
Andrew Earp
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Andrew Earp
@blueseadep
Sailor, sail Not on all Seven Sea‘s












It’s time to go nuclear exposing this regime & its enablers. I have information showing @AMBZAMPOLLI RAPED a young woman in October 2023. A police report was filed but nothing happened to him because he likely attempted to use diplomatic immunity (which he doesn’t have) or bribes





Desinformation vor den ungarischen Wahlen: Die erfundene Geschichte von 4.000 ukrainischen „Putschspezialisten“ Neue Stufe der Informationskette: Telegram → Tweet → Bundestag. 4000 Putschspezialisten inklusive. Beweise weiterhin nicht lieferbar. In sozialen Medien verbreitet der Berliner AfD-Abgeordnete @haraldlaatsch eine dramatische Behauptung: „Ukrainische Quellen bestätigen“, dass 4.000 ukrainische „Putschspezialisten“ bereits nach Ungarn verlegt worden seien. Diese würden angeblich Gebäude in Budapest besetzen, Unruhen organisieren und einen Wahlsieg von Ministerpräsident Viktor Orbán nicht anerkennen. Die Botschaft ist eindeutig: Die Ukraine mische sich gezielt in die ungarischen Parlamentswahlen ein. Der Beitrag greift ein Narrativ auf, das seit März 2026 verstärkt in pro-russischen und regierungsnahen ungarischen Kreisen verbreitet wird. Es fügt sich nahtlos in die Erzählung ein, wonach EU und Ukraine gemeinsam versuchen würden, die Regierung Orbán durch „erfahrene Putsch-Organisatoren“ zu destabilisieren. Als vermeintliche Grundlage dient häufig der Euromaidan 2014, der in diesen Kreisen bis heute als angeblich „westlich gesteuerter Staatsstreich“ umgedeutet wird. Für die konkrete Behauptung gibt es jedoch keine belastbaren Belege. Unabhängige Recherchen sowie Desinformations-Analysen, etwa durch EUvsDisinfo, stufen die Geschichte klar als pro-kremlische Desinformation ein. Weder existieren nachvollziehbare ukrainische Quellen noch offizielle Stellungnahmen oder journalistische Berichte, die eine Verlegung von tausenden „Coup-Spezialisten“ bestätigen würden. Auffällig ist die typische Struktur solcher Meldungen: Es werden präzise Zahlen genannt, ohne überprüfbare Herkunft. Konkrete Namen, Orte oder Belege fehlen vollständig. Stattdessen wird mit vagen Formulierungen wie „ukrainische Quellen“ gearbeitet, die keiner Überprüfung standhalten. Das Muster ist bekannt. Pro-russische Narrative übertragen gezielt das Bild eines angeblichen „Maidan-Putsches“ auf andere Länder. Ziel ist es, politische Opposition, Proteste oder demokratische Prozesse als fremdgesteuerte Verschwörung darzustellen und damit im Vorfeld von Wahlen zu delegitimieren. Ähnliche Kampagnen wurden bereits in mehreren osteuropäischen Staaten beobachtet.
















