
Ich finde, der Titel trifft einen wunden Punkt unserer Zeit ziemlich genau. Aus meiner Sicht ist es längst überfällig, offen auszusprechen, was viele Therapeuten längst beobachten: Junge Frauen mit stark linken Überzeugungen sind in besonderem Maße von psychischen Problemen betroffen. Statt die Ursachen in der eigenen Lebensführung oder in übertriebenen gesellschaftlichen Erwartungen zu suchen, wird jede normale Unsicherheit, jeder Frust oder jede Enttäuschung sofort als Trauma, Depression oder Angststörung pathologisiert. Meiner Ansicht nach trägt ein bestimmtes linkes Weltbild maßgeblich dazu bei. Wer die Welt permanent als Ort systematischer Unterdrückung und Opferrollen sieht, der trainiert sich regelrecht darin, sich hilflos und krank zu fühlen. Die ständige Suche nach Mikroaggressionen, Safe Spaces und Trigger-Warnungen schwächt statt zu stärken. Das Ergebnis ist eine Generation, die schneller zur Therapie als zur Lösung eigener Probleme greift. Ich halte das für ein ernstes gesellschaftliches Problem. Statt Resilienz, Eigenverantwortung und innere Stärke zu fördern, wird Schwäche institutionalisiert und politisch aufgeladen. Wer kritisch nachfragt, gilt schnell als unsensibel – doch genau diese Kritik braucht es, um jungen Menschen wieder mehr Kraft und Realitätssinn zu geben. Was denkt ihr dazu? nzz.ch/feuilleton/psy… Dies ist reine persönliche Meinung/Satire – keine Tatsachenbehauptung, keine Aufforderung zu Hass oder Gewalt. Quellen sind angegeben. Impressum: [@Shinsho_ni], privat betrieben, unabhängig & unbezahlt.



























