Peter Gehler

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Peter Gehler

Peter Gehler

@PeterGehler

Unternehmer/Verwaltungsrat; Vizepräsident Aarg. Industrie- und Handelskammer AIHK; Präsident Wirtschaft Region Zofingen WRZ

Safenwil, Schweiz Katılım Mart 2016
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Peter Gehler
Peter Gehler@PeterGehler·
@MatBinswanger Wer nach "Denkzettel" ruft, ist bereits mit beiden Beinen in der politischen Propaganda angekommen. Das ist weder seriös noch wissenschaftlich.
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Mathias Binswanger
Mathias Binswanger@MatBinswanger·
Interview mit @MatBinswanger zur 10-Millionen Initiative. "Die Bevölkerung merkt, dass die mit Zuwanderung verbundenen Probleme wachsen. Das heisst: Der Nutzen weiteren materiellen Wohlstands geht immer mehr zurück, und die negativen Begleiterscheinungen werden stärker."
Mathias Binswanger tweet media
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Peter Gehler
Peter Gehler@PeterGehler·
Hier noch einige Fakten zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexit. Die große Mehrheit seriöser ökonomischer Analysen kommt zu dem Schluss, dass der Brexit die britische Wirtschaft spürbar geschwächt hat – vor allem durch geringere Handelsintensität mit der EU, niedrigere Investitionen, Produktivitätsverluste und höhere Unsicherheit. (Einige Studien sind unten erwähnt.) GDP-Verlust: Die NBER-Studie von Nicholas Bloom u. a. (2025) schätzt, dass der Brexit bis 2025 das britische BIP um 6 – 8% gesenkt hat. Der Effekt baute sich graduell auf (kein plötzlicher Crash, sondern schleichende Einbußen). nber.org Vergleich mit ähnlichen Ländern: Vor dem Referendum wuchs das UK-BIP pro Kopf ähnlich wie in 33 Vergleichsländern (EU + USA, Kanada, Japan etc.). Danach fiel das UK deutlich zurück. Investitionen liegen 12 – 18% niedriger, Beschäftigung und Produktivität je 3 – 4 % niedriger. Office for Budget Responsibility (OBR): Die offizielle britische Haushaltsbehörde geht von einem langfristigen Produktivitätsverlust von ca. 4% aus (durch 15% weniger Exporte/Importe mit der EU). Neuere Studien sehen das eher als Untergrenze. obr.uk Handel: Der EU-Anteil am britischen Handel ist gesunken. Güterexporte in die EU liegen deutlich unter dem Vorkrisen-/Vorbrexit-Niveau (real ca. 18% niedriger 2024 vs. 2019). Neue Handelsabkommen (Australien, Neuseeland, CPTPP etc.) kompensieren das bei weitem nicht – ihre positiven Effekte werden auf unter 0,3 – 0,5% des BIP geschätzt.
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Peter Gehler
Peter Gehler@PeterGehler·
Wer die EU als arm betitelt, hat den Kompass völlig verloren. Und wer behauptet, das Brexit-Abenteuer sei für das UK ein wirtschaftlicher Erfolg, auch. Beides ist völlig falsch. Bei UK profitiert allenfalls der Finanzplatz London, weil er eine schlecht reglementierte Offshore-Strategie ermöglicht. Für den Rest ist der Brexit eine absolute Katastrophe, welche den Zusammenhalt des Landes zusehends gefährdet.
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Elisabeth Schneider-Schneiter
Elisabeth Schneider-Schneiter@Elisabeth_S_S·
Wie Ogi richtig sagt: „der Wohlstand führt zu einer gewissen Selbstzufriedenheit und Bequemlichkeit“. Wir sägen am Ast, auf dem wir sitzen. Nein zu dieser unsäglichen Initiative der SVP.
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Peter Gehler
Peter Gehler@PeterGehler·
Falsch. Die zusätzlichen Bezugsberechtigten kommen wegen der demografischen Lücke. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Pension. Wenig kommt nach. Diese Lücke muss geschlossen werden. Die Gründe liegen auf der Hand. U.a. auch wegen der (vorübergehenden) Stabilisierung der Sozialwerke. Die Lücke wird ab den 30ern kleiner sich anfangs der 40er abgeflacht haben. Mit der PFZ können wir im gemeinsamen Markt rekrutieren. Ein enormer Vorteil, vor allem, was die Integration betrifft. Die illegale Immigration darf hier nicht hineingemischt werden. Die hat mit dieser Initiative nichts zu tun und es kommen auch nicht weniger, sondern im Fall vom Wegfall von Dublin sogar mehr.
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Walter Bender
Walter Bender@WerBer40103·
Nein, Herr Gehler, ein quasi Schneeballsystem mit immer mehr Bezugsberechtigten lösen zu wollen führt zu einer immer grösseren Katastrophe. Soviel Ehrlichkeit gehört dazu. Schauen Sie mal die Pyramide an mit den Bezugsberechtigten, 1 Arbeitsjahr = 2,3%! Die Lösung muss (grösstenteils) weg vom Umlagesystem sein!
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Nein zur Chaos-Initiative
Ein klares Nein: Weil ein starrer Bevölkerungsdeckel zu Bürokratie und Planwirtschaft führt, die Schweiz wirtschaftlich isoliert und den Fachkräftemangel verschärft. Und warum sagst du Nein? Gib jetzt dein Statement ab und zeig, wofür du einstehst. 👉 ww.nein-chaos.ch Gemeinsam schaffen wir ein NEIN am 14. Juni! #NeinChaos
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Peter Gehler retweetledi
Peter Gehler
Peter Gehler@PeterGehler·
Unsere Sozialsysteme werden vielleicht durch die illegale Immigration belastet. Damit hat die Chaos-Initiative nichts zu tun. Die Zuwanderung aus Europa belastet die Sozialsysteme keineswegs. Im Gegenteil. Sie stabilisiert sie. Infrastruktur und Wohnraum sind vielleicht in den Zentren belastet. Das ist überall auf der Welt so. Ausserhalb der grossen Zentren sind die Probleme überschaubar. Wenn die Züge halbleer und die Autobahnem staubfrei sind und der Leerwohnungsbestand hoch, dann haben wir ein Problem.
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Elon musk
Elon musk@ChatElonmurbq·
Genau. Die Daten zeigen: Wohlstand pro Kopf und reales Einkommen pro Erwerbstätigen stagnieren nicht – trotz massiver Zuwanderung. Aber der wahre Test ist der Grenznutzen: Wenn unkontrollierte Migration Infrastruktur, Wohnraum und Sozialsysteme überlastet, sinkt der Nutzen für alle. Schweiz sollte hochqualifizierte Talente anziehen, nicht jeden aufnehmen. Meritokratie statt Massen-Zuzug.
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Peter Gehler
Peter Gehler@PeterGehler·
@WerBer40103 @nein_chaos Wenn es nicht so weitergeht, geht es in die falsche Richtung. Ins kollektive Altersheim verbunden mit einer unglaublichen finanziellen Belastung für die junge Generation.
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Walter Bender
Walter Bender@WerBer40103·
@nein_chaos Ganz klar ja, weil es so nicht weitergehen kann! Die drei Zahlen 9,5 Mio. 10 Mio und 2050 sind starr, aber geben in der Ausführung den grössten Spielraum und die grösste Flexiblität, eben ohne Planwirtschaft sondern mit Marktwirtschaft und Zielsetzung.
Walter Bender tweet media
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SteveRay
SteveRay@Srv72Ray·
@nein_chaos Ich will eine Grenznutzenanalyse der Zuwanderung sehen und nicht bloss ein Pseudo Gesamtnutzen. Ich bin ziemlich sicher, dass der Grenznutzen bereits negativ ist da die Symptome schon seit einiger Zeit offensichtlich sind. Der Wohlstand pro Kopf stagniert!
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Peter Gehler retweetledi
hu.vollenweider
hu.vollenweider@deppenpost·
Das auserwählte <10 Mio Volk will alles: Leere Züge, volle Bankkonten, keine Ausländer, aber genügend Krankenbrüder, Teilzeit mit 100% Lohn, keine Staus, Velohighways, Wohlstand durch Exporte, keinen Verzicht auf Souveränität, Ferien im Ausland. Und ein Hüsli im Grünen. #10mioCH
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Nico
Nico@Nico251910·
@Elisabeth_S_S @PeterGehler Diese Argumentation ist falsch. Das Gegenteil ist richtig: Ja Zur Initiative schützt unseren Wohlstand. Ungeregelter Zustrom in die Sozialsyteme kostet und macht arm. Siehe EU
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Peter Gehler
Peter Gehler@PeterGehler·
@JeannetteWibmer @MatBinswanger Nach dem Brexit mussten die nun fehlenden Arbeitskräfte aus Europa mit solchen aus den ehemaligen Kolonien ersetzt werden. Diese haben erleichterte Einwanderungsbedingungen. Die Integrationsprobleme, die sich UK damit einhandelt, sind nicht zu übersehen.
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Mathias Binswanger
Mathias Binswanger@MatBinswanger·
Den starren Bevölkerungsdeckel von 10 Millionenim Jahr 2050 braucht es aus taktischen Gründen. Andernfalls wird sich die Politik einmal mehr um wirksame Massnahmen herumdrücken. Dieser Deckel kann aber bei Dringlichkeit in Zukunft angepasst werden. nzz.ch/meinung/10-mil…
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Peter Gehler
Peter Gehler@PeterGehler·
@brad_ch13 @MatBinswanger Das haben Arbeitskräfte im Inland bereits, in allen Branchen mit erhöhter Arbeitslosigkeit. (Gesetz zur MEI).
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Brad 🇨🇭
Brad 🇨🇭@brad_ch13·
@PeterGehler @MatBinswanger Klar, man braucht einen Arbeitsvertrag. Man könnte jedoch die Regel anwenden, dass Personen bereits in der Schweiz Vorrang haben. Was spricht dagegen?
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Peter Gehler
Peter Gehler@PeterGehler·
Die Behauptung, wir würden die Zuwanderung nicht steuern, ist absolut falsch. Reine Propaganda. Als Wissenschaftler sollten Sie differenzierter auftreten. Wir steuern die legale Zuwanderung über den Bedarf. Sie basiert auf einem Arbeitsvertrag. Allein die planwirtschaftliche Bürokratie, die für die beabsichtigte Abschottung notwendig wäre, kann ein bürgerlicher Oekonom niemals gutheissen. Die Folgen für die Betriebe wären fatal. Ich habe das in den 80er- und 90er-Jahren persönlich erlebt. Ganz abgesehen von der Entfremdung vom gemeinsamen Markt, die ein Oekonom auch in die Überlegungen miteinbeziehen sollte.
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Mathias Binswanger
Mathias Binswanger@MatBinswanger·
@PeterGehler Hier geht es ja nicht um Wissenschaft, sondern um Politik. Und Politik ist immer pragmatisch. Es geht darum, eine Lösung zu finden, bei der die Zuwanderung gesteuert werden kann, ohne dass Kollateralschäden entstehen. Das ist mein Anliegen hier.
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Haklibasch
Haklibasch@Haklibasch·
Eine Schweiz ohne jede Zuwanderung ist möglich. Das Programm ist machbarer als in den meisten anderen Ländern, weil die Schweiz klein, reich und diszipliniert ist. Aber es braucht echten politischen Mut und die Akzeptanz von weniger Komfort und weniger schnellem Wachstum. Ohne das bleibt Zuwanderung der einfachere (aber riskantere) Weg. Hartes 5-Punkte-Programm: Schweiz ohne Zuwanderung 1. Bevölkerungspolitik
Massives Kindergeld (2’000 CHF/Monat), hohe Steuerfreibeträge und 100’000 CHF Bonus pro drittem Kind – nur für Schweizer. Familienleistungen für Ausländer streichen. Ziel: Geburtenrate über 2,1. 2. Automatisierung
50 Mrd. CHF-Programm: 100% Abschreibung auf Roboter & KI. Pflicht zur Automatisierung in Pflege, Bau und Gastronomie. Roboter statt Import von Arbeitskräften. 3. Produktivitätsboost
Rentenalter auf 66 (statt höher). 42-Stunden-Woche als Normalität mit steuerlichen Anreizen für Überstunden. Mehr MINT-Ausbildung, starker Leistungslohn. Nur wer produktiv ist, wird belohnt. 4. Wirtschaft umbauen
Fokus auf Pharma, Maschinenbau, Finanzen. Tourismus und Landwirtschaft mechanisieren und schrumpfen. Neue Kernkraftwerke für sichere Energie. 5. Migration & Soziales
Asyl auf Null, Familiennachzug stoppen. Sozialhilfe nur für Schweizer mit Arbeitszwang. Kriminelle Ausländer sofort ausschaffen. Pass nur nach 15 Jahren tadelloser Integration. Kurz: Weniger Wachstum, mehr eigene Kinder, mehr Roboter, Rentenalter 66, null Netto-Zuwanderung. Die Schweiz bleibt Schweiz – aus eigener Kraft.
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Peter Gehler
Peter Gehler@PeterGehler·
@Nico251910 @Elisabeth_S_S Gehen Sie einmal nach Dänemark, Norwegen, Holland, Irland, Luxemburg, Liechtenstein, Spanien und Portugal und werden sie etwas differenzierter.
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Elisabeth Schneider-Schneiter
Elisabeth Schneider-Schneiter@Elisabeth_S_S·
Viele wollen aus Trotz Ja zur «Keine 10-Millionen-Schweiz»-Initiative sagen – wegen steigender Mieten, voller Züge und Druck auf die Infrastruktur. Die Sorgen sind real. Aber Abschottung löst keine Probleme. Sie gefährdet Wohlstand und den bilateralen Weg.
Elisabeth Schneider-Schneiter tweet media
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