Martin Sauer

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Martin Sauer

Martin Sauer

@Martin_Sauer

#Entrepreneur. #Father. #ScienceDriven.

@martin-sauer.bsky.social Katılım Ocak 2010
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Martin Sauer
Martin Sauer@Martin_Sauer·
@Ce_Moll Instanziierung eines Narrativs. Das kann NATO-StratCom nicht.
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Martin Sauer
Martin Sauer@Martin_Sauer·
@BachmannRudi Konsequent umgesetzt wären die Tagungen einiger weniger Fachbereiche schlagartig leerer…
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Rudi Bachmann
Rudi Bachmann@BachmannRudi·
Wissenschaftliche Fachgesellschaften haben das Recht, hier hochselektiv vorzugehen. Umgekehrt haben sie aber auch die Pflicht, hochselektiv vorzugehen. Ob es dazu gehört, Verschwörungstheoretiker einzuladen, lasse ich mal dahingestellt.
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Rudi Bachmann
Rudi Bachmann@BachmannRudi·
Hier gab es gestern (und heute) große Missverständnisse, was freiheitliches Miteinanderumgehen bedeutet. Freiheit bedeutet jedenfalls NICHT, dass jeder auf wissenschaftlichen Tagungen vertreten sein muss. Jana aus Kassel hat kein Rederecht auf einem wissenschaftlichen Kongress.
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David Giesecke
David Giesecke@David_Giesecke·
@Martin_Sauer @GrimmVeronika @Kekule9 @BachmannRudi Die Wissenschaft ist dynamisch. Was sie für Propaganda halten kann morgen konsensuale Wahrheit sein (Nordstream Sprengung ?). Ihr Anspruch allwissend zu sein und einem echten Diskurs den Sauerstoff nehmen zu wollen treibt Deutschland gerade in dunklere Zeiten.
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Martin Sauer
Martin Sauer@Martin_Sauer·
@GrimmVeronika @Kekule9 @BachmannRudi Verschwörungstheorien, Geschichtsverfälschung, Pseudowissenschaft oder schlicht russische Propaganda ist keine alternative Meinung. Diese bloßzustellen ist keine Hetze. Wer zu solchen „Inhalten“ einen Dialog fordert, verabschiedet sich von Fakten und Wissenschaft.
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Veronika Grimm
Veronika Grimm@GrimmVeronika·
Lieber Rudi, ich reagiere ja meist gar nicht mehr darauf. Aber vielleicht solltest du doch mal überlegen, wer hier gegen wen hetzt. Man muss in einer Gesellschaft Dialog aushalten, auch mit Menschen, deren Ansichten einen nicht passen. Sonst geht es einfach schief. Dieses Personen diskreditieren ist doch der klare Weg in die Hilflosigkeit. Schönen Tag und viele Grüße, Veronika
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Martin Sauer
Martin Sauer@Martin_Sauer·
@MiRo_SPD Im Kern benennt das GG die Aufgaben der Parteien. Allen voran Sozialstaat und Rechtsstaat. Von der Aufgabe des Sozialstaates entfernt sich die SPD seit langer Zeit - zunehmend. Das belegt der Abstieg. Zum Schaden dieses Landes.
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Michael Roth 🇪🇺🇺🇦🇮🇱🇬🇪
Es gibt (junge) Sozis, die mich hoffen lassen. Klar. Kenntnisreich. Hoch engagiert. Leidenschaftlich. Die wissen, dass wir uns bei den Themen Sicherheit, Soziales, Wirtschaft, Migration neu ausrichten müssen. Das tut weh. Ist aber notwendig. Köpfe auszutauschen, reicht nicht.
Henrik Hamann@henhman

Warum ist das heute eine besondere Niederlage? - Die SPD RLP hat sich frühzeitig und bestmöglich auf diesen Wahlkampf vorbereitet. - Alexander Schweitzer ist ein guter Kandidat mit guten Daten. - Das war für SPD-Verhältnisse also die aktuell bestmögliche Ausgangslage, relevant bessere Rahmenbedingungen findet sie bundesweit aktuell nicht vor. Wenn jemand wie Alexander Schweitzer und die SPD RLP sowas nicht mehr gewinnen kann, kann in einem Flächenland aktuell niemand mehr für die SPD gewinnen. - In Niedersachsen steht die SPD vor einer ganz ähnlichen Situation wie in RLP. Auch wenn es für eine Aufholjagd in RLP gereicht hat (man startete ja noch viel schwächer): Das SPD-Konzept der letzten 10 Jahre „Starke Persönlichkeit zieht krankes Pferd den Berg hoch" ist heute so richtig gescheitert. Und zwar gescheitert aus dem Amt heraus und gegen einen unbekannten, unprofilierten CDU-Kandidaten. Der Baum kann gar nicht mehr heller brennen, das ist wirklich der Beginn des Endstadiums. Der SPD-Landesverband RLP erfüllt innerhalb der SPD bedeutende Funktionen, die A-Seite der Länder wurde zu einem ganz wesentlichen Teil aus RLP mitkoordiniert und gestützt. Von Stimmanteilen im Bundesrat mal ganz zu schweigen. Man wird diese Niederlage im SPD-Alltag spüren. Das letzte richtige Powerhouse der SPD ist damit Niedersachsen, ohne das Saarland, Hamburg und Brandenburg schmälern zu wollen. Vielleicht noch MV. Was ist jetzt zu tun? Dazu kann man sicher viel mehr sagen als mir jetzt einfällt. Dennoch: Die SPD muss jetzt endlich Klärungsmomente herbeiführen darüber, welche Partei sie sein will. Sie muss eine Erzählung und klare Positionen zu ganz entscheidenden Fragen entwickeln, die ich jetzt nicht abermals herunterbete. Die offensichtliche Spaltung der Partei muss angegangen werden. Jede Listenaufstellung, jeder Mechanismus muss hinterfragt werden. Wir müssen uns wieder ehrlich anschauen, wen wir nach vorne stellen, welche Themen wir wie gewichten. Und am Ende dieses Prozesses kann auch stehen: Es ist für einige – vielleicht sogar für mich selbst – inzwischen die falsche Partei. Aber im aktuellen Zustand ist diese Partei für kaum jemanden noch irgendetwas. Sie droht nur noch Verfügungsmasse und Mehrheitsbeschaffer zu sein - oder sogar Reformverhinderer. Und auch wenn im Rahmen des Prozesses Personalfragen gestellt werden müssen, darf nicht mehr nur der erste und einzige Reflex sein: Wir tauschen die Führung aus und dann läuft's wieder. Das Problem sitzt viel tiefer und entzieht sich auch dem alleinigen Zugriff durch Parteivorsitzende und Generalsekretäre. Nicht nur einzelne, sondern alle Landesverbände müssen sich dem stellen. Ohne intakte Landesverbände wird es nie gelingen, eine SPD im Bund erfolgreich zu reformieren. Die Landesverbände sind personell oft leer. Gute, engagierte, ausgebildete Leute werden verdrängt. Immer die gleichen Kreise und Personen bleiben vorne. Wir alle kennen die Namen. Es gibt kaum Möglichkeiten, um themenbezogen Expertise und Engagement einzubringen. Frische Leute versauern in Ortsvereinen (wenn es einen aktiven gibt) oder auf blutleeren Feel-Good-Events ohne Ergebnis. Wenns gut läuft, versauern sie halt auf mittelmächtigen Positionen. Die Vereinbarkeit von Engagement und Familie/Beruf ist oft nicht gegeben - Sitzungsbeginn 18 Uhr, online nö. Mandatsträger sind in zig Doppelfunktionen anzutreffen und füllen die wenigen ernsthaften Gestaltungsräume aus. Paradox: Das betrifft vor allem die besonders erfolgreichen Gliederungen und die besonders erfolglosen. Den Mechanismus, wie schlechte Ergebnisse sogar zum Vorteil herrschender Akteure beitragen können, konnte man nach der BaWü erleben. Ich habe einen Großteil meines bisherigen Berufslebens in der SPD oder für SPD-Abgeordnete gearbeitet. Ich war im WBH, beim Berliner Landesverband, im Bundestag, im Landtag. Auch führungsnah. Ich bilde mir ein: Ich kenne diese Partei. Besonders in den letzten 12–15 Monaten führe ich mit Mitgliedern eigentlich nur noch Gespräche mit Sätzen wie: Ich möchte austreten, ich stehe da nicht hinter, was machen wir da für einen Blödsinn. Rente, Haushalt, Steuern, Verkehr, Verschwendung, Bürokratie. Niemand kauft noch die Botschaften, nicht mal die eigenen Leute. Nicht mal ich selbst will das eigentlich alles noch wählen. Die Berliner SPD schon gar nicht. Und da müssen wir wieder rauskommen. Das muss jetzt organisiert werden, und das meine ich mit Klärungsmomenten. Eine Programmatik schaffen, Personal aufstellen, beides verbinden. Auch die Flügel verbinden, die man immer brauchen wird. Aber jetzt etwas schaffen, das man gut oder schlecht finden kann - wo man dabei sein will oder eben nicht. Aber nicht mehr dieses kranke Pferd sein, das den Berg hochgezogen werden muss.

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Martin Sauer
Martin Sauer@Martin_Sauer·
@ischinger @lauragoldenb Actually it is exactly what I analyze as we speak. About to finish the analysis of NATO within the next week. In fact - based on primary sources - it has not failed - yet. But…
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Laura Goldenberg
Laura Goldenberg@lauragoldenb·
Deterrence failed across the board in the last ~3 years or so. And not only with regards to Russia. The only deterrence that still holds (by a thread) is the nuclear deterrence. Even that it's on the last legs.
Wolfgang Ischinger@ischinger

@ulrichspeck We would risk a war? I thought our strategy was to deter Russia from risking a war.

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Martin Sauer
Martin Sauer@Martin_Sauer·
@coolservativ Das Thema ist etwas komplexer: manche Projekte haben das richtige Ziel, aber die Maßnahme konterkariert das Ziel. Heißt: in bester Absicht erreicht man das Gegenteil. Da macht ein Stop der Mittel durchaus Sinn.
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Manuel Schwalm
Manuel Schwalm@coolservativ·
Die Neuausrichtung des Bundesprogramms „Demokratie leben“ ist eine gute Nachricht für die Demokratieförderung. NGOs leisten mit ihrer Expertise und ihrem Netzwerk dort wertvolle Hilfe, wo es staatlichen Organisationen daran mangelt. Es zeigte sich aber, dass es in den vergangenen Jahren an Projekt-Controlling und Wirksamkeit einzelner Projekte fehlte. Fragwürdige Projektträger reduzierten zusätzlich die Akzeptanz des Bundesprogramms. Und konterkarierten damit seinen ursprünglichen Zweck. Damit ist jetzt Schluss. Es wird genau hingeschaut, wohin Mittel fließen. Und Organisationen, die Ziele besser erreichen können, wie z.B. Schulen, Sportvereine oder Jugendfeuerwehren, erhalten zukünftig Vorrang vor geförderten NGOs. Damit wird das Subsidiaritätsprinzip wieder gelebt. In den kommenden Jahren wird die Ausgabenkritik im Bundeshaushalt noch viel schärfer werden. Jeder Euro, der ausgegeben werden soll, wird doppelt und dreifach geprüft werden müssen. Das ist die Verantwortung der Politik gegenüber den Steuerzahlern. Vielen Dank an die Ministerin, sie macht bereits jetzt ihre Hausaufgaben. Davon können sich andere Häuser gerne etwas anschauen. Die Ausgaben müssen runter.
Manuel Schwalm tweet media
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Martin Sauer
Martin Sauer@Martin_Sauer·
@ischinger The existing option to decide coupled with resources does.
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Martin Sauer
Martin Sauer@Martin_Sauer·
@Ce_Moll Genau. Weder Best Case noch Worst Case ersetzen Analyse.
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Christian Mölling
Christian Mölling@Ce_Moll·
@Martin_Sauer Die unbegründete Annahme des worst ist es auch nicht. Sinvoll ist es, nach den Fehlern in der Bewertungskette oder im öffentlichen Diskurs zu schauen
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Martin Sauer
Martin Sauer@Martin_Sauer·
@Ce_Moll Es geht um den methodischen Punkt: In einer Risikodiskussion ist die günstigste Annahme keine Analyse. „Vielleicht war kein Sprengkopf drauf“ ist keine belastbare Risikobewertung, sondern lediglich die günstigste Hypothese.
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