Thomas Fleck

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Thomas Fleck

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@fendi911

entrepreneur, lawyer, husband and dad. interested in: open source, ecommerce, education, philosophy ... and much more ;)

Germany Katılım Mart 2008
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Tim Freiheit
Tim Freiheit@TDrygala·
Wir sind der ungebetene Besuch. Und kommen wieder, liebe @LVZ.
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Evi Denz TrustedFlagger™️ HateAid™️
Bizarr: Hunderttausende Menschen dachten im Januar/Februar 2024, aktiviert durch die Correctiv-Inszenierung „Geheimplan gegen Deutschland“, im Schulterschluss mit Regierung, Medien und einem Bündel anderer gesellschaftlicher Akteure, kurz mal Sophie-Scholl-Vibes demonstrieren zu müssen und fielen auf ein gerichtlich bestätigtes PR-Theater rein. Als zwei Jahre zuvor Mio Menschen wegen angeblich falscher biologisch-immunologischer Merkmale öffentlich diffamiert, per Gesetz diskriminiert und im Schulterschluss mit den gleichen Akteuren von der Gesellschaft ausgeschlossen wurden, hielten sie ihren Mund. Ich finde, darüber müsste man mal ergebnisoffen diskutieren, weil Mio Menschen herausgefunden haben, was ihre Mitmenschen wohl anstelle ihrer Großeltern damals gemacht hätten.
Evi Denz TrustedFlagger™️ HateAid™️ tweet media
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Stefan Homburg
Stefan Homburg@SHomburg·
Am 19.03.2020 gab Drosten den Startschuss für das Weglassen jener Sicherheitstests, über die Dr. Sterz in der Enquetekommission berichtete. Grund waren Modellrechnungen, die Folge bis zu 60.000 Impftote. Hintergrund: Am 02.03.2020 sagte Drosten in der BPK, Corona sei einem milde Erkältung, von der man in vielen Fällen gar nichts merken werde: youtube.com/watch?v=9dcXTW… Am 09.03.2020 bestätigte er diese Einschätzung: youtu.be/DyK9PSsnCI8?si… Als ich Drosten in der Enquetekommission fragte, aufgrund welcher DATEN er seine Meinung innerhalb von 10 Tagen diametral geändert hatte, wich er aus und antwortete, meine Frage sei zu „kompliziert”. Es gab nämlich weder solche Daten noch Impfstoffe. Es hatte nur die WHO wieder einmal eine „Pandemie” ausgerufen. Link: handelsblatt.com/politik/intern…
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Peter Eich
Peter Eich@seriengruender·
An der Mauer der DDR wurde Ausreisewilligen in den Bauch geschossen. Bei der Wegzugsbesteuerung der Bundesrepublik wird Unternehmern ins Portemonnaie geschossen.
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Björn Höcke
Björn Höcke@BjoernHoecke·
Mittelstandsforum abgesagt! Was ist geschehen? Jörg Urban, Ulrich Siegmund und ich sollten in der Muldentalhalle mit drei parteilosen Unternehmern auf einem Podium über Wege aus der Wirtschaftskrise diskutieren. Auch das Publikum sollte eingebunden werden. Nachdem der Vertrag bereits am 8. März unterschrieben wurde, erließ der Eigentümer zwei Tage (!!!) vor der Veranstaltung, für die bereits rund 600 Karten verkauft worden waren, ein Nutzungsverbot. Wenn es keine geplante Schikane war, dann muß es mal wieder Druck duch die linksextremen Strukturen gegeben haben, die über Jahrzehnte und mit Milliarden Euro Steuergeld in der Fläche aufgebaut wurden, um die offene Debatte zu verhindern. Wenn Angst vor Racheaktionen dazu führt, daß einer Opposition, die friedlich und lösungsorientiert diskutieren will, keine Räume mehr vermietet werden, dann mag man noch in einer formalen Demokartie leben, aber nicht mehr in einer funktionierenden. Der Bundesvorstand des Mittelstandsforums hat angekündigt, daß die Veranstaltung an einem anderen Ort nachgeholt wird. Ich danke den ehremamtlichen Organisatoren ganz herzlich und freue mich auf den nächsten Termin. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! medienportal-grimma.de/51480/absage-d…
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Carsten Brennecke
Carsten Brennecke@RABrennecke·
Correctiv und das Pinocchio-Syndrom: Wie Correctiv versucht, die Lügenberichterstattung zum Potsdam Treffen mit immer neuen Lügen zu rechtfertigen #Correctiv, das Lügenkollektiv, gerät auf dem sinkenden Schiff immer mehr in die Defensive. Auf deren Webseite findet man bald mehr Beiträge zur Krisenkommunikation in eigener Sache als Sonstiges. Der jüngste Anlass: Das Landgericht Berlin hat die Kernaussagen der Correctivlegende zum Potsdam-Treffen als Lügen entlarvt, als falsche Tatsachenbehauptungen verboten. Und mehr noch: Es hat entschieden, dass die Aussagen auch als Wertungen unzulässig, weil völlig aus der Luft gegriffen sind. Echte Journalisten würden jetzt kurz innehalten, sich selbstkritisch prüfen, sich fragen, wie sie in diese blamable Situation kamen. Und dann würden sie sich dafür entschuldigen, die Leser und die Medien durch ihre falsche Berichterstattung so in die Irre geführt zu haben, dass Medien und Leser dachten, in Potsdam seien tatsächlich Ausweisungen Deutscher mit Migrationshintergrund besprochen worden. Doch was macht Correctiv? Getreu dem bewährten Prinzip "Täuschen, Tricksen, Tarnen" veröffentlicht Correctiv in seiner Krisenkommunikation seitenlange Erklärungen, warum die irreführende und mehrfach gerichtlich verbotene „Recherche“ doch eigentlich ganz super ist. Und da das mit der Täuschung der Öffentlichkeit schon einmal so toll geklappt hat, versucht Correctiv, die womöglich wenig kritische Leserschaft erneut hinter die Fichte zu führen. Dabei werden die bewährten Mittel eingesetzt: Es wird Falsches mitgeteilt, Entscheidendes weggelassen oder irreführend gewertet. Einige Beispiele gefällig? Gerne: Die Täuschung in Correctivs Pressemitteilung vom 15.04.26 zur Niederlage in Berlin beginnt schon damit, dass dem Leser wieder die wesentlichen Informationen vorenthalten werden: Correctiv schreibt zwar, dass zwei Aussagen verboten wurden, verschweigt dem Leser aber, dass es sich dabei um die zentralen Äußerungen des Berichts handelt: Die Falschbehauptung, in Potsdam sei die Ausweisung deutscher Staatsbürger besprochen worden und die Falschbehauptung, es sei über Ausbürgerungen gesprochen worden. Correctiv verschweigt weiter, dass das Landgericht Berlin auch entschieden hat, dass die Inhalte von Potsdam nicht verfassungswidrig waren, also rechtlich unbedenklich. Correctiv berichtet also wieder bewusst unvollständig und setzt damit das fort, was bereits das Landgericht Berlin gerügt hat: Die Irreführung des Lesers durch das Weglassen relevanter Informationen. Der Leser soll denken, alles halb so schlimm. Darauf folgt die nächste gezielte Desinformation: Correctiv versucht, den falschen Eindruck zu erwecken, dass verschiedene von ihm zitierte Verwaltungsgerichte in Münster, München und das Bundesverwaltungsgericht etwas zum Potsdam-Treffen entschieden hätten und dessen Inhalte als verfassungswidrig, gar menschenwürdewidrig bezeichnet hätten. Auch hier wieder gezielte und plumpe Desinformation durch das Weglassen entscheidender Informationen: Dem Leser wird verschwiegen, dass keines der Gerichte das geprüft hat, was in Potsdam gesagt wurde. Denn darum ging es in den Entscheidungen gar nicht. Die Inhalte des Potsdam-Treffens wurden den Gerichten gar nicht zur Prüfung vorgelegt! Es ging in diesen Entscheidungen um gänzlich andere Konzepte, die zu anderen Zeiten und an anderen Orten geäußert wurden und vor allem mit Inhalten, die es unstreitig in Potsdam nicht gab. Correctiv möchte also bei Lesern den falschen Eindruck erwecken, dass die Verwaltungsgerichte etwas Negatives zu Potsdam entschieden hätten, um damit das Landgericht Berlin beschädigen und dessen Urteil zu relativieren. Natürlich weiß Correctiv ganz genau, dass die von ihm benannten Verwaltungsgerichte die Inhalte von Potsdam gar nicht und damit auch nicht negativ bewertet haben. Woher Correctiv das ganz genau weiß? Weil es ihm in den gerichtlichen Verfahren mitgeteilt wurde und weil in den Urteilen ausdrücklich steht, dass die Gerichte nicht das bewertet haben, was in Potsdam gesagt wurde, sondern andere Aussagen, die es in Potsdam nicht gab. Auch hier haben wir es mit einer absichtlichen Irreführung der Aktivisten zu tun. Und schließlich fremdelt Correctiv mit dem Rechtsstaat: Das Berliner Gericht, das eine gut begründete Verbotsentscheidung getroffen hat, wird diffamiert. Ihm wird vorgeworfen, etwas zu verharmlosen und ihm wird vorgeworfen, sich nicht mit angeblichen Tarnbegriffen auseinandergesetzt zu haben. Dabei haben die unabhängigen Richter in Berlin genau das gemacht, was ihre Aufgabe ist. Sie haben geprüft, was in Potsdam gesagt wurde, sie haben festgestellt, dass die Behauptungen von Correctiv falsch sind und sie haben eine plumpe Desinformation verboten. Das ist nicht zu beanstanden, das ist saubere juristische Arbeit. Richtig ist, dass sich die Berliner Richter nicht von den Nebelkerzen Correctivs, wie das Zitieren von Urteilen, die mit Potsdam nichts zu tun haben, haben aufs Glatteis führen lassen. Denn diesen Trick hat Correctiv auch erfolglos vor dem Landgericht Berlin versucht, mit denselben unpassenden Urteilen. Am Ende redet sich Correctiv somit in seiner Krisenkommunikation um Kopf und Kragen: Jeder, der die Erklärung mit Sinn und Verstand liest und hinterfragt, der merkt, dass sich darin nichts als juristischer Unfug findet, dass Urteile als Nebelkerze herangezogen werden, die mit Potsdam nichts zu tun haben. Correctiv ist nach wie vor nicht bereit, die Verantwortung für die größte Medienkatastrophe zu übernehmen, die in Deutschland je stattgefunden hat: Eine kleine Gruppe von Aktivisten hat es geschafft, eine ganze Nation mit Lügen in die Irre zu führen. Und diese kleine Gruppe ist bis heute nicht bereit, dafür Verantwortung zu übernehmen. Das ist tragisch, verspielt sie damit doch den letzten Kredit. Aber in der Wagenburg will man das nicht hören… Hier die irreführende Pressemitteilung Correctivs: correctiv.org/in-eigener-sac… Und hier Informationen zum Verbot gegen Correctiv: hoecker.eu/news/die-kerna…
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Norbert Bolz
Norbert Bolz@NorbertBolz·
Die Zerstörung der Religion durch die Vernunft der Aufklärung endet mit der Selbstzerstörung der Vernunft.
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Peter Welchering
Peter Welchering@welchering·
Das Correctiv-Debakel hat eines deutlich gemacht: Intendanten und Direktoren von ARD und ZDF kennen entweder journalistische Standards nicht oder sie verstoßen absichtsvoll dagegen. In beiden Fällen haben sich die Damen und Herren als Führungskräfte eines Medienhauses disqualifiziert
Peter Welchering@welchering

Lehre aus dem ZDF-Debakel zu Correctiv: Journalistische Standards nützen nichts, wenn sie nicht umgesetzt werden. Die gesamte Anhörung unter landtag.sachsen.de/de/mediathek-u…

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Ray Dalio
Ray Dalio@RayDalio·
I have been asked by several people what I meant when I said “we are in a world war” in my most recent note. To be clear, I didn’t mean to convey that I expect a shooting war between the U.S. and China (or any of the great powers) anytime soon. What I meant is that we are in the phase of the Big Cycle when major powers are in military wars and that the various wars happening now are interrelated, hence we are in a “world war," with the sides lined up as I described and with the implications for each of the main players and the whole unfolding in relatively classic interrelated ways that I describe as a progression of the Big Cycle. For example, it is now widely believed that if the U.S. fails to open the Strait of Hormuz to have free shipping and to protect its Gulf Allies from attacks, countries all around the world (most importantly in Asia) will conclude that the U.S. might not be the strong ally and countervailing force to China that they thought it would be. which will lead some to tilt economically and geopolitically more toward China in a number of ways - e.g. to buy less U.S. debt (which is what happened to the British in the Suez Crisis, bringing about the ultimate end of their Empire) - and it could lead others to build up their military capabilities.  As I complete my nearly three-week trip in Asia, I can convey that what I am saying is based on a lot more than conjecture. The reason I do not expect a U.S.-China military war soon, but I do expect a lot of brinksmanship, is because both nations realize that such a war would be devastating and that it would be impossible to fully win over the other, at the same time as they won’t want to give much.  Also, each country believes in its own economic and political systems and that the outcomes of those systems will determine their relative powers. And both nations have critically important domestic issues to deal with.  Some people in leadership positions, especially in China, believe that the relative health, wealth, and power levels between countries is not as important as their own absolute health, wealth, and power levels, and that helping each other build these rather than tear them down is most important. For example, they believe that the world will be a dangerous place if the U.S. and China don't have AI cooperations and controls, and they are concerned that AI can be weaponized. Most countries know that most wars in history were won by one of the sides secretly developing new technologically advanced weapons and showing them to their opponents. So, I believe that both sides think that their wars will be non-military wars that will yield evolutionary changes in relative powers.  As for how the Chinese will fight, and how the world order related to it will evolve, it will probably look more like the type of war described in the “Art of War” (which I suggest you read if you haven't), and for how the new international world order will evolve, to the extent that it is influenced by the Chinese, it will evolve to be more like the tribute system (which I suggest you understand if you don’t) than the existing world order. At the same time, I expect that there will continue to be trade, capital, technology, cyber, and geopolitical influence wars between these great powers and that both will continue to have justifiable fears of being cut off from essential goods, services, and capital that will necessarily will greatly reduce imbalances and interdependencies as well as efficiencies in production and trade of goods, services, and capital. I also believe we will increasingly see these two powerful nations pressure each other because there is no other way to resolve disputes now that the rules-based multilateral world order has been replaced by a power-based, self-serving world order. Said differently, I expect that China will be very strong in its defense without being very aggressive in its offense.  That is not just for tactical reasons; it is also because China has strong cultural inclinations to be that way. I hope this is helpful in clarifying my thinking and as always I'd be happy to answer any other questions or hear your thoughts. Ray
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Tim Freiheit
Tim Freiheit@TDrygala·
Lieber Herr @bundeskanzler, Ihre Idee, dass die Entlastung der Arbeitnehmer aus den klammen Kassen der Selbständigen bezahlt werden soll, wird in weiten Teilen des Mittelstandes als Verhöhnung verstanden. Es regt sich erster Widerstand. Berechtigt. Hat meine Unterstützung.
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Dr. Dr. Rainer Zitelmann
Nachdem Cancel Culture und Sprachtabus der Political Correctness massiv an Wirkung eingebüßt haben, ist die nächste Stufe, um Angst zu verbreiten und Andersdenkende einzuschüchtern, die offene Repression mit Hilfe von Polizei und Justiz. Das ist ein Zeichen der Schwäche, weil man sich anders nicht mehr zu helfen weiß. focus.de/politik/meinun…
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Jeremy Wayne Tate
Jeremy Wayne Tate@JeremyTate41·
Bill Maher: “I’m not a Christian, but they are systematically killing Christians in Nigeria. They’ve killed over 100,000. They've burned 18,000 churches. They are literally attempting to wipe out the Christian population of an entire country. Where are the kids protesting this?”
English
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Alice Weidel
Alice Weidel@Alice_Weidel·
Ich frage mich, wie so etwas möglich ist.
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Who is John Galt?
Who is John Galt?@blafasel42·
Übergewinnsteuer wird gerade geprägt. Gegen böse, co2 produzierende, kriegsgewinnlerische Ölmultis. Im Effekt entscheidet dann ein Bürokrat a la Klingbeil, wieviel Gewinn ein Unternehmen in Deutschland machen darf. Sozialismus pur. Lest mehr Hayek: "The Road to Serfdom" ist ein gutes Buch!
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Gerd Buurmann
Gerd Buurmann@Buurmann·
Warum es hoch problematisch ist, Romane im Nachhinein zu verändern, möchte ich an dem Roman „Pippi Langstrumpf“ zeigen. „Pippi Langstrumpf“ wurde im Jahr 1945 erstmals publiziert. Schnell wurden die Geschichten rund um „das stärkste Mädchen der Welt“ ein Welterfolg. Allerdings sagt das stärkste Mädchen der Welt in der Romantrilogie so etwas: “Meine Mutter ist schon lange tot. Mein Vater ist ein Negerkönig. Eines Tages kommt er und holt mich. Dann werde ich eine Negerprinzessin. Heihopp, was wird das für ein Leben!“ An anderer Stelle wird Pippi Langstrumpf noch deutlicher: “Wie kannst du überhaupt verlangen, dass ein kleines Kind mit einem Engel als Mutter und einem Negerkönig als Vater immer die Wahrheit sagen soll? Übrigens will ich euch verraten, dass es in Nicaragua keinen einzigen Menschen gibt, der die Wahrheit sagt. Sie lügen den ganzen Tag.“ Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf ist sich sicher, dass es keinen einzigen „Neger“ gibt, der die Wahrheit sagt. Ist Pippi Langstrumpf rassistisch? Diese Frage verstört viele Fans von Pippi. Der Weg von einem Fan zu einem Fanatiker kann sehr kurz sein und wird genau dann beschritten, wenn sich ein Fan weigert, das Objekt seiner Bewunderung als Menschen zu sehen, und zwar mit all seinen menschlichen Fehlern und Schwächen. Pippi ist ein wunderbares Mädchen, keine Frage. Sie ist stark, selbstbewusst und kreativ. Mit all diesen Eigenschaften ist sie ein Vorbild für sämtliche Mädchen und Jungen. Gute Romane zeichnen sich dadurch aus, dass die Charaktere nicht schlicht in Schwarz und Weiß gezeichnet werden, sondern dass sie komplex sind, Persönlichkeiten, an denen sich die Leser reiben können und müssen. Dies gilt auch für Pippi. Kinder sind klüger, als manche Erwachsene denken. Wenn es etwas gibt, das uns Astrid Lindgren beigebracht hat, dann das. Astrid Lindgrens Figuren sind Menschen mit guten und schlechten Eigenschaften. Auch Pippi Langstrumpf hat schlechte Seiten. Für manche Völker zum Beispiel nutzt sie Worte der Verachtung. Es sind genau die Völker, die zu ihren Gunsten von ihrem Piratenvater Efraim Langstrumpf beraubt und ausgebeutet werden. Pippis Reichtum, von der Villa bis zum Pferd, ist das Resultat der Unterdrückung, Ausbeutung und Plünderung durch ihren Vater. Aus genau diesem Umstand erwächst ihre Anarchie. Pippis Freiheit ist das Resultat des imperialistischen Verhaltens ihres Vaters. Genau diese Ungerechtigkeit will Pippi nicht erkennen, obwohl sie am Ende der Trilogie spürt, dass an ihrer Freiheit etwas faul ist. Der letzte Satz, den sie im letzten Roman spricht, lautet: “Niemals will ich werden groß.“ Pippi Langstrumpf ist neun Jahre alt, und sie will es bleiben. Sie will ihre Privilegien genießen wie ein Kind, ohne erkennen zu müssen, aus welch brutaler Ungerechtigkeit sie entstammen. Pippi Langstrumpf ist eine Metapher für alle Menschen, die zwar frei, stark und unabhängig sind, sich aber nicht eingestehen wollen, auf welche zum Teil ausbeuterischen Strukturen diese vermeintliche Freiheit fußt. Pippi ist ein privilegiertes Mädchen und das Privileg fußt auf Gewalt. In den neuen Übersetzungen spricht Pippi jetzt nicht mehr von ihrem Vater als “Negerkönig“, sondern als “Südseekönig“, ganz so, als hätten die Völker der Südsee ganz freiwillig diesen skandinavischen Piraten zum Herrscher gemacht. Das ist Kunstzerstörung und Geschichtsverfälschung, denn Pippi Langstrumpf erinnert uns daran, dass sich selbst unter unseren größten Helden rassistisches Gedankengut breitgemacht hat. Wer die Stellen in den Romanen unserer Helden nachträglich verändert, wer den Rassismus wegwischt, leugnet den Rassismus unserer Vergangenheit und betreibt damit Geschichtsverfälschung. Den Rassismus aus einer Figur eines Romans zu schneiden, ist so skandalös, als würde man verlangen, Jago in Shakespeares “Othello“ dürfe seinen General nicht mehr als “Mohr“ bezeichnen. Aus Geschichte(n) lernen wir nicht, indem wir sie einfach umschreiben.
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Norbert Bolz
Norbert Bolz@NorbertBolz·
Als Zahlmeister aller Weltprobleme erkaufen wir uns die Lizenz zur Hypermoral.
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