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@Retepbla

Katılım Haziran 2019
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halfin
halfin@halfin·
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RobynHD
RobynHD@RobynHD·
Die EU spricht es inzwischen offen aus: Exit-Steuern stehen im Fokus, ein klares Signal, dass Kapitalabwanderung ein reales Thema ist, welches man zu verhindern versucht. In einer aktuellen Studie analysiert die EU-Kommission mehrere Ansätze, um genau das zu verhindern und gleichzeitig zusätzliche Einnahmen zu generieren: • Vermögenssteuer • Steuer auf nicht realisierte Gewinne • Kapitalertragssteuer • Erbschafts- und Schenkungssteuer • Wegzugssteuer Besonders im Fokus stehen Erbschaftssteuer und Wegzugssteuer. Hintergrund ist der bevorstehende massive Vermögenstransfer der Babyboomer-Generation. Laut Bericht sollen höhere Steuern auf vererbtes Vermögen nur begrenzte Auswirkungen auf Unternehmertum haben. Gleichzeitig wird diskutiert Wegzugssteuern auch auf nicht realisierte Gewinne anzuwenden, also direkt beim Verlassen eines Landes. Ziel ist es, „Schlupflöcher zu schließen“, Kapital im System zu halten und die Steuerbasis langfristig zu sichern. Die politische Richtung wird damit deutlich, die Debatte hat gerade erst begonnen. Meiner Meinung nach sollte man untersuchen, warum Kapital abwandert, anstatt nach Strafen zu suchen.
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Nicole Nowak
Nicole Nowak@nicolen8wak·
Gewinne an den Staat, Verluste privat? Bitcoin-Besitzer tragen jedes Risiko selbst. Wenn Bitcoin um +50% fällt, dann kommt niemand vom Finanzamt und sagt: „Wir helfen dir durch den Bärenmarkt.“ Wenn dein Portfolio 50% im Minus ist, wenn dein Umfeld dich auslacht, wenn du trotzdem weiter hältst, weil du dich informiert hast – dann ist das DEIN PROBLEM. Aber wenn Bitcoin später steigt, dann ist das für den Staat plötzlich steuerlich interessant. Jahrelang haben Politiker Bitcoin nicht ernst genommen, teilweise sogar verteufelt. Aber jetzt hätten sie gerne einen Anteil. Hier liegt für mich die eigentliche Ungerechtigkeit in der Debatte um die mögliche Abschaffung der 1-Jahres-Haltefrist. (Gilt übrigens auch für andere Vermögenswerte, nur wird es jetzt bei Bitcoin besonders sichtbar.) „Bitcoin-Gewinne bald steuerpflichtig?“ ▶️ Neue #HeartMoney Episode 🟠 Link in den Kommentaren 🔗
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RobynHD
RobynHD@RobynHD·
„Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern müssen hierzu ihren Beitrag leisten.“ Das sagt Lars Klingbeil, und treibt gleichzeitig neue Steuerpläne voran. Konkret fordert er höhere Belastung für „Topverdiener“, Anpassungen beim Spitzensteuersatz und mehr Umverteilung. Die Zahlen sind klar. Er selbst bekommt rund 23.000€ brutto als Minister. Dazu kommen etwa 5.900€ aus dem Bundestag. Macht knapp 29.000€ brutto im Monat. Rund 350.000€ im Jahr. Das ist Top 1%. Nicht theoretisch. Faktisch. Und jetzt der entscheidende Punkt. Arbeitnehmer die weniger als ein Drittel von seinem Gehalt haben gehörten angeblich zu den Topverdienern, die mehr Beitrag zu leisten haben. Das ist ein kompletter Realitätsverlust. 1965 griff der Spitzensteuersatz erst beim 15-fachen des Durchschnittseinkommens. 1980 beim 5-fachen. Heute schon beim etwa 1,3-fachen. Ein Einkommen von 70.000–90.000€ reicht heute schon, um voll in hohe Steuerlasten zu laufen. Das ist keine Oberschicht mehr. Das ist die obere Mittelschicht. Und genau hier setzen neue Forderungen an. Mehr Belastung „für die da oben“ trifft in der Realität nicht Millionäre, sondern viele, die weit unter seinem eigenen Einkommen liegen und sich durch Blut Schweiß sind trainieren dieses Einkommen erarbeitet haben. Wer selbst in den obersten 1% ist und gleichzeitig höhere Belastungen für diejenigen fordert, die nicht einmal ein Drittel des eigenen Einkommens verdienen, verschiebt die Grenze immer weiter nach unten. Das ist keine saubere Einordnung von „reich“, es ist politische Willkür und zerstört die Motivation der Menschen, die in diesem Land noch richtig Gas geben. (Um als Dank unzuverlässige Bahnen und kaputte Straßen zu erhalten)
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Du hast Bitcoin gekauft, weil er knapp ist. Der deutsche Staat will ihn besteuern, als wäre er ein Token, den ein 22-Jähriger letzte Woche programmiert hat. Beides liegt aktuell in derselben Schublade des Steuergesetzes. § 23 EStG, "anderes Wirtschaftsgut". Eine einjährige Haltefrist, danach steuerfrei. Ob du verkaufst, tauschst oder mit der Coin bezahlst, ist steuerlich derselbe Vorgang. Eine Differenzierung gibt es nicht. In genau dieser Schublade liegen auch Gold, Silber, Antiquitäten, Eintrittskarten und Oldtimer. Daneben Bitcoin und Ethereum. Daneben ein Stablecoin, der einen Dollar wert ist und einen US-Emittenten dahinter hat. Und ein NFT mit einem Affenbild. Und ein Token, der vor zwei Wochen aufgesetzt wurde und außer Spekulation keinen Zweck erfüllt. Steuerlich ist das alles dasselbe. Wirtschaftlich hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Der Bundesfinanzhof hat im Februar 2023 in einem oft zitierten Urteil entschieden, dass Bitcoin, Ethereum und Monero alle als "andere Wirtschaftsgüter" gelten, in einem Atemzug, in einer Kategorie. Das BMF-Schreiben vom 6. März 2025 hat die Sammelbezeichnung dann offiziell festgeschrieben. Ein Wort für alles, das technisch auf einer Blockchain läuft: Kryptowerte. Genau diese Sammelkategorie ist jetzt das politische Ziel. Wenn die geplante Reform kommt, wird sie sich nicht die Mühe machen, zu unterscheiden zwischen einem Asset mit fester Maximalmenge von 21 Millionen und einem Memecoin, dessen Entwickler die Menge an einem Wochenende verändern kann. Sie wird die ganze Schublade gleichzeitig leeren. Steuergerechtigkeit, heißt es dann. In Wahrheit ist es Verkürzung. Eine differenzierte Behandlung wäre juristisch durchaus möglich. Der Gesetzgeber könnte ein Knappheitskriterium einführen, ein Dezentralitätskriterium oder eine eigene Kategorie für Wirtschaftsgüter ohne Emittentenrisiko. Selbst die EU-Aufsichtsverordnung MiCA unterscheidet bereits zwischen drei Arten von Kryptowerten, und Bitcoin fällt dort in eine eigene Klasse. Das wäre die saubere Trennlinie, die der wirtschaftlichen Realität entsprechen würde. Politisch wird nichts davon passieren. Aus zwei Gründen. Bitcoin macht über die Hälfte des Marktwerts aller Kryptowerte aus. Bitcoin auszunehmen würde die angebliche "Krypto-Lücke" von 11,4 Milliarden Euro halbieren, mit der die Reform politisch begründet wird. Ein Finanzminister, der dringend Geld sucht, schneidet sich nicht freiwillig die Hälfte des Topfes ab. Hinter dieser Entscheidung steht keine ideologische Erwägung, sondern reine Haushaltslogik. Hinzu kommt die Verkaufsformel der Reform. "Steuergerechtigkeit" gegenüber Pflegekräften und Lehrern, denen die Steuerfreiheit nach einem Jahr nicht zur Verfügung steht. Eine Sonderbehandlung für Bitcoin würde wie das Gegenteil aussehen. Politisch unverkaufbar. Wer in Berlin oder Brüssel nach einer Differenzierung fragt, bekommt deshalb keine Antwort, weil es schlicht keine gibt. Praktisch heißt das: Wer Gold seit Jahren hält, weil er den langfristigen Werterhalt schätzt, profitiert weiter von der Steuerfreiheit nach einem Jahr. Wer Bitcoin aus exakt denselben Gründen hält, soll künftig zahlen. Beide Assets liegen seit Jahren in derselben gesetzlichen Kategorie. Eines wird herausgelöst, das andere bleibt drin. Eine sachliche Begründung dafür wird in den Eckwerten zum Haushalt 2027 nicht geliefert. Es wird stattdessen einfach gerechnet. Was im Steuerrecht passiert, ist dabei nur die Spiegelung dessen, was an den Märkten längst sichtbar ist. Banken trennen mittlerweile sauber zwischen Bitcoin und allem anderen. BlackRock hat einen eigenen Bitcoin-ETF und einen separaten Ethereum-ETF. Morgan Stanley hat Bitcoin als ersten Krypto-ETF auf seine Beraterplattform gelassen, alle anderen kamen später oder noch gar nicht. Die institutionelle Welt erkennt den strukturellen Unterschied und handelt danach. Die deutsche Steuergesetzgebung tut es nicht. Nicht aus Unwissen. Eine Differenzierung würde den Reformzweck untergraben. Es geht nicht darum, Spekulation einzudämmen oder den Markt zu strukturieren. Es geht darum, Einnahmen zu erzeugen. Und Einnahmen entstehen dort, wo Buchgewinne sitzen. Diese Buchgewinne sitzen bei Bitcoin. Genau deshalb wird Bitcoin behandelt wie der nächstbeste Token. Der Staat behandelt etwas Verschiedenes wie etwas Identisches. Aber nicht aus Naivität. Aus Kalkül. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
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Blocktrainer
Blocktrainer@blocktrainer·
Kevin Kühnert, Lobbyist für @finanzwende und ehemaliger @spdde-Bundestagsabgeordneter, sprach sich bei @maybritillner für höhere Steuern auf Bitcoin- und Krypto-Gewinne aus. Dabei sagte er, man würde damit „nichts kaputt machen“ und bezog sich auf die fragwürdigen 10 Mrd. €. 🫠
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RobynHD
RobynHD@RobynHD·
Die deutsche Politik: „Hmm, was betrifft möglichst viele Menschen in unserem Land und bringt nur geringfügige Steuereinnahmen, während der Aufwand drastisch steigt?.. Ah, Bitcoin & Krypto.“ Vielleicht Millionen Wähler gegen 0,01% mehr Staatseinnahmen zu tauschen ist verrückt.
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Nicole Nowak
Nicole Nowak@nicolen8wak·
Zeit für eine Bundestagspetition? Ziel: Beibehaltung der einjährigen Steuerfreiheit für private Bitcoin-Verkäufe. Alternative: Haltefrist von 3 Jahren nach tschechischem Vorbild. Andernfalls klare rote Linien: mindestens Bestandsschutz, keine Rückwirkung, faire Übergangsfristen. Wenn 30.000 Menschen in 6 Wochen unterschreiben, muss sich der Petitionsausschuss in der Regel öffentlich damit befassen. Das sollte machbar sein? Weiß jemand, ob dazu bereits eine Petition eingereicht wurde?
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Blocktrainer
Blocktrainer@blocktrainer·
@nicolen8wak Das wäre doch mal etwas, wo sich der @btcverband tatsächlich nützlich machen könnte. Wir würden eine entsprechende Petition auf jeden Fall auch medial und mit unserem Netzwerk unterstützen.🫡
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Eric Demuth
Eric Demuth@eric_demuth·
Bevor jemand fragt: Ich bin selbstverständlich gegen die Abschaffung der Haltefrist in Deutschland auf Bitcoin bzw. Krypto. Das war damals bereits ein Fehler der Regierung in Österreich und Deutschland sollte dies keinesfalls nachmachen. Das werde ich der Politik auch so kommunizieren.
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Blocktrainer
Blocktrainer@blocktrainer·
Neuer Beitrag für @FOCUSonline! 💥 @RomanReher über die neuen Krypto-Steuern, die in Deutschland und auf EU-Ebene drohen. 🇪🇺🇩🇪 Bitte lesen & teilen, sodass die Konsequenzen mehr Aufmerksamkeit bekommen und das Thema in der Debatte nicht untergeht! 🙏 ⬇️ focus.de/finanzen/boers…
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Daniel D. Eckert
Daniel D. Eckert@Tiefseher·
Ich finde, alle Beamte sollten Mitglied in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sein. Damit würden sie gesellschaftlichen Solidarität üben und Ihren Beitrag dazu leisten, dass die Lasten in unserem Land gerecht verteilt sind – auch auf den starken Schultern der Staatsdiener
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Gestern: Berlin will Krypto & Bitcoin besteuern. Heute: Brüssel auch. Beide gleichzeitig. Und niemand stellt sich in den Weg. Was vor 24 Stunden noch eine deutsche Debatte war, ist nun eine europäische. Das Europäische Parlament hat seine Verhandlungsposition für den nächsten EU-Langzeithaushalt verabschiedet. 370 Stimmen dafür. 201 dagegen. 84 Enthaltungen. In dem angenommenen Text steht wörtlich: "Abgabe auf Kapitalgewinne aus Kryptowerten." Es ist eine von vier neuen Einnahmequellen, die das Parlament für den Haushalt 2028 bis 2034 vorschlägt. Daneben: eine Abgabe auf digitale Dienstleistungen, eine Abgabe auf Online-Glücksspiele, die Ausweitung des CO2-Grenzausgleichs. Zusammen sollen diese vier neuen Steuern jährlich rund 60 Milliarden Euro in den EU-Haushalt spülen. Der Gesamthaushalt: 2,01 Billionen Euro für sieben Jahre. Bisher hat die EU noch nie direkte Steuern von Bürgern oder Unternehmen erhoben. Sie finanziert sich aus Beiträgen der Mitgliedstaaten und einigen Zöllen. Wenn dieser Plan kommt, wäre die Krypto-Abgabe eine der ersten direkten EU-Steuern in der Geschichte der Union. Und das Bemerkenswerte: Berlin und Paris stellen sich nicht in den Weg. Laut Handelsblatt-Recherche sprechen sich beide Regierungen für eine Krypto-Abgabe auf EU-Ebene aus. Wenn die zwei größten Mitgliedstaaten Hand in Hand gehen, fällt im Rat selten etwas Größeres aus. Das ist die wahre Eskalation der letzten 24 Stunden. Gestern hat das Bundeskabinett in den Eckwerten zum Haushalt 2027 die "Besteuerung von Kryptowährungen" als nationale Maßnahme aufgenommen. Heute schlägt das Europäische Parlament dieselbe Maßnahme auf supranationaler Ebene vor. Beide Vorhaben werden parallel verhandelt. Beide haben dieselben politischen Treiber. Und niemand garantiert, dass am Ende nicht beide zugleich greifen. Eine offene Frage, die in Brüssel bisher nicht beantwortet wird: Käme die EU-Abgabe zusätzlich zu den nationalen Steuern? Oder würde sie sie ersetzen? Wer in Berlin nach Antworten fragt, bekommt sie aktuell nicht. Was wirtschaftlich wirklich neu wäre: Heute hat jedes EU-Land seine eigene Krypto-Besteuerung. Deutschland: nach 12 Monaten steuerfrei (noch). Portugal: nach 12 Monaten steuerfrei. Tschechien: nach 36 Monaten steuerfrei. Wer als deutscher Halter den eigenen Steuerstandort wechseln wollte, hatte innerhalb der EU bisher Optionen. Eine EU-weite Abgabe würde diese Inseln einkassieren. Portugal und Tschechien wären dann ebenfalls steuerpflichtig. Steuerfreie Krypto-Gewinne wären innerhalb der EU schlicht nicht mehr möglich. Wer sich der Steuer entziehen will, müsste die Union verlassen. Was politisch im Weg steht: Eine neue EU-Eigenmittel-Quelle muss vom Rat einstimmig beschlossen und anschließend in jedem Mitgliedstaat ratifiziert werden. Ein einzelnes Veto reicht zum Stopp. Die übliche Schwachstelle dieser Logik: Umstrittene Einzelsteuern landen in Brüssel selten allein auf dem Tisch. Sie werden in Pakete eingebettet. Wer das Paket blockiert, blockiert auch alles andere darin. Diese Mechanik hat in den letzten Jahren mehrfach dafür gesorgt, dass nationale Vorbehalte am Ende doch fielen. Das politische Verkaufsargument ist auch hier "Steuergerechtigkeit". Im Ratstext heißt es wörtlich, die Abgabe solle ein "den Erfordernissen entsprechendes Einnahmenniveau" sicherstellen. Das ist Brüsseler Code für: Wir brauchen Geld, und wir nehmen es da, wo der politische Widerstand am geringsten ist. Die Zielgruppe ist offensichtlich. In Deutschland: rund 7 Millionen Krypto-Nutzer. EU-weit dürfte die Zahl jenseits der 30 Millionen liegen. Politisch schwach organisiert, ohne Lobby in Brüssel, mit Buchgewinnen aus dem letzten Bullenmarkt. Aus Sicht eines EU-Haushalts, der 60 Milliarden zusätzliche Einnahmen pro Jahr finden muss, ist das die budgetär bequemste Zielgruppe der Union. Eckwerte sind keine Gesetze. Verhandlungspositionen sind keine Verordnungen. Die Reform würde frühestens 2028 greifen. Aber die Richtung ist eindeutig. Und sie kommt jetzt aus zwei Ebenen gleichzeitig. Wer sich darauf verlassen hat, dass eine 12-monatige Frist sein Bitcoin schützt, sollte sich darauf einstellen, dass diese Frist in den nächsten Jahren auf zwei Ebenen gleichzeitig zur Disposition steht. Eine national. Eine europäisch. Und keine der beiden lässt sich aussitzen. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
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Furkan Yildirim@FurkanCCTV

Bitcoin und ein Goldbarren stehen im selben Steuerparagraphen. Wortwörtlich. Im selben Satz. Trotzdem will die Politik offenbar nur einen davon härter besteuern. Das ist juristisch nicht so einfach, wie sie tut. Der entscheidende Paragraph heißt § 23 EStG. Dort sammelt der Staat alles, was Privatleute kaufen und später verkaufen können. Edelmetalle. Schmuck. Antiquitäten. Kunst. Fremdwährungen. Münzsammlungen. Bitcoin. Eine einzige Regel für alle: Wer länger als ein Jahr hält, zahlt keine Steuer auf den Gewinn. Diese Regel ist über 90 Jahre alt. Sie galt für Goldbarren genauso wie für Bitcoin. Jetzt will die Bundesregierung die Regel kippen. Aber nur für Bitcoin. Nicht für Gold. Nicht für Kunst. Nicht für die Münzsammlung. Genau hier liegt das Problem. Das Grundgesetz hat einen Artikel 3. Gleiches muss gleich behandelt werden. Wer in derselben Schublade liegt, darf nicht willkürlich anders besteuert werden. Bitcoin und Gold liegen in derselben Schublade. Beides wird gekauft, gehalten, verkauft. Beides wirft keine Zinsen ab. Beides ist knapp. Beides schützt vor Geldentwertung. Der Bundesfinanzhof hat 2023 ausdrücklich entschieden: Bitcoin ist ein Wirtschaftsgut wie jedes andere. Deshalb gilt § 23 EStG. Genau wie bei Gold. Die Politik hat jetzt drei Möglichkeiten. Möglichkeit eins: Nur Bitcoin besteuern. Eine Klagewelle ist vorprogrammiert. Verfassungsbeschwerden landen in Karlsruhe. Möglichkeit zwei: Alle anderen Wirtschaftsgüter mitbesteuern. Dann zahlt auch der CDU-Wähler aus Düsseldorf Steuer auf seinen Goldbarren. Und auf den Picasso im Wohnzimmer. Möglichkeit drei: Bitcoin künstlich aus § 23 EStG herausschneiden und wie eine Aktie behandeln. Juristisch fragwürdig. Aber politisch der bequemste Weg. Niemand spricht offen über diese drei Optionen. Stattdessen wird so getan, als sei die Sache einfach. Sie ist es nicht. Wer Bitcoin hart besteuern will, ohne die deutsche Mittelschicht am Goldbarren anzufassen, muss tricksen. Und Tricks fallen vor Gericht selten gut aus. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡

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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Also verstehe ich das richtig? Wir müssen in gefühlt in allen Bereichen Leistungen sparen. Parallel werden neue und höhere Steuern eingebracht. UND wir machen gleichzeitig Rekordschulden? Das Ding fährt komplett gegen die Wand.
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Blocktrainer
Blocktrainer@blocktrainer·
Der nächste Schock: Auch auf EU-Ebene wird nun eine neue Steuer auf Krypto-Gewinne diskutiert . 🇪🇺🚨 Die Idee hat es in die Verhandlungsposition des Europaparlaments geschafft und wird wohl von der Regierung Deutschlands und Frankreichs befürwortet. 😳 ⬇️ blocktrainer.de/blog/neue-steu…
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Bitcoin und ein Goldbarren stehen im selben Steuerparagraphen. Wortwörtlich. Im selben Satz. Trotzdem will die Politik offenbar nur einen davon härter besteuern. Das ist juristisch nicht so einfach, wie sie tut. Der entscheidende Paragraph heißt § 23 EStG. Dort sammelt der Staat alles, was Privatleute kaufen und später verkaufen können. Edelmetalle. Schmuck. Antiquitäten. Kunst. Fremdwährungen. Münzsammlungen. Bitcoin. Eine einzige Regel für alle: Wer länger als ein Jahr hält, zahlt keine Steuer auf den Gewinn. Diese Regel ist über 90 Jahre alt. Sie galt für Goldbarren genauso wie für Bitcoin. Jetzt will die Bundesregierung die Regel kippen. Aber nur für Bitcoin. Nicht für Gold. Nicht für Kunst. Nicht für die Münzsammlung. Genau hier liegt das Problem. Das Grundgesetz hat einen Artikel 3. Gleiches muss gleich behandelt werden. Wer in derselben Schublade liegt, darf nicht willkürlich anders besteuert werden. Bitcoin und Gold liegen in derselben Schublade. Beides wird gekauft, gehalten, verkauft. Beides wirft keine Zinsen ab. Beides ist knapp. Beides schützt vor Geldentwertung. Der Bundesfinanzhof hat 2023 ausdrücklich entschieden: Bitcoin ist ein Wirtschaftsgut wie jedes andere. Deshalb gilt § 23 EStG. Genau wie bei Gold. Die Politik hat jetzt drei Möglichkeiten. Möglichkeit eins: Nur Bitcoin besteuern. Eine Klagewelle ist vorprogrammiert. Verfassungsbeschwerden landen in Karlsruhe. Möglichkeit zwei: Alle anderen Wirtschaftsgüter mitbesteuern. Dann zahlt auch der CDU-Wähler aus Düsseldorf Steuer auf seinen Goldbarren. Und auf den Picasso im Wohnzimmer. Möglichkeit drei: Bitcoin künstlich aus § 23 EStG herausschneiden und wie eine Aktie behandeln. Juristisch fragwürdig. Aber politisch der bequemste Weg. Niemand spricht offen über diese drei Optionen. Stattdessen wird so getan, als sei die Sache einfach. Sie ist es nicht. Wer Bitcoin hart besteuern will, ohne die deutsche Mittelschicht am Goldbarren anzufassen, muss tricksen. Und Tricks fallen vor Gericht selten gut aus. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
Furkan Yildirim@FurkanCCTV

Wer Bitcoin in Deutschland länger als ein Jahr hält, zahlt darauf bisher null Steuern. Genau dieser eine Standortvorteil steht jetzt offiziell im Haushaltsplan der Bundesregierung. Als Streichposten. Heute hat das Bundeskabinett die Eckwerte für den Haushalt 2027 beschlossen. In den Unterlagen aus dem Finanzministerium taucht ein Punkt auf, der die Krypto-Community in Deutschland seit Monaten beschäftigt: eine “veränderte Besteuerung von Kryptowährungen”. Im Klartext: Die einjährige Haltefrist soll fallen. Bisher ist die Regel einfach. Wer Bitcoin oder andere Kryptowährungen länger als zwölf Monate hält und dann verkauft, zahlt auf den Gewinn keine Steuer. Egal ob 1.000 Euro oder 1 Million. Das ist seit Jahren der einzige echte Standortvorteil für deutsche Bitcoin-Halter im europäischen Vergleich. Genau dieser Vorteil soll weg. Damit würde Bitcoin steuerlich wie Aktien behandelt: Jeder Verkauf wird steuerpflichtig, unabhängig davon, wie lange du gehalten hast. Spannend ist nicht das Was. Spannend ist das Warum. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat es mit der Union nicht geschafft, sich auf echte Einsparungen zu einigen. Die CDU forderte unter anderem die Abschaffung des 1. Mai als Feiertag und einen Karenztag bei Krankheit. Die SPD lehnte ab. Es kam zu Streit, laut Klingbeil sogar zu Geschrei im Verhandlungsraum. Geeinigt hat man sich am Ende nicht aufs Sparen. Sondern auf neue Einnahmen. Der Haushalt 2027 sieht 110,8 Milliarden Euro neue Schulden vor. Allein im Kernhaushalt. 2026 waren es noch 98 Milliarden. Dazu kommen 27,5 Milliarden aus dem Sondervermögen Bundeswehr und 58,2 Milliarden aus dem Sondervermögen Infrastruktur, beides schuldenfinanziert. Steuern auf Zucker. Auf Plastik. Höhere Tabak und Alkoholsteuer. Und eben Krypto. Martin Greive, Leiter des Hauptstadtbüros des Handelsblatts, schreibt seit 13 Jahren über Finanzpolitik. Er nennt den Haushaltsentwurf “erschütternd” und spricht von “Luftbuchungen” und “Globalpositionen”, mit denen Lücken kaschiert würden. Die Begründung der Politik für die Krypto-Steuer klingt anders. Bündnis 90/Die Grünen sprechen seit Monaten von einer “Krypto-Lücke” von 11,4 Milliarden Euro pro Jahr. Eine Pflegekraft zahle Steuern, ein Lehrer zahle Steuern, aber wer Bitcoin lange genug halte, zahle null. Das sei eine “himmelschreiende Ungerechtigkeit”. Der Haken: Diese 11,4 Milliarden sind keine offizielle Zahl. Sie stammen aus einer Hochrechnung der Steuersoftware Blockpit, basierend auf einem Sample. Genau dieses Muster kennt man aus Österreich. Dort wurde die Haltefrist 2022 abgeschafft. Krypto-Gewinne werden seitdem pauschal mit 27,5 Prozent besteuert, unabhängig von der Haltedauer. Die politische Verkaufsformel war damals dieselbe: Gleichstellung mit Aktien, Modernisierung, Gerechtigkeit. Drei Jahre später kommt in Deutschland exakt dieselbe Argumentation auf den Tisch. Mit derselben Datengrundlage. Diesmal vom selben Anbieter. Was technisch dazukommt: Seit dem 1. Januar 2026 ist in Deutschland das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz in Kraft. Krypto-Börsen müssen ab 2027 alle Nutzerdaten und Transaktionen automatisch an das Bundeszentralamt für Steuern melden. Genau ab dem Zeitpunkt, ab dem die neue Besteuerung greifen würde, hat der Staat erstmals lückenlosen Zugriff auf jede Bewegung. Die Infrastruktur ist gelegt. Was bedeutet das konkret? Wenn die Reform kommt, verschwindet der einzige steuerliche Vorteil, den langfristig orientierte Bitcoin-Halter in Deutschland haben. Wer 2017 für 5.000 Euro Bitcoin gekauft und nicht verkauft hat, sitzt heute auf einem sechsstelligen Gewinn, den er bisher steuerfrei realisieren könnte. Nach der Reform wird daraus, je nach Ausgestaltung, ein steuerpflichtiger Vorgang. Offen ist bisher, ob es Übergangsfristen gibt, ob Altbestände geschützt werden und ab wann die Regelung greifen soll. Das größere Bild: Es ist nicht nur eine Steuerreform. Sieben Millionen Krypto-Nutzer in Deutschland sind die Zielgruppe. Sie sind politisch schlecht organisiert, in den klassischen Medien ohne Lobby, und sie sitzen auf Buchgewinnen aus einem mehrjährigen Bullenmarkt. Aus der Logik eines Finanzministers, der dringend Geld sucht und keine echten Einsparungen durchsetzen kann, ist das die einfachste Zielgruppe. Genau das ist es auch, was hier passiert. Wir reden nicht über Krypto-Politik. Wir reden über Haushaltsstopfen. Die Erfahrung aus Österreich legt nahe, dass die fiskalischen Effekte am Ende deutlich kleiner ausfallen als versprochen. Die strukturellen Effekte aber sind real. Höhere Compliance-Kosten für Privatanleger. Verlust eines Wettbewerbsvorteils im europäischen Vergleich. Und ein klares Signal: In einem Staat, der seine Schulden nicht über Einsparungen, sondern über neue Steuern und neue Schulden finanziert, gibt es keine Kategorie von Vermögen, die langfristig unangetastet bleibt. Wer geglaubt hat, sein Bitcoin sei sicher, weil eine zwölfmonatige Frist ihn schützt, wird das in den nächsten Wochen lernen. Frist ist Politik. Politik ändert sich, wenn der Haushalt sich ändert. Und der Haushalt 2027 ändert sich gerade vor unseren Augen. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡

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Blocktrainer
Blocktrainer@blocktrainer·
BREAKING: Das ENDE der Haltefrist? 🤯 Wie u.a. der @derspiegel berichtet, sollen im Zuge eines neuen Steuerpaketes, um die Neuaufnahme von Schulden durch die Bundesregierung zu finanzieren, auch Bitcoin und andere Kryptowährungen stärker besteuert werden. 🤦 Mehr dazu in Kürze auf Blocktrainer.de
DER SPIEGEL@derspiegel

Finanzminister Klingbeil plant 111 Milliarden Euro neue Schulden. Für mehr Geld in der Bundeskasse sollen auch höhere Abgaben sorgen, etwa auf Alkohol und Kryptowährungen. Doch es gibt noch einen Streitpunkt. Mindestens. #ref=rss" target="_blank" rel="nofollow noopener">spiegel.de/wirtschaft/ser…

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Benedikt Brechtken
Benedikt Brechtken@ben_brechtken·
Plastikabgabe Zuckerabgabe Höhere Reichensteuer Höhere Alkoholsteuer Höhere Tabaksteuer Besteuerung von Krypto Private Krankenversicherung erst ab 100.000 Euro Der "Keine Steuererhöhungen"-Wahlkämpfer Merz hat mit seiner Regierung heute gleich SIEBEN Steuererhöhungen vorgelegt. 22 Prozent sind immer noch zu viel für diesen historischen Wahlbetrug.
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