Henry 🦩@HenryLindo123
Hier mal ein Kommentar aus Youtube von einem versierten Taucher dazu:
Wer die Nord-Stream-Pipelines gesprengt hat, kann ich natürlich nicht sagen, aber als ehemaliger Berufstaucher weiß ich zu 100%, dass eine solche Sabotage in einer solch großen Tiefe nicht mit Hobbytauchern und Erotikmodellen mit normaler Atemluft von einer Nussschale wie der „Andromeda“ als Tauchplattform durchgeführt worden sein kann.
Die Sicht in der Ostsee in 80 Meter Tiefe ist extrem schlecht, nicht nur durch Dunkelheit, sondern auch wegen Schwebeteilchen, die das Licht der Taucherlampen nicht nur reflektieren, sondern die auch Schatten werfen. Man muss zunächst mal die Pipelines selbst finden, dann abtauchen, eine gute Stelle für die Sabotage finden, denn die Pipelines waren mit Beton ummantelt, Unterwasserarbeiten ausführen und dabei mit Sprengstoffen agieren.
Es wären beim Auftauchen lange Dekopausen erforderlich und es hätte sich um mehrere, sehr tiefe Tauchgänge gehandelt.
Man bräuchte sehr viel Ausrüstung und dazu ist diese „Andromeda“ einfach zu klein.
Wer das glaubt und dann noch wie Pancevski behauptet, dass wären halt Ukrainer, die könnten das, der hat von Tauchen keine Ahnung, denn da spielt schlichtweg die Tauchphysik nicht mit und die Physik gilt sogar für ukrainische Superhobbytaucher und Erotikmodelle.
Dazu kommen weitere Widersprüche:
Warum verbringt man Sprengstoffe über mehrere Staatsgrenzen, geht so das Risiko ein, entdeckt zu werden, das sich ja bei jedem Grenzübertritt erneut ergibt?
Warum hat man sich nicht ein Boot in Polen gemietet, wo der Anfahrtsweg zu den Sabotagestellen deutlich kürzer gewesen wäre und wo man einen erneuten Grenzübertritt vermieden hätte?
Die Sprengstoffe waren in Taucherflaschen wasserdicht verpackt. Wie kann es dann sein, dass man in der „Andromeda“ Sprengstoffspuren findet?
Warum haben die ukrainischen Supermänner samt Erotikmodell die „Andromeda“ danach nicht gründlich gereinigt oder gleich ganz versenkt und sich mit einem anderen Boot abholen lassen?
Weiterer Unsinn:
Diese „absoluten Vollprofis“, die, laut Pancevski, vorher auf Verschwiegenheit überprüft wurden und die, ebenfalls laut Pamcevski, die Ukraine nicht in Verbindung mit diesen Attentaten bringen wollten, quatschen dann mit einem Reporter und erzählen alles.
Das muss man sich mal überlegen!
Die führen angeblich eine Aktion im Interesse der Ukraine durch, wollen angeblich alles geheim halten, verraten dann aber alles an die Medien und setzen damit die so wichtige Unterstützung des Westens aufs Spiel.
Da würde ich doch wirklich eher ein Exklusivinterview von Pancevski mit einem Bigfoot glauben.
Dazu kommt noch, dass immer und immer wieder kolportiert wird, dass Nord-Stream ein deutsches Projekt war. Das stimmt nicht.
Nord Stream 1 war zu 51 % und Nord Stream 2 zu 100 % in russischem Besitz.
Auch waren diese Pipelines zum Zeitpunkt der Sabotage schon längst nicht mehr in Betrieb.
Nord Stream 1 wurde von Putin vor dem Anschlag schon abgeschaltet und Nord Stream 2 war nie in Betrieb.
Warum also sollten Ukrainer eine stillgelegt Pipeline sprengen?
Es war doch klar, dass solange Putin Krieg gegen die Ukraine führt, kein deutscher Politiker diese Pipelines wieder in Betrieb nehmen wird.
Warum also sollte die Ukraine stillgelegte Pipelines sprengen, dass dann auch noch einem Reporter vom Wall Street Journal erzählen und so die Unterstützung Deutschlands aufs Spiel setzen?
Was ist eigentlich mit dem russischen Flottenverband, bei dem das Spezialschiff "SS-750" dabei war, und der unmittelbar vor den Attentaten über den späteren Sprengstellen gekreuzt ist?
Dieses Spezialschiff "SS-750" ist genau für solche Unterwasseroperationen ausgerüstet. Das wird ausgeblendet.
Passt halt nicht zu dieser Art eines James-Bond-Romans.