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Islamischer Terrorismus & dschihadistische Gewalt gegen den Westen | Gedenken & Analyse

Katılım Haziran 2020
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Gedenkbeitrag für die Opfer von Mohamed Merah 👇 x.com/i/status/20347…
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🥀 Gedenken 14. Jahrestag 🥀 🧵 zu den Terrorangriffen in Toulouse und Montauban 2012 In der zweiten Märzhälfte, genauer zwischen dem 18. und 23. März, folgen die Gedenken Schlag auf Schlag. Bereits gestern hätte es gleich zwei geben sollen, einen elften und einen siebten Jahrestag. Da ich nach der hervorragenden Aktion in Berlin gegen den zynischen "Gedenktag gegen Islamfeindlichkeit" noch privat unterwegs war und erst vorhin nach Hause gekommen in, werde ich diese beiden Fälle morgen behandeln. An dieser Stelle geht es um eine erschütternde terroristische Mordserie aus Frankreich, deren Ende sich heute zum 14. Mal jährt. Am 11., 15. und 19. März 2012 erschoss der 23-jährige Dschihadist Mohamed Merah in Südfrankreich diese sieben Menschen. Merah, der sich zu al-Qaida bekannte, hatte es auf zwei Opfergruppen abgesehen: Angehörige der französischen Streitkräfte mit offensichtlich arabischem Migrationshintergrund, die er als "Verräter" betrachtete, sowie jüdische Zivilisten. Das antiwestliche Ressentiment, dem muslimische Männer im Dienste einer westlichen Demokratie nicht islamisch genug sind, und der eliminatorische Antisemitismus haben sich also auch in diesem frühen Fall ganz fest die Hand gereicht. Jedes Mal, wenn er zur Tat schritt, fuhr Merah mit einem Motorroller vor und trug einen Helm mit verdunkeltem Visier, an dem eine Go-Pro-Kamera befestigt war. Er filmte somit seine Schandtaten, ebenso, wie es später der IS und auch die Hamas am 7. Oktober 2023 tun werden. Das Phänomen eines durch das verdunkelte Visier nicht identifizierbaren, plötzlich auf dem Motorroller auftauchenden und ebenso schnell wieder verschwindenden Mörders ängstigte die französische Öffentlichkeit in besonderem Maße. Es dauerte immerhin mehr als eine Woche, bis der "plötzliche Tod vom Motorroller" einen Namen und ein Gesicht erhielt und gestoppt werden konnte. Wer waren die Menschen, die dem muslimischen Mörder Merah zum Opfer fielen?

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🥀 Gedenken 12. Jahrestag 🥀 Heute jährt sich zum 12. Mal der definitiv erste IS-Angriff auf europäischem Boden. Es handelte sich um einen dezidiert antisemitischen Angriff, somit ist die Erinnerung an dieses abscheuliche Verbrechen aktueller als je zuvor. Am 24. Mai 2014 wurde das Jüdische Museum in Brüssel von einem Dschihadisten überfallen und diese vier Menschen getötet. Der Täter war der damals 29-jährige Mehdi Nemmouche. Dessen Vorbild war Mohamed Merah, der im März 2012 für eine ganze Serie von Terrorangriffen verantwortlich zeichnete, an deren Ende die barbarische Ermordung von unter anderem drei jüdischen Kindern stand. Bewaffnet mit einer Pistole, überfiel Nemmouche das Museum am Nachmittag des 24. Mai und erschoss bereits im Eingangsbereich das israelische Ehepaar Miriam und Emanuel Riva. Danach begab er sich zur Rezeption und exekutierte den belgisch-jüdischen Rezeptionisten Alexandre Strens mit einem Kopfschuss. Der 26-Jährige fiel infolge der schweren Verletzung ins Koma und starb am 6. Juni 2014 im Krankenhaus. Nemmouches viertes Opfer war die Französin Dominique Sabrier, die aushilfsweise im Museum arbeitete und sich ebenfalls an der Rezeption aufhielt. Dominique war sofort tot. Nach dem Anschlag konnte der Terrorist leider entkommen und wurde erst sechs Tage später zufällig in Marseille aufgegriffen. Er führte einen umfangreichen Rucksack mit sich, in dem die Sicherheitskräfte eine Kalaschnikow, Munition und diverse IS-Insignien sicherstellten. 2019 wurde Nemmouche von einem belgischen Gericht zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Der muslimische Täter begnügte sich übrigens nicht damit, Merah zu verherrlichen, sondern hatte im Mai 2014 bereits eine beachtliche IS-Karriere hinter sich. Um den Jahreswechsel 2012/13 reiste der französische Staatsbürger nach Syrien aus und begab sich in die Dienste der Terrormiliz. Beim IS betätigte er sich dann in erster Linie als Aufseher für westliche Geiseln. Diese "Arbeit" bereitete ihm offenbar viel Freude. Befreite französische Geiseln sagten während seines Prozesses aus, dass sie von Nemmouche gefoltert wurden und er dabei einen sogar über das vom IS erwünschte Maß hinausgehenden Sadismus an den Tag legte. Die ehemaligen IS-Geiseln bestätigten auch Nemmouches fanatischen Hass auf Juden (sowie Schiiten). Sogar den Geiseln gegenüber schwärmte er von Merah und äußerte seinen Wunsch, genau wie dieser "ein jüdisches Mädchen an den Haaren zu packen und sie zu erschießen". Er nahm sich den Judenmörder Merah auch in der Hinsicht zum Vorbild, dass er seine Mordtaten im Museum mit einer Go-Pro-Kamera filmte. Wenig überraschend hatte er auch Kontakt zu Abdelhamid Abaaoud, dem Vor-Ort-Verantwortlichen der Pariser Anschläge vom November 2015, die eineinhalb Jahre später folgen sollten. Der erste IS-Angriff auf Europa war ein antisemitischer Terroranschlag, verkörperte das islamofaschistische Gesicht des IS in allem Facetten und leitete eine Ära des Schreckens ein. Heute, am nunmehr 12. Jahrestag, besitzt der islamisch geprägte Vernichtungsantisemitismus eine Aktualität, von der man gehofft hatte, sie nicht erleben zu müssen. 💔 RIP, Miriam, Dominique, Alexandre, Emanuel. Wir vergessen nicht! #MurderedForBeingWestern #MurderedForBeingJewish #MurderedForBeingNonmuslim
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🥀 Gedenken 9. Jahrestag 🥀 Selbstverständlich vergessen wir nicht die Opfer von Manchester. Heute jährt sich zum nunmehr neunten Mal der verheerende Sprengstoffangriff auf die Besucher des Ariana-Grande-Konzerts am 22. Mai 2017 in der Manchester Arena. Der Täter Salman Abedi, ein 22-jähriger Dschihadist lybischer Abstammung, ermordete am späten Abend des Anschlagstags diese 22 Menschen. Der Terrorangriff traf überdurchschnittlich viele junge Menschen. Knapp die Hälfte der Todesopfer war jünger als 20 Jahre. Sieben Opfer, also rund ein Drittel, waren minderjährig. Der Altersdurchschnitt aller Opfer liegt bei nur 28,8 Jahren. Zudem waren nur fünf der 22 Ermordeten männlich - alle anderen waren Mädchen und Frauen. Ausnahmslos alle Opfer waren autochthone Europäer und größtenteils Briten (das Ehepaar Klic stammte ursprünglich aus Polen). Dass das Zufall ist, wäre angesichts des hohen muslimischen Bevölkerungsanteils in Manchester eine etwas naive Annahme. Wie alle dschihadistischen Täter wollte Abedi westliche Nichtmuslime ermorden und wusste genau, wo er seine Opfergruppe in konzentrierter Form vorfindet. Auch die ungewöhnliche Geschlechterverteilung darf als vom Täter intendiert angenommen werden. Die Sängerin Ariane Grande ist nun einmal vor allem bei westlichen Mädchen und jungen Frauen beliebt, und diese Personengruppe verkörpert alles, was der Islam ablehnt und verachtet. Abedi war ein Selbstmordattentäter. Er zündete einen mit Sprengstoff beladenen Rucksack im Foyer der Manchester Arena, als Ariana Grande ihr Konzert beendet hatte und die jungen Besucher zurück in den Eingangsbereich strömten. Dort wurden sie von ihren Eltern, in erster Linie ihren Müttern, erwartet. Es ging Abedi also zusätzlich um Opfermaximierung. Wie so viele andere seiner mordenden Glaubensbrüder auch, war er den Behörden bereits als IS-Sympathisant bekannt. Nun, wo neun Jahre vergangen sind, fragt man sich umso mehr, was aus den ermordeten jungen Menschen geworden wäre, wäre ihr behördenbekannter Mörder frühzeitig gestoppt worden. Hätte die 14-jährige Sorell Leczkowski, die nun 23 Jahre alt wäre, ihr geplantes Architekturstudium aufgenommen, mit dem erklärten Ziel, irgendwann "ihrer Mutter ein Haus zu bauen"? Hätte Georgina Callander, damals 18 Jahre alt, ihr gerade aufgenommenes Studium beendet? Wären Kelly Brewster und ihr Partner, die sich in der Familienplanung befanden, nun Eltern eines Kindes, das bereits in die Schule geht? Die Ermordeten waren Menschen, die gern weitergeleitet hätten und Pläne hatten. Das jüngste Opfer, Saffie Roussos, war erst acht Jahre alt. Was auch jedes Jahr wieder erwähnt werden muss, weil es so unfassbar ist: Als Abedi sich mit seinem auffälligen Rucksack kurz vor Konzertende im Foyer herumtrieb, blieb er keineswegs unbemerkt. Er erregte er durchaus die Aufmerksamkeit des zuständigen Sicherheitsdienstes. Die Security-Leute trauten sich jedoch nicht, den augenscheinlichen Maghrebiner zu überprüfen, um nicht des Racial profilings verdächtigt zu werden. Vermutlich waren sie zuvor entsprechend instruiert worden, oder sie hatten diese fatale Form der politischen Korrektheit bereits vollständig internalisiert. In jedem Fall war es dem Täter Abedi, den man nicht zum Opfer eines imaginierten rassistischen Akts machen wollte, somit möglich, 22 Menschen tatsächlich wegen ihrer Gruppenzugehörigkeit zu töten - nämlich als Frauen, als Europäerinnen und als Nichtmusliminnen. Es ist zum Verzweifeln - Immer wieder gibt es im postmodernen Europa neben den eigentlichen Tätern Menschen und Strukturen, die ihnen den Weg ebnen. Neben den Opfern selbst dürfen diese Umstände niemals vergessen werden. 💔 Rest in Peace, beautiful souls. #MurderedForBeingWestern #MurderedForBeingNonmuslim
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Max Puster
Max Puster@MaxPuster2·
@OpferdesIslam Lustigerweise macht erst das Bellen klar, das sie sich da als Täter angeklagt sehen. Sie könnten sich ja auch einfach nicht betroffen fühlen.
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Der #ESC ist für ungewöhnlich nicht mein Content, aber der kroatische Beitrag "Andromeda" der Band Lelek verdient eine wichtige historische Anmerkung. Es geht in diesem Lied um die Verbrechen, die das Osmanische Reich an den christlichen Völkern des Balkan verübte, vor allem den Raub europäischer Söhne, um sie zu Janitscharen abzurichten, und europäischer Mädchen, um sie in die Sexsklaverei zu verkaufen. Die Tattoos der Sängerinnen erinnern an die Tätowierungen, die christliche bosnische und kroatische Eltern ihren Töchtern stachen, in der Hoffnung, dass sie dadurch weniger attraktiv für die muslimischen Sklavenhalter sind. Und natürlich auch, um sie im Fall einer Flucht oder Befreiung identifizieren zu können. Dschihadistische und sonstige islamische Gewalt, wie wir sie heute erleben, ist auch eine Folge der nie aufgearbeiteten historischen Verbrechen des Islam unter anderem in Europa. Aus der Türkei, die laut Erdogan "die reinste Geschichte" hat, kamen schon die ersten Protestnoten. Ich persönlich verteile heute meine Stimme also auf Kroatien und Israel und wünsche allen, die den ESC schauen, einen schönen Abend.
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@MaxPuster2 Getroffene Hunde bellen. Die historischen Fakten sind klar, die Türkei kennt diese auch, sie möchte nur nicht daran erinnert werden.
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Max Puster
Max Puster@MaxPuster2·
@OpferdesIslam >Aus der Türkei, kamen schon die ersten Protestnoten. Also der Text ist da neutral und nennt keine Täter - er gibt die Verantwortung der Osmanen oder Türken nur her, wenn man sich den Schuh anzieht. Interessant, das es dort von einigen genauso verstanden wird.
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⚫ 💔 SILENCED NO MORE - Der sexualisierte Hamas-Terror am 7. Oktober Das 16-seitige PDF mit den "Selected Highlights" des Berichts "Silenced no more" zur von der Hamas systematisch eingesetzten sexuellen Gewalt am 7. Oktober ist schnell durchgearbeitet. Fakt ist: Die schlimmen Sachen, die Augenzeugenberichte, stehen im 300-seitigen vollständigen Bericht. Und diesen werde ich nun versuchen zu lesen. Es ist das Anliegen der für den Bericht verantwortlich zeichnenden Civil Commission, dem Vergessen, Leugnen und Relativieren entgegenzuwirken. Dazu möchte ich einen Beitrag leisten, indem ich in Form von Infokacheln alle nennenswerten Erkenntnisse aus dem Bericht zusammenfasse. Nicht nur das durch Augenzeugen belegte Grauen, sondern auch Informationen wie die Art der vorliegenden Beweise, die Mitglieder der Civil Commission, die Tatorte, verschiedene Zahlen. Es darf bei uns niemals um die Befriedigung von Sensationslust gehen, sondern um eine würde- und verantwortungsvolle Dokumentation, sowie um die Bereitstellung einer soliden Argumentationsgrundlage. Die Civil Commission hat 13 verschiedene Muster sogenannter SGBV (sexual and gender-based violence) identifiziert, die von Hamas, PIJ und anderen Gazanern am 7. Oktober 2023 an Israelis und sich in Israel aufhaltenden Menschen anderer Nationalität verübt wurden. Diese werden bereits in den "Selected Highlights" genannt. Die erste Infokachel zeigt diese 13 Muster. Das mussten die Opfer in Israel ertragen. Und in dieser Aufzählung, die schon erschütternd genug ist, ist noch kein einziger Augenzeugenbericht enthalten. ----------- ➡️ Website der Civil Commission: civilc.org ➡️ Facebook: facebook.com/theCC07/ ➡️ Instagram: instagram.com/thecc07?igsh=d… ➡️ X: x.com/thecc07
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Auch ich habe den Bericht "Silenced no more" der nichtstaatlichen israelischen Civil Commission on October 7th crimes by Hamas against women and children nun vorliegen. Ich habe angesichts dessen, was der geschätzte Joey Hoffmann hier schreibt, allerdings Vorsicht walten lassen. Ich habe mir nicht den vollständigen 300-seitigen Bericht geholt, sondern zunächst nur die "Selected Highlights", ein PDF mit lediglich 16 Seiten. Meine Hoffnung ist, dass ich es schaffe, das durchzuarbeiten und für euch in einer Weise aufzubereiten, die dem Anspruch dieser Seite und Initiative gerecht wird: Unfassbare Verbrechen zu thematisieren, die Täter zu benennen und dabei die Würde der Opfer zu wahren, bzw. sie ihnen zurückzugeben. Ein wesentliches Ziel der Civil Commission ist der Kampf gegen das Vergessen, das Leugnen und Kleinreden der am 7. Oktober 2023 an Israelis begangenen Verbrechen. Dass die Glaubensbrüder der muslimischen Täter von Hamas, PIJ und aus der Zivilbevölkerung sich zum überwiegenden Teil in Schuldabwehr, Entlastungsdiskursen oder heimlicher Freude üben - geschenkt. Ich erwarte dahingehend nichts anderes. Schockierend ist die Beteiligung nichtmuslimischer Antisemiten, die man sowohl in den sozialen Medien als auch auf der Straße beobachten kann, und bei denen es sich offensichtlich nicht nur um die üblichen Islamogauchisten, AntiImps und Postkolonial-Ideologen handelt, sondern mitunter um schwer zuordenbare Personen aus der sog. "Mitte der Gesellschaft". Da verhält es sich in Bezug auf den 7. Oktober nicht anders als hinsichtlich 9/11. Antisemitismus und Antiamerikanismus sind strukturell vergleichbare, in Vernichtungsabsicht mündende Ressentiments, aus denen diese maximale, bösartige Empathieverweigerung gegenüber den Opfern resultiert. Und das eben auch durch Menschen, die ihrerseits potenzielle Opfer islamischer Faschisten sind. Das tradierte und tief internalisierte Ressentiment verunmöglicht aber die Erkenntnis der gemeinsamen Betroffenheit. Die Mitarbeiter der Civil Commission, deren Arbeit nicht genug geschätzt werden kann, haben 13 Formen barbarischster, sexualisierter Gewalt identifiziert, die am 7. Oktober nicht nur an israelischen Frauen begangen wurden. Mindestens ein Teil davon, nämlich das Filmen der Gräueltaten und die anschließende Verbreitung der Aufnahmen, kennen wir ja bereits aus mehreren Terrorangriffen gegen europäische Menschen. Die Mörder von Maren Ueland und Louisa Vesterager Jespersen, die im Dezember 2018 in Marokko von einem vierköpfigen IS-Kommando getötet wurden, filmten die Enthauptung der beiden jungen Frauen und schickten das Video an die Mutter eines der Opfer. Die jugendlichen Mörder des katholischen Priesters Jacques Hamel, die ihrem Opfer im Juli 2016 in einer Kirche die Kehle aufschnitten, zwangen einen anwesenden Gläubigen, die Gräueltat zu filmen. Die Exekution der fünf amerikanischen bzw. britischen Geiseln von August bis November 2014 durch "Jihadi John" war die erste Konfrontation der geschockten westlichen Öffentlichkeit mit bewusst gefilmten Hinrichtungen. Die eigenen Verbrechen zu filmen und die Aufnahmen gezielt zu verbreiten, verstört uns deshalb so sehr, weil unser westliches Mindset davon ausgeht, dass Menschen, wenn sie schon so etwas tun, doch zumindest ein Interesse daran haben müssten, keine Beweise zurückzulassen. Dem liegt unser Bedürfnis zu Grunde, noch irgendwo zumindest Relikte eines Unrechtsbewusstseins zu entdecken. Aber die gibt es nicht. Diese Täter sind stolz auf ihre Verbrechen. Sie betrachten sie nicht als Unrecht, sondern vielmehr als ihre Pflicht und ihr Recht. Die Videos haben zum einen die Funktion, die Opfer über ihren Tod hinaus endlos zu entmenschlichen, zum anderen dienen sie den Tätern als Leistungsnachweis gegenüber ihrer eigenen Community: "Guck mal, ich war auch dabei!" Gleichwohl ändern die von den Tätern selbst hinterlassenen Beweise nichts am Entlastungsbedürfnis unbeteiligter Muslime und anderer Antisemiten. Die Gräueltaten werden trotzdem mindestens relativiert, wenn nicht komplett geleugnet. Wo dieses Entlastungsbedürfnis dominiert, gibt es keine überzeugenden Beweise. Und das wiederum verschafft den Tätern einen Vorteil, den man nur noch pervers nennen muss. Denn auf diese Weise können sie durch die sorgfältige Dokumentation ihrer Verbrechen vor ihrer Community prahlen, OHNE aber eine breite Verurteilung und den eigentlich zu erwartenden Sympathieentzug durch die internationale Gemeinschaft zu befürchten. Die Ursache für diese perversen Umstände, die einen an den Rand der Verzweiflung treiben können, lautet Antisemitismus. Es gibt allerdings noch genug Menschen, die erreichbar sind. Sie sind die Adressaten dieser Arbeit gegen das Vergessen. Und in dieser Arbeit sollten wir die Civil Commission unterstützen, soweit das eben möglich und erträglich ist. Ich melde mich, sobald ich mich zumindest durch die "Selected Highlights" geschleppt habe. AM YISRAEL CHAI.
U.M. OSINT@ungemeve

Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas einmal öffentlich äußere. Ich kann gerade nicht mehr. Ich reiße mich sehr zusammen, dies zu schreiben. Eine Kommission zur Untersuchung des Massakers vom 07. Oktober 2023 im Hinblick auf den sexualisierten Terror – auch an den Geiseln – hat ihren Bericht veröffentlicht. In einigen Kommentaren hatte ich schon dazu gelesen. Die meisten von ehemaligen Soldaten, die im OSINT- oder akademischen Bereich in der Richtung öffentlich auftreten. Alle waren erschüttert, selbst Soldaten, die „in der Scheiße“ waren. Mein Wille war – und ist es noch – zumindest einen kurzen Überblick über das 300-seitige Dokument zu geben, für das über 10.000 Fotos und Video-Segmente und 1800 Stunden Videomaterial ausgewertet wurden. Welches die Palästinenser zumeist selber veröffentlicht haben. Und das ist auch nicht irgendwie halt eine jüdische Kommission und Hasbara. Sie ist eine Non-Profit-Organisation und wird unterstützt durch die deutsche Botschaft Tel Aviv, Kanada, Microsoft, usw. Mit dabei sind u.a. eine französische Botschafterin für Menschenrechte, ein Professor und Gründer des UN-Gerichts für Sierra Leone, ein ehemaliger Kommissar für Menschenrechte der UN, ein ehemaliger Stabschef des Weißen Hauses, und und und. Ich wollte zumindest erklären, was dieser Bericht ist, von wem er kommt und einige Zeugenaussagen zitieren. Denn, so grauenvoll wie das ist, halte ich es für meine und unsere Pflicht, sich dem auszusetzen. Wenn wir nicht in der Lage sind das zu ertragen, wie können wir dann erhobenen Hauptes von den Opfern erwarten, dass sie es erdulden und sich fügen? Ohne ihnen das allzu menschliche zuzugestehen womöglich? Die Opfer waren nicht nur Juden. Es waren auch Thailänder, Amerikaner, Argentinier, Franzosen, Briten… Und die Deutschen haben es in einer sozialpsychologisch bemerkenswerten Leistung vermocht zu verdrängen, dass auch 22 Deutsche getötet und 17 als Geiseln genommen wurden. Es geht nicht alleine darum, diese Unmenschlichkeiten zu lesen. (Fotos sind nicht drin, ich kenne eh viele.) „Unmenschlichkeiten“ ist ein absolut treffendes Wort, dass jedoch durch zu häufigen Gebrauch seinen tatsächlichen Inhalt verloren hat. Das kann ich ab. Ich bin MilBlogger, ich habe viele Stunden Videos erduldet, in denen Menschen von Drohnen getroffen, erschossen und von Minen zerrissen wurden. Und ich habe sehr viele Videos und Bilder des 10/7 gesehen. Mehr als jedem Menschen eigentlich lieb sein sollte. Es geht darum, nicht in zu lange den Abgrund zu blicken, weil der Abgrund sonst in dich blickt. Auch vorher schon habe ich öffentlich deutlich gemacht, dass ich keinerlei Empathie mehr für die Palästinenser empfinde. Oder nicht darüber nachdenke, wie sehr sie sich auf das eh nutzlose Völkerrecht berufen. Denn mein Gedanke ist eigentlich sehr leicht, auch wenn er für viele schwer zu erfassen scheint: Wir Europäer haben unsere Werte, auf denen das Völkerrecht unbestreitbar basiert, in langen Kriegen untereinander erstritten und mit Churchills Blut, Schweiß und Tränen teuer erkauft. Nicht so sehr basierend auf den christlichen Glauben – dessen Teil ich gar nicht abstreiten will – sondern auf die griechische Philosophie und die Aufklärung. Es ist aber nur schwer nachvollziehbar, warum wir diese Werte auch auf diejenigen anwenden, sie sogar auf sie projizieren und ihnen die gleichen Werte unterstellen, die so offensichtlich einen Scheiß auf sie geben. Nach nur wenigen Stunden der Arbeit an diesem Bericht kämpfe ich mit Dämonen. Ich möchte auch weiterhin für eine Zweistaatenlösung sein können. Ich möchte auch weiterhin nicht von der passiven Empathielosigkeit in offene Aggression verfallen. Ich möchte auch weiterhin nicht den Hass als einfachste Lösung bevorzugen. Ich will nicht alles auf den Islam projizieren. Doch mit jeder Seite, mit jeder Zeugenaussage und mit jedem Bericht eines Helfers, in der nüchternen, fast wissenschaftlichen Zusammenfassung und Forensik, fällt es zunehmend schwer. So unglaublich schwer, dass ich mich dabei erwischt habe, alleine im Büro laut Debatten zu führen. (Normalerweise eine gute Schreib-Technik um Argumentationen zu üben.) In unserem europäischen Hirn sortieren wir die Hamas gerne als Terrororganisation ein, die losgelöst von der palästinensischen Bevölkerung agiert. Dieses Bild beginnt zu bröckeln in dem Moment, in dem wir uns klar machen müssen, dass mindestens die Gaza-Palästinenser sich ja in dieser Gesellschaft eingerichtet haben. In der sie mit Cousins verheiratet werden, ihren Kindern in UNRWA-Schulen der Hass auf Juden beigebracht wird und jeder Angestellte eines Krankenhauses oder einer Uni die Hamas als Arbeitgeber auf der Lohnabrechnung hat. Das geht weit über Nazi-Mitläufer hinaus. Wie lange kann jemand in einem solchen System tatsächlich unschuldig sein? Und mehr noch: Wie muss eine Gesellschaft gestrickt sein, in der es als Machtdemonstration gilt, wenn junge Männer im Kreis um eine Geisel stehen, ihre sexuelle Frustration und soziale Inkompetenz kompensieren und sie reihum vergewaltigen? Selbst wenn sie tot ist, noch den rotten Pimmel unter dem Gelächter der Umstehenden in die Rotze des Vorgängers stecken? Wenn diese Formulierung Ihnen zu hart war, sind Sie nicht ansatzweise bereit für die Realitäten. Damit müssen Sie klarkommen, nicht ich. Sich bei mir über die Formulierungen zu beklagen ist das deutlichste Zeichen dafür, sich den Realitäten nicht stellen zu wollen. „Die Männer zerrten eine Frau aus dem Fahrzeug... entfernten gewaltsam die Kleidung und vergewaltigten sie... Sie stachen wiederholt auf sie ein und töteten sie... und vergewaltigten sie weiter, nachdem sie tot war.“ Raz Cohen, Überlebender des Nova Festivals Wir können ja noch nicht einmal deutlich darüber debattieren. Weil unsere Regularien und unser sozialer Konsens es unterbinden auszusprechen, was die Realität ist. Ich kann noch nicht einmal Fotos posten, weil ich befürchten muss, dass die Social Media Plattformen mich dafür blockieren. Ich kann teilweise nicht einmal Links zu Fotos anderer Plattformen posten. Wir bekommen eine heile Welt aufgezwungen, während um die Ecke das passiert, was wir als „unmenschlich“ aus unserer Welt entfernen wollen. Und leisten damit denen Bärendienste, die diese Realität verschwinden lassen wollen, während sie sie vorher noch stolz veröffentlicht haben. Mir braucht keiner mehr mit Völkerrecht und Empathie gegenüber den Palästinensern kommen. Ich erlaube mir den menschlichen Reflex zumindest soweit. Aber ich will nicht in diesen Abgrund. Und das ist anstrengend. Ich hatte Wuttränen. Und ich musste mir Luft machen. Der Artikel wird kommen. Ich habe nicht das Recht wegzusehen. Aber jetzt gerade kann ich einfach nicht mehr. youtu.be/2p3rtnQ_7y4?si… Anmerkung: In den Datenbanken mit Pressebildern gibt es nur sehr wenige Bilder des 10/7 aus Israel, da dort Persönlichkeitsrechte und Opferschutz geachtet werden. Weshalb ich auch für die meisten auf Social Media gesperrt würde. Aber dafür sehr viele aus dem Gazastreifen, schon am ersten Tag. Aus meinem Archiv… Foto 1: Getötete Zivilisten auf der Straße nach Sderot Foto 2: Israelische Truppen versuchen Sderot wieder unter Kontrolle zu bringen Foto 3: Palästinenser überqueren zum Morden und Vergewaltigen die eingerissene Grenze nach Israel

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🥀 Gedenken 8. Jahrestag 🥀 Der heutige Gedenktag gehört dem 29-jährigen Franzosen Ronan Gosnet, der vor nunmehr acht Jahren einem terroristischen Angriff in Paris zum Opfer zum fiel. Ronan wurde am Abend des 12. Mai 2018 von Khamzat Azimov, einem 21-jährigen IS-Mann tschetschenischer Herkunft, in der Rue Marsollier im 2. Pariser Arrondissement erstochen. Es ist eine der unüberschaubar vielen Messerattacken, die "nur" (dieses Wort wohlgemerkt immer in Anführungszeichen) ein oder zwei Opfer forderten und damit schnell im Schatten großer Terrorangriffe wie Paris, Nizza oder Manchester verschwinden. Doch auch diese Opfer dürfen nicht vergessen werden. Natürlich wollte der Täter Azimov mehr als nur eine Person ermorden, er wurde lediglich erfolgreich daran gehindert. Nachdem er auf der Rue Marsollier neben Ronan noch weitere Menschen angegriffen hatte, versuchte er sich Zutritt zu mehreren Bars und Restaurants zu verschaffen. Das scheiterte aber jedes Mal am couragierten Auftreten der sich dort aufhaltenden Personen. Eine bereits blutende Frau, der er mit seinem Messer hinterherjagte, fand ebenfalls Schutz in einem Lokal. Azimov bekannte sich zum IS und befolgte vor seiner Mordtat ordnungsgemäß die von der Terrormiliz geforderten Formalitäten. Er erstellte ein Video, in dem er sein Bekenntnis durchgab, dem Kalifen die Treue schwor und auch gleich noch seine Glaubensbrüder aufforderte, es ihm gleichzutun und Nichtmuslime zu ermorden. Den Behörden war Azimov zuvor wegen seines dschihadistischen Umfelds aufgefallen; einige seiner Bekannten versuchten im Jahr 2016, nach Syrien auszureisen. Er selbst unternahm zu diesem Zeitpunkt jedoch nichts, was mehr als eine gelegentliche Beobachtung durch die Polizei gerechtfertigt hätte. Azimov wurde nach dem Terrorangriff von den eintreffenden Sicherheitskräften erschossen. Für Ronan jedoch kam jede Hilfe zu spät. Heute befindet sich eine Gedenktafel für den Ermordeten in der Rue Marsollier, die ihn als "Victime du Terrorisme" ehrt. 💔 RIP, lieber Ronan. Du bleibst unvergessen. #MurderedForBeingWestern #MurderedForBeingNonmuslim
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Zur Kenntnis. "Anschlagsziel: 'Ungläubige' Nach Angaben der Ermittler soll sich der 17-Jährige unter anderem Universaldünger, flüssigen Grillanzünder, eine Sturmhaube und ein Messer beschafft haben. Spezialkräfte der Hamburger Polizei nahmen ihn bereits am 7. Mai fest. Bei einer Durchsuchung seiner Räume wurden die genannten Gegenstände sichergestellt." Wieder ein minderjähriger Beinah-Täter, wieder inspiriert durch den IS. Diesmal sieht es so aus, als hätten deutsche Geheimdienste es ohne ausländische Hilfe hinbekommen.
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Zu dem Messerangriff auf zwei jüdische Londoner am Mittwoch hat sich tatsächlich die HAYI-Gruppe bekannt. Meines Wissens nach ist das der erste Angriff der Gruppe, der nicht nur Sachbeschädigung, sondern verletzte Menschen zur Folge hat. Wobei vermutlich Tötungsabsicht bestand, denn immerhin heißt es in dem Bekennervideo, man wolle "Zionisten auf der Straße hinrichten". Mit dem Übergang von Angriffen auf Gebäude zu Angriffen auf Menschen ist eine neue Eskalationsstufe erreicht. Natürlich besteht die Gefahr auch in Deutschland.
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In Österreich hat der Prozess gegen den heute 21-jährigen Beran A. begonnen, der im August 2024 einen Terroranschlag auf ein Konzert von Taylor Swift in Wien begehen wollte. Beran A. bekennt sich zum IS. Sein engster Unterstützer, ein gewisser Mohammed A. aus Deutschland, der für Beran A. Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen aus dem Arabischen übersetzte und für das verbrecherische Vorhaben weitere IS-Mitglieder anwarb, wurde bereits zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Mohammed A. ist heute 16 Jahre alt. Er war damals erst 14!! Somit wurde er natürlich nach Jugendstrafrecht verurteilt. Beran A.s 19-jährige Ehefrau, mit der er islamisch verheiratet ist, tauschte im Zeitraum der Anschlagsplanung via WhatsApp erschütternde Gewaltfantasien mit ihm aus: '"Ich töte den Zugfahrer", schrieb Beran A. am 4. Juni 2024. 'Ich werfe den bei gleis', antwortete Nahri, die sich 'Da­yana' nannte. In weiteren Chats prahlte sie, dass sie 'eine Lehrerin erwürgt' habe, Mitschüler die Treppe runterge­schubst und mit dem Roller überfahren habe. Sie werde aufgrund ihres Kopftuchs eh wie eine Terroristin behandelt: 'Bin dann mit Stolz Terroristin!!!'" Da tun sich Abgründe auf. Beran A., der ein umfassendes Geständnis abgelegt hat, erwarten 20 Jahre Haft. m.bild.de/news/ausland/p…
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Ein kleines Update zum Prozess gegen Taleb Al-Abdulmohsen, den Täter des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt am 20. Dezember 2024. Es ist sehr erfreulich, dass der Prozess bewusst verlängert wurde, um allen Überlebenden und Zeugen, die aussagen wollten, die Aussage zu ermöglichen. Stand Ende März wurde der Großteil der Aussagewilligen angehört. Es liegen nun Gutachten vor, die mehreren Betroffenen eine posttraumatische Belastungsstörung attestieren. Das ist wichtig, weil dieses Gerichtsverfahren darauf abzielt, schwere psychische Folgen und Belastungen ebenfalls als Körperverletzung bewerten zu können. Dass den Opfern so viel Zeit und Aufmerksamkeit eingeräumt und versucht wird, sie Gerechtigkeit erfahren zu lassen, ist wirklich außerordentlich begrüßenswert. Endlich mal ein opferzentrierter Prozess, und keiner, der den Täter und seine erbärmliche Selbstdarstellung mehr in den Mittelpunkt rückt, als es für das Verfahren erforderlich wäre. Über die Ausraster und Possen, die Al-Abdulmohsen sich zwischenzeitlich wieder erlaubt hat, sollen an dieser Stelle gar keine weiteren Worte verloren werden. Vor Gericht wird so etwas durch die Justizbeamten zum Glück rasch unterbunden. Er gilt als voll schuldfähig und weiterhin gefährlich, insofern wird es auf lebenslange Haft unter Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und vermutlich auch Sicherheitsverwahrung hinauslaufen. Der Prozess soll noch bis Juni andauern.
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🥀 Gedenken 5. Jahrestag 🥀 Schon wieder ein Gedenken. Es gilt der 49-jährigen Französin Stéphanie "Steph" Monfermé, die heute vor fünf Jahren von Jamal Gorchene, einem 36-jährigen tunesischen Muslim, ermordet wurde. Stéphanie arbeitete als Verwaltungsangestellte im Sekretariat der Polizeistation von Rambouillet. Am Nachmittag des 23. April 2021 wurde sie von Gorchene beobachtet, wie sie auf dem Parkplatz vor der Polizeistation die Parkscheibe an ihrem Auto wechselte. Als sie das erledigt hatte, folgte Gorchene Stéphanie zurück auf die Wache. Dort packte der Dschihadist sein unbewaffnetes, wehrloses Opfer am Arm, drückte sie gegen eine Fensterscheibe und stach zweimal auf sie an, während er "Allahu Akbar" brüllte. Der zweite, tödliche Stich traf Stéphanie von hinten am Hals. Ein anwesender, bewaffneter Polizeibeamter, der auf die Bluttat aufmerksam wurde, konnte den Mörder liquidieren. Stéphanie jedoch war zu schwer verletzt, als dass die eintreffenden Rettungskräfte ihr noch hätten helfen können. Gorchene war 2009 irrregulär nach Frankreich migriert. Er war eng mit Mohamed Lahouaiej Bouhlel befreundet, der am 14. Juli 2016 den verlustreichen LKW-Anschlag in Nizza beging. Auch Gorchene hatte sich in den letzten Jahren vor Stéphanies Ermordung intensiv mit den Themen Dschihad und Märtyrertum beschäftigt. Nach der Ermordung von Samuel Paty schloss er sich in den sozialen Netzwerken der Kampagne "Respectez Mohamed prophète de Dieu" an und änderte dieser Forderung entsprechend sein Profilbild. Er hatte sich schleichend und unauffällig radikalisiert, ohne ins Visier der Behörden zu geraten. Stéphanie lebte im 10 km entfernten Saint-Léger-en-Yvelines, einer beschaulichen Gemeinde mit nur 1300 Einwohnern, in der sie sich auch sozial engagierte. Ihr nun verwitweter Mann ist Bäcker, das Ehepaar war seit 20 Jahren verheiratet und hat zwei Töchter im Alter von 13 und 18 Jahren. In der Tat eine ganz normale Familie, der die Mutter aus nur einem Grund genommen wurde: Weil sie keine Muslime und Vertreter der einheimischen französischen Gesellschaft sind. Präsident Macron besuchte die kleine Familie Monfermé nur wenige Tage nach dem Terrorangriff. 💔 Respose en paix, chère Stéphanie. #MurderedForBeingWestern #MurderedForBeingNonmuslim
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