La

868 posts

La

La

@SPECTRE_No2

Hier mit besonderem Interesse an Klass. Altertum, Politik, Schule, Filmgeschichte und Sprache

Germany Katılım Ekim 2009
244 Takip Edilen27 Takipçiler
Sabitlenmiş Tweet
La
La@SPECTRE_No2·
@truecineaste94 @de_kinemathek @Meridarpax Schlage eine neue Filmwissenschaftsmethode vor: man unterteilt solche Szenen in kleine Abschnitte und stellt fest, welche Vordergrundszenen von einem imaginären bearbeiter nachträglich hinzugefügt wurde und streiche diese Teile. Nennen wir's Hitchanalyse #Homeranalyse
Deutsch
1
0
1
0
La
La@SPECTRE_No2·
@DSchwertner @Kachelmann Naja, 2022 ist jetzt nicht so lange her: kn-online.de/schleswig-hols… Latif bezog sich 2000 mit "vor zwanzig Jahren" eindeutig auf den Jahrhundertwinter 1978/1979. Diesbezüglich hat er doch eindeutig Recht oder nicht?
Deutsch
0
0
3
350
Daniel Schwertner
Daniel Schwertner@DSchwertner·
Ich muss jetzt echt mal testen, ob ich auch sofort als Dumm und rechts eingestuft werde: Nichts für ungut, aber Schnee im November hatten wir wirklich schon lange nicht mehr. Gleiches gilt auch für so massiven Schnee auf dem Feldberg. Heißt also, dass der kommende Winter sehr wohl die ganzen Weltverbrennungsthesen zerlegen könnte. Warten wir es einfach ab. (Und nein, der starke Klimawandel ist sehr wohl menschengemacht, wir verstehen ihn nur noch nicht wirklich)
Deutsch
19
0
13
7.3K
Jörg @kachelmann anderswo: @realkachelmann
Was viele dummdeutsche Schwurbelwürstchen bis heute nicht verstanden haben: Herr Latif hatte völlig recht - ich zitiere für alle Bescheuerungsaffinen in Großbuchstaben: "WINTER MIT STARKEM FROST UND VIEL SCHNEE WIE NOCH VOR 20 JAHREN WIRD ES IN UNSEREN BREITEN NICHT MEHR GEBEN." Das ist völlig korrekt, leider. Es gab nie mehr einen Winter wie damals und davor. Das Problem ist, dass RechtsextremistInnen mit ihrer szenetypischen Lesekompetenz eines abgetauten Kühlschranks nur die völlig abseitige, durch einen Journalistenmenschen applizierte Zeile "Nie wieder Schnee?" lesen, weil der differenzierte Content dem @derspiegel leider zu langweilig war und so ist passiert, was passieren musste: Bildungsferne RechtsextremistInnen posten diesen Ausschnitt bei jedem einzelnen Schneefall und konstruieren allein über die irreführende Schlagzeile einen Gegensatz, den es nicht gibt. Die Dreifaltigkeit von Dumm, deutsch und rechts ist eine Gefahr für die Zukunft Deutschlands, weil sie alles beinhaltet, was ein Land mit dieser Geschichte in seiner Existenz bedrohen kann.
Stefan Homburg@SHomburg

@Kachelmann Mit dem, was Sie "Wissenschaft" nennen, kann ich als Professor halt nichts anfangen. Hayek nannte es die "Anmaßung von Wissen".

Deutsch
383
211
2.1K
214.8K
La
La@SPECTRE_No2·
@IBinDaMaurer @Illu429 Es ist nicht so, dass 11Freunde kaufmännisch falsch kalkuliert. Sie verdienen nicht hauptsächlich durch Werbung auf der Website, sondern durch die vielen Jahresabos. Während viele Blätter Abos verlieren, behalten 11F ihre, weil man durch das Abo die Online-Artilel gratis bekommt
Deutsch
0
0
1
78
Maurer
Maurer@IBinDaMaurer·
@SPECTRE_No2 @Illu429 Versteh nur Bahnhof. Also können die Mitglieder über Themen abstimmen oder wie?
Deutsch
1
0
2
240
La
La@SPECTRE_No2·
@IBinDaMaurer @Illu429 Ich glaube eher im Gegenteil: Sie machen ca. 40% der Online-Artikel von der Clubmitgliedschaft abhängig. Die Clubmitgl. erhält jeder Abonnent kostenfrei on top. Auf diese Weise halten sie ihre verhältnismäßig hohe Abonnentenquote konstant, da 1 Grund mehr, beim Abo zu bleiben.
Deutsch
1
0
1
196
Maurer
Maurer@IBinDaMaurer·
@Illu429 11freunde aka jeder Artikel hinter paywall ist eh die größte Drecksseite. Wollen immer die besten Journalisten sein und haben dann kaufmännisch überhaupt keinen Plan, weil größere Reichweite = mehr Werbeeinnahmen checken die irgendwie nicht
Deutsch
1
0
3
1.8K
La
La@SPECTRE_No2·
@ungemeve Vor allem gibt es an der zitierten Bibelstelle Levitikus 18 keinen Hinweis auf Steinigung
Deutsch
0
0
0
92
U.M. OSINT
U.M. OSINT@ungemeve·
Ein einfaches Beispiel für mediale Desinformation: In der gestrigen Sendung von Lanz hat der zugeschaltete Elmar Theveßen unter anderem behauptet, Charlie Kirk habe gesagt, Schwule müssen gesteinigt werden. (06:06) Eine sehr einfache, kurze Suche zeigt: Die YouTuberin „Ms. Rachel“ hat in einer Argumentation die Bibel zitiert mit „Liebe deinen Nächsten“. Darauf hat Kirk im Juni 2024 reagiert und gesagt, im alten Testament stünde im selben Absatz, dass ein Mann „der mit einem Mann liegt“ mit dem Tod bestraft werden solle. Er hat jedoch nicht die Todesstrafe gefordert, geschweige denn gesagt, alle Schwulen müssten gesteinigt werden. Offensichtlich hat Theveßen, immerhin Chef des ZDF in Washington, diese Aussagen vorher gar nicht geprüft. Es ist doch vollkommen logisch, dass so etwas nicht nur Linksextremen, sondern dann auch wiederum Rechtsextremen in die Karten spielt. Und noch logsicher ist es, dass sehr viele Menschen von so etwas schlicht die Schnauze voll haben.
U.M. OSINT tweet media
Deutsch
114
278
1.9K
65K
Variantengrammatik
Variantengrammatik@VariantenGra·
Warum sollte die Formulierung "Sinn machen" keinen Sinn machen? Oder gar eine Idiotie sein? Weil diese Konstruktion aus dem Englischen übernommen wurde - so lautet meist die Antwort. Doch "Das macht Sinn" ist analog zu "Das macht Freude / Spaß" - und daran stört sich niemand.
Variantengrammatik tweet media
Deutsch
14
5
43
2.3K
La
La@SPECTRE_No2·
@majavonwestphal @VariantenGra @Profe_Quiroga Ich denke, dass das ind. Objekt in beiden Fällen eine Erweiterung als Dativus commodi ist und keine Ergänzung. Sicher ist die Erw. bei "Sinn machen" seltener gebräuchlich, ich führe es aber auf die Allgemeingültigkeit des "Sinns" zurück. Parallele dazu etwa: "Eindruck machen".
Deutsch
0
0
0
16
Maja von Westphal
Maja von Westphal@majavonwestphal·
@SPECTRE_No2 @VariantenGra Böse ja nicht pauschal. Aber ehrlich interessierte Frage: "Es macht (mir) Spaß" vs. "Es macht mir [sic!] Sinn" deutet schon auf zwei verschiedenen Tiefenstrukturen in der Grammatik hin, oder? Auch wenn Oberflächenstrukturphänomen "macht X" gleich ist. @Profe_Quiroga?
Deutsch
3
0
0
25
La
La@SPECTRE_No2·
@majavonwestphal @VariantenGra Schließlich wird in den alten Sprachen das Wort oder die entsprechenden Pendants maximal vielseitig verwendet. - und in Anbetracht des Sprachwandels habe ich nie verstanden, warum "make" als Parallele zu "maken" (nd.) und "machen" (hd.) ein böser Import sein soll ...
Deutsch
1
0
0
22
La
La@SPECTRE_No2·
@majavonwestphal @VariantenGra Das ist akzeptiert. Ich war im Germanistikstudium auch eher auf Lit.-wiss. konzentriert, komme sonst aber aus den alten Sprachen (und aus dem niederd. Sprachraum) und vielleicht liegt es daran, dass ich diese Argumentation, "machen" könne nicht genutzt werden, nicht mitgehe.
Deutsch
2
0
0
22
La
La@SPECTRE_No2·
@majavonwestphal @VariantenGra "ergeben" ermöglicht kein Konkretum als Subjekt. "machen" aber Konkretum UND Abstraktum: "Es macht ... -Spaß -Sinn -Freude -Lust ..." Der Fehler in dieser Debatte ist doch, von einer Bedeutungsverengung von "machen" auszugehen, die es sprachgeschichtlich wirklich nie gegeben hat.
Deutsch
1
0
0
15
Maja von Westphal
Maja von Westphal@majavonwestphal·
@SPECTRE_No2 @VariantenGra Kurz wg. Zeit: Mensch "macht" (handelt, agiert, entscheidet...), Sache "ergibt" - denn "macht" nicht aktiv. Und das ist ja eher die Argumentationslinie: Das englische "make sense" ist mit dem deutschen "Sinn *machen*" nicht korrekt übersetzt.
Deutsch
1
0
1
17
La
La@SPECTRE_No2·
@majavonwestphal @VariantenGra Und unabhängig von den (bedeutungsunterschiedlichen) Kombinationen "ich [Mensch] mache mir Sinn" und "es [unbestimmt] macht Sinn" (wie bei Lessing) zeigt der Kontext in beiden Fällen: Abstraktes (hier Sinn) wird "gemacht"
Deutsch
1
0
0
24
La
La@SPECTRE_No2·
@majavonwestphal @VariantenGra "Freude" + "machen" "Spaß" + "machen" etc. machen (sic!) es abwegig, ausgerechnet "Sinn machen" für eine zur idiom. phrase erstarrte Metapher zu erklären. Es belegt, dass "machen" immer auf Konkreta bezogen werden kann und eine lang etablierte Bedeutung "Konkr. erschaffen" hatte
Deutsch
1
0
0
16
La
La@SPECTRE_No2·
@majavonwestphal @VariantenGra Nun ja, es ging ja wohl um die Verwendung von "Sinn machen" - dass die Bedeutung bei Goethe nicht äquivalent zu "Sinn ergeben" ist, ist ja klar. Bei Lessing widerspreche ich: Subjekt des "Sinnmachens" ist "was" und nicht der Übersetzung, daher äquivalent zur heutigen Bedeutung.
Deutsch
3
0
0
30
La
La@SPECTRE_No2·
@majavonwestphal @VariantenGra "Ein Übersetzer muß wissen, was einen Sinn macht." - Lessing, Briefe, die neue Lit. betreffend "Sie sind theils als Solo, Duett, Chor gesetzt und unglaublich original, ob man gleich sich erst einen Sinn dazu machen muß." Goethe Überblick u.a. bei sueddeutsche.de/kolumne/sprach…
Deutsch
2
0
0
46
Maja von Westphal
Maja von Westphal@majavonwestphal·
@SPECTRE_No2 @VariantenGra Ich habe Germanistik studiert, bin gerade mein Literaturgedächtnis durchgegangen... und für die Aussage, dass Goethe und Lessing "Sinn machen" benutzt haben, brauche ich bitte mal einen Beleg. Aus ehrlichem Interesse.
Deutsch
1
0
1
36