Thomas Eschenbach

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Thomas Eschenbach

Thomas Eschenbach

@Thomasberlin

Katılım Mart 2010
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Iggy's Welt- youtube Rassismus Experte🏴‍☠️
Die "N"GO @HateAid hat vermutlich gerade viel zu tun, es gibt also keinen besseren Zeitpunkt um eine Auskunftsanfrage gemäß Art. 15 DSGVO ob diese widerliche Laden von euch Daten gespeichert hat. Sie MÜSSEN euch in einer Frist von 30 Tagen antworten...wenn nicht kann es SEHR teuer für die "N"GO werden😎 Ich hab mal hier ein rechtsicheres Schreiben, es geht um EURE DATEN 😇 AN: datenschutz@hateaid.org Betreff: Auskunftsanfrage gemäß Art. 15 DSGVO Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit mache ich von meinem Recht auf Auskunft gemäß Art. 15 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Gebrauch. Ich bitte um Auskunft darüber, ob bei Ihnen personenbezogene Daten zu meiner Person verarbeitet werden. Falls ja, bitte ich um Mitteilung folgender Informationen: 1. Welche personenbezogenen Daten zu meiner Person bei Ihnen gespeichert sind (Art. 15 Abs. 1 lit. a DSGVO), einschließlich sämtlicher interner Vermerke, Notizen und Akteneinträge. 2. Die Verarbeitungszwecke (Art. 15 Abs. 1 lit. a DSGVO). 3. Die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden (Art. 15 Abs. 1 lit. b DSGVO). 4. Die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden (Art. 15 Abs. 1 lit. c DSGVO), insbesondere bei Empfängern in Drittländern. 5. Die geplante Dauer der Speicherung oder die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer (Art. 15 Abs. 1 lit. d DSGVO). 6. Das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder eines Widerspruchsrechts (Art. 15 Abs. 1 lit. e DSGVO). 7. Wenn die personenbezogenen Daten nicht bei mir erhoben wurden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten (Art. 15 Abs. 1 lit. g DSGVO). 8. Das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und gegebenenfalls aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen (Art. 15 Abs. 1 lit. h DSGVO). 9. Ich bitte zudem um eine Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, gemäß Art. 15 Abs. 3 DSGVO, in einem gängigen elektronischen Format. Ich bitte um Beantwortung innerhalb der in Art. 12 Abs. 3 DSGVO vorgesehenen Frist von einem Monat. Zur Identifikation: EURE ADRESSE Mit freundlichen Grüßen EUER NAME
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Maxima
Maxima@maxima_8·
Die #UNRWA hat über 30.000 Mitarbeiter für ca. 5 Mio. Menschen und einem Budget von fast 2 Mrd. von den Hauptgeldgebern USA, Europa und - tatatatataaaa - Deutschland. Der Witz ist, dass es die weltweite Organisation UNHCR gibt, die für ALLE Flüchtlinge und Binnenflüchtlinge zuständig ist. Das sind ca. 120 Mio Menschen. Die haben ein Budget von 10 Mrd. Und die haben - tatatatataaa - nur 20.000 Mitarbeiter. Der größte Teil der Gelder für Gaza kommt eh dann von den arabischen Terrorstaaten. Das immense Geld hat nicht dazu geführt, dass dort ein Gesellschaft entstanden ist, die sich selbst versorgen kann. Die haben keine Produktion. So gut wie nichts. Die bauen nichts auf und produzieren nichts von Bedeutung. Hauptprodukte: Terrortunnel, Waffenimporte. Export: Terror, Morde, Attentate!
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Christine
Christine@Christine_G38·
„Pro Flüchtling zahlt der Bund 90€/Monat an die gesetzlichen Krankenversicherungen.“ Warum nicht 225€, wie die Hausfrau? focus.de/finanzen/versi…
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Thomas Eschenbach
Thomas Eschenbach@Thomasberlin·
@EichholtzAlex @LudgerWess Linke betreiben seit langem die Islamisierung, u.a. von Deutschland. Da ist es doch nur logisch, wenn sie die Früchte dieser ‚Arbeit‘ ernten.
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Alexander Eichholtz
Alexander Eichholtz@EichholtzAlex·
Gute Zustandsbeschreibung der drohenden, sehr real werdenden Gefahr, die Michel Houellebecq literarisch beschrieb. „Mit solch obszönen Positionen, so hat das aktuelle Spitzenpersonal der Linken offenbar bei Dienstfahrten im Luxus-Audi begriffen, lassen sich tatsächlich Wahlen gewinnen. Deshalb wäre es für sie zumindest strategisch dumm, die Sorge Gregor Gysis vor Judenhass in der eigenen Partei auch nur halbwegs ernstzunehmen. Schließlich hat sich sogar der einstige Laizist Mélenchon zynisch zum feurigen Islamisten gewandelt, weil die Allianz von Linken und Islamisten – in Frankreich nennt man das „Islamogauchisme“ – sich zunehmend als sicheres Geschäftsmodell erweist.“
WELT@welt

Der strategische Schulterschluss der Linken mit den Islamisten to.welt.de/5YfjCRF

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Thomas Eschenbach
Thomas Eschenbach@Thomasberlin·
@fuecks @Hallaschka_HH „Eine Erinnerungskultur, die die toten Juden betrauert, aber die lebenden nicht schützt, ist nur ein leeres Ritual.“ Das ist kein „leeres Ritual“. Das ist Mißbrauch von 6 Millionen ermordeten Juden, wie er zynischer kaum sein kann.
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Ralf Fuecks
Ralf Fuecks@fuecks·
Hört jemand zu? Oder ist es egal, dass immer mehr europäische Juden ihre Koffer packen? Wir haben viel zu lange geschwiegen, während der giftige Cocktail aus islamistischem Judenhass und postkolonialem "Antizionismus" sich immer weiter ausbreitete. Eine Erinnerungskultur, die die toten Juden betrauert, aber die lebenden nicht schützt, ist nur ein leeres Ritual.
M. M. Arevuo, PhD #🟦@arevuo_m

After 40 years here I’m leaving. This was on my doorstep in Golders Green. My wife and children have already left. I have always believed in the European civilisation and I have been proud having been born as a European. My wife’s Opa was a proud German who got out by the skin of his teeth in 1939. I’m not going to make the same mistake.

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Dr. Christoph Canne
Dr. Christoph Canne@ChristophCanne·
Der finale Bericht des europ. Verbands der Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E) zum spanischen Blackout liegt vor. Er zeigt: Im kritischen Moment war zu wenig synchrone Erzeugung (Gas‑, Wasser‑, Kohle‑, Kernkraftwerke) am Netz. Der Bericht zeigt zwei aufeinanderfolgende technische Probleme, die das Netz überlasteten. Beide hätten durch genügend synchrone Erzeugung gedämpft werden können – diese stand aber im entscheidenden Moment nicht in ausreichender Menge zur Verfügung: --- 1. Frequenz-Oszillationen im Stromnetz Im iberischen Netz traten vor dem Blackout Frequenz-Schwingungen auf, die durch die Regelinteraktionen zahlreicher PV‑ und Wind‑Wechselrichter nicht ausreichend gedämpft wurden. Diese Anlagen besitzen keine rotierende Masse und keine mechanische Kopplung zum Netz. Dadurch fehlt ihnen die Fähigkeit, solche Schwingungen energetisch abzufangen. Unter bestimmten Bedingungen können ihre sehr schnellen Regelkreise zudem dazu führen, dass bestehende Oszillationen persistieren oder sich ungünstig entwickeln, statt von selbst abzuklingen. Was hätte stabilisiert? Synchrone Erzeugung. Die rotierenden Massen von Gas‑, Wasser‑, Kohle‑ und Kernkraftwerken wirken wie ein Schwungrad und dämpfen Oszillationen automatisch. Diese Dämpfungskraft war zu diesem Moment nicht ausreichend im Netz vorhanden. --- 2. Unkontrollierter Spannungsanstieg kurz vor dem Blackout (ab 12:32 Uhr) Als die Oszillation das Netz bereits vorbelastete, stieg die Spannung plötzlich deutlich an. Viele PV‑ und Windanlagen konnten in dieser Situation keine ausreichende Blindleistungsaufnahme bereitstellen, um den Spannungsanstieg zu begrenzen. Wechselrichter besitzen kein regelbares Magnetfeld wie synchrone Generatoren. Blindleistung können sie nur dann bereitstellen, wenn ihre Software dies vorsieht und ausreichend Strom‑ bzw. Leistungsreserve verfügbar ist – das heißt: der Wechselrichter darf nicht bereits am Wirkleistungs‑ oder Stromlimit betrieben werden, weil Blindleistung zusätzlichen Strombedarf erzeugt. Ohne diesen Spielraum ist eine aktive Spannungsstabilisierung durch Blindleistungsaufnahme nicht möglich. Was hätte geholfen? Synchrone Kraftwerke können über ihre Erregung kontinuierlich Blindleistung aufnehmen und damit Spannung aktiv nach unten ziehen. Diese Fähigkeit war im iberischen Netz zu diesem Zeitpunkt nicht ausreichend vorhanden. --- Fazit Der Blackout entstand aus zwei konsekutiven Stabilitätsproblemen: 1) einer Oszillation, die nicht gedämpft wurde 2) einem Spannungsanstieg, der nicht abgefangen wurde Beides sind Aufgaben, die synchrone Erzeugung zuverlässig erfüllt. Im kritischen Moment war davon jedoch zu wenig gekoppelt, um das Netz zu stabilisieren. -------- Der vollständige Report kann hier gelesen werden. ENTSO-E weist auch darauf hin, dass viele Stromerzeuger relevante Daten nicht zur Verfügung gestellt haben. entsoe.eu/news/2026/03/2…
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Mann_vom_Fach
Mann_vom_Fach@Tom_Gruss·
@VQuaschning Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, weshalb die Kapazitäten an Wind- und Solaranlagen nicht massiv ausgebaut werden und aus Überschüssen der Anlagen auch dezentral Wasserstoff erzeugt wird, der dann in Gaskraftwerken zum Einsatz kommt.
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Volker Quaschning
Volker Quaschning@VQuaschning·
Wenn wenig Solarstrom im Netz ist und mehr Gas benötigt wird, steigen die Börsenpreise. Mit mehr Batteriespeichern kann Solarstrom auch nachts Gas ersetzen – Preise sinken. Doch die Regierung will Solar und Batterien bremsen und setzt stärker auf Gaskraftwerke. Warum?
Volker Quaschning tweet media
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Arye (ARO) Sharuz Shalicar
Arye (ARO) Sharuz Shalicar@aryeshalicar·
Der Bundespräsident hat dem Islamo-faschistischen Regime im Iran auch immer fleißig zum Jahrestag der Revolution gratuliert. Jetzt äußert er sich wieder - offensichtlich auf Seiten der Islamo-faschistischen Diktatur, ganz klar gegen die iranische Freiheitsbewegung und ganz klar gegen Israels Verteidigungskrieg gegen ein durch und durch antisemitisches Regime, dass seit Jahrzehnten bei jeder sich bietenden Gelegenheit öffentlich davon spricht Israel auslöschen zu wollen, während es 1. an der Atombombe baut, 2. ballistische Raketen entwickelt, die um die halbe Welt fliegen können und mit denen sie derzeit ein Dutzend Länder bombadieren, und 3. im gesamten Nahen Osten Terrormilizen gegründet, finanziert und bis auf die Zähne bewaffnet hat, um einen weiteren Holocaust an den Juden durchzuführen. Leider überrascht er mich nicht. Ich hatte schon am 1. Tag des Israel-USA vs. Iran -Krieges am 28.2. davor gewarnt Ausschau nach den üblichen Verdächtigen zu halten, die sehr bald mit der “Völkerrechtskeule” schwingen werden, einen auf Menschenrechtler tun werden, während sie genau diejenigen, die Massenmörder sind und täglich Menschen- und Völkerrecht seit 47 Jahren im Iran und gesamten Nahen Osten mit Füssen treten, mit ihren fahrlässigen und unverzeihlichen Aussagen, unter die Arme greifen.
Arye (ARO) Sharuz Shalicar tweet media
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radioactive manbearpig
radioactive manbearpig@terrorsaitan·
@darioschramm Die SPD trägt ein rechtes Projekt nach dem anderen mit. Da wählen die Leute halt lieber die Originale. Wofür braucht man die SPD noch wenn man mit oder ohne sie Hass auf Arme und sonstige neoliberalen Unsinn bekommt?
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Dario Schramm
Dario Schramm@darioschramm·
Ich sehe hier kein abdriften der ehemaligen SPD-Wähler nach links. Ganz im Gegenteil.
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Wirtschaftliche Freiheit
Wirtschaftliche Freiheit@wirtschaftfreih·
Manuel Frondel (@RWI_Leibniz, 2025): "Wenn also immer wieder betont wird, dass die Stromerzeugungskosten von Erneuerbaren stark gesunken sind und diese kostengünstiger seien als die fossilen Konkurrenten, sollte nicht verschwiegen werden, dass die immensen, vorwiegend durch die Erneuerbaren verursachten Systemkosten diesen nicht in Rechnung gestellt werden. Dieses Trittbrettfahrerverhalten sollte schleunigst beendet werden, unter anderem indem Betreiber von Wind- und Solarparks den Stromnetzausbau mitfinanzieren. Würden Investoren von Erneuerbaren-Anlagen für die von ihnen verursachten Kosten aufkommen müssen, würde niemand mehr Interesse an einem Erneuerbaren-Anteil am Strommix von 100 % haben, wie er bis zum Jahr 2035 angestrebt wird. Stattdessen würde ernsthaft über Alternativen zum sehr teuren Erneuerbaren-Ausbau nachgedacht werden." wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=4…
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Mike Lee
Mike Lee@BasedMikeLee·
Socialism relies on the poor To justify its existence So it perpetuates poverty
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Peter Eich
Peter Eich@seriengruender·
Anonymisierungen für die Politiker. Klarnamen für die Bürger.
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Gerd Buurmann
Gerd Buurmann@Buurmann·
Wer ist heute der dritte Stand? Wer bezahlt die Selbstgefälligkeit, die Selbstzufriedenheit, die moralische Empörung unserer Zeit? Wer profitiert, und wer trägt die Last? Wer ist es, der all das finanziert, was so selbstverständlich eingefordert wird? Kurz vor der Französischen Revolution stellte eine Schrift ebenfalls diese Frage: „Was ist der Dritte Stand?“ Damals gab es den ersten Stand, die Kirche. Sie behauptete zu wissen, was gut und richtig ist. Sie erklärte, wie die Menschen zu leben haben, und sie fühlte sich dabei moralisch überlegen und duldete keinen Widerspruch. Dann war da der zweite Stand, der Adel. Der hat in diesem moralischen Überbau wunderbar gelebt; alles finanziert aus einem System, das andere tragen mussten. Darunter war der dritte Stand. Diejenigen, die gearbeitet haben. Diejenigen, die all das finanziert und möglich gemacht haben. Diejenigen, die irgendwann angefangen haben zu fragen: Moment mal, wer bezahlt das hier eigentlich? Auch heute gibt es einen ersten Stand. Nur heißt er nicht mehr Kirche. Heute ist es ein Geflecht aus Institutionen, Organisationen, öffentlich finanzierten Strukturen, die sich eine moralische Deutungshoheit anmaßen. Sie sehen ihre Aufgabe darin, Menschen zu erziehen. Sie geben vor, was gutes Verhalten, richtige Sprache und passende Gedanken sind. Wer von dieser Norm abweicht, wird moralisch verurteilt. Aus diesem Anspruch heraus entsteht die Bereitschaft, Dinge zu regulieren, einzuschränken und notfalls zu verbieten, alles im Namen des Guten. Und genau hier entsteht Macht. Denn dieser moralische Rahmen liefert die Rechtfertigung für alles, was darauf aufbaut, besonders für den zweiten Stand. Der zweite Stand von heute sind aber nicht mehr Adelige im klassischen Sinne. Es sind Menschen, die sich im System eingerichtet haben, die vom Staat leben oder eng mit ihm verbunden sind. Die Einkommen beziehen, die nicht direkt am Markt erwirtschaftet werden, sondern aus Mitteln stammen, die andere erst erarbeiten müssen. Da wird ausgegeben, verwaltet und verteilt, ganz so als wäre das Geld das eigene, als hätte man einen Anspruch darauf, als wäre es selbstverständlich, dass dieses Geld fließt, dass andere es erwirtschaften, und dass es immer weiter verteilt werden kann. Genau hier greift der erste Stand wieder ein, der neue öffentlich-rechtliche Kirchenersatz. Damit dieses System stabil bleibt, braucht es eine moralische Begründung. Es braucht die Erzählung, dass das alles nicht nur notwendig ist, sondern gut, gerecht und richtig. Es braucht die Beteuerung, dass es moralisch geboten ist, dass einige nehmen und verteilen, was andere erarbeiten. Der erste Stand liefert diese Moral. Der zweite Stand profitiert davon. Beide zusammen bilden ein System, das sich selbst stabilisiert. Aber dann gibt es jene, die anfangen zu fragen: Wer finanziert das alles? Warum ist das selbstverständlich? Warum gilt es als moralisch überlegen, wenn man über das Geld anderer verfügt? Warum wird nicht darüber gesprochen, wer es erarbeiten muss? Und wie reagieren der erste und der zweite Stand heute darauf? Die Fragen werden nicht beantwortet. Stattdessen werden die Fragenden moralisch abgewertet. Es wird erklärt, sie seien kaltherzig, unsensibel und egoistisch. Sie würden sich weigern, ihren Beitrag zu leisten. Sie würden das Gute infrage stellen. In dem Moment, in dem jemand den ersten Stand infrage stellt, seine moralische Überhöhung, und den zweiten Stand kritisiert, seine Selbstverständlichkeit im Umgang mit fremdem Geld, wird er selbst moralisch angegriffen. Wer den ersten und zweiten Stand kritisiert, dem wird vorgeworfen, die Ideale nicht zu teilen, die diese beiden Stände vorgeben zu hegen und zu pflegen. Es ist eine moralische Erpressung des modernen Klerus und Adels. Die Fragen werden aber nicht mehr verschwinden. Sie werden immer lauter. Immer mehr Menschen spüren, dass hier etwas nicht stimmt. Wir stehen an einem Punkt, an dem sich die alte Frage neu stellt: Wer ist der dritte Stand?
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M. M. Arevuo, PhD #🟦
After 40 years here I’m leaving. This was on my doorstep in Golders Green. My wife and children have already left. I have always believed in the European civilisation and I have been proud having been born as a European. My wife’s Opa was a proud German who got out by the skin of his teeth in 1939. I’m not going to make the same mistake.
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