Amselfeder
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„Vergesst die Hoffnung, dass es da irgendwas mit Minderheitsregierung und Duldung durch die AfD - das kommt mir mir nicht infrage“- Merz unterwirft sich bei #Miosga final den Sozialisten. Deutschland ist ihm völlig egal.
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Post 1
Ich finde, dieses Meme ist ein wahres Feuerwerk der unfreiwilligen Komik. Aus meiner Sicht hat sich das Finanzministerium mit diesen Hamster-Posts auf geradezu epische Weise blamiert. Es ist schon eine ironische Höchstleistung, wenn die Verwalter von Steuergesetzen und Milliardenhaushalten meinen, erwachsene Bürger ließen sich am besten mit Kuscheltieren und kindlichem Gestammel ansprechen.
Ich halte das für eine Meisterklasse in fehlgeleiteter Kommunikation. Es erscheint mir fast schon genial absurd, wie hier das Steuerrecht mit pinken Schleifchen, Snickers und „hoffentlich viel Geldi zurückbekommi“ veredelt wird. Statt Klarheit und Respekt entsteht der Eindruck einer Behörde, die ihre eigenen Steuerzahler für intellektuell etwas unterversorgt hält. Eine wirklich originelle Idee, um Glaubwürdigkeit aufzubauen.
Was denkt ihr dazu? Ich finde es bemerkenswert, dass man offenbar annimmt, solch niedliche Inszenierungen würden die Begeisterung für das Thema Steuern steigern. Die meisten Bürger wünschen sich meiner Ansicht nach vor allem sachliche, respektvolle Informationen – nicht einen Hamster als Steuertherapeuten. Ironischerweise dürfte dieser Ansatz vor allem eines erzeugen: reichlich Spott und ein nachhaltiges Kopfschütteln über die eigene Kommunikationsstrategie.
Die Links findest du im zweiten Post.

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"Merz sei unheimlich 'beschleimbar', sagt ein CDU-Bundestagsabgeordneter, der nicht zu den Anhängern des Kanzlers gehört und anonym bleiben möchte. Der letzte Rat, den ihm einer gebe, sei immer der, der gelte."
welt.de/politik/deutsc…
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"Friedrich Merz sagt Teilnahme an Europagipfel ab"
Smells like Vertrauensfrage 😉
zeit.de/politik/auslan…
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Amselfeder retweetledi


man muss ja auch nicht immer einer Meinung sein aber im Dissens leben können ohne den anderen gleich zu verteufeln!
Gerade deshalb gebührt Ben hier großer Dank, denn dieses Gedpräch trägt sehr stark zur Deeskalation bei und das ist heilsam gegen die Spaltung die von den Brandmaurern betrieben wird.
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Das viereinhalbstündige Gespräch zwischen Björn Höcke und Ben Berndt hatte keine Überlänge. Beide besitzen die Fähigkeit, zuzuhören, ausreden zu lassen und ihre eigenen Gedanken auf Basis gemachter Erfahrungen zu entfalten. Herrn Berndt gelingt es dabei, eine stimmige Dramaturgie in der Gesprächsführung zu entwickeln, die zwar nicht geskriptet, aber durchaus planvoll entworfen ist, um einzelne Themenblöcke dann in Spontanität weiterzutreiben, bis sie auserzählt sind. Die Technik ist nicht revolutionär: vom Biografischen zum Politischen, vom Werdegang bis in die Jetztzeit, von der Klärung vergangener Skandale hin zum Ausblick in die Zukunft. Das Ergebnis ist monumental – was ich nicht pathetisch, sondern deskriptiv meine –, ein gewaltiges Ganzes, das in sich stimmig ist und mir eine neue informative Qualität der Erkenntnis ermöglicht hat. Berndt behauptet von sich nicht, Journalismus zu betreiben, sondern Gespräche so zu führen, dass Menschen das, was sie tatsächlich vertreten, zu sich kommen lassen können. Er ist dabei weder besonders kritisch noch besonders unkritisch; diese Kategorien sind hier gar nicht die entscheidenden. Man erfährt als Zuhörer das, was man erfahren will, das, was interessant ist.
Dass dieses Gespräch lang, aber nicht überlang war, liegt auch an Björn Höcke selbst, der seine Gedanken geordnet darlegt und ein schlichtweg schönes, wohlgeformtes und lebendiges Deutsch spricht. Keine rhetorischen Satzbausteine, stets grundsätzlich, aber nie auswendig gelernt, sondern aus dem Moment der Situation entwickelt. Wer dem konzentriert zuhört – was nicht schwerfällt, weil es jederzeit interessant, nie belanglos ist –, der kann – wie ich – als Vorurteil erkennen und ablegen, was ihm die Medienwelt seit vielen Jahren einzutrichtern beabsichtigt: dass Höcke ein völkischer Ideologe sei. Das stimmt aber nicht. Er identifiziert die migrationspolitischen Fehlentwicklungen vor allem der letzten zehn Jahre und akzeptiert legale (Asyl-)Migration unter einem deutschen Paradigma, was bedeutet, dass sie rechtskonform stattfindet und dem Land dient, statt Multikulti-Parolen zu frönen. Bei der Rückabwicklung der illegalen Masseneinwanderung akzeptiert er die Grenzen der staatsbürgerlichen Gleichheit; er betont, dass man zwar Migration aus orientalischen Kontexten weitgehend auf null fahren sollte, aber deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund selbstverständlich nicht sonderbehandeln darf. Damit akzeptiert er auch unschöne Fakten, die geschaffen wurden, als irreversibel. Das alles ist in sich konsistent, durchdacht, nie willkürlich, nie angsteinflößend.
Die einzige wesentliche inhaltliche programmatische Differenz – also jenseits von poltischer Rhetorik –, die ich zwischen Höcke und mir sehe, liegt in seiner Abneigung gegenüber der transatlantischen Westbindung. Aber das betrifft Außenpolitik, die zwar nicht unwichtig, aber zuweilen überbewertet wird. Bei den Kernthemen sehe ich Unterschiede nur in Nuancen: „Raus aus der Energiewende“ – richtig; Beendigung des Multikulti- bzw. Vielfaltskults – richtig. Und auch in Sachen Vergangenheitspolitik hat er recht. Es ist falsch, die historische Schuld Deutschlands, die er nicht bestreitet, sondern im Sinne einer umgangspolitischen Rückkehr zur Normalität anderer Nationen behandelt, zum Wesenskern des Deutschseins zu erheben. Aus einer solchen Politmetaphysik kann tatsächlich nur eine pathologische Mentalität entstehen, die zu – nicht nur selbstschädlichen – Übersprungshandlungen führt.
Für die Klärung dieser Streitfragen, zum Ausräumen des ideologischen Sperrmülls, mit dem Politik und Medien seit vielen Jahren die Öffentlichkeit und jede Erfahrung verstellen, gebührt Ben Berndt, dem Joe Rogan Deutschlands, Lob und Anerkennung.

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@FPerrefort Zwar oft recht, ist mir aber in der Rhetorik zu harsch. Liegt an mir. Ich wurde nicht so erzogen.
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@FPerrefort Ich fand das Gespräch auch spannend. Was mich irritiert hat, war nicht das Thema Atlantikbrücke, sondern das bewusste Hinwenden zum Deutschtum. Aber das liegt an mir. Es wurde mir eingeredet, dass das erschreckend ist. Ähnlich geht es mir, wenn ich Paul Brandenburg höre. Er hat>
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„Die Ukraine hat angekündigt, dass sie Afrikaner importieren müssen. Die Zusammensetzung dessen, wer in der Ukraine lebt, wird aufhören zu existieren. Sie haben gerade die Beseitigung eines europäischen Landes gesehen, wie es vor fünf Jahren existierte.“
— Tucker Carlson darüber, wie der Westen die Ukraine in den Untergang getrieben hat.
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Mein Fazit zu Björn Höcke und Ben:
3 Tage ist es her, dass der leibhaftige Belzebub persönlich bei Ben saß – ungeskriptet. Über 2 Millionen Views, 165.000 Likes.
Und aus der Gutmenschen-Ecke? Totenstille.
Wo bleibt der Aufschrei der Anständigen? Wo die Correctiv-Hetzbrigade? Wo die Faktenchecker des ÖRR? Haben die alle kollektiv verschlafen oder einfach nichts gefunden, was sich zusammenschneiden lässt?
Verfluchte Hacke. Da sitzt ein lupenreiner Faschist vier Stunden lang rum und bringt keine einzige NS-Losung unter? Nicht ein einziger Fauxpas? Die Linken und die Brandmauer-Honks der Union starren verzweifelt auf den Bildschirm – und nichts. Nur sauberer, ruhiger, argumentativer Höcke.
Das Damoklesschwert der Demokraten ist stumpf geworden.
Am Ende bleibt ihnen nur noch: „Ja, der kommt ja aus dem Westen…“
Ich würde zu gerne die Gesichter der Gutmenschen sehen. Vier Stunden sehnsüchtig auf den Nazi-Moment gewartet – und Fehlanzeige.
Brillant. 😂

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Ik sta voor een schap met zonnebrand en denk: dit is geen verzorgingsproduct meer, dit is een verdienmodel op angst.
€20, €30 per flesje… en mensen smeren alsof ze anders spontaan in de fik vliegen.
We zijn serieus bang gemaakt voor de zon.
De zon, waar we al duizenden jaren onder leven, is ineens iets waar we ons collectief tegen moeten “beschermen”.
Natuurlijk, verbranden is slecht.
Maar sinds wanneer is de oplossing: jezelf standaard insmeren met chemische troep bij elk zonnestraaltje?
We zijn compleet de verbinding kwijt met ons eigen lichaam. We zitten 90% van de tijd binnen. Krijgen nauwelijks daglicht.
En zodra we zon zien → paniekstand → smeren.
Die zogenaamde ozonlaag die kapot is, kwam de grote bedrijven ook wel heel goed uit, niet ?
En ja hoor, daar komen ze weer:
“Niels je bent geen arts.” Nee. Maar ik ga je ook zeggen, hoe hoger opgeleid, hoe hoger afgeleid.
Ondertussen zie ik wel hoe een hele industrie draait op angst en gemakzucht.
Ik woon in Spanje. Ik ben niet ineens als een toerist 6 uur gaan bakken. Ik heb het opgebouwd. Resultaat?
Niet verbrand.
Wel gewoon een gezonde bruine kleur.
Zonder mezelf elke dag vol te smeren.
Misschien moeten we stoppen met alles blind volgen wat ons verteld wordt.
Misschien moeten we weer leren luisteren naar ons lichaam in plaats van naar marketing.
Gebruik je verstand:
– Ga niet als een gek in de volle zon liggen
– Bouw het op
– Begrijp wat je doet
Maar stop met automatisch handelen uit angst. De grootste winst zit niet in nóg een product. Maar in zelf nadenken.
Succes in de comments 🍿

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