es zu spät ist.
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Dr. Susanne Fürst
Dr. Susanne Fürst@susanne_fuerst·
Der Systemwechsel kommt! 💙 - Im ORF, in der Regierung und im ganzen Land.
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Moser Realoaded
Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@HarryBergmann1 Auch in der SPÖ herrscht Meinungsfreiheit, auch wenn Ihnen das nicht gefällt. Angemerkt sei, dass wegen Israels Teilnahme am ESC Spanien, Irland, Niederlande, Slowenien, Island diesen boykottieren. Nicht ohne Grund.
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Harry Bergmann
Harry Bergmann@HarryBergmann1·
… und sowas habe ich ein halbes Leben lang gewählt.
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Moser Realoaded
Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@TomMayerEuropa @AndiBabler Das ist eine berechtigte Forderung. Falls Sie es vergessen haben, wegen der Teilnahme Israels am ESC haben Spanien, Irland, Niederlande, Slowenien und Island abgesagt. Dass man Israel nach allem was vorgefallen ist teilnehmen lässt, ist eine ethische Bankrotterklärung.
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Moser Realoaded
Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@NorbertBolz Ein Land, das sich nur halten kann indem es andere mit Waffengewalt unterdrückt oder gleich eliminiert, ist ja wohl eher der Gipfelpunkt der Dekadenz
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Norbert Bolz
Norbert Bolz@NorbertBolz·
Israel ist wohl das einzige Land der westlichen Welt, das nicht dekadent ist.
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Moser Realoaded
Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@Schmitt_News Nicht die geringste Ahnung worum es geht, aber irgendwas dazu posten. So stehts um die Qualität des österreichischen Journalismus.
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Richard Schmitt
Richard Schmitt@Schmitt_News·
Guten Morgen! Das heutige Frühstücks-Posting fällt kurz aus: Die ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung fördert mit 600.000 Euro eine im Fremd-Urin badende Künstlerin sowie mit 500.000 Euro einen Babler-Film, der floppt. Die ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung kürzt behinderten Landsleuten, die mit dem Auto zur Arbeit fahren, die Unterstützung aus dem Mobilitätszuschuss um 50 Prozent von 720 auf 335 Euro und will so 3,5 Millionen Euro einsparen. Wer kann das noch wählen? #Neuwahlen2026
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Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@l_sachslehner Wieviele Besucher hatte die Erwin Pröll Doku? Ach ja, gar keine. War nur im Fernsehen, und ob da überhaupt jemand zugeschaltet hat weiß kein Mensch.
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Laura Sachslehner
Laura Sachslehner@l_sachslehner·
Nur 895 Besucher - die Babler-Doku wird zum Total-Flopp. Ähnlich viele Zuschauer lockte zuletzt das Spitzenspiel der Regionalliga Ost zwischen dem SV Gloggnitz und dem SV Leobendorf an. exxpress.at/politik/nur-89…
Laura Sachslehner tweet media
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Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@AlbertFortell Das ist doch lächerlich. Was die KI Ihnen so erzählt soll ein Argument sein? Selber denken hilft weiter. Taschner hat sich mit einigen Aussagen z.B. Klima, von der Wissenschaft zu weit entfernt, er hintertreibt damit die Arbeit von anderen Forschern.
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Albert Fortell
Albert Fortell@AlbertFortell·
Prof.Taschner - Uni Wien Skandal des Senats/3: Im Anhang die Senatsmitglieder, ursächlich für die ideologisch linke Skandalentscheidung (nehme an, nicht alle, Details weiß man nicht). Fest steht für mich aber: Die Mehrheit der ÖH Vertreter steht links bis links extrem. Nach detaillierten Fragen in "GROK" und "Chatgpt" nach der ideologischen Ausrichtung (links/rechts) hier die knackige Analogie (Zitat): "Einordnung in einem Satz Wenn der Senat ein Theaterstück wäre (du bist ja vom Fach): Die Professor:innen spielen „technokratische Verwaltung“ Die Studierenden bringen die politische Dramaturgie rein Und die Regie? 👉 liegt ziemlich klar im linken bis mitte-linken Lager" (Zitat Ende). Das erklärt zunächst einmal sehr viel. Hinzu kommt natürlich auch bei den Professoren die Möglichkeit der ideologischen Zuordnung - und die ist in den meisten Fällen ähnlich (nicht bei allen): Eine von mir subjektive Zusammenfassung einiger Entscheidungsträger (nix Sternderl, Doppelpunkt, oder ähnlichen Schwachsinn) und sonstiger Punkte: •Kathrin Sartingen (Philologisch-Kulturwissenschaft- Oh Gott/Anmerkung): Hat 2025 einen offenen Brief gegen eine FPÖ-ÖVP-Regierung mitunterzeichnet (gemeinsam mit vielen Uni-Kolleg*innen). Klar links. •Kritische Liste GakuPlumIG (3 Mandate): Klar links (mit Gender/Diversitäts etc.GaGa) •Christa Schleper (Lebenswissenschaften/ Anmerkung:Oh mein Gott - Orchideen"Studium"):UNIVIT-Liste - klar Links •Elisabeth Brameshuber (Rechtswissenschaft) - GROK: Ihre Forschung und Konferenzen zu „Collective Bargaining“ zeigen eine *sozial-progressive, arbeitnehmerinnenorientierte Haltung* (links). Zu guter Letzt die Zusammensetzung (siehe Grafik) der inzwischen teilweise linksradikalen ÖH sagt auch alles über den Ober/und Unterbau aus, inklusive dem ehrenwerten Senat und dessen absurd unverschämter Entscheidung Prof. Taschner betreffend.... PS: Den Herrn Vorsitzenden (Germanist mit Gender und Diversitäts GaGa - würden manche sagen), der sich Entscheidungen über einen anerkannten Mathematik Professor herausnimmt, lasse ich hier außen vor, da schon erwähnt.
Albert Fortell tweet mediaAlbert Fortell tweet media
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Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@FranzSchellhorn Schon mal gehört: „Alle Räder stehen still…“. Ohne Arbeiter wären die kapitalistischen Bonzen verloren. Sie könnten nur ihr Erbe aufessen. Also danke für gar nichts.
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Moser Realoaded
Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@macblue4u Das stimmt nicht. Alle Welt hat die Freilassung der Geiseln gefordert. Sanders unreflektierte Haltung pro Israel, ihre Kritik an der Forderung nach Lieferstopp von Waffen haben vielmehr mit der Streichung zu tun. Und außerdem heißt es, die Zusammenarbeit sei schwierig gewesen.
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MacBlue 🙏 ‎🇨🇭🫶🇮🇱
Wenn echte Haltung den Job kostet: Solidarität mit Sarah Maria Sander! Es ist ein Armutszeugnis für die Kulturszene: Die Schauspielerin und Journalistin Sarah Maria Sander wurde aus dem Film „Die Todessehnsucht der Maria Ohm“ gestrichen, nachdem sie in einem Video mutig die Freilassung der israelischen Geiseln gefordert hatte. Das ist die bittere Realität der Cancel Culture. Während viele andere Künstler nur Gratismut beweisen und sich moralisch inszenieren, zahlt Sarah einen echten Preis für ihre Prinzipien. Dass sie vor dem Berliner Kammergericht für ihre vertraglichen Rechte kämpft und sich nicht mit 50.000 Euro zum Schweigen bringen lässt, zeugt von unglaublicher Charakterstärke. Wer sich heute für die Existenz Israels und westliche Werte einsetzt, wird von der vermeintlich toleranten Branche sofort fallen gelassen. Wir dürfen nicht schweigen, wenn konservative und pro-israelische Stimmen mundtot gemacht werden. Meinungsfreiheit bedeutet auch, Wahrheiten auszusprechen, die dem Mainstream nicht passen. Volle Solidarität mit Sarah Maria Sander in ihrem Kampf für Gerechtigkeit! Wir brauchen mehr Menschen, die Rückgrat zeigen, statt den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. #SarahMariaSander #Solidaritaet #ProIsrael #Meinungsfreiheit #CancelCultureNeinDanke #StandWithIsrael @SarahMSander m.youtube.com/watch?v=W_82SX…
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Moser Realoaded
Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@62Odo @thomaseisenhuth Nur gibt es Sachen, die sind nicht zu widerlegen, nämlich Naturgesetze. Und wie die Schwerkraft ist auch der Treibhauseffekt keine Ansicht. In dem Vergleich wäre im übrigen Taschner ein Vertreter des geozentrischen Weltbild, denn er vertritt längst widerlegte Thesen.
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THOMAS EISENHUTH
THOMAS EISENHUTH@thomaseisenhuth·
Die Universität Wien verweigert Österreichs bekanntestem Mathematiker Rudolf Taschner eine Ehrung, weil er politisch nicht auf links-grüner Linie ist und es wagt, die Gender-Ideologie und die Hysterie ums Klima zu kritisieren. Quelle: Servus TV vom 30. April 2026
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Moser Realoaded
Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@miep_miep_miep Das wäre ungefähr so intelligent wie jetzt mit einer Israelfahne durch die Stadt zu spazieren. Aber beweist zugleich gar nichts. Denn Israel hat sich in den letzten Jahren völkerrechtlich disqualifiziert. Die Wut auf Israel hat nachvollziehbare Gründe.
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Terence Dill
Terence Dill@miep_miep_miep·
Ob der Antisemitismus "wirklich so ein Problem ist", lässt sich sehr leicht beantworten: Einfach einen Davidstern ans Revers pinnen und einen Monat lang durch die Stadt spazieren. Außerhalb der Elfenbeinturmbezirke. Wobei, auch dort gibts durchaus Erfahrungslernen. Freundschaft!
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Moser Realoaded
Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@FHollwarth Taschner kann doch sagen was er will. Niemand verbietet ihm das. Aber er beschädigt mit einigen seiner Aussagen die Wissenschaft, weshalb die Universität davon Abstand genommen hat ihn zu auszuzeichnen. Der angesprochene chilling effect findet in anderen Bereichen statt.
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Florian Höllwarth
Florian Höllwarth@FHollwarth·
Die Entscheidung der Universität Wien, dem Mathematiker Rudolf Taschner die geplante Ehrung zu verweigern, wirft erhebliche grundrechtliche und wissenschaftspolitische Fragen auf. Nach den vorliegenden Berichten erfolgte die Absage insbesondere aufgrund von Äußerungen Taschners zu Themen wie Gender Studies und Klimawandel. Sollte dies zutreffen, ist diese Maßnahme in mehrfacher Hinsicht problematisch: Sie berührt nicht nur die verfassungsrechtlich gewährleistete Meinungsfreiheit, sondern auch die Freiheit der Wissenschaft. Gerade Universitäten sind Orte des offenen Diskurses und der pluralistischen Auseinandersetzung. Die Sanktionierung unbequemer oder vom Mainstream abweichender Meinungen steht im klaren Spannungsverhältnis zu diesem Selbstverständnis. Eine Ehrung von wissenschaftlicher Leistung nachträglich von weltanschaulichen Positionierungen abhängig zu machen, lässt Zweifel an der inhaltlichen Neutralität und institutionellen Unabhängigkeit der Entscheidungsträger aufkommen. Besonders kritisch erscheint dabei, dass offenbar nicht die wissenschaftliche Qualifikation oder das Lebenswerk des Betroffenen infrage gestellt wurden, sondern seine öffentliche Meinungsäußerung. Eine solche Praxis läuft Gefahr, einen „chilling effect“ auf den akademischen Diskurs auszulösen: Wer befürchten muss, wegen legitimer Meinungsäußerungen sanktioniert zu werden, wird sich künftig zurückhalten. Insgesamt wirkt das Vorgehen der Universität weder transparent noch sachlich überzeugend begründet. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird und bestimmte Meinungen institutionell privilegiert, andere hingegen sanktioniert werden. Für eine Einrichtung, die sich der Wissenschaft und ihrer Freiheit verpflichtet sieht, ist das ein bedenkliches Signal. @univienna @DiePressecom @derStandardat @RABeneder @sascha_flatz @luciammann @exxpressat
Florian Höllwarth tweet media
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Moser Realoaded
Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@NikolausWildner Und was genau ist ihr Problem damit? Widerständigkeit gegen israelische Unterdrückung möchte ich den Palästinensern schon zugestehen. Nichts anderes bedeutet Sumud in dem Zusammenhang.
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Nikolaus Wildner
Nikolaus Wildner@NikolausWildner·
Dabei stellt sich auch die Frage, wie der (bewusst?) zweideutige Name der „Global *Sumud* Flotilla“ zu verstehen ist: Als „Globale Flottille des *[palästinensischen] Sumud*“, oder als „Flottille des *globalen Sumud*“, was immer das auch heißen mag. Aussagen früherer TeilnehmerInnen (G. Thunberg) legen durchaus nahe, dass sie den gedanklichen Rahmen dieser Aktion auch als Grundlage eines von ihnen angestrebten und von ihnen (mit)angeführten globalen Prozesses verstehen möchten.
Nikolaus Wildner@NikolausWildner

Die nächste Ausgabe der sogenannten „Gaza Sumud Flotilla“ ist von Israels Marine gestoppt worden, 175 Teilnehmende seien verhaftet worden. Diese Aktion liefert neuen Stoff für, bereits geführte, Debatten über Völker- und Seerecht und Israels Seeblockade vor Gaza - und für neue Polemik zwischen AktivistInnen und Israels Außenministerium. Worüber in westlichen Medien dabei erstaunlich wenig, bzw. gar nicht, gesprochen wird, ist der Name dieser Aktion - „Gaza *Sumud* Flotilla“. Ich habe in dutzenden (westlichen) Artikeln noch nie (bewusst) den Versuch gesehen, den Begriff *Sumud* 1. zu verstehen und 2. zu erklären. Jeder arabischsprachigen Person ist der Begriff bzw. das Konzept *Sumud*/صمود als vermutlich DAS zentrale Konzept des palästinensischen Nationalismus bekannt. Übersetzt würde das so etwas wie „Standhaftigkeit“ ergeben, aber für ein Konzept, das in sich eine kollektive Erzählung über die Wirklichkeit bündelt, ist eine einfache wörtliche Entsprechung nur eine oberflächliche Annäherung. Das Konzept *Sumud*/صمود („Standhaftigkeit“) bildet eine Art Triade, gemeinsam mit den Begriffen *Sabr*/صبر („Geduld“) und *Muqawamah*/مقاومة („Widerstand“). *Sumud* ist gewissermaßen die zivile, passive Form der *Muqawamah*. PalästinenserInnen praktizieren *Sumud*, laut diesem Konzept, dadurch, dass sie *ungeachtet der Umstände* nicht dem *Muhtall*/محتل („Besatzer“=Israel) weichen und dadurch einerseits ihren Anspruch auf das Land verteidigen und andererseits auch die Grundlagen für den *Muqawim*/مقاوم („Widerstandskämpfer“=Hamas etc.) schaffen, dass dieser mit Waffengewalt zu *Tahrir*/تحرير („Befreiung“=von Israels Existenz auf dem Gebiet des *historischen Palästina*) und letztendlich zu *Auda*/عودة („Rückkehr“=der Nachfahren palästinensischer Flüchtlinge von 1948) führen kann. Der 7. Oktober 2023 war der versuchte Beginn einer Umsetzung dieser Konzepte in die Praxis und wurde dementsprechend entlang dieser Begrifflichkeiten von einem überwiegenden Großteil der palästinensischen und arabischen Öffentlichkeit begrüßt und gefeiert. Der westliche Diskurs über diese Ereignisse folgt jedoch seinen eigenen Begrifflichkeiten und den diesen zugrundeliegenden Vorstellungen und Prämissen, die nicht wenige Menschen im Westen, implizit oder explizit, als universelle Denkmuster und Wertekataloge betrachten. Der Begriff *Sumud* als Herzstück der Bezeichnung *Gaza Sumud Flotilla* wird dadurch für die Augen und Ohren einer westlichen Leser- und Hörerschaft durchsichtig bzw. unsichtbar, weil im Bewusstsein der westlichen Öffentlichkeit für diesen Begriff kein Anknüpfungspunkt existiert. Stattdessen wird die „Gaza Sumud Flotilla“ über die deklarierten Absichten ihrer Aktivität in einem unmittelbaren Bezugsraum dargestellt: Die Rede ist dann von *Hilfsschiffen* und einer *humanitären Flotte* - Begriffe, die das humanistische, humanozentrische Weltbild des Westens zum Ausdruck bringen, von dem viele im Westen nicht wissen dürften, dass es sich dabei lediglich um *ein mögliches*, aber keineswegs um *das universelle* Weltbild handelt. Dementsprechend schwierig scheint es auch für die meisten Menschen im Westen den *Nahostkonflikt* zu *lesen*, zu *verstehen* und zu *deuten*, weil sie, ohne dass es ihnen bewusst ist, ein (also ihr) Erklärungsmuster über die Realität dieses Konflikts legen, das manches erfasst, manches verzerrt und manches unsichtbar macht. Ein Teil dieser Praxis besteht auch darin, in erster Linie bzw. praktisch ausschließlich *Taten* und *Handlungen* der Beteiligten zu beobachten und zu bewerten, anstatt (unvoreingenommen) gleichzeitig zu versuchen, die Begriffs- und Gedankenwelten der Konfliktparteien zu erschließen, um so einen Eindruck davon zu bekommen, welche *Bedeutungen* diese Handlungen in den jeweiligen Welten der Handelnden einnehmen - und welche *Funktionen* sie aus diesen Bedeutungen heraus, laut den Handelnden, erfüllen sollen.

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Christian Ebner 🇦🇹
Christian Ebner 🇦🇹@ChrisEbner_CFU·
Der Median-Arbeitnehmer verdient in Österreich € 39.000 netto, aber Arbeitgeber zahlt dafür € 72.000. Wir werden von der Regierung brutal abgezockt. Gut regierte Staaten wie die Schweiz kommen mit deutlich weniger Steuergeld aus.
Christian Ebner 🇦🇹 tweet media
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Moser Realoaded
Moser Realoaded@MRealoaded53702·
@dieternuhr Sie verstehen den Unterschied zwischen Trainer und Spieler nicht? Aua.
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Dieter Nuhr
Dieter Nuhr@dieternuhr·
Claudia Roth wünscht sich mehr Trainerinnen in der Männerbundesliga! Brauchen wir nicht auch mehr Spielerinnen in der Männerbundesliga? Und ist das nicht alles irgendwie transphob?
Dieter Nuhr tweet media
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