
Simon Wolfgang Fuchs
2K posts

Simon Wolfgang Fuchs
@SimonWFuchs
Prof. für Islamwissenschaft in Jerusalem (@HebrewU). Forscht zu globalem Islam & der iranischen Revolution. Englisch: @simon_w_fuchs




Another video shows the moment a fragment from an Iranian ballistic missile struck Jerusalem's Old City this afternoon.

Ein Blick auf dieses Video zeigt, wie durch Auslassungen ein verzerrtes Bild entsteht. Was nicht erwähnt wird: Jerusalem steht seit gestern unter massivem Beschuss aus dem Iran. Vor diesem Hintergrund sind größere Versammlungen aktuell untersagt – unabhängig vom Anlass, auch wenn es sich um ein muslimisches Fest handelt. Die israelische Polizei, die man selbstverständlich kritisch hinterfragen kann, greift hier ein, um größere Menschenansammlungen zu verhindern. Angesichts der Sicherheitslage und der Gefahr für tausende Betende in der Moschee ist das eine Maßnahme, die im Kontext der aktuellen Bedrohungslage gesehen werden muss.




Find the differences. One photo is of Purim celebrations in Jerusalem on March 4. The second photo taken today is of Ben Gvir's militia (aka the Police) dispersing Muslim worshipers praying on Eid al-Fitr outside the ramparts of the Old City. Occupation in action.

"The cost of replacing the first four days' worth of munitions would be $20bn-26bn. The problem, however, is more to do with scarcity than cost. America is thought to have used more than 300 Tomahawk cruise missiles in the opening days of the war, but the Pentagon had planned to buy just 57 new ones in the current fiscal year. There have been no deliveries of THAAD interceptors since 2023 and the Pentagon has not placed any new orders this year. A puny 39 interceptors are slated for delivery in 2027—six years after they were ordered." economist.com/briefing/2026/…

Ein paar Worte zum #Irankrieg: Bemerkenswert ist, mit welcher Selbstgewissheit Experten und Medien nach kaum drei Wochen Krieg gegen den #Iran bereits zu endgültigen Lageeinschätzungen gelangen: #Trump habe keinen Plan, der Krieg sei nicht zu gewinnen, der Widerstand des Iran habe Washington überrascht, nun suche man einen gesichtswahrenden Ausstieg – und vieles mehr, was derzeit zu lesen ist. Zur Einordnung lohnt ein nüchterner Blick auf die Dimensionen: Der Iran ist rund neunzehnmal so groß wie Serbien. Der Luftkrieg gegen Serbien 1999 dauerte zweieinhalb Monate. Vor diesem Hintergrund zu erwarten, ein Konflikt mit dem Iran ließe sich in drei Wochen entscheiden, war von Anfang an unrealistisch. Es ist kaum vorstellbar, dass die politischen und militärischen Entscheidungsträger in den USA oder in Israel eine solche Illusion hegten. Hinzu kommt: #Israel und die #USA verfügen über ein außerordentlich detailliertes Bild der militärischen Fähigkeiten des Iran – möglicherweise ein präziseres, als es der gegenwärtigen iranischen Führung selbst zur Verfügung steht. Die Strukturen des Regimes sind seit Jahren so tief vom Mossad infiltriert, dass nahezu jede relevante Information, die in Teheran zirkuliert, auch in Jerusalem und Washington landet. Und schließlich: Warum sollten Trump oder #Netanjahu ihre strategischen Ziele öffentlich ausbreiten? Jede Erklärung, die derzeit aus Washington oder Jerusalem kommt, ist Teil der Kriegsführung – nicht Ausdruck eines Transparenzgebots gegenüber der Weltöffentlichkeit. Wer meint, Trump habe keinen Plan, weil er heute dies und morgen jenes sagt, verkennt, dass seine Wortmeldungen in erster Linie an die iranische Führung adressiert sind, nicht an die Kommentatoren in Europa. #IranWar


Well, I did not anticipate this: *BESSENT: US MAY UNSANCTION IRANIAN OIL THAT’S ON WATER



What's the White House's wartime comms strategy? “We’re over here just grinding away on banger memes, dude," a senior WH official said. Great reporting from @EliStokols @benjohansen3 @JackDetsch & @paulmcleary politico.com/news/2026/03/1…

The Israeli targeting of facilities linked to Iran’s South Pars field, an extension of Qatar’s North Field, is a dangerous & irresponsible step amid the current military escalation in the region. Targeting energy infrastructure constitutes a threat to global energy security, as well as to the peoples of the region & its environment. We reiterate, as we have repeatedly emphasized, the necessity of avoiding the targeting of vital facilities. We call on all parties to exercise restraint, adhere to international law, & work toward de-escalation in a manner that preserves the security & stability of the region.


"Tel Aviv now, may the Lord of Moses be with us 😟."



