Thierry Chervel
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Thierry Chervel
@chervel
Journalist. Mitbegründer von https://t.co/K9AJA9Nn32 und https://t.co/dKPEt01XBx

📽️🇵🇸🇫🇷 26 février 2000, université de Birzeit (Ramallah) : Lionel Jospin, alors Premier ministre, échappe de peu au lynchage par une foule d’étudiants palestiniens après avoir «osé» qualifié les attaques du Hezbollah libanais de « terroristes ». Dans la foulée, le président Jacques Chirac dénonce un « dérapage » et recadre publiquement son Premier ministre par un communiqué honteux de l'Élysée 😳




ILS S'APPELAIENT Saleh Mohammadi, Mehdi Ghasemi et Saeed Davoudi et étaient âgés de 19 à 22 ans. Arrêtés lors des manifestations du jeudi 8 janvier 2026 à Qom, dans le centre de l'#Iran, ils ont été exécutés ce jeudi 19 mars 2026 à l'aube. Présentés par les autorités comme des « émeutiers », les trois jeunes hommes âgés de 19 à 22 ans ont été pendus à Qom après avoir été reconnus coupables du crime d' « inimitié envers Dieu ». D'après l'Autorité judicaire, aux mains des ultraconservateurs, ils étaient impliqués dans le meurtre de deux agents des forces de l'ordre et dans des "actions opérationnelles" en faveur d’Israël et des États-Unis. L'ONG défense des droits humains @IHRights a déclaré que le trio avait été exécuté au terme d’un procès inéquitable et après avoir fait des aveux sous la torture. Il s'agit des premières exécutions officiellement annoncées par la République islamique en lien direct avec les manifestations populaires de décembre 2025 et janvier 2026 en Iran.



Aujourd’hui, je pense à ces millions d’électeurs d’une gauche républicaine qui découvrent avec effarement la nouvelle ligne du Parti socialiste : prêter allégeance à l’extrême gauche et exclure les grandes figures sociales-démocrates et pro-européennes lorsqu’elles s’allient avec le centre. Tous les repères se brouillent, toutes les digues cèdent. Il faudra tout reconstruire.


Die Nachrufe auf Jürgen Habermas glänzen durch unkritische Bewunderung. Unser Gastautor @IlkoKowalczuk ist davon überzeugt, dass Habermas davon wenig begeistert gewesen wäre und hat deshalb auch ein paar kritische Anmerkungen. salonkolumnisten.com/mein-habermas/

In diesen Tagen des Jahres 1976, also exakt vor 50 Jahren, hat JEAN AMERY - Österreicher, Jude, Schriftsteller, Holocaust-Überlebender - in seiner Rede zur Woche der Brüderlichkeit ausdrücklich „ein paar Worte an meine Freunde aus dem linken Lager“ gerichtet, die jetzt zu wiederholen ganz aktuell und - weil offenbar nichts dazugelernt wurde zB @dieLinke - leider bitter notwendig sind: „Und was den nahöstlichen Raum angeht, kann es keinem Zweifel unterliegen, dass es die jüdischen Siedler in Palästina mit ihren Versuch der Erschaffung einer demokratisch-sozialistischen Gesellschaft waren, welche die arabische Nation aus dem tiefen Feudalschlaf erweckte, in dem sie jahrhundertelang gelegen hat. Dies gebe ich der Linken zu bedenken… Es kann nicht, darf nicht sein, dass die Nachfahren der Heine und Börne, der Marx und Rosa Luxemburg, Erich Mühsam, Gustav Landauer es sind, die den ehrbaren Antisemitismus verbreiten, denn in den #Antisemitismus mündet notwendigerweise der rabiate #Antizionismus ein, der für jeden Juden, wo immer er wohne, welche politischer Meinung er anhänge, eine tödliche Drohung ist. Ich übertreibe nicht… Schon sind wir ja Zeugen, wie die sich als „links“ verstehenden politischen Gruppen kein Wort verlieren, wenn ein Despot und Paranoid in Uganda sich abscheulicher Morde schuldig macht, wie sie nicht protestieren, wenn der absolute Herrscher in Libyen Gesetze erlässt, nach denen ehebrecherische Frauen gesteinigt werden, wie sie diskret schweigen …. Die Linke hält den Mund. Und sofern sie redet, ist ihr Vokabular im eigentlichen Wortsinne ver-rückt. Die Gewaltregime Libyens und Iraks, wo gelegentlich auch Kommunisten in den Kerker geworfen werden, nennt sie hartnäckig, „progressistisch“. Israel aber, kein Musterstaat, gewiss nicht, aber doch ein Gemeinwesen, wo Opposition, auch antinationale, sich regen darf, ist in der linken Mythologie ein „reaktionäres“ Land. Das ist schlimmer als die unheimliche Dialektik, vermittels der jeder und jedes sich rechtfertigen lässt. Es ist das politische Hexeneinmaleins. Es ist die totale Verwirrung der Begriffe, der definitive Verlust moralisch-politischer Maßstäbe…. Der zu Ihnen spricht, war Zeuge.. Er wurde selber abgetastet, wie im Märchen von Hänsel und Gretel, nicht, ob er fett, sondern ob er mager genug sei, um geschlachtet zu werden. Ich appelliere an Ihre, an der Welt Emotion, gewiss vor allem aber an Ihre Intelligenz, wenn ich ausrufe: Antisemitismus, auch wenn er sich Antizionismus nennt, ist nicht ehrbar. Er ist im Gegenteil der unverlierbare Fleck auf der Ehr‘, den die zivilisierte Menschheit trägt“…. Das Problem des im Kleide der Ehrbarkeit und des modischen Chicks sich präsentierenden uralten Antisemitismus geht ja auch weit hinaus über alles, was christlich-jüdische Zusammenarbeit bewerkstelligen kann. Es ist Sache der Welt und ihre Geschichte. Und wo immer, wann immer wir Einverständlichen die Möglichkeit haben, auch auf bescheidenste Weise durch unser Wort einzugreifen in den historischen Prozess, der wieder einmal gegen die Juden geführt wird, sind wir verpflichtet, uns vernehmen zu lassen: moralisch, politisch, polemisch und mit jener Emotion, die einen guten Sache zukommt.“ zitiert: JEAN AMERY, DER NEUE ANTISEMITISMUS, Cotta-Verlag Vierte Auflage 2024 Bild: Jean Améry, Felix de Boec 1951








