
Sabularasa
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Sabularasa
@Sabularasa
🫶 GG + FDGO 🫶 RT/Like/Follow ≠ Zustimmung (≠ consent) Alles kann Satire sein!


@NoahRettberg @alltag_x Dann würde ich sicherheitshalber einige dieser Beiträge löschen. Sonst könnte die Dame einen falschen Eindruck von Ihnen bekommen 😉












Natürlich soll an einem Tag wie heute auch Janosch Dahmen mal wieder diskreditiert werden. Die Angriffe werden aber immer lächerlicher: Nicht jede Kritik an einem schwulen Mann ist Homophobie und von "wilden Partys" hat nicht Janosch Dahmen, sondern nur Kristina S. geschrieben.



Mein Lieblingspost von R. Höcker zum Thema Leihmutterschaft.







Weshalb erzählt ein (mutmaßlich) biologischer Mann im Bundestag, dass er gerade feucht ist? Und weshalb habe ich mich früher eigentlich "aufgetranst"? Der Fall eines Trans-Influencers, der im Bundestag ordinäre Videos drehte, schlägt aktuell mittelhohe Wellen. Die Erklärung von @ainyrockstar , dass sein Verhalten nur ein Fetisch sei, überzeugt mich nicht. Bei aller berechtigten Kritik an dieser ordinären Trulla sollte man doch versuchen, "Avelos" Verhalten realistisch zu beschreiben und zu bewerten. Ich versuche das mal, denn es ist jedenfalls ganz sicher nicht richtig, dass jeder Mann in Frauenkleidern einen sexuellen Fetisch auslebt. Viele schwule Männer haben sich im Laufe ihres Lebens irgendwann mal "aufgetranst". So durfte man das früher noch nennen und ich nenne es bis heute so. Ich werde hier nun keine Fotos einstellen (und untersage es mitlesenden alten Bekannten mit gut sortiertem Bilder-Archiv!!!), aber auch ich bin Anfang/Mitte der 90er in reichlich nuttigen Fummeln auf CSD-Paraden mitgelaufen, später dann auch an Karneval. Einmal waren wir auf dem CSD eine Gruppe "Dominas" und in einem anderen Jahr "Tank Girls". Natürlich jeweils als unangemeldete Fußgruppen, die sich illegal zwischen die offiziellen Paradewagen quetschten und selbstverständlich hatten wir ordentlich einen sitzen, weil wir uns schon Stunden vorher zum gegenseitigen Schminken und gemeinsamen Vorglühen getroffen hatten. Warum haben wir das gemacht? Weil wir es lustig fanden! Es war ein Spaß. Nicht mehr und nicht weniger. Wir wollten nicht für oder gegen irgendetwas demonstrieren und wir haben ganz sicher auch keinerlei sexuelle Erregung dabei verspürt. Es war eher wie an Karneval: Wir haben uns als etwas verkleidet, was wir nicht waren und eine Rolle gespielt. Weshalb schwule Männer (und auch manche Heteros) es lustig finden, sich ausgerechnet als billige Schlampen zu verkleiden, weiß ich nicht. Ich traue mich auch nicht, ChatGPT zu fragen.... Ich weiß aber ganz sicher, dass die Motivation dafür keine sexuelle ist. Wer also in jedem Mann im Fummel pauschal einen Fetischtypen sieht, der irrt. Das steht fest. Nun haben sich die Male, an denen ich mich "aufgetranst" habe, auf Karneval und den CSD beschränkt. Wäre das ein sexueller Fetisch gewesen, hätte mir das vermutlich nicht ganz gereicht... Andere laufen dagegen jeden Tag so herum und einige machen dabei im Bundestag ordinäre Videos. Aus eigenem Erleben kann ich mich nicht in solche Leute hineinversetzen. Ihr Verhalten ist mir fremd. Ich glaube jedoch nicht, dass sie in ihrer Mehrheit einen sexuellen Trans-Fetisch ausleben. Wer jeden Tag im Fummel herumrennt, meint es ernst. Ich halte es für das Wahrscheinlichste, dass "Avelo" tatsächlich transsexuell ist, jedoch ganz sicher nicht "feucht" war. Wie auch, wenn wir einmal einen männlichen Unterbau unterstellen? Bei der Behauptung, im Bundestag "feucht" zu sein, dürfte es sich vielmehr um einen Humorversuch handeln. Avelo will provozieren und findet das lustig - so wie auch ich es lustig fand, einmal im Jahr im ordinären Transen-Outfit ordinäres Zeug zu lallen und dabei das Hirn vollkommen auszuschalten. Vielleicht irre ich mich. Vielleicht gibt es wirklich eine signifikante Anzahl von Männern, die es sexuell erregt, wenn sie jeden Tag in Frauenklamotten herumlaufen. Für sehr wahrscheinlich halte ich es aber nicht. Mich treibt etwas ganz anderes um: Ich habe inzwischen absolut gar keine Lust mehr, öffentlich in Perücke und Plateaustiefeln unterwegs zu sein (und privat schon gar nicht, um das klarzustellen!). Abgesehen davon, dass das inzwischen zu gefährlich ist (anderes Thema...) und ich altersbedingt nicht mehr ganz so eventorientiert bin wie früher, hat mir die "Trans-Community" mit ihrem anmaßenden, übergriffigen und autoritären Verhalten jeden Spaß daran verdorben. Ich will schlicht nicht, dass man mich für einen von ihnen hält. Leute wie Avelo tun ihrer Community keinen Gefallen. Nicht, weil sie einen sexuellen Fetisch ausleben würden, sondern weil sie inzwischen Teil eines autoritären Establishments sind, in dem die Rolle des "spaßigen Provokateurs" nicht mehr angemessen ist. Vor über 30 Jahren wurde Homosexualität noch strafrechtlich verfolgt und mangels Homo-Ehe hatte man selbst in einer jahrzehntelangen homosexuellen Beziehung nicht das gesetzliche Recht, seinen Partner auch nur im Krankenhaus zu besuchen. Vielleicht war es damals bei allem Spaß und allem Hirnabschalten unbewusst auch Teil unserer Motivation, durch provokantes Auftreten der Gesellschaft den Mittelfinger zu zeigen. Heute dagegen denkt sich die Trans-Community Sprachvorschriften für die ganze Gesellschaft aus und lässt jeden verfolgen, der dabei nicht mitmacht. Die Machtverhältnisse haben sich gedreht und Leute wie Avelo sollten begreifen, was das bedeutet: Schaltet Euer Hirn wieder ein und begreift, dass die Wahrnehmung davon, wer Unterdrücker und wer Unterdrückter ist, sich mit den Machtverhältnissen gedreht hat. Und dann verhaltet Euch entsprechend.









