Michael S. Langer

5.7K posts

Michael S. Langer banner
Michael S. Langer

Michael S. Langer

@MSLChess

Schach: NSV, Bezirk BS, SBG und CSA. Sport: LSB NDS und SSB BS. Rundfunkrat NDR. Kuratoriumsmitglied BS-Stiftung. Bekennender Zweifler 🇪🇺

Wolfenbüttel, Deutschland Katılım Haziran 2019
680 Takip Edilen462 Takipçiler
Sabitlenmiş Tweet
Michael S. Langer
Michael S. Langer@MSLChess·
Humanismus ist unverhandelbar. Gerade gehört und für mehr als gut befunden #HumanRights
Wolfenbüttel, Deutschland 🇩🇪 Deutsch
3
0
13
7.8K
Carsten Brennecke
Carsten Brennecke@RABrennecke·
Die #Brandmauer ist kein politisches Prinzip — sie ist ein Denkfehler. Der sächsische Landtag hat das heute eindrucksvoll demonstriert Der sächsische Landtag hat eine lehrreiche Stunde erteilt — unfreiwillig, aber umso wertvoller: Meine @Die_Gruenen beantragten, kleine Schlachtbetriebe bei den Fleischuntersuchungsgebühren zu entlasten. Ein sachlich vernünftiges Anliegen: Kleinbetriebe sind gegenüber Großbetrieben strukturell benachteiligt, das wollten die Grünen korrigieren. Die schwarz-rote Koalition stimmte dagegen. #AfD und BSW stimmten zu. Der Antrag wurde angenommen. Was folgte, war bezeichnend: Fraktionsvorsitzende Franziska Schubert zeigte sich „sehr bestürzt" und erklärte, man habe „zu keinem Zeitpunkt eine Mehrheit mit der AfD gesucht". Die Grünen kündigten an, künftig besser aufzupassen, „dass es keine Mehrheiten durch die AfD gibt". Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der Antrag war inhaltlich richtig. Die Grünen stehen selbst dazu. Aber das Ergebnis ist trotzdem ein Problem — weil die "falschen" Leute zugestimmt haben. Genau das ist der Denkfehler, der hinter der gesamten Brandmauer-Doktrin steckt. Ein politischer Antrag ist entweder sachlich gut oder schlecht. Diese Bewertung ändert sich nicht dadurch, wer ihm zustimmt. Kleine Schlachtbetriebe werden entlastet oder nicht. Die Parteifarbe der zustimmenden Fraktion ändert an der Sache selbst rein gar nichts. Wer die Brandmauer-Logik konsequent zu Ende denkt, kommt zu einem absurden Ergebnis: Die @AfD erhält faktisch ein Veto gegen jeden Antrag der anderen Parteien — sie muss nur zustimmen, und schon ist der Antrag politisch kontaminiert. Die Partei, die man ausgrenzen will, bekommt damit einen Einfluss, den sie sich durch eigene Mehrheiten niemals erarbeitet hätte. Wer hat hier eigentlich wen im Griff? Die Brandmauer-Doktrin schadet der Sachpolitik, lähmt Parlamente und kehrt das Wesen demokratischer Abstimmungen um. Was in einem Parlament zählen sollte, ist allein die Frage: Ist ein Antrag gut? Dann soll er beschlossen werden — unabhängig davon, wer sonst die Hand hebt. Demokratie heißt Entscheidung nach Inhalt, nicht nach Absender.
🅱️aha@baha_jam

Das kriegst du nicht mehr gespinnt.

Cologne, Germany 🇩🇪 Deutsch
48
212
944
20.8K
Michael Jahn
Michael Jahn@Michael_Jahn_GB·
@RABrennecke @Die_Gruenen In deinem letzten Absatz plädierst du für die Abschaffung des Fraktionszwangs und die Auflösung von Regierung- und Oppositionsfraktionen?
Deutsch
6
0
8
408
jens.hauschke
jens.hauschke@HauschkeJ·
Mir geht das Herz auf. Mit dem Ex zwei Kinder der wiederum mit seiner Ex drei Kinder hat - ein Fest für künftige Therapeuten-Generationen. Und: natürlich ist das „Wunschkind“ von diesem Mann noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.
jens.hauschke tweet media
Deutsch
3
0
7
204
Michael S. Langer
Michael S. Langer@MSLChess·
@mueller_sepp @igbce Haltet endlich wieder die Realität aus! Euer Geflenne ist nicht auszuhalten. Ja, Ausgelacht werden ist blöd. Aber ein Kanzler, der so dermaßen kommunikativ limitiert auftritt, provoziert solche Reaktionen halt
Deutsch
0
0
0
21
Sepp Müller
Sepp Müller@mueller_sepp·
Als überzeugtes Mitglied einer Gewerkschaft, der @igbce , welche im @dgb_news organisiert ist, distanziere ich mich maximal von den Störern des Kongresses während der Rede des Bundeskanzlers. Ihr habt wirklich nichts begriffen.
Deutsch
781
58
785
46.7K
Mark Schieritz
Mark Schieritz@schieritz·
Glaube viele Brüllaccounts sind deshalb so sauer auf den Xit weil sie ahnen dass sie Einfluss verlieren wenn sie hier unter sich sind.
Deutsch
171
14
222
18.2K
Thorsten Cmiel
Thorsten Cmiel@CmielThorsten·
@MSLChess Es ist so unfassbar ungenau formuliert von dir. Meinst du Schnitzer oder den Kommentator?
Deutsch
1
0
0
61
Michael S. Langer
Michael S. Langer@MSLChess·
Und hier erklärt @Sunnymica herausragend, warum in D die verschi…#noafd so leichtes Spiel hat. Systemversagen pur! Danke für den Text
💙💛 Regina Laska@Sunnymica

Monolog mit dem Bundeskanzler Herr Merz, ich habe das SPIEGEL-Gespräch mit Ihnen gelesen. Die Schlagzeile über Ihr Gefühlsleben kennen inzwischen wohl alle, aber Sie haben ja noch über weit substanziellere Dinge gesprochen. In einigen Punkten gehe ich sogar d’accord: Sie weigern sich zu Recht, gegen Trump zu poltern, weil das nichts bringt. Sie öffnen die Tür zum europäischen Nuklearschirm mit Frankreich und teilen glücklicherweise nicht Markus Söders martialisches Gerede von der „letzten Patrone der Demokratie“. Darauf stehe ich auch nicht. An einem Satz bin ich jedoch hängengeblieben: „Ich bin seit 20 Jahren der erste Kanzler, der den Deutschen sagt: Unsere Wohlstandsillusion wird nicht halten.“ Hier möchte ich, bei allem Respekt, ein Fass aufmachen. Welche Wohlstandsillusion meinen Sie eigentlich, Herr Bundeskanzler? Sie verwenden diesen Begriff ja recht inflationär. Meinen Sie die Illusion des Landes, das die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ist? Oder die der deutschen Haushalte, die zusammen ein Privatvermögen von rund 15 Billionen Euro besitzen? Eine Zahl, gewaltiger als die Wirtschaftsleistung von Frankreich und Italien zusammen. Wohlstand gibt es bei uns satt und genug – aber von diesem Wohlstand sprechen Sie vermutlich nicht, oder? Ich ehrlich gesagt auch nicht. Denn rund zwei Drittel dieses unfassbaren Vermögens liegen in den Händen der obersten zehn Prozent. Die unteren 50 Prozent teilen sich klägliche drei Prozent. In Zahlen: 3. Es ist ja noch ernüchternder: Der mittlere deutsche Haushalt ist ärmer als der italienische, spanische oder französische. Die Reallöhne stagnierten in den 2000ern, Mieten in Großstädten haben sich verdoppelt, Sozialabgaben sind gestiegen. Offenbar versteckt sich die „Wohlstandsillusion“ irgendwo im Leben von uns „Normalos“? Die Krankenschwester aus Magdeburg mit 30 Beitragsjahren und einer Rentenerwartung von 1.100 Euro hat keine Illusionen. Sie hat einen Taschenrechner. Schon immer. Der Trick steckt im Wort selbst. In Ihrem Wort. ☝️ Die „Wohlstandsillusion“ haben Sie nämlich selbst erfunden – und zwar schon 2004. Damals veröffentlichten Sie Ihr Buch „Nur wer sich ändert, wird bestehen“. Das war die Zeit, als Gerhard Schröder mit der Machete der Agenda 2010 den Arbeitsmarkt deregulierte und Millionen Menschen in den Niedriglohnsektor schickte. Ihnen war das offenbar noch nicht genug. Damals war Ihre These: Deutschland geht unter, wenn wir nicht radikal umsteuern. Was passierte wirklich? Fünfzehn Jahre Wachstum, Rekordbeschäftigung, Rekordexporte. Die Steuereinnahmen verdoppelten sich. Was nicht stieg, waren die unteren Reallöhne. Was sich verschob, war das Vermögen – immer weiter nach oben. Sie hatten 2004 nicht recht, Herr Bundeskanzler. Sie hatten ein ideologisches Programm. Und das wärmen Sie nun, 22 Jahre später, einfach wieder auf. Mit denselben Rezepten und denselben Verlierern. Ihre „Wohlstandsillusion“ ist ein rhetorischer Kniff, um die Schuld an teuren Sozialtöpfen dem „nimmersatten Bürger“ zuzuschieben: „Hört auf, euch was vorzumachen, werdet realistisch!“ Warum eigentlich? Ist es nicht genau umgekehrt? Zahlen wir nicht jeden Monat pünktlich unsere Abgaben für Gesundheit, Pflege und Rente? Und ja, zur ehrlichen Bilanz gehört auch: Ich habe jahrelang in eine Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Eine Versicherung! Beitrag gegen Leistungsanspruch. Was die Hartz-Reformen daraus machten, war ein stiller Vertragsbruch: Wer 30 Jahre eingezahlt hatte, bekam plötzlich dasselbe wie jemand, der nie eingezahlt hatte. Beitragsjahre? Einfach wegradiert. Das ist das Muster: Du zahlst ein, du bekommst weniger als versprochen, die Differenz bleibt im System. Genau diese Logik wollen Sie nun auf Gesundheit, Rente und Pflege ausweiten. Nicht offen, sondern hinter dem Begriff der „Illusion“ versteckt – als wäre der Anspruch der Versicherten das Problem und nicht das gebrochene Versprechen der Politik. Heute, im Jahr 2026, drängt sich die Frage auf, ob nicht vielmehr die Illusionen der Politik geplatzt sind: ☝️ Die Illusion, man könne die Bundeswehr drei Jahrzehnte kaputtsparen. ☝️ Die Illusion, massiv auf russisches Gas zu setzen, während Putin bereits Tschetschenien, Georgien und die Krim überfiel. Diese Entscheidungen haben wir Bürger nicht getroffen. Aber wir baden sie aus. Dass wir wegen einer verpatzten Energiewende höhere Preise zahlen, ändert nichts an der Tatsache, dass wir für unsere soziale Absicherung gearbeitet und eingezahlt haben. Aber jetzt sollen wir die „Wohlstandsillusion“ abbauen? Welche denn? Die mit den hohen Mieten oder die mit den stagnierenden Löhnen? Sollen wir da auch noch was wegnehmen? Warum sparen wir nicht bei der Erbschaftsteuer für Betriebsvermögen im dreistelligen Millionenbereich? Warum nicht bei einer Vermögensteuer oder einer Finanztransaktionssteuer? Warum nicht bei Konzernen, die seit Jahrzehnten Steuern umgehen? Stattdessen setzen Sie bei der Gesundheit, der Rente und der Pflege an. Bereiche, in denen niemand sagen kann: „Dann verzichte ich halt.“ Hier geht es um Krankheit, um das Alter, um die Endlichkeit. Um die drei Säulen, von denen Generationen glaubten, sie seien sicher, weil ein Vertrag sie schützte. „Die Rente ist sicher“, warb die CDU 1986. Generationen haben darauf vertraut und geliefert. Dass das Geld jetzt fehlt, liegt nicht an mangelndem Fleiß, sondern an politischem Management. Jetzt nennen Sie es „Basisabsicherung“ – weil man ja privat hätte vorsorgen können, nein, doch schon eher müssen. Mit welchem Geld eigentlich? Wenn ich Glück habe, halte ich noch durch, bevor ich nicht ins Pflegeheim gehe. Denn bei einem Eigenanteil von 3.500 Euro und einer Durchschnittsrente von 850 Euro ist das Heim für die meisten Frauen schlicht unbezahlbar. Plopp. Da zerplatzt sie, Ihre Wohlstandsillusion. Sie sagten im Interview, Sie besuchten Ihre Eltern alle drei Wochen im Heim. Was das kostet, wollten Sie nicht sagen – nur: „Im Monat ziemlich viel.“ Diese Zahl würde der Durchschnittsrentnerin wohl die Tränen in die Augen treiben, zumal wenn der Sohnemann nicht Friedrich Merz heißt, der noch was besteuern kann. Meine Angst ist nicht hysterisch. Es ist die Angst einer normalen Deutschen, die ihr Leben lang eingezahlt hat und nun sieht, wie ihr das System unterm Hintern weggezogen wird. Währenddessen wird Unternehmen, die „systemrelevant“ sind, das Geld hinterhergeworfen. Erbschaften in Millionenhöhe gehen steuerfrei am Fiskus vorbei, Cum-Ex-Geschäfte wurden jahrelang durchgewunken. „Systemrelevant“ sind offenbar nur die, die zu groß sind, um zu fallen. Ich bin wohl klein genug. Apropos Reform: Während der SPIEGEL Sie befragte, hat Ihr Kabinett heute, am 29. April 2026, das Beitragssatzstabilisierungsgesetz auf den Weg gebracht. 16,3 Milliarden Euro Einsparungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie selbst nannten es heute die „größte Sozialstaatsreform der vergangenen 20 Jahre“. Ich nenne es: längere Wartezeiten, höhere Zuzahlungen, gestrichene Vorsorge. Ich frage: Wofür zahle ich eigentlich diese unfassbaren Beiträge? Und ich habe Glück. Ich kenne Menschen, die sich die Zuzahlungen schlicht nicht mehr leisten können. Schauen wir hin: Zuzahlungen steigen von 5-10 auf 7,50-15 Euro, künftig jährlich anzupassen. Homöopathie ist raus. Hautkrebs-Vorsorge wird „überprüft“, also wahrscheinlich raus. Zahnersatz-Zuschüsse minus 10 Prozentpunkte. Familienmitversicherung beschränkt. Wer wird belastet? Patienten und Kassenmitglieder zusammen mit rund 22 Prozent der Sparsumme. Pharma, Praxen und Kliniken mit 69 Prozent – aber das ist ja der Bereich, in dem die Lobbyarbeit nicht müde wird, alles wieder aufzuweichen, was das Bundestagsverfahren bietet. Stehen lassen werden sich die Patientenanteile. Garantiert. Sei es, wie es ist. Ich habe am Ende dieses Textes meine Argumente jedenfalls nicht auf einen Bierdeckel bekommen und Sie sicher nicht überzeugt. Aber Sie mich auch nicht. Die einzige wirkliche Illusion ist die der Politik: Die Illusion, ein Land dauerhaft regieren zu können, ohne an die Vermögensverteilung heranzugehen. Die Illusion, dass „Reformen“ immer nur unten und in der Mitte ansetzen müssen. Und die Illusion, dass wir Beitragszahler schweigen, wenn man kurz vor knapp die Spielregeln ändert. Das ist die Illusion, die fallen muss, Herr Bundeskanzler. Und sie ist nicht meine.

Deutsch
0
0
0
57
Michael S. Langer
Michael S. Langer@MSLChess·
So auf den Punkt 🙏
💙💛 Regina Laska@Sunnymica

Man könnte die Umfrage als Niederlage einer Regierung lesen. Ich glaube, es ist etwas anderes. Es ist die Quittung für einen Vertrauensverlust, der lange vor Merz begonnen hat und der nicht durch einen Stuhlwechsel zu beheben ist. Wir haben sechzehn Jahre Merkel hinter uns, in denen die Warnungen vor russischer Abhängigkeit und ihren Folgen weggelächelt wurden. Wir haben eine Bundeswehr abgebaut, von der wir jetzt feststellen, dass wir sie brauchen. Wir haben die Energiepolitik so lange zwischen Vorwärts und Rückwärts hin- und hergeschoben, bis weder Industrie noch Bürger noch wussten, woran sie sind. Wir haben zugeschaut, wie die Chip‑Industrie, die Pharma, die Schlüsseltechnologien woanders hingewandert sind, und dann so getan, als sei das ein Naturereignis. Von dem Fehlen eigener KIs und dem ganzen Schwanz, der daran hängt, will ich gar nicht reden. Und wir, die Mehrheit, die das getragen hat, haben Steuern gezahlt, Abgaben gezahlt, gearbeitet, eingezahlt, weitergemacht. Im Vertrauen darauf, dass am anderen Ende des Tages ein Land herauskommt, das funktioniert. Wir sitzen jetzt vor einem politischen Scherbenhaufen, und niemand will erklären, wie er entstanden ist. Stattdessen wird uns gesagt, wir würden zu wenig arbeiten, zu früh in Rente gehen, zu oft krank sein oder seien wir alle zu woke, zu sehr Boomer oder linke Spinner. Die AfD hat darauf eine simple Antwort: die Ausländer. Die Antwort wirkt, nicht weil sie helfen würde, aber weil sie wenigstens eine Antwort ist. Die Mitte hat lange geglaubt, sie könne das einfangen, indem sie die Sprache der AfD übernimmt. Das Ergebnis sehen wir heute. Der besorgte Bürger bleibt ohnehin bei der AfD, das wussten wir vorher. Neu ist, dass jetzt die Mehrheit besorgt ist. Wir, die Fleißigen, die Tragenden, die Einzahler. Und für diese Mehrheit spricht gerade niemand mehr. Was in den USA seit Jahren läuft, kommt mit Verzögerung auch hier an. Erst der Vertrauensverlust, dann die Suche nach einem Schuldigen, dann die Bereitschaft, alles abzuräumen, was eine Gesellschaft je zusammengehalten hat: Solidarität, Klimaverantwortung, Anstand, Bildung. Wir sind nicht mehr ganz am Anfang dieser Bewegung. Wir stehen mittendrin, und die Frage ist nicht mehr, ob wir auf einem MAGA‑Pfad sind, sondern wann wir aussteigen. Das geht nicht durch Neuwahlen. Es geht auch nicht durch einen anderen Kanzler. Es geht nur, wenn jemand anfängt, mit dieser Mehrheit wieder zu reden, statt über sie. Wenn jemand anerkennt, dass die Wut nicht erfunden ist, sondern eine Geschichte hat. Und wenn jemand den Mut hat, wieder zu sagen, wofür dieses Land eigentlich da ist, statt täglich zu definieren, wer alles dazu nicht gehört und warum ausgerechnet die Menschen in Deutschland das Problem sind, die nur kosten - in der wohlgemerkt drittgrößten Volkswirtschaft der Welt. Wir haben das Vertrauen verloren. Und Vertrauen kommt nicht durch Lautstärke zurück, sondern durch Verlässlichkeit. Davon sehe ich gerade zu wenig. Von allen Seiten.

Deutsch
0
0
0
40
Isabella Pfaff
Isabella Pfaff@IsabellaPfaff·
@zwilling_i Prima. Kein Gas, kein Öl, keine seltenen Erde mehr für Deutschland. Keine Mikrochips, keine Halbleiter. Ich kann das alles nicht mehr - was machen diese Leute hauptberuflich?
Deutsch
5
2
13
162