Idana 💙💛

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@die_idana

Psychotante smlt Lebensgeschichten i d KJP (Schwerpunkt Trauma&Fam)/#teamkinderschutz/kulturafin/🌞🌊liebend/Gartenwühlmaus/zum Lesen&Lernen hier

gerne am Meer Katılım Temmuz 2016
451 Takip Edilen163 Takipçiler
Sabitlenmiş Tweet
Idana 💙💛
Idana 💙💛@die_idana·
Ich bin ein Frischling hier. Und da es so viele unglaublich großartige, herzenswarme, schlaue und gebildete Menschen hier gibt, die kluge, witzige, tiefsinnige und unterhaltsame Tweets schreiben muss ich das nicht auch noch tun. Aber ich gebe meine Kommentare ab. 😉😬
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Stefan Thumann
Stefan Thumann@StefanThumann·
Eure Zinsen für die Unternehmensanleihe Nr. 1 der @DonaustahlGmbH überweisen wir nächste Woche auf's Treuhandkonto von @secupayAG. Von dort erreichen euch dann pünktlich die Nettobeträge.
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Idana 💙💛
Idana 💙💛@die_idana·
@markmueller1979 Ich weiß nicht, wie lange ich Dich lese. Aber ich weiß, dass dies einer der schönsten Texte ist, die ich jemals von Dir lesen durfte...🧡❤️
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Mark Müller
Mark Müller@markmueller1979·
Julia und ich lesen einander schon lange. Sie hat mich schon früh als Mensch beeindruckt, nicht weniger als Künstlerin. Und so hatte ich das Gefühl, bei ihr in den besten Händen zu sein, als ich sie mit dem folgenden Satz beauftragte: „Male mir ein Bild, in dem ich mich finden kann“. Fragen wollte ich (sie hat etwas gelitten) keine beantworten, am Entstehungsprozess wollte ich nicht teilhaben, es sollte ganz alleine ihr Verstehen und ihr künstlerischer Ausdruck sein, das war für mich von größtem Wert dabei. Heute kam es an. Ich hatte absolut keine Vorstellung, nur etwas Angst, ob diese spärliche Auftragsbeschreibung reichen konnte. Liebe Leute, was soll ich sagen: Ich habe das Bild nun zwei Stunden still davor sitzend angestarrt und bin verliebt, verzaubert, berührt. Den Brief von ihr dazu möchte ich euch vorenthalten, den Titel des Werkes aber nicht: „Schutz des Gewachsenen“ Wer mich wirklich kennt, wirklich liest, weiß, dass mein Leben nicht immer einfach war, welches Leben ist das schon, vielleicht war es aber sogar besonders schwer, gegen die Dunkelheit anzukämpfen. Wer mich kennt, weiß aber auch, so man es mir glauben mag, dass es immer Hoffnung gibt. Dass man Schutzräume in sich finden kann. Dass, auch wenn du schutzlos bist, der Raum um dich herum wachsen kann. Liebe ist so ein Raum. Wenn ich das Bild anschaue, wird es ganz still, es riecht nach Wald, ein Platz im Moos, an dem ich sicher bin, umgeben von der Wärme der Sonne, die mich hier findet. Vogelgezwitscher. Lust auf mehr. Der Gedanke, dass Liebe Begegnung ist, dass Leben Begegnung ist, dass zu lieben, in meiner, dieser Welt bedeutet, wahrhaftig zu leben. Ich denke daran, wen ich liebe. Wer mich liebt. Wie Liebe wachsen konnte, trotz allem. Und wie sie mich beschützt. Danke, Julia. Tausend Dank. Alle Erwartungen übertroffen. Ich bin glücklich. Danke, dass du mich sehen kannst. ☀️ 🫶
Jules@ed_ju1es

Ich glaub jetzt darf ich die Auftragsarbeit zeigen 🥹 sie ist endlich angekommen und ich freu mich sehr

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@BrennpunktUA 🇩🇪🇺🇦
@BrennpunktUA 🇩🇪🇺🇦@BrennpunktUA·
Könnt Ihr meine Posts sehen? Ich habe seit gestern Nacht mal wieder so einen „follow / unfollow“ bot Befall und das knallt erfahrungsgemäß voll auf den X Algorithmus. Gebt mal Lebenszeichen 😘
Deutsch
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Idana 💙💛
Idana 💙💛@die_idana·
@EichholtzAlex @PhilippTuermer Was meinst Du mit "echt"? Es ist tatsächlich auf dem offiziellen /verifizierten IG Acc veröffentlicht. Die Frage ist eher, finde ich: Begreift ihr eigentlich, was ihr da macht? Oder seid ihr so sehr "Blase", dass ihr das gar nicht mehr mitbekommt?
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Idana 💙💛
Idana 💙💛@die_idana·
@markmueller1979 Ach Mark...wie schön ist es zu lesen, wenn angstbesetzte Situationen sich in warmen Wohlgefallen auflösen. Und so schön, dass es offenbar außer mir noch mehr kindlich-neugierige Vielfrager gibt...🧡❤️
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Mark Müller
Mark Müller@markmueller1979·
Liebes Tagebuch, heute war der große Tag! Der Leidensdruck hatte die Linie passiert, die es braucht, um mich aus dem Haus zu treiben. Vor bald zwei Jahren stellte ich fest, dass sich meine Augen schlagartig verschlechtert hatten, praktisch über Nacht. Ein Jahr hat es gebraucht, bis ich eine Augenärztin aufsuchte. Sie war freundlich und zugewandt, aber irgendwie hatte ich mehr erwartet. Dass man mich da stundenlang vermisst, mir ganz viele Fragen stellt, mit Geräten, die ich nicht verstehe, Drücke und Krümmungen ermittelt. Dem war leider nicht so. Im Grunde war das eine Veranstaltung von 10 Minuten, mein Hinweis „und wenn ich so nach oben links gucke, ist es an den Rändern immer unscharf“ wurde mit „ Also, wir haben da jetzt nichts ungewöhnliches gemessen“ quittiert. Man gab mir einen Zettel, irgendwas mit zwei Dioptrien, und entließ mich in eine unscharfe Welt. Ein weiteres Jahr später, den Zettel hatte ich längst nicht mehr, machte ich mich heute auf die Suche nach einem Brillenfachgeschäft. Meine Augen hatten sich mittlerweile verschlechtert, hatte ich anfangs nur Probleme in der Nahsicht, kamen nun auch Probleme in der Ferne dazu. Es ist schwierig mit mir. Dass ich freiwillig einen Arzt oder eine Ärztin aufsuche, fast unvorstellbar, da muss schon ein Arm oder so ab sein. Meine Krankenkasse überweist mir seit zehn Jahren jedes Jahr 500 € Beiträge zurück, weil ich nie etwas einreiche. Ich bin gerne introvertiert. Aber da nervt es mich. Auf dem Weg durch die Altstadt auf der Suche nach einem Optiker stellte ich fest, wie unfassbar viele Optiker es hier gibt, wenn man mal darauf achtet. Ich überlegte, nach welchen Kriterien ich mir ein Geschäft aussuche und beschloss, unauffällig an einigen vorbeizugehen und zu schauen, ob mir die Menschen darin sympathisch erschienen, so spontan. Ob mir der Laden gefiel. Ich habe keine Ahnung, nach welchen Kriterien man sich seinen Optiker oder seine Optikerin aussucht. Dabei überlegte ich auch, was ich da eigentlich sagen sollte, „ guten Tag, mein Name ist Müller, ich brauche eine Brille“? Das können die sich denken. Ich könnte auch ehrlich sein und sagen „ hey, ich bin total verunsichert und ahnungslos, ich seh einfach nicht mehr so gut, keine Sorge, die Verkehrsschilder kann ich noch lesen, es fällt mir schwer, jetzt total viel sozial mit Ihnen zu interagieren, eigentlich ist heute auch gar nicht mein Tag, ich bräuchte mal etwas Ruhe und alleine sein, aber ich schiebe es schon ein Jahr vor mir her und es wird nicht besser, ich kaufe mir immer nur diese billigen Lesebrillen von Amazon, das hilft mir auf der Arbeit, aber nicht bei der Fernsicht, irgendwie habe ich das Gefühl dein Optiker ist sowas wie dein Urologe, man gibt sich da irgendwie in die Hände anderer, bei einem wichtigen Thema, ich mag bitte, dass Sie mir zuhören, dass sie mich richtig gut beraten, dass Sie mir meine Sorgen nehmen, dass Sie mir das überhaupt erst alles mal erklären und mich so richtig gut vermessen und so, brauche ich jetzt eine Gleitbrille, bekomme ich dann auch eine Gleitsicht Sonnenbrille, brauche ich noch mal eine extra Lesebrille oder eine Arbeitsplatzbrille oder wie das heißt, was ist mit diesem Blaufilterdingsi, außerdem wird es mich total unter Druck setzen, in Ihrem Beisein Brillen anzuprobieren, ich werde das Gefühl haben, Ihnen die Zeit zu stehlen, okay, ich gehe wieder“. Der sechste Optiker (kein Witz) auf der Hauptstraße der Fußgängerzone sah einladend aus, hell, freundlich, viel Holz, nicht so riesig, am Fielmann-Palast lief ich vorbei und fand es abschreckend, sorry, ist bestimmt auch super. In diesem freundlichen Laden sah ich freundlich Gesichter, die sich mit einem Lächeln mit den Kunden vor ihnen unterhielten, ich traute mich hinein. 1/2
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Idana 💙💛
Idana 💙💛@die_idana·
@ungemeve "Wir wissen gar nicht mehr, was Fachkompetenz eigentlich bedeutet.." seufz Das trifft halt nicht nur auf das Thema Krieg zu. Mir begegnen allenthalben auch wirklich auf hoher Ebene Menschen, die nur Unsinn von sich geben. Und es lässt mich vollkommen verzweifeln...
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U.M. OSINT
U.M. OSINT@ungemeve·
Die Meldung war, dass Soldaten der Delta Force im Iran gefangen genommen wurden. Delta Force ist eine Spezialeinheit der US Army, vergleichbar mit dem deutschen KSK. Dazu wurden mehrere Bilder in Umlauf gebracht, die diese Delta Force Einheit zeigen sollen. ▶️ Bild 1 soll US-Soldaten zeigen, die gerade mit einem Fallschirm landen. Völlig abgesehen von vielen anderen Bildzeichen sieht man mit nur geringem Fachwissen sofort, dass das Bild getürkt sein muss. Nicht nur, dass Fallschirmjäger niemals so dicht beieinander landen. Sie landen ganz sicher niemals in der Nähe eines Helikopters. Rotoren und Fallschirme haben ein eher gespanntes Verhältnis zueinander. ▶️ Bild 2 soll die Soldaten bei der Festnahme zeigen. Auch hier: Völlig abgesehen von vielen anderen Bildzeichen kann man sofort sehen, dass das Bild nicht echt sein kann. Delta Force trägt im Einsatz sicher keinen allgemeinen Feldanzug. Noch viel sicherer tragen sie weder Namensschilder oder Dienstgradabzeichen. Und erst recht ist kein Drei-Sterne-General bei einem solchen Einsatz dabei. Nichts desto trotz hielt die jüdische Ärztin Jill Stein es gestern für eine prima Idee, ein solches Posting von einem pakistanischen Account mit der Flagge des iranischen Regimes im Profilbild zu teilen. Der übrigens wohl gesperrt wurde, während ich dies tippe. Jill Stein ist die mehrfache Präsidentschaftskandidatin der Grünen in den USA. Und auch sonst sehr „anti-Genozid“ und „anti-Groß-Israel“ unterwegs. Das ist meine Kritik am „westlichen“ Medienzirkus. Nicht, dass man nicht über den Krieg diskutieren darf, soll und muss. Aber ist es wirklich eine Premiumidee, wenn Menschen über Krieg diskutieren, darüber berichten oder in Fernsehstudios eingeladen werden, die nicht einmal in der Lage sind, so etwas zu erkennen. Oder es gar weiterverbreiten? Aus meiner Sicht ist das exakt das Gleiche, als würde ich mich zu erneuerbaren Energien äußern und ein Bild mit einer Windkraftanlage mit vier Rotorblättern teilen. Nicht nur, dass wir im Zeitalter von hunderttausenden Energie-Experten und Virologen leben. Wir wissen gar nicht mehr, was Fachkompetenz eigentlich bedeutet. Beim Thema Krieg hat die breite Öffentlichkeit aber inzwischen so wenig Ahnung, dass es nicht einmal mehr auffällt.
U.M. OSINT tweet mediaU.M. OSINT tweet mediaU.M. OSINT tweet media
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Mark Müller
Mark Müller@markmueller1979·
@die_idana Ich danke dir. Vielleicht wäre ja Efteling etwas für euch, dort geht es wirklich nicht um die Achterbahn und mehr um die Rides (Indoor FahrGeschäfte / Themenfahrten und so) 🫶
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Mark Müller
Mark Müller@markmueller1979·
Liebes Tagebuch, der Urlaub ist gebucht! Um genau zu sein, der beste Urlaub, den ich je mit der Tochter gehabt haben werde, Grüße gehen raus an alle Freunde der vollendeten Zukunft und jene, die die Latte der Erwartungshaltung gerne in unerreichbare Höhen legen. Hier verhält es sich anders. Aber wie es erklären? Dass wir über drei Freizeitparks in neun Tagen, acht Übernachtungen und 2.000 km mit dem Auto durch Europa sprechen, trägt für Außenstehende sicher nichts zur Klärung bei. Man müsste einen Film drehen: Die erste Szene zeigt mich als Kind, wie mich die Mutter meines damals besten Freundes Thorsten irgendwann Anfang der Neunziger in den HolidayPark einlud, ich kann mich an nichts mehr erinnern, aber ich weiß, dass sie einen Audi 80 fuhren. Vielleicht sieht man mich vor einer Achterbahn stehen, mit zwölf Jahren oder so, Schwarzblende, „28 Jahre später“. 28 Jahre ohne einen Gedanken an Freizeitparks. Wie auch, ich habe bis dahin fast mein gesamtes berufliches Leben am Wochenende gearbeitet. Ich wurde Vater, mein Familienstand wechselte auf „geschieden“, drei Dinge stellten sich glasklar heraus, erstens, die Liebe zu meinem Kind ist das ehrlichste und bedingungsloseste Gefühl in meinem Leben, zweitens, ich hasse es, zu spielen, ich hasse es, zu malen, ich hasse es, zu basteln, drittens, als introvertierter Mensch bist du mit einem Kind am Arsch, denn wenn du nicht spielen, malen oder basteln willst, musst du rausgehen. Und so gingen wir raus. Unser allererster Ausflug war der Zoo in Heidelberg. Es folgten viele Zoos, heute gehen wir nicht mehr hin, es ist, wie es oft ist, die Dinge mit Kinderaugen sehen, das ist der Wert. Und wenn das Kind in einem Zoo das sieht, was du siehst, der Eisbär, der immer 5 m nach links und dann wieder 5 m nach rechts läuft, geht der Wert verloren. Aber das ist eine andere Geschichte. Eines Tages dachte ich, lass uns doch mal in den HolidayPark fahren. Es war der Beginn von ganz viel, nie hätte ich das geahnt. Ich fand einen Betriebsmodus als Vater, in dem ich funktionierte. Auf ganz viel Unsicherheit folgte mit den Jahren das Vertrauen, dass diese einst hilflose Flucht hinaus in die Welt für uns beide funktioniert, mehr noch, dass es uns glücklich macht. Ungefähr 500 Ausflüge später, ganz vielen Ritualen, Traditionen, die Neckarwiesen entlang in die Altstadt, ans Wasser in Mannheim, mit dem Fahrrad durch die Felder, gewandet auf den Mittelaltermärkten der Region, sind Freizeitparks unser größtes Hobby geworden. Wir haben mittlerweile 25 Tage und Nächte alleine im Europapark verbracht, schauen beim Frühstück unsere YouTube Kanäle über Achterbahnen, haben unsere eigene App programmiert, um unsere Erlebnisse zu tracken, streiten darüber, ab der zweite Launch bei Taron unser Lieblingslaunch ist und über das Pacing von Voltron. Wir lieben es. Nur wir beide, alleine in einem Park (wir haben es mit Freunden, Familie, … versucht, es ist anders). Es ist ein Gefühl, dass man nur schwer beschreiben kann. Vielleicht ist es die Ähnlichkeit zwischen ihr und mir. Selbst nach fünf Tagen am Stück bei 35° In einem Park hatten wir kein einzigen schlechten Moment. Ich bin sehr, sehr dankbar dafür. 1/2
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Mark Müller
Mark Müller@markmueller1979·
Liebes Tagebuch, die Winterpause neigt sich dem Ende zu, Zeit für ein kleines Pre-Opening meiner Gedanken. Das Fasten vom Schreiben ist stets auch ein Verzicht auf mich selbst. Ich schreibe meine Gedanken auf, um sie selbst lesen und dadurch verstehen zu können. Ein Puzzle, in aller Ruhe alle Teile ausbreiten, schauen, was zueinander passt, am Ende das Bild betrachten, das ist Schreiben für mich. Ich habe verlernt, mich anders zu verstehen und frage mich, wie Menschen das machen, die nicht schreiben. Vielleicht können Sie malen. Zeichnen. Machen Musik. Es gibt viele Möglichkeiten, sich vor sich selbst zu erklären. Für mich ist es das Schreiben und ich kann auch nur das. Erlebnisse, ohne darüber zu schreiben, sind ganz anders. Der Besuch auf dem Mittelaltermarkt mit der Tochter war nett. Spanferkel, gegrillte Pilze, Schwertkampf, Mitbringsel. Ein paar Bilder gemacht. Ein neues Kleid für die Tochter gekauft. Es muss nicht immer alles geadelt oder vielleicht auch nur verschlimmbessert werden, indem man es emotional reverse engineered, wie das Spanferkel in kleine Häppchen schneidet, seziert, überaufmerksam ist, vielleicht war es auch einfach nur ein netter Besuch auf einem Mittelaltermarkt. Ende der Geschichte. Konnte ich mal machen, bin aber nicht ich. Spart Energie und Zeit, fühlt sich aber nach einem losen Ende an. Okay. Der Besuch auf dem Mittelaltermarkt mit der Tochter war getragen von Veränderung. Bald gehen wir wieder gewandet auf unsere liebsten Märkte und es wurde Zeit für ein größeres Kleid. Es wurde eines aus dunkelblauem Leinen, ganz schlicht und wunderschön. Die Verkäuferin, die unglaublich nett war, schon etwas älter, holte noch eine sehr brave Corsage bei, dunkles Braun, nicht, dass ich mich auskennen würde, aber es sah aus wie ein sehr schöner, sehr breiter Gürtel, den man schnürt. Und sie hatte noch Hinweise zum Dekolleté. Zu früh, zu früh. Sie schätzte die Tochter deutlich älter als sie war, wir lachten zusammen, kauften nur das Kleid. Mit ihrer Mutter unterhielt ich mich jüngst etwas umständlich über Frauen-Themen. Ob ich denn da etwas einkaufen sollte, damit hier bei mir auch etwas ist, wenn sie bei mir ist, wenn etwas ist. Was kauft man da? In meiner Verzweiflung habe ich mich tief in das Thema eingegraben und am Ende gegoogelt, welche anderen Säugetiere eigentlich so menstruieren wie wir Menschen, ein echtes Rabbithole (RüsselHündchen zum Beispiel! Und es sind viel weniger als man denkt). Ich bin schon immer ein Mensch, der gut mit Veränderung klarkommt, vielleicht, weil ich in Unsicherheit aufgewachsen bin. Es war noch nie ein Mensch, der gut mit der Geschwindigkeit klarkommt, in der sich Kinder verändern. Sand, der durch die Finger rieselt. Gepriesen sei die Foto Cloud. Und doch bin ich schon immer ein Mensch, der sagt, dass jedes Jahr mit ihr das schönste Jahr ist und schon das davor ein fantastisches Jahr war. Ich dachte lange, dass ich einfach nur das festhalten wollte, was gerade wertvoll für mich war. Die Angst und der Schmerz des Verlustes. Die erste Achterbahn fährst du eben nur einmal. Die erste Deckenhöhe baust du nur einmal. Aufwachsen zu sehen, ist zu gleichen Teilen ein Loslassen und Begrüßen, in beiden fällen ist es ein Umarmen in Liebe. Heute glaube ich, es geht viel mehr um mich. Vielleicht ist es sogar egoistisch. Ich will das nicht hergeben. Warum kann sie nicht noch 30 Jahre Kind sein? Es kann doch nicht fair sein, dass sie erwachsen wird! Wer bekommt dann mit mir einen Lachflash, wie wir ihn hatten, als wir uns auf diesem Mittelaltermarkt auch einen Klappmaul-Drachen gekauft haben und beide unsere Hände in ihn gesteckt haben, damit einer den Mund und einer die Hände bedienen konnte. Wird sie mir auch mit 35 noch sagen, dass sie mich lieb hat? Ach komm, sei ehrlich: was du meinst, ist: Wird sie mich noch brauchen? Will ich denn, dass sie mich braucht, denn ich werde nicht für immer da sein? Es war sehr nett auf dem Mittelaltermarkt. ❤️
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Vassili Golod
Vassili Golod@VassiliGolod·
Die Ukraine hat den härtesten Winter seit Kriegsbeginn überlebt. Der Frühling kommt.
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Buttjer Freimann
Buttjer Freimann@ButtjerFreimann·
Das ist doch mal ein schöner Sonntag
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Dimitri Nabokoff
Dimitri Nabokoff@DimitriNabokoff·
Sagt mal bin ich eigentlich der Einzige hier, der zwischen Epstein und der Katholischen Kirche eine Parallele sieht?
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Idana 💙💛
Idana 💙💛@die_idana·
@dokhollidays ☝️Zitternde supernoedliche Flauschöhrchen💞💖 stehen für Erwartung superpositiver Ereignisse....wie z.B. ein Eimer köstlichster Leckerlis...ja Mensch, det wes man doch!!! 🤦‍♀️ Happy weekend euch!
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OrthopaeDenker
OrthopaeDenker@dokhollidays·
Der nächste der fragt ob mein Chihuahua friert weil er (bei 20 Grad im Schatten) leicht zittert, fängt sich Eine! 13 Jahre mach ich das jetzt schon mit.
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Idana 💙💛
Idana 💙💛@die_idana·
@dokhollidays Sorry, aber da fehlt ROTER SAMT!!! UND GOLD!!! das ist King Flauschöhrchen nicht mal annähernd angemessen...ts ts ts...😉💞💖
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OrthopaeDenker
OrthopaeDenker@dokhollidays·
Spanischer Restaurant-Wartebereich vor der Herrentoilette: plus Hund, mit Stil! 🇪🇸🤙
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Idana 💙💛
Idana 💙💛@die_idana·
@Sunnymica Du schreibst einfach so verdammt gut. Es ist ein Genuss, Dich zu lesen. Immer. 🙏😊
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💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
Ein Foto geht um die Welt, und wie immer lohnt es sich, zweimal hinzuschauen. Zuerst die Geschichte dahinter, denn die ist gut: Phil Noble, Reuters-Fotograf, fährt am Donnerstagmorgen fünf Stunden von Manchester nach Norfolk. Andrew Mountbatten-Windsor sitzt auf irgendeiner Polizeidienststelle, aber auf welcher? Zwanzig kämen in Frage. Noble macht, was gute Fotografen tun: Quellen anzapfen, eingrenzen, hinfahren, warten. Stundenlang. Im Dunkeln. Am Rand einer Landstraße, ohne zu wissen, ob er überhaupt etwas Brauchbares bekommt. Dann kommt der Moment. Sechs Aufnahmen. Zwei unbrauchbar, eine unscharf, zwei zeigen Polizisten. Bleibt eine. Die eine. Und was für eine. Im Spiegel hat Ulrike Knöfel daraus eine Bildbetrachtung gemacht, die man gelesen haben darf. Sie sieht in dem zusammengesunkenen Andrew einen Verdammten wie auf einem barocken Höllengemälde. Michelangelo, Sixtinische Kapelle, der Sturz der Sünder. Und sie landet einen hübschen Treffer: Die Royal Collection, die Kunstsammlung seines Bruders Charles, enthält genau solche Darstellungen. Dämonen, die verlorene Seelen in die Tiefe zerren. Andrew hätte zu Hause nur an die Wand schauen müssen. Das hat Witz, das hat Klasse. Ich mag den Gedanken. Aber dann schaue ich mir das Foto nochmal an. Und nochmal. Und ich sehe keinen Verdammten. Ich sehe einen 66-jährigen Mann mit frisch geschnittenem Haar. Mit frisch gestutzten Augenbrauen. Nicht ein Haar in der Nase. Gepflegte Fingernägel. Eine Strickjacke in Jägergrün, die Farbe, die sagt: Ich gehöre hierher, aufs Land, unter meinesgleichen. Er sitzt in einem Wagen mit reinweißen Ledersitzen – seinem eigenen, versteht sich. Das Gesicht ein bisschen aufgedunsen, auf eine Art, die weniger nach Panik aussieht als nach regelmäßigem Kontakt mit gutem Scotch. Und ja, er ist im Sitz nach unten gerutscht. Aber das ist kein Höllensturz. Das ist Muskelgedächtnis. Dieser Mann weicht seit fünfzig Jahren den Kameras der Paparazzi aus. Das rote Licht in seinen Pupillen, das die halbe Welt für Höllenfeuer hält? Ein Blitz, den der Fotograf stehen gelassen hat. Gute Entscheidung, Phil Noble. So wirkt der Absturz echter. Hier sitzt aber kein Mann, der am Abgrund steht. Hier sitzt ein Mann, der nach zehn Stunden Polizeigewahrsam im eigenen Wagen nach Hause gefahren wird. Er hatte vor seiner Verhaftung und trotz Umzugs offenbar noch ausreichend Zeit, sich hübsch auf den Tag vorzubereiten. Oder sein Butler. Dieser Mann, nun zwar ohne Prinzentitel und aus dem angestammten Schloss vertrieben, ist immer noch so in seinem Leben eingerichtet, dass selbst eine Verhaftung wegen des Verdachts, Epsteins Netzwerk mit Geheimdokumenten gefüttert zu haben, nicht ausreicht, um auch nur eine Falte in seiner Routine zu hinterlassen. Geschweige denn der grausame Rest, der ihm vorgeworfen wird. Die ganze Welt starrt jetzt auf dieses eine Gesicht. Auf dieses eine Foto von sechs. Aber es gibt Gesichter, die wir nicht kennen. Die Gesichter der Frauen, denen das System Epstein das Leben zur echten Hölle gemacht hat. Die nicht nach zehn Stunden abgeholt wurden. Die nicht auf weißen Ledersitzen saßen. Deren Blick niemand interessierten. Das ist der eigentliche Höllensturz. Und er ist nicht auf diesem Foto.
💙💛 Regina Laska tweet media
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Idana 💙💛
Idana 💙💛@die_idana·
@ButtjerFreimann @Mark_Kirs Man möchte weinen. Also ich. Wenn ich oft mit Menschen in prekären Situationen arbeite und feststelle, wie wenig Kompetenz im Bereich "Ernährung und Versorgung (einkaufen: Auswahl v. Lebensmitteln, kochen etc)" vorhanden ist.
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Buttjer Freimann
Buttjer Freimann@ButtjerFreimann·
@Mark_Kirs Ich bin allgemein immer wieder extrem underwhelmed wie wenig Menschen kochen können
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Buttjer Freimann
Buttjer Freimann@ButtjerFreimann·
Nur weil man wenig Zutaten, hat muss das Essen nicht monoton sein. Heute was ohne Eigennamen. Irgendwas Potato-Pie. Kartoffeln und Rote Beete zu Röstasse geraspelt. Damit zu einer Form gebacken, mit Kartoffelbrei gefüllt und überbacken. Als Beilage zu was man sonst noch hat
Buttjer Freimann tweet mediaButtjer Freimann tweet media
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Idana 💙💛
Idana 💙💛@die_idana·
@dokhollidays Hachz!!! Doppelhachz!!! Die königlichen Flauschöhrchen möchten bitte sofort und mit Hingabe gekrault werden...Happy weekend euch. 💕💞
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OrthopaeDenker
OrthopaeDenker@dokhollidays·
Mein Hund, wie er mir zeigt, dass es Wichtigeres gibt als auf X herumzugeistern… 😊🐶❤️
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Nini Bela
Nini Bela@NiniBela1·
weil ich mich in der Hölle gut auskenne. Und wenn es nur ein einziger ist, der an einem einzigen Tag für wenige Minuten aufgehoben war. Das ist in der Hölle schon sehr viel. #notjustsad
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Nini Bela
Nini Bela@NiniBela1·
Für manche können pathologische Stimmungsverschiebungen manchmal gut sein, ich zähle mich dazu. Wenn es die richtige Richtung ist. Dass Depressionen für irgendwas gut sein sollen, habe ich immer vehement bestritten. Sich in der Hölle auszukennen kann keinen Mehrwert haben. Oder?
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