Christian Endt

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Christian Endt

Christian Endt

@c_endt

Zahlen & Worte für @zeitonline. Radlfahrer, Schlagzeuger, Augsburger in Berlin.

Berlin, Deutschland Katılım Temmuz 2012
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Christian Endt
Christian Endt@c_endt·
In den vergangenen zwei Jahren hat sich die AfD nochmal enorm radikalisiert. Und gleichzeitig ihre Anhängerschaft verdoppelt. Wie passt das zusammen? Und wer sind die acht Millionen Menschen, die laut Umfragen inwzsichen AfD wählen wollen? Unsere Datenrecherche hat Antworten.
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Mark Schieritz
Mark Schieritz@schieritz·
Unser sehr schöner Rentenrechner zeigt, dass die Rente mit 72 das demografische Problem praktisch lösen würde zeit.de/wirtschaft/202…
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Christian Endt
Christian Endt@c_endt·
@SMB_Manager2023 @ungemeve Könnte ich. Aber das ist Arbeit und ich fürchte, damit würde ich auf dieser Shitposting-Plattform hier nicht mehr durchdringen.
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U.M. OSINT
U.M. OSINT@ungemeve·
ℹ️ Die 100.000 Toten von Gaza Die Schlagzeile wird erwartungsgemäß freudig propagandistisch ausgeschlachtet. ⏸️ Gish Gallop bedeutet, dass der Gegner einer Argumentation schlicht mit Behauptungen und Argumenten überflutet wird. Unabhängig von deren Richtigkeit. Ich habe versucht, mir diese „Studie“ näher anzuschauen. Mir wird es schlicht zu doof. Weil es zu viel Zeit erfordert, alles auseinanderzuklamüsern. Und es am Ende des Tages eh niemanden mehr interessiert. Es gab bereits mehrere solcher „Studien“, die leicht zu widerlegen waren. Das Muster ist immer sehr ähnlich: Wie ein Zauberer auf einem Kindergeburtstag lenkt man die Aufmerksamkeit auf die eine Hand, während man mit der anderen Hand die Karte versteckt. Gehen wir kurz durch, was dahintersteckt. Soweit ich Geduld dafür hatte. ▶️ Der Beitrag wurde am 24.11.2025 in der Die Zeit veröffentlicht. Autor ist der stellvertretende Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung Christian Endt. ▶️ Der Titel lautet „Mehr als 100.000 Tote im Gazakrieg“. Das ist eine Tatsachenbehauptung. Im Teaser steht aber bereits der Satz, der doppelt interessant ist und aufhorchen lässt. „Der ZEIT liegen Daten vor, wonach deutlich mehr Menschen gestorben sein könnten als bekannt.“ Aus der Tatsachenbehauptung wird hier bereits ein „könnte“. ▶️ Im Fließtext erscheint erneut eine solcher Hinweis: „Die Forschungsergebnisse liegen der ZEIT vor.“ Das muss jeden, der halbwegs Ahnung von Forschung und Wissenschaft hat, aufhorchen lassen. Entweder, die Zahlen stammen aus einer Publikation. Dann sind sie öffentlich, man nennt bestenfalls die Quelle und jeder kann sie prüfen. Oder nur einer Zeitung liegen „Forschungsergebnisse“ vor. Tatsächlich wird als Quelle lediglich sehr nebulös gesagt, die Forscher seien zu dem Ergebnis gekommen. ▶️ Als Pseudo-Quelle wird ein Artikel des Teams verlinkt. Dieser Artikel heißt „Accounting for uncertainty in conflict mortality estimation: an application to the Gaza War in 2023-2024“. („Berücksichtigung von Unsicherheiten bei der Schätzung der Sterblichkeit in Konflikten: eine Anwendung auf den Gaza-Krieg in den Jahren 2023-2024“; Springer Nature, 13.10.2025) Es geht also gar nicht um die tatsächliche Anzahl der Toten im Gazastreifen. Es geht darum ein statistisches Modell zu finden, nach dem man die Zahl der Toten schätzen kann. ▶️ Zudem hat dieser Artikel nichts mit den aktuellen Zahlen zu tun. Er berücksichtigt die Zahlen 2023 und 2024. Das wirft die Frage nach den angeblichen „zwischen 99.997 und 125.915“ Getöteten bis Oktober 2025 auf. Hat Erndt das selber aufgrund des Modells berechnet? Haben Mitglieder des Teams das so veröffentlicht? Wo? ▶️ Dies wird in dem Artikel von Endt umständlich verpackt. Zusätzlich kommt der Hinweis „Dieser Artikel ist von anerkannten Experten unabhängig begutachtet worden.“ Das nennt man Peer to Peer Review. Das ist selbstverständlich. Es wirkt wie der aufgesetzte Versuch, dem mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen. Denn nicht die genannten Zahlen wurden geprüft, nur der Artikel mit völlig anderen Zahlen. ▶️ Die Quellen stehen nicht einfach in dem Paper. Denn die Forscherinnen haben die Daten nicht selber erhoben. Sie stehen in den Fußnoten. Das ist bei solchen Papers absolut üblich. Es bedeutet jedoch, dass man zur Prüfung all diese Quellen wiederum prüfen müsste. ▶️ Es werden grundsätzlich drei Quellen für die Zahlen angegeben, auf deren Grundlage gerechnet wurde. Eine Quelle sind die Angaben der radikalislamistischen Terrororganisation Hamas. ▶️ Bezüglich der Zahlen erwähnt Erndt zwar, dass die Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind. Andererseits: „Belege für eine Manipulation der Statistik gibt es allerdings keine.“ Auch das ist wieder eine Ungenauigkeit, ob bewusst oder unbewusst. Es gibt keine Belege für eine „SYSTEMATISCHE Manipulation“. Also ob es eine Anweisung oder Ähnliches gibt, ob es ein Muster oder ein System gibt. Belege für Manipulationen gibt es viele. ▶️ Die zweite Quelle ist eine Erhebung der London School of Hygiene and Tropical Medicine unter dem Titel „Violent and Nonviolent Death Tolls for the Gaza War: New Primary Evidence“ vom Juni. Dieser Artikel hat übrigens noch kein Peer Review durchlaufen. Geleitet wurde die Erhebung von London aus. Dort wurde der Fragebogen erstellt. Die Umfragedaten erhoben hat jedoch das Palestinian Center for Policy and Survey Research (PCPSR). Das den Fragebogen übersetzt hat. Und das sitzt in Ramallah, also im Westjordanland. Da das wiederum keinen regulären Zugang zum Gazastreifen hatte, hat es Gaza-Palästinenser eingewiesen und losgeschickt. Zwischen dem 30.12.2024 und dem 05.01.2025 wurden zehn Zwei-Mann-Teams losgeschickt. Die Glaubwürdigkeit überlasse ich der Phantasie des Einzelnen. Die IDF hat bereits am 29.08.2024 im Gazastreifen gefundene Dokumente veröffentlicht, die zeigen sollen, dass die Erhebungen durch das PCPSR gezielt von der Hamas verfälscht wurden. ▶️ Die Dritte Quelle sind Todesanzeigen auf Social Media. Und um ehrlich zu sein: An dem Punkt hatte ich keine Lust mehr. Das geht zurück auf eine Erhebung unter dem Titel „Traumatic injury mortality in the Gaza Strip from Oct 7, 2023, to June 30, 2024: a capture–recapture analysis“ vom Februar 2025, über die ich damals berichtet habe. ⏸️ Bonmot: Für die Berechnung werden auch Rechenmodelle für Genozide herangezogen. Mein Prof hätte mir das Cum hoc ergo propter hoc um die Ohren geschlagen. Fassen wir zusammen: Ein Forscherteam verwendet fragwürdige Quellen, um ein statistisches Modell zu erstellen. Die Zeit veröffentlich dazu einen Beitrag, in dem nicht klar ist, ob die angegebenen Zahlen der Todesopfer von den Forschern stammen oder der Autor sie selbst errechnet hat. Der Autor spricht von „offenbar mindestens 100.000“ Getöteten, was ungenau ist. Die Zahl wird in der Schlagzeile zur Tatsachenbehauptung. Nun laufen Propagandisten durchs Netz und erklären das zur Tatsache, ohne auf Details einzugehen. Ich unterstelle, dass wenn diese Forscher und Journalisten nicht selber eine politische Agenda haben, es ihnen mindestens scheißegal ist, was aus ihren Äußerungen gemacht wird.
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Christian Endt
Christian Endt@c_endt·
@ungemeve Steht auch alles drin, aber offenbar hatten Sie trotzdem Verständnisprobleme beim Lesen
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U.M. OSINT
U.M. OSINT@ungemeve·
@c_endt Alles, was ich von Ihnen wissen wollte, sollte in Ihrer Veröffentlichung stehen. Aber danke für das Angebot.
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Auric G.
Auric G.@auric2064·
@c_endt @ungemeve Ist das nicht ein bisschen dünne, Herr Endt? Ich meine: der Autor des Posts hat Ihren Artikel ziemlich zerlegt, oder?
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Christian Endt
Christian Endt@c_endt·
Aus dem Artikel: "Dabei wurden nur diejenigen Menschen gezählt, die direkt durch die Kämpfe gestorben sind – also in den meisten Fällen durch Bombardement der israelischen Luftwaffe." Schon der erste Punkt von @aryeshalicar stimmt also nicht. Auch der Rest ist falsch.
Arye (ARO) Sharuz Shalicar@aryeshalicar

SO wird in Deutschland MANIPULIERT! Ein Erklärungsversuch. Los geht‘s! 1. in dem Artikel ist die Rede von „gestorbenen Palästinensern“. ABER NICHT wieviele aufgrund hohen Alters, Krebserkrankung, Unfall, Selbstmord usw. das Leben verloren haben. Wird NICHT thematisiert. Warum auch - könnte der antisemitischen Narrative im Weg stehen. 2. Was war denn die Sterberate vor dem 7. Oktober? Wieviele Gazaner sind im Durchschnitt jedes Jahr gestorben? Sollte das nicht auch erwähnt werden, um einen Vergleich vor und wǎhrend Krieg zu haben? Wird NICHT gemacht. Könnte ganz offensichtlich ein Störfaktor sein und die “sensationelle” message der “100.000” schwächen. Also schmeißt man Professionalität über Bord, den Auftrag eines Journalisten auch, und ringt mit Manipulation und Halbwahrheit um ein paar mehr klicks auf online. 3. Schon auf dem ersten Blick, wenn man sich die Tabelle der Toten nach Alter anschaut, kann man feststellen, dass doppelt, wenn nicht dreifach so viele Männer wie Frauen gestorben sind. Die überwältigende Mehrheit im Kampfalter 20-40. Warum ist das so, wenn es im Gazastreifen ca. 50% Frauen gibt? Wird AUCH NICHT thematisiert. Warum auch? Könnte die antisemitische Narrative stören. 4. Der Krieg ging von Gaza aus!!So wie im 2. Weltkrieg der Krieg von Deutschland ausging. Auch in Deutschland sind damals Leute gestorben, nachdem Deutschland die Welt in Brand gesetzt hat, so wie die knapp 7000 Palästinenser, die am 7. Oktober in Israel eingefallen sind, ganze Kibbutze in Brand gesetzt haben, und mitten drin Frauen, Männer, Alte, Kinder ermordert, zerstückelt, vergewaltigt und entführt haben. Hat irgendjemand nach dem 2. Weltkrieg “gestorbene Deutsche” gezählt und die Alliierten zur “Rechenschaft” gezogen??? 5. Auch in Israel sind in den vergangenen 2 Jahren Tausende Menschen aus Dutzenden Gründen gestorben - das scheint nicht zu jucken. Wichtig scheinen nur die Toten zu sein, die man den Juden und ihrem Staat anhängen kann. 6. Die gewählte palästinensische Terrorregierung und Organisation Hamas, spielt in dem Artikel kaum eine Rolle. Auch nicht, dass eventuell knapp die Hälfte aller “gestorbenen Palästinenser” Hamas-Terroristen waren. Das wird selbstverständlich AUCH NICHT groß geschrieben. Würde schließlich auch das Narrativ vom “bösen Israel” ein Dorn im Auge sein. Auf den Nenner gebracht: Antisemitismus pur! Widerlich! zeit.de/politik/auslan…

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Christian Endt
Christian Endt@c_endt·
Über die Zahl der toten Palästinenser im Gazakrieg wird heftig gestritten. Uns liegen Daten des @MPIDRnews vor, wonach deutlich mehr Menschen gestorben sein könnten als bekannt: mindestens 100.000 in zwei Jahren. @zeitonline
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Philipp Heimberger
Philipp Heimberger@heimbergecon·
Germany used to run large trade surpluses in capital goods with China (export > imports). Since the start of 2025, Germany has been running a trade deficit with China.
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DIE ZEIT
DIE ZEIT@zeitonline·
Die AfD-Fraktion im Bundestag hat ein Steuerkonzept vorgelegt. Ökonomen haben exklusiv für die ZEIT berechnet, wer davon besonders profitieren würde: das oberste Prozent. trib.al/IeBYk5E
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Mark Schieritz
Mark Schieritz@schieritz·
Die AfD hat ein Steuerkonzept in den Bundestag eingebracht und @SBachTax hat ausgerechnet, was die Folgen wäre: Ein gigantisches Geschenkt für das reichste Prozent des Landes, das die öffentlichen Kassen mit über 100 Mrd Euro belasten würde
Mark Schieritz tweet media
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Christian Endt
Christian Endt@c_endt·
Die AfD gibt sich als Partei der kleinen Leute – plant aber gigantische Steuersenkungen für die Reichen. Das oberste Prozent (ab 180k brutto) soll 45 Mrd € weniger zahlen, die Top 10% sogar 86 Mrd € weniger. Kaum Entlastung für Geringverdiener. @SBachTax exklusiv für @DIEZEIT
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Christian Endt
Christian Endt@c_endt·
Neu: Wir haben modelliert, wie groß der Einfluss von Tiktok auf die Bundestagswahl war. Demnach haben Linke und AfD stark profitiert, Grüne und Union verloren. Es geht jeweils um hunderttausende Stimmen. @DIEZEIT zeit.de/politik/deutsc…
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