Christoph Illnar

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Christoph Illnar

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@djvanille

politik-, medien-, technik- und afuera-interessiert. Motto: Flügel heben statt Flügel stutzen; CTO @ COMMUNITOR; Herausgeber #vet-magazin #auto-motor

Liesing, Wien, Österreich Katılım Ekim 2010
944 Takip Edilen407 Takipçiler
Christoph Illnar
Christoph Illnar@djvanille·
@DietmarPichler1 @alissa_claudia Das Problem ist nicht nur, dass eine offensichtlich intellektuell nicht ganz fitte Person in so einer Verantwortung steht, dass sie nicht mit nassen Fetzen aus der Stadt gejagt wird, es ist vor allem, dass sie vermutlich sogar wieder gewählt werden (und damit legitimiert) wird.
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Dietmar Pichler
Dietmar Pichler@DietmarPichler1·
Elke Kahr (KPÖ Graz Bürgermeisterin) spricht sich im "Kleine Zeitung" Interview gegen Sanktionen und Waffenlieferungen aus. Angesprochen auf die Bedrohung durch Russland, China und Islamisten antwortet sie: "ich will nicht urteilen wie Menschen in anderen Ländern leben und wählen", ja, sie hat wirklich "wählen" gesagt. Dann sagt sie zu China: "haben es geschafft einen großen Teil der Bevölkerung zu relativem Wohlstand zu verschaffen". Kein kritisches Wort zu dem diktatorischen System, der absoluten Macht der KP, der Abwesenheit jeglicher Meinungsfreiheit, Menschenrechten usw. Dann geht es um die Ukraine, Sanktionen kritisiert Kahr, Waffen soll man auch nicht liefern, man soll lieber "einen Beitrag leisten um den Konflikt zu lösen" (wow, was für ein Wording). Auf die Frage, was wir dann tun sollten, antwortet Kahr verschwörungstheoretisch: "als ob wir bei diesen Fragen etwas mitzureden hätten", "da sind ganz andere Kräfte am Werk". Dann glüht der Aluhut aber gleich noch mehr: Kahr spricht vom "Gewinnstreben der Rüstungsindustrie, welche Frieden verhindert" Ich dachte schon der imperialistische Kriegsdiktator, der sein Nachbarland nicht anerkennt ist Schuld, aber nun wissen wir es, die Rüstungsindustrie ist es, welche "die Fäden" zieht. Im gleichen Interview sagt Kahr andererseits, dass sie sich als Ukrainerin auch verteidigen würde. Verstehe, aber helfen darf man nicht dabei? Kahr kritisiert auch intensiv die "Aufrüstung" bei uns, Sicherheitsbedenken, auf welche sie mit der Gegenfrage "warum sollte man uns angreifen?" reagiert. Das absolute "Highlight" folgt dann am Ende des Interviews, eine unverzeihliche Aussage im Kontext der aktuellen Situation in der Ukraine. "warum sollte uns jemand angreifen? Wenn wir uns entsprechend verhalten und niemanden selbst angreifen, wird das nicht passieren". Ernsthaft? Man muss sich nur ENTSPRECHEND VERHALTEN??? Wie schlimm müssen solche Sätze für die Opfer des russischen Angriffskrieges klingen? Wie schlecht kann man eigentlich beraten sein, solche Aussagen zu machen?
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Christoph Illnar
Christoph Illnar@djvanille·
@DietmarPichler1 Typen wie er gehören mittlerweile besachwaltert, bei diesen menschenverachtenden Statements, die er absondert.
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Dietmar Pichler
Dietmar Pichler@DietmarPichler1·
Meine Damen und Herren: Die "Friedensbewegung" zum Thema Bucha...
Dietmar Pichler tweet media
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Christoph Illnar retweetledi
Emrah Erken 🔥🎺
Emrah Erken 🔥🎺@AtticusJazz·
Die Hauptverantwortlichen für den Krieg im Nahen Osten, der seit dem 7. Oktober 2023 begann und nun im Iran weitergeht, sind die Mullah Regime Appeaser Barack Obama, Frank-Walter Steinmeier und Federica Mogherini, die den Atom Deal mit dem islamofaschistischen Mullah Regime vereinbart haben. Der Atom Deal hat Milliarden in die Kriegskasse des Mullah Regimes gespült, mit welchem dieses eigene Raketen und Drohnen und jene der Hamas, der Hisbollah und der Houthis finanzierte. Das Mullah Regime gab damit dieses viele Geld, anders als die Mullah Regime Appeaser sich dies erhofften, nicht für Infrastruktur im Iran und für die eigene Bevölkerung aus, sondern für die eigene Bewaffnung und der Bewaffnung der Proxy-Armeen aus. Vor allem hat der Atom Deal die Ambitionen des Mullah Regimes, sich atomar zu bewaffnen, keineswegs gebremst. Obama, Steinmeier und Mogherini glaubten, dass ihr Handeln Frieden bringen würde. Es kam genau anders. Während Mogherini nach Korruptionsvorwürfen in Bedeutungslosigkeit versunken ist und Steinmeier über das Völkerrecht schwafelt, hat sich Obama mit keinem Wort über den Iran geäussert. Das hat damit zu tun, dass er der intelligenteste unter diesen drei Personen ist und bestens weiss, dass er die gegenwärtige Situation zu verantworten hat.
Emrah Erken 🔥🎺 tweet media
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Christoph Illnar
Christoph Illnar@djvanille·
Exactly
Gummi@gummibear737

Iran was trying to use the North Korean model to get a nuke: create sufficient conventional deterrence so you won’t be challenged in acquiring one (it’s called the Seoul Hostage Problem). This has been explained over and over since day one. Everyone claiming shifting goalposts or no imminent threat has been lying. The reason North Korea was allowed to get nukes is because Seoul (and its 10 million inhabitants) is within artillery and rocket range of North Korea. During the 1994 nuclear crisis, the Clinton administration seriously considered airstrikes on North Korea’s Yongbyon reactor but backed off precisely because of the artillery threat to Seoul. Iran was trying to accomplish the same by stockpiling missiles and drones which would have had the same deterrent effect. The proof is what Iran has been doing in the past month: attacking all its neighbors in order to pressure the US to stop attacking it Beyond this, they were building medium-range ballistic missiles that could reach Paris and London, meaning all of Europe could be held hostage as they built a nuclear bomb. The reason Iran has not built a nuclear weapon until now is not because it couldn’t, but because it knew it would be attacked and denied this capability. So by allowing them to continue developing this conventional deterrence, you would be allowing Iran to get a nuclear weapon. And unlike North Korea, Iran is led by an eschatological death cult Reagan saw nuclear mutually assured destruction (MAD) as both morally bankrupt (because of the innocent-body-count problem) and dangerously fragile because it assumed flawless rationality between adversaries…this means it only takes one irrational actor to destroy the world. Working backwards from the conclusion that Iran’s Islamist regime must never have a nuclear weapon, it was necessary for the US to attack Iran to deny it the conventional capacity to hold the entire eastern hemisphere hostage. Every European leader knows this and behind the scenes praises the US for this action. But they are cowards, held hostage by their own internal Muslim populations, and so adopt these ridiculous public positions. This was never about Israel. And if your argument is that Iran should be allowed to get a nuclear weapon then you are a fool and a traitor to western civilization…you’re a useful idiot

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Anna Vero Wendland
Anna Vero Wendland@VeroWendland·
@PeterSinse Es ist die denkbar dümmste Form von "Entwicklungshilfe", wenn das Hilfe gebende Land daran industriell krepiert. Aber das ist ja durchaus im Sinne der Degrowther, die die Energiewende ursprünglich erfunden haben.
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petersinse
petersinse@PeterSinse·
Die damalige PV Förderung in Deutschland war die beste Entwicklungshilfe, die jemals geleistet wurde. Dank ihr kann die Welt und das Klima heute vom billigsten Strom der Menschheitsgeschichte profitieren. Das die deutsche PV Industrie nicht dazugehört ist ein anderes Thema.
Noah Jakob Rettberg 🇩🇪🇪🇺@NoahRettberg

In den 2000ern und 2010ern haben deutsche Kernkraftwerke Strom für 2 bis 3 ct/kWh produzieren können. Parallel dazu hielt man es für angmessen Solaranalagen zu subventionieren in dem man ihren Strom zu Festpreisen von um die 50 ct vergütete und die Stromverbraucher Zwang die dadurch entstehenden Kosten zu schlucken. Unter diesen Bedingungen war es möglich in Deutschland eine eigene Solarindustrie zu haben, die die Solarpabele in Dwutschland unter deutshen Umwelt und Arbeitsschutzauflagen und zu deutschen Löhnen fertigte. Doch diese extrem hohe Vergütung war wirtschaftlich nicht nachhaltig und es war klar, dass sie irgendwann gesenkt werden musste. Und als sie es wurde starb die deutsche Solarindustrie und die Solarzellenfertigung wanderte nach Asien. Twitter Grüne werden euch endlose Dolchstoßlegenden darüber erzählen, wie die CDU die deutsche Solarindustrie vernichtet hatte. Die Realität ist, die Subventionen, die notwendig sind, damit es eine deutsche Solarpanelindustrie gibt, können wir uns nicht leisten. Halbwegs günstige Solarpanele brauchen billige Kohle, laxe Umweltauflagen und niedrige Arbeitslönhne. In China findet man diese, in Deutschland nicht.

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Christoph Illnar
Christoph Illnar@djvanille·
@polyoutis @_donalphonso Nein, man muss nicht Absicht unterstellen, wo Dummheit hinreichend erklärt. Die Kinder gehen auf die Uni und dann machen sie was mit Politik. Das echte Leben ist für die anderen.
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polyoutis
polyoutis@polyoutis·
@_donalphonso Jeder, der schon mal mit Personen aus diesem Teil der Welt zu tun hatte weiß das. Warum unsere Politiker nicht? Profitieren sie persönlich mehr davon, wenn sie sich dumm stellen?
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Don Alphonso
Don Alphonso@_donalphonso·
Westliche Toleranz ist im Nahen Osten nur erbärmliche Schwäche von Verlierern, die man als Sieger gnadenlos ausnutzt.
Don Alphonso tweet media
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Gabriel Felbermayr
Gabriel Felbermayr@GFelbermayr·
@CPramhofer So muss man das sehen. Ein Fehler (von mehreren) aus 2022/23 war, dass man in Ö weiter stur an VPI-Indexierungen festgehalten hat. Jetzt besser den BIP-Deflator heranziehen oder Indexierungen ganz aussetzen. @WIFOat
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Christoph Pramhofer
Christoph Pramhofer@CPramhofer·
Wir werden die Inflation nur in den Griff bekommen wenn wir endlich realisieren dass wir die Lohn-Preis-Spirale durchbrechen müssen. Ja Wohlstandsverlust ist hart - aber er ist real! Entgegenwirken kann man ihn nur mit mehr Arbeit und Leistung!
Gabriel Felbermayr@GFelbermayr

Leider die erwartete schlechte Neuigkeit. Aber: Die Kerninflation (ohne Nahrungsmittel & Energie!) lag bei 3,0%; in 🇩🇪 2,5%. Energie ist in 🇦🇹 etwas weniger stark teurer geworden (6,1 vs. 7,2%), Dienstleistungen aber viel stärker (4,5 vs. 3,2%).@WIFOat orf.at/stories/342549…

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Maverick 🇺🇦🇮🇱🗽
Und schlimmer als NEOS & FPÖ sind SPÖ, ÖVP & vor allem die geistig benachteiligten GrünInnen!
Maverick 🇺🇦🇮🇱🗽 tweet media
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Christoph Illnar retweetledi
Anabel Schunke
Anabel Schunke@ainyrockstar·
So sieht Okkupation aus. Wir sind eine syrische Exklave. Und bei den Syrern, die zu uns gekommen sind, handelt es sich mehrheitlich um jene Sunniten, die damals auf der Seite der islamistischen Rebellen standen, die gegen Assad gekämpft haben. Alles keine Überraschung. Ich weise seit Jahren darauf hin, dass primär die islamischen Radikalinskis zu uns gekommen sind. Und die feiern halt eben ihren Islamisten-Präsidenten Jolani, der aktuell Deutschland besucht (auch so ein Witz, dass der empfangen wird). Frage ist halt: Warum sind die alle noch hier? Aber das ist halt wie mit den türkischen Erdogan-Fans. Aus der Ferne, mit allen Freiheiten der liberalen Demokratie, lässt sich der Islamismus immer noch besser feiern. Wir sollten halt nur Konsequenzen daraus ziehen. Statt diese Menschen einzubürgern, sollte jeder einzelne dieser Leute, die da einen Islamisten auf Deutschlands Straßen feiern, eine Briefmarke auf den Arsch geklebt gekommen und nach Hause geschickt werden. Da kann man sich dann den ganzen Tag über Jolani und seinen Islamismus freuen. Aber nicht hier.
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Christoph Illnar
Christoph Illnar@djvanille·
@hk_net Markt funktioniert immer ;-) die hohen Preise sind ja genau so ein Signal, dass man nicht eben mal schnell den 3D-Drucker anwerfen kann.
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Harald Kapper
Harald Kapper@hk_net·
Falls uns das Helium nicht ausgeht - könnten wir bitte die Chipproduktion in Europa ein bisserl hochfahren? Wir hätten da ja ein paar Werke (u.a. in Villach) und klar - der Anreiz in Ausbau zu investieren, wenn man einfach ohne mehr Aufwand die gleiche Ware jetzt um den 7fachen Preis verkaufen kann ist natürlich überschaubar und das is übrigens so ein Klassiker, wo der Markt nicht funktioniert (abgesehen davon, dass ein Typ mit einem LoI einfach 40% der Produktion abziehen konnte ohne Cash hinlegen zu müssen...)
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Stephan Mittelbach
Stephan Mittelbach@meso_cie·
deutschland braucht ein leuchtturmprojekt … wie wäre es mit dem am schnellsten gebauten atomkraftwerk der welt?
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Christoph Illnar retweetledi
Phillips P. OBrien
Phillips P. OBrien@PhillipsPOBrien·
I do hope that European states finally understand what a strategic asset Ukraine is right now. People need to stop talking about Ukraine needing Europe. Europe needs Ukraine for its own freedom and security.
Yaroslav Trofimov@yarotrof

Ukraine’s defense industries are operating well under capacity because of insufficient funding. Orders from the Gulf could be fulfilled very quickly — and co-production lines could also be set up fast.

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Christoph Illnar retweetledi
Harald Kapper
Harald Kapper@hk_net·
I‘m still flabbergasted how something like this install procedure is still a thing that doesn’t raise 110 red flags before copying pasting and pressing enter… ‚curl -fsSL https://somedain.xy/install | bash‘
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Christoph Illnar retweetledi
Daniel Kosak
Daniel Kosak@Kosak_Daniel·
Der ORF sollte gegen diesen Bescheid nicht Beschwerde einlegen, sondern sich entschuldigen und einen internen Prozess zur Verbesserung journalistischer Standards bei diesem Thema investieren. Diese eine Sendung war aus meiner Sicht nur einer von vielen Fällen. derstandard.at/story/30000003…
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Christoph Illnar
Christoph Illnar@djvanille·
This 👇
JavierMileiDE_Kommentar@JavierMileiDE

Die Phasen der bisherigen Entwicklung Argentiniens seit Amtsübernahme durch Milei. Laut der keynesianischen "Experten" hätte das nie so kommen dürfen. Die Einsparung von fast 30% der Staatsausgaben in der Rezession und dazu noch das Tilgen von Staatsschulden anstatt Neuschuldenaufnahme hätte nach deren Modellen zwingend in eine lang anhaltende Abwärtsspirale führen müssen. Tatsächlich sehen wir aber fast schon lehrbuchartig eine Entwicklung, wie sie die Österreichische Schule der Volkswirtschaft in einem solchen Szenario nahelegt. Erstens schnelle, harte und kurze Rezession. Zweitens Rebound. Drittens Bereinigung der historischen, vor allem durch keynesianische Fehlanreize verursachten Fehlinvestitionen. Viertens nachhaltiger, weil nicht schuldenfinanzierter und möglichst frei von staatlichen Eingriffen erfolgender Aufschwung. Übrigens ist das auch nichts Neues. in den 50igern nannte man es Wirtschaftswunder. Da ist aber kein "Wunder". Jeder kann das. Singapur konnte das, Polen konnte das, Estland konnte das und jetzt eben Argentinien. Wirtschaftliche Freiheit wirkt. Der Staat ist nicht die Lösung sondern das Problem. Einziger Unterschied in Argentinien. Milei beruft sich ausdrücklich auf die Österreichische Schule. Das macht es schwerer das später in "soziale" Marktwirtschaft umzudichten (Erhard hat das nie gesagt), um den Staat wieder ins Spiel zu bringen, weil der Kapitalismus ja angeblich "gezügelt" werden muss. Dabei ist Kapitalismus dem Sozialismus nicht nur wirtschaftlich, sondern auch moralisch und ethisch überlegen. Wer das verstehen möchte, dem empfehle ich die Deutsche Übersetzung der Davoser Rede Mileis 2026. Gibt es bei misesde.org .

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Christoph Hofer
Christoph Hofer@chr_hofer·
Das Argument der Regierung, man müsse um jeden Preis die Inflation absenken, überzeugt mich nicht. 1) Preise geben wichtige Signale weiter, die zur Problemlösung beitragen 2) Das Budget wird ausgabenseitig nur belastet, wenn man alles immer automatisch indexiert
Selektiv@SelektivMedia

📈 🪤 Die Mär von der Inflationsfalle – Editor's Note von Christoph Hofer (@chr_hofer ) Seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs vor 4 Jahren hat die heimische Politik einen neuen Erzfeind gefunden – die Inflation. Kaum eine wirtschaftspolitische Debatte verläuft inzwischen ohne die Frage „Und was bedeutet das für die Inflation?“. Die Frage ist auch berechtigt in einem Land, das über diesen Zeitraum einen der stärksten Preisanstiege Westeuropas zu verzeichnen hatte. Wirkt sich dies doch negativ auf die Kaufkraft der Bevölkerung und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts aus. So hieß es nun auch im Zuge des Beschluss der Spritpreisbremse (zusammen mit den Grünen) von Seiten der Regierung, dass man ja keine Wahl habe und die Teuerung zumindest dämpfen müsse. Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer stellte eine inflationssenkende Wirkung des Gesamtpakets von 0,25 Prozentpunkten in den Raum. Ein paar Monate zuvor konnte man eine ähnliche Argumentation bei Preiseingriffen in private Mieten erleben. Auch die Strompreisbremse ist noch in Erinnerung. Dass diese fast schon regelmäßigen Eingriffe in das marktwirtschaftliche Spiel zwischen Angebot und Nachfrage oder Diskussionen über sogenannte „Übergewinne“, die man tunlichst abschöpfen müsse, keine Grundlage für einen dringend benötigten Investitionsboom in Österreich legen, ist die eine Seite. Erst jüngst stellte die Ratingagentur S&P den langfristigen Ausblick der Aktie des Verbunds auf negativ, u. a. wegen einer Zunahme an staatlichen Interventionen in dessen Geschäftstätigkeit. Demgegenüber steht das Argument, dass man die Inflation vor allem mit Blick auf das Budget bremsen müsse. Denn jeder zusätzliche Zehntelprozentpunkt Preisauftrieb kommt uns teuer zu stehen, wenn die Indexierung von Sozialleistungen, Pensionen und öffentlichen Gehältern ansteht. Diese auf den ersten Blick schlüssige Argumentation hat nur einen Haken: Niemand zwingt den österreichischen Staat seine Ausgaben automatisch mit der Inflation zu erhöhen, wenn er sich eine solche Erhöhung nicht leisten kann. In diese vermeintliche Inflationsfalle hat sich die Politik durch populistische Beschlüsse selbst manövriert. Wenn nun von Seiten der SPÖ jede Woche neue Steuererhöhungsideen lanciert werden, wie zuletzt die Abschaffung des Familienbonus oder die vollständige Rückkehr der kalten Progression, dann stehen dem Milliardenersparnisse gegenüber, die eine einmalige Aussetzung dieser Indexierungslogik generieren könnte. Der Fiskalrat hat dies jüngst in einer Auflistung an Konsolidierungsmaßnahmen aufgezeigt. Auch das wiederholte in den Raum stellen von baldigen Erbschafts- und Vermögenssteuern, wie dies Finanzminister Marterbauer bei der jüngsten Nationalratssitzung wieder tat, sorgt nur dafür, dass die nächste Standort- oder Investitionsentscheidung sicher nicht für Österreich ausgeht. Wer möchte in einem solchen Umfeld schon mehr Kapital in Österreich binden? Die Regierung traut sich weiterhin nicht, ihren Wählern reinen Wein einzuschenken. Wenn man in guten Zeiten z. B. im Bereich der Pensionen deutlich überdurchschnittliche Erhöhungen genießt, dann sollte man auch in schlechten Zeiten damit rechnen, einen angemessenen Solidarbeitrag für das Gemeinwesen zu leisten. Stattdessen erneut bei Familien und Vollzeit arbeitenden Leistungsträgern zuzugreifen, die schon jetzt das Gros der Steuerlast tragen, ist der völlig falsche Ansatz. Vielmehr wäre es nun an der Zeit, Preissignale endlich einmal wirken zu lassen und allfällige Mehreinnahmen des Staates durch höhere Spritpreise an eben jene hart arbeitenden Erwerbstätigen zurückzugeben, wie das auch die Agenda Austria vorschlug. Diesen könnte man nämlich auch einmal signalisieren, dass ihre Leistung gewürdigt wird und sie bitte nicht, bei erster Gelegenheit dem Teilzeit-Trend frönen sollten.

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Volodymyr Tretyak 🇺🇦
Volodymyr Tretyak 🇺🇦@VolodyaTretyak·
Zelenskyy is right as always: “I believe that America is stronger with Europe. I believe that there's no NATO without America and NATO doesn't exist without Europe. And I don't want to argue with anyone about who contributed more, the US or Europe. They should not argue. This is not a competition. America and Europe are one civilized world and they have the same values and solutions. The fact is that NATO is a defensive alliance and is defending each other's countries. Therefore, I believe that any split in NATO will weaken both sides.”
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