
Christoph Illnar
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Christoph Illnar
@djvanille
politik-, medien-, technik- und afuera-interessiert. Motto: Flügel heben statt Flügel stutzen; CTO @ COMMUNITOR; Herausgeber #vet-magazin #auto-motor









In den 2000ern und 2010ern haben deutsche Kernkraftwerke Strom für 2 bis 3 ct/kWh produzieren können. Parallel dazu hielt man es für angmessen Solaranalagen zu subventionieren in dem man ihren Strom zu Festpreisen von um die 50 ct vergütete und die Stromverbraucher Zwang die dadurch entstehenden Kosten zu schlucken. Unter diesen Bedingungen war es möglich in Deutschland eine eigene Solarindustrie zu haben, die die Solarpabele in Dwutschland unter deutshen Umwelt und Arbeitsschutzauflagen und zu deutschen Löhnen fertigte. Doch diese extrem hohe Vergütung war wirtschaftlich nicht nachhaltig und es war klar, dass sie irgendwann gesenkt werden musste. Und als sie es wurde starb die deutsche Solarindustrie und die Solarzellenfertigung wanderte nach Asien. Twitter Grüne werden euch endlose Dolchstoßlegenden darüber erzählen, wie die CDU die deutsche Solarindustrie vernichtet hatte. Die Realität ist, die Subventionen, die notwendig sind, damit es eine deutsche Solarpanelindustrie gibt, können wir uns nicht leisten. Halbwegs günstige Solarpanele brauchen billige Kohle, laxe Umweltauflagen und niedrige Arbeitslönhne. In China findet man diese, in Deutschland nicht.






Leider die erwartete schlechte Neuigkeit. Aber: Die Kerninflation (ohne Nahrungsmittel & Energie!) lag bei 3,0%; in 🇩🇪 2,5%. Energie ist in 🇦🇹 etwas weniger stark teurer geworden (6,1 vs. 7,2%), Dienstleistungen aber viel stärker (4,5 vs. 3,2%).@WIFOat orf.at/stories/342549…






Ukraine’s defense industries are operating well under capacity because of insufficient funding. Orders from the Gulf could be fulfilled very quickly — and co-production lines could also be set up fast.




Die Phasen der bisherigen Entwicklung Argentiniens seit Amtsübernahme durch Milei. Laut der keynesianischen "Experten" hätte das nie so kommen dürfen. Die Einsparung von fast 30% der Staatsausgaben in der Rezession und dazu noch das Tilgen von Staatsschulden anstatt Neuschuldenaufnahme hätte nach deren Modellen zwingend in eine lang anhaltende Abwärtsspirale führen müssen. Tatsächlich sehen wir aber fast schon lehrbuchartig eine Entwicklung, wie sie die Österreichische Schule der Volkswirtschaft in einem solchen Szenario nahelegt. Erstens schnelle, harte und kurze Rezession. Zweitens Rebound. Drittens Bereinigung der historischen, vor allem durch keynesianische Fehlanreize verursachten Fehlinvestitionen. Viertens nachhaltiger, weil nicht schuldenfinanzierter und möglichst frei von staatlichen Eingriffen erfolgender Aufschwung. Übrigens ist das auch nichts Neues. in den 50igern nannte man es Wirtschaftswunder. Da ist aber kein "Wunder". Jeder kann das. Singapur konnte das, Polen konnte das, Estland konnte das und jetzt eben Argentinien. Wirtschaftliche Freiheit wirkt. Der Staat ist nicht die Lösung sondern das Problem. Einziger Unterschied in Argentinien. Milei beruft sich ausdrücklich auf die Österreichische Schule. Das macht es schwerer das später in "soziale" Marktwirtschaft umzudichten (Erhard hat das nie gesagt), um den Staat wieder ins Spiel zu bringen, weil der Kapitalismus ja angeblich "gezügelt" werden muss. Dabei ist Kapitalismus dem Sozialismus nicht nur wirtschaftlich, sondern auch moralisch und ethisch überlegen. Wer das verstehen möchte, dem empfehle ich die Deutsche Übersetzung der Davoser Rede Mileis 2026. Gibt es bei misesde.org .

📈 🪤 Die Mär von der Inflationsfalle – Editor's Note von Christoph Hofer (@chr_hofer ) Seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs vor 4 Jahren hat die heimische Politik einen neuen Erzfeind gefunden – die Inflation. Kaum eine wirtschaftspolitische Debatte verläuft inzwischen ohne die Frage „Und was bedeutet das für die Inflation?“. Die Frage ist auch berechtigt in einem Land, das über diesen Zeitraum einen der stärksten Preisanstiege Westeuropas zu verzeichnen hatte. Wirkt sich dies doch negativ auf die Kaufkraft der Bevölkerung und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts aus. So hieß es nun auch im Zuge des Beschluss der Spritpreisbremse (zusammen mit den Grünen) von Seiten der Regierung, dass man ja keine Wahl habe und die Teuerung zumindest dämpfen müsse. Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer stellte eine inflationssenkende Wirkung des Gesamtpakets von 0,25 Prozentpunkten in den Raum. Ein paar Monate zuvor konnte man eine ähnliche Argumentation bei Preiseingriffen in private Mieten erleben. Auch die Strompreisbremse ist noch in Erinnerung. Dass diese fast schon regelmäßigen Eingriffe in das marktwirtschaftliche Spiel zwischen Angebot und Nachfrage oder Diskussionen über sogenannte „Übergewinne“, die man tunlichst abschöpfen müsse, keine Grundlage für einen dringend benötigten Investitionsboom in Österreich legen, ist die eine Seite. Erst jüngst stellte die Ratingagentur S&P den langfristigen Ausblick der Aktie des Verbunds auf negativ, u. a. wegen einer Zunahme an staatlichen Interventionen in dessen Geschäftstätigkeit. Demgegenüber steht das Argument, dass man die Inflation vor allem mit Blick auf das Budget bremsen müsse. Denn jeder zusätzliche Zehntelprozentpunkt Preisauftrieb kommt uns teuer zu stehen, wenn die Indexierung von Sozialleistungen, Pensionen und öffentlichen Gehältern ansteht. Diese auf den ersten Blick schlüssige Argumentation hat nur einen Haken: Niemand zwingt den österreichischen Staat seine Ausgaben automatisch mit der Inflation zu erhöhen, wenn er sich eine solche Erhöhung nicht leisten kann. In diese vermeintliche Inflationsfalle hat sich die Politik durch populistische Beschlüsse selbst manövriert. Wenn nun von Seiten der SPÖ jede Woche neue Steuererhöhungsideen lanciert werden, wie zuletzt die Abschaffung des Familienbonus oder die vollständige Rückkehr der kalten Progression, dann stehen dem Milliardenersparnisse gegenüber, die eine einmalige Aussetzung dieser Indexierungslogik generieren könnte. Der Fiskalrat hat dies jüngst in einer Auflistung an Konsolidierungsmaßnahmen aufgezeigt. Auch das wiederholte in den Raum stellen von baldigen Erbschafts- und Vermögenssteuern, wie dies Finanzminister Marterbauer bei der jüngsten Nationalratssitzung wieder tat, sorgt nur dafür, dass die nächste Standort- oder Investitionsentscheidung sicher nicht für Österreich ausgeht. Wer möchte in einem solchen Umfeld schon mehr Kapital in Österreich binden? Die Regierung traut sich weiterhin nicht, ihren Wählern reinen Wein einzuschenken. Wenn man in guten Zeiten z. B. im Bereich der Pensionen deutlich überdurchschnittliche Erhöhungen genießt, dann sollte man auch in schlechten Zeiten damit rechnen, einen angemessenen Solidarbeitrag für das Gemeinwesen zu leisten. Stattdessen erneut bei Familien und Vollzeit arbeitenden Leistungsträgern zuzugreifen, die schon jetzt das Gros der Steuerlast tragen, ist der völlig falsche Ansatz. Vielmehr wäre es nun an der Zeit, Preissignale endlich einmal wirken zu lassen und allfällige Mehreinnahmen des Staates durch höhere Spritpreise an eben jene hart arbeitenden Erwerbstätigen zurückzugeben, wie das auch die Agenda Austria vorschlug. Diesen könnte man nämlich auch einmal signalisieren, dass ihre Leistung gewürdigt wird und sie bitte nicht, bei erster Gelegenheit dem Teilzeit-Trend frönen sollten.






