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@fridental

Irgendwas mit Software (seit 30 Jahren, zuletzt: Data Science). Vermieter. Renovierung DIY. Verheiratet. Klimaschutz ohne Wohlstandsverlust

Fürth, Germany Katılım Ocak 2009
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die.zaiserin
die.zaiserin@dieZaiserin·
Es ist noch gar nicht lange her, da wurde auf die „Boomer“ eingeprügelt – sie hätten die Rente „vermasselt“, sie hätten „zu wenig Kinder“ bekommen. Ich bin zwar Teil der nächsten Generation, aber ich explodiere demnächst, bei den Forderungen oder Änderungen, die unsere Gesetzgeber jetzt schon wieder planen. Ich habe vier Kinder. Vier. Nicht, weil es bequem ist. Nicht, weil es sich „rechnet“. Sondern weil ich an Familie glaube. Weil ich wollte, dass meine Kinder nicht allein aufwachsen. Dass sie Geschwister haben. Halt. Leben. Lachen. Streit. Nähe. Und was war die Realität? Keine Boomer aber zu unserer Zeit gab es noch kein Elterngeld, keine Elternzeit für meinen Mann. Aber es gab jahrelanges Warten auf einen Kindergartenplatz, aufgefangen werden, konnte das nur durch ein Familienmitglied, das daheim blieb. Statt Unterstützung: Hürden. Statt Wertschätzung: Belastung. Wir haben eben gearbeitet. Nachts, wenn andere geschlafen haben. An Wochenenden, wenn andere frei hatten. An Feiertagen, wenn andere gefeiert haben. Wir haben gearbeitet. Geschuftet. Gebaut. Uns etwas aufgebaut. Ohne Erbe, ohne Netz, ohne doppelten Boden. Nur mit Leistung. Nur mit Verzicht. Nur mit Disziplin. Und während wir Kinder großziehen – also genau das tun, was dieses Land am dringendsten braucht – erzählen uns heute Leute, unser erarbeitetes Vermögen müsse „gerechter“ verteilt werden. Ernsthaft? Gerecht soll es sein, wenn das, was wir über Jahre unter größten Opfern aufgebaut haben, am Ende nicht einmal unseren eigenen Kindern gehört? Ich sage euch, was gerecht ist: Gerecht ist, wenn jeder, der arbeiten kann, auch arbeiten darf. Gerecht ist, wenn Leistung sich lohnt. Gerecht ist, wenn diejenigen unterstützt werden, die wirklich nicht können – nicht diejenigen, die nicht wollen. Aber was hier passiert, ist etwas anderes. Dieses Land macht es Familien exorbitant schwer. Es verteuert das Leben. Es erschwert Kinderbetreuung. Es bestraft Eigenverantwortung – und nennt das dann „progressiv“. Und gleichzeitig wird uns eingeredet, das klassische Familienmodell sei überholt. Überholt? Fuck you! Wer zieht denn die nächste Generation groß? Wer bringt den Menschen bei, Verantwortung zu übernehmen? Wer sorgt dafür, dass dieses Land überhaupt eine Zukunft hat? Es sind Familien. Immer noch. Und mehr denn je. Und jetzt soll auch noch das Ehegattensplitting fallen, eines der wenigen Instrumente, das Familien überhaupt ein Stück Luft verschafft hat. Und die Partner, die sich für Familie entschieden haben, sollen das in der Krankenkasse auch noch bezahlen. Nicht uns wird es treffen. Wir kommen klar. Aber die vielen Familien da draußen – die ihren Job machen. Jeden Tag. Die Eltern, die sich entscheiden, Zeit in ihre Kinder zu investieren. Die da sind, wenn ihre Kinder aus der Schule kommen. Die Hausaufgaben begleiten. Tränen trocknen. Werte vermitteln. Das sind nicht „Auslaufmodelle“. Das sind die tragenden Säulen unserer Zukunft. Und genau diese Menschen werden systematisch geschwächt. Ich habe lange versucht, diese Debatten sachlich zu ertragen. Aber irgendwann reicht es! Denn wer Familien schwächt, schwächt die Zukunft. Und wer Leistung bestraft, zerstört die Grundlage dieses Landes.
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sparbuchfeinde
sparbuchfeinde@sparbuchfeinde·
Meister in der Chemieindustrie, 60 Jahre alt, 80.000 Euro Bruttogehalt, verheiratet, Frau arbeitet nicht, IG BCE Mitglied, wählt seit 40 Jahren SPD. Die SPD hat für diesen Stammwähler in den letzten Tagen konkret vorgeschlagen: > Abschaffung Ehegatten-Splitting, bedeutet für den Meister 6.000 bis 8.000 Euro weniger Nettogehalt pro Jahr > Abschaffung kostenlose Mitversicherung GKV für Ehepartner, bedeutet für den Meister ca. 2.700 Euro Mehrkosten pro Jahr > Deckelung der Rente für Gutverdiener, bedeutet für den Meister später weniger Rente Dass du damit keine Wahlen mehr gewinnst, liegt eigentlich auf der Hand.
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Simon Betschinger
Simon Betschinger@SBetschinger·
Brutale Wahrheiten, die niemand hören will: WELT: "Wäre Deutschland 2000 bei der Atomenergie geblieben, statt auf Erneuerbare zu setzen, hättedies mindestens 600 Milliarden Euro gespart, und das Land könnte dennoch mehr CO₂-freien Strom produzieren. Hätte Deutschland ab 2000 gar zusätzlich in Kernkraft investiert, könnte seine Stromversorgung heute CO₂-frei sein. Stattdessen hat Deutschland nun gleichzeitig eine der teuersten Energiepreise der Welt und eine der schlechtesten CO₂-Bilanzen der EU." Grotesk.
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Anna Vero Wendland
Anna Vero Wendland@VeroWendland·
@Luisamneubauer Die Erde schickt uns auch keine Rechnung für das Uran aus den Demokratien Kanada und Australien, das wir nutzen könnten. Dafür schickt die Diktatur China eine - für die PV, Batteriespeicher & Leistungselektronik der deutschen Energiewende.
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Karina Moessbauer
Karina Moessbauer@K_Moessbauer·
Bürokratieabbau vs. deutsche Behörden - ein Erfahrungsbericht mit Realsatire-Charakter Das Bekenntnis zum Bürokratieabbau fehlt in keiner politischen Sonntagsrede. So schön es in der Theorie klingt, so wenig davon kommt im Mikrokosmos bisher an. Im Gegenteil: Was ich selbst erlebe am Beispiel meiner Minijob-Angestellten hat kafkaeske Züge und lässt mich maximal frustriert und genervt zurück. Worum geht es? Ich bin wegen eines 24/7-Berufsalltags auf externe Kinderbetreuung angewiesen. Daher beschäftige ich eine Minijobberin, die regulär angemeldet ist. Sie gehört zu denjenigen, die über die EU-Freizügigkeitsrichtlinie in Deutschland ist. Sie lernt Deutsch, will hier studieren und dann als Lehrerin arbeiten. Sie bekommt Bürgergeld und arbeitet bei mir als Minijobberin. Könnte doch ganz einfach sein ... ist es aber nicht. Mir wird massenhaft Verwaltung zugemutet, weil die Behörden in Deutschland nicht kommunizieren, analog lieben und der Datenschutz jenseits jeglichen Pragmatismus für heilig erklärt wird. Das Job-Center drohte meiner Minijobberin, die Stütze zu streichen, wenn sie keine Lohnsteuer-Bescheinigung einreicht. Da ich als Privathaushalt nicht über eine Personal-Abteilung verfüge, hat mich diese tabellarische, feingliedrige Aufstellung logischerweise vor Umsetzungsprobleme gestellt. Ich gab meiner Minijobberin Belege: Gehaltsüberweisungen (Bankauszüge), ihre Anmeldung bei der Minijob-Zentrale und den Arbeitsvertrag. All das reichte dem Jobcenter nicht. Als ich versuchte, telefonisch weiterzukommen (natürlich mit Endlos-Warteschleifen und mehrfach ungefragter Telefonat-Abbrüche), sagte mir das Jobcenter, man dürfe mir weder Auskunft erteilen (Datenschutz, natürlich), noch könnte ich für meine Minijobberin stellvertretend Angaben machen (keine Vollmacht). Als ich es über die Minijob-Zentrale probierte, sagten die mir wiederum, das Joboffice dürfe von mir keine Lohnsteuerbescheinigung verlangen, da ich ja ein Privathaushalt bin. Dito. Danke! Auf die Frage, ob das Minijob-Office dem Jobcenter die Informationen schicken könnte, hieß es: Das ginge nicht. Die Informationen könnten nur meiner Minijobberin geschickt werden (Datenschutz, natürlich). Nach endlosen Telefonaten, um viele Nerven ärmer und über die Informations-Vermittlung über Umwege (meine Minijobberin), wurde davon abgelassen, weiter eine Lohnsteuerbescheinigung zu fordern. Halleluja, ich dachte, die Sache sei erledigt. Aber ich hatte meine Rechnung ohne die deutsche Gründlichkeit gemacht. Vor zwei Wochen bekam ich wieder Post (übrigens an meine Meldeadresse – das wird später noch relevant). Ich werde gebeten, Angaben zum Beschäftigungsverhältnis zu machen: Einkommensbescheinigung, Arbeitsbescheinigung, Zeitraum der Beschäftigung. Gefragt wird nach Details, wann die Auszahlung des Gehalts stattfindet, ob das Monatsentgelt gleich hoch ist. Das Jobcenter will den Brutto-Stundenlohn einschließlich aller gesetzlichen Abzüge. Außerdem werden Fragen nach Tarifzugehörigkeit und Tarifvertrag gestellt. Alle relevanten Informationen liegen bei der Minijob-Zentrale. Trotzdem soll ich sechs Seiten ausfüllen. Darunter auch Angaben machen zu: „Sachleistungen“, „geldwerten Vorteilen“, „vermögenswirksamen Leistungen“, „Vorschusszahlungen“ mit Auszahlungshöhe und Datum sowie „freie Verpflegung“. Für letzteres steht eine Tabelle mit mehreren Spalten (Abrechnungsmonat, Frühstück, Mittagessen, Abendessen, jeweilige Anzahl) zur Verfügung. Wenn schon, denn schon – und zwar richtig vollumfassend, so der deutsche Staat. Ich soll jetzt also Buch führen darüber, was meine Minijobberin bei mir zu Hause konsumiert? Protokollarisch festhalten, was ich ihr auftische (…. oder sie sich selbst kocht. Denn meist ist die Nanny ja da, wenn ich es selbst nicht bin – Kern-Zweck von Kinderbetreuung, nur so am Rande)? Die Krönung der Absurdität: Zudem wird nach persönlichen Angaben gefragt, u.a. nach meiner Adresse. Da wären wir bei dem, was ich eingangs schrieb... Das mich das nette Job-Center-Schreiben ja genau dort erreichte – an meiner gemeldeten Anschrift. Für die Anstellung meiner Minijobberin zahle ich Mindestlohn und Sozialbeiträge. Letztere werden automatisch von meinem Konto abgebucht. Beim Geldeintreiben funktioniert der deutsche Staat erstaunlich effizient und unbürokratisch. Ich darf mich ganz nebenbei noch mit Berechnungsformeln aus der Hölle beschäftigen – wie dieser hier für den Urlaubsanspruch. Eine Kostprobe: Minijobber haben Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub, basierend auf dem Bundesurlaubsgesetz (24 Werktage bei 6-Tage-Woche). Die Berechnung erfolgt anteilig (Arbeitstage pro Woche x 24) geteilt durch 6. Der Lohn pro Urlaubstag berechnet sich aus dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen geteilt durch die Arbeitstage. Ich mache das alles, weil ich eine rechtliche Absicherung will – für mich und meine Minijobberin, weil ich keine Schwarzarbeit unterstützen will. Der Dank dafür ist administrative, zeitraubende Schikane. Genau diese Alltags-Empirie führt bei Bürgern zu zunehmender Ablehnung und Vertrauensverlust. Ich fühle es grade so sehr. Und das ewige Lied vom Bürokratie-Abbau wirkt in diesen Momenten einfach nur noch wie Hohn.
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Fridental 🇺🇦 🇩🇪 🇮🇱
FDP bekennt sich immer noch zum Pariser-Klimaabkommen, obwohl der Ampel Experiment mit Heizung hat gezeigt, dass zu viele Menschen die damit einhergehenden Kosten nicht bereit sind zu tragen. Für "Raus aus Klimaschutz a la grüncä" fehlt euch an Eier. Für eine Kettensäge gegen Bürokratie sowieso.
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Rein nach dem Wahlprogramm müssten 80% der deutschen FDP wählen. Der Rest arbeitet bei linkswoken NGOs oder ist bekennender Rassist. Für alle anderen, ist die FDP die beste Partei. 🟡
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Fridental 🇺🇦 🇩🇪 🇮🇱
Ich frage mich, warum so viele Menschen mit Solidarität und Mitgefühl, so wie Sie, sich mit dem Begriff Eigentum nicht auskennen. Die Grundidee: der Eigentümer darf im rechtlichen Rahmen über sein Eigentum verfügen. Die Firma des Alexanders Vaters gehört ihm. Er legt fest, was damit passiert - in diesem Fall soll der Sohn sie bekommen. Das Geld der Grundsicherung, das Holger bekommt, gehört dem Volk. Das Volk gibt es dem Holger, darf aber dabei natürlich Auflagen aufstellen. Genauso wie der Alexanders Vater. Das Ergebnis ist, dass Holger armer ist als der Alexander. Das ist gerecht, denn ihn hat der Schicksalsschlag getroffen (Arbeitslosigkeit) und nicht den Alexander. Genauso gut könnte die Firma von Alexander pleite gehen und dann wäre auch er so arm wie Holger. Solange Menschen selbst nach einem Schicksalsschlag überleben und in Würde leben können, sehe ich hier kein Problem. Alex hat in Geburtenlotto gewonnen. Kann jedem passieren. Ich selbst wurde mit 50 Vater und jeden Tag, wenn ich meine Tochter sehe, danke ich Gott für dieses wunderbares Geschenk.
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Faktencheck_jetzt
Faktencheck_jetzt@Faktencheck2030·
Eine kleine Geschichte über zwei Menschen – im selben Land, aber in sehr unterschiedlichen Welten.🇩🇪 Holger, 45. 20 Jahre gearbeitet. Ausbildung, Schichtdienst, Steuern gezahlt, in die Rentenkasse eingezahlt. Kein Luxusleben. Aber er hat etwas richtig gemacht: jeden Monat ein bisschen gespart. Ein ETF-Sparplan. Am Ende liegen 50.000 € zurückgelegt für später – für Sicherheit. Dann kommt die Krise. Firma insolvent, Job weg. Holger beantragt Grundsicherung. Der Bescheid ist kurz und klar: „Ihr Vermögen übersteigt das zulässige Schonvermögen.“ Er darf nur etwa 10.000 € behalten. Die restlichen 40.000 € muss er erst verbrauchen, bevor der Staat hilft. 20 Jahre Sparen – werden innerhalb weniger Monate aufgezehrt. 🌞 Alexander, 32. Sein Vater stirbt. Er erbt ein Familienunternehmen – Wert: 50 Millionen Euro. Der Staat sagt ebenfalls etwas. Aber ganz anders: „Betriebsvermögen kann verschont werden.“ Wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, gilt die 100-%-Verschonungsregel. Ergebnis: Keine Erbschaftsteuer. Alexander wird über Nacht Multimillionär. ⚠️ Zwei Entscheidungen desselben Staates: 😥Holger spart 50.000 € → muss 40.000 € aufbrauchen. 🤗Alexander erbt 50.000.000 € → darf sie steuerfrei behalten. Man könnte sagen: Holger hat gearbeitet und gespart. Alexander hat geerbt. Und trotzdem lautet die Botschaft: „Erst dein Erspartes aufbrauchen.“ Aber nicht für alle. #Gerechtigkeit #Bürgergeld #Erbschaftssteuer fr.de/wirtschaft/auc…
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Team Freiheit
Team Freiheit@Teamfreiheit25·
Viele deutsche Politiker reagieren auf den Militärschlag Israels und der USA gegen den Iran reflexartig mit moralischen Appellen und Verweisen auf das Völkerrecht. Der Wunsch nach einer Welt ohne Krieg ist verständlich. Aber seriöse Außenpolitik beginnt mit einer nüchternen Realität: In einer globalisierten Welt wird es immer Großmächte geben. Und wo es Großmächte gibt, gibt es Wettbewerb um Einfluss und Vorherrschaft. Wir hören oft, die Welt sei heute multipolar. Das stimmt nur teilweise. Tatsächlich bildet sich längst wieder eine Blockstruktur: Auf der einen Seite die USA und ihre Verbündeten. Auf der anderen Seite eine strategische Achse aus China, Russland und Staaten wie dem Iran. Der Unterschied zum Kalten Krieg: Der zentrale Gegenpol zu den USA ist heute nicht mehr Russland – sondern China. Aus dieser Realität folgt eine einfache Erkenntnis: Es wird in der internationalen Ordnung immer eine dominante Supermacht geben. Die eigentliche Frage lautet also nicht, ob es eine solche Macht gibt. Die Frage lautet: Welche? Wollen wir in einer Welt leben, in der die USA den Ton angeben? Oder in einer Welt, in der China – gemeinsam mit Russland und autoritären Partnerstaaten – die Regeln setzt? Genau vor diesem Hintergrund muss auch der Konflikt mit dem Iran betrachtet werden. Er schwelt seit Jahrzehnten. Der Iran unterstützt offen Organisationen wie Hamas und Hisbollah – beide führen seit Jahren Stellvertreterkriege gegen Israel. Zugleich arbeitet das Regime an nuklearen Fähigkeiten und ist wirtschaftlich und strategisch eng mit China und Russland verbunden. China gehört zu den wichtigsten Abnehmern iranischen Öls. Wenn man also sagt, man lehne militärische Intervention grundsätzlich ab und setze ausschließlich auf Diplomatie, muss man ehrlich benennen, was das bedeutet: Man nimmt in Kauf, dass ein eng mit China und Russland verbundenes Regime seine Macht weiter ausbaut – möglicherweise bis hin zur Atombombe. Die Folgen wären erheblich. Ein atomar gestärkter Iran würde nicht nur das Machtgleichgewicht im Nahen Osten verschieben. Er würde auch den geopolitischen Einflussblock um China stärken – und damit den globalen Machtshift weiter in Richtung autoritärer Systeme treiben. In letzter Konsequenz geht es dabei nicht nur um den Nahen Osten. Es geht um die Frage, welche Machtstruktur die internationale Ordnung prägt – und wie weit der Einfluss Chinas wachsen kann. Eine weitere Verschiebung zugunsten Pekings hätte Auswirkungen weit über die Region hinaus, etwa auf die strategische Position gegenüber Taiwan und damit auf die globale Wirtschaftsordnung. Man kann all das politisch unterschiedlich bewerten. Was man aber nicht tun kann, ist so zu tun, als gäbe es eine dritte Option ohne Machtpolitik. Eine Welt ohne geopolitische Rivalität existiert nicht. Die reale Wahl besteht nicht zwischen Machtpolitik und keiner Machtpolitik. Die reale Wahl besteht zwischen unterschiedlichen Machtordnungen. Und aus freiheitlicher Perspektive ist diese Wahl eigentlich ziemlich klar. Natürlich machen auch die USA Fehler. Natürlich muss man amerikanische Politik kritisieren dürfen. Aber dass wir diese Kritik überhaupt frei äußern können, liegt auch daran, dass wir in einer politischen Ordnung leben, die stark von der europäisch-amerikanischen Tradition von Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und individueller Selbstbestimmung geprägt ist. Wer amerikanische Vorherrschaft ablehnt, muss deshalb konsequent sagen, dass er lieber in einer Welt leben möchte, in der China und Russland die Regeln bestimmen. Das darf jeder so sehen. Für eine freiheitliche Position ist diese Wahl jedoch schwer plausibel.
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sparbuchfeinde
sparbuchfeinde@sparbuchfeinde·
Ich habe 2024 kernsaniert. Natürlich habe ich - wo wirtschaftlich sinnvoll - das ganze Spiel rund um Förderung mitgemacht. Mein Fazit: -> Geisteskranke Dokumentationspflichten, die Bauherr, Handwerker, Energieberater & Beamte Wochen und Monate beschäftigen (volkswirtschaftlicher Wahnsinn) -> alle(!) Handwerker schlagen die Förderung auf die Preise auf -> Praktisch 0 Auswirkungen auf das Weltklima -> Unfassbar unsozial, einkommensschwache Mieter fördern mit ihren Steuern ernsthaft meine Designerfliesen aus Italien und Politiker finden das gut Mein Vorschlag wäre sämtliche Förderungen für energetische Sanierungen sofort ersatzlos zu streichen. Alternativ würde ich einfach die Mehrwertsteuer auf Solaranlagen, Fenster, Baumaterialien etc. auf 0% setzen.
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Snow White
Snow White@Quotendeutsche·
Merz, sag mir doch mal bitte! Warum sollte ein top ausgebildeter deutscher Hardware-Ingenieur, angestellt in einem deutschen Robotik-Unternehmen, maximal besteuert, Sozialabgaben auf Spitzenniveau, Energiekosten die seine Firma ersticken, Bürokratie die aus Förderanträgen Zweijahresprojekte macht, Genehmigungsprozesse während die Konkurrenz gefühlt nach der ersten Iteration schon in Serie geht.. Warum sollte dieser Mann nicht einfach den Move machen? Er schaut täglich auf Kollegen in der Schweiz, in Shenzhen, in den USA. Die arbeiten nicht weniger hart. Die leisten nicht weniger. Sie verdienen mehr. Deutlich mehr. Sie leben in einem System das Leistung nicht bestraft sondern belohnt. Warum wird er dafür bestraft dass er gerne Leistungsträger ist? Dass er freiwillig mehr leistet als er müsste. Weil er es gerne tut, dran glaubt, weil es seine Überzeugung ist. Du warst in China. Du hast gesehen wie ein System aussieht das Leistung als Priorität behandelt. Und du bist zurückgekommen und hast resümiert: „wir müssen mehr arbeiten.” Warum soll er dir noch zuhören anstatt einfach zu gehen? Sag mir das doch mal.
Clash Report@clashreport

German Chancellor Merz: We are simply no longer productive enough. Each individual may say, “I already do quite a lot.” And that may be true. But when you return from China, ladies and gentlemen, you see things more clearly. With work-life balance and a four-day week, long-term prosperity in our country cannot be maintained. We will simply have to do a bit more.

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Team Freiheit
Team Freiheit@Teamfreiheit25·
Das Klimaschutzurteil des Bundesverfassungsgerichts von 2021 wird bis heute als Fortschritt gefeiert. In Wirklichkeit markiert es einen der tiefsten Einschnitte in das freiheitliche Verständnis des Grundgesetzes seit Bestehen der Bundesrepublik. Denn jahrzehntelang galt ein einfacher, klarer Maßstab: Grundrechte schützen den Bürger vor dem Staat. Sie begrenzen Macht. Sie zwingen den Staat zur Zurückhaltung. Freiheit war der Ausgangspunkt – Eingriffe die Ausnahme. Mit dem Klimabeschluss wurde diese Logik umgedreht. Erstmals erklärte das Gericht staatliches Nicht-Handeln zum möglichen Grundrechtsverstoß. Nicht weil der Staat Freiheit einschränkt, sondern weil er sie angeblich künftig nicht ausreichend sichern könnte. Freiheit wird damit zu einer prognostischen Größe — abhängig von Klimamodellen, Szenarien und politischen Zukunftsannahmen. Das ist ein fundamentaler Paradigmenwechsel. Denn sobald Grundrechte nicht mehr nur Abwehrrechte sind, sondern staatliche Aktivität verlangen, verwandeln sie sich vom Schutzschild des Bürgers in ein Legitimationsinstrument staatlicher Eingriffe. Der Staat handelt dann nicht mehr trotz Grundrechten, sondern im Namen der Grundrechte. Damit verschiebt sich auch die Gewaltenteilung: Das Verfassungsgericht prüft nicht länger nur, ob Politik zu weit geht, sondern ob sie ambitioniert genug ist. Aus rechtlicher Kontrolle wird indirekte Politiksteuerung. Die Konsequenz ist weitreichend: Wenn zukünftige Risiken ausreichen, um heutige Eingriffe zu rechtfertigen, gibt es prinzipiell keine natürliche Grenze staatlicher Regulierung mehr. Jede politische Agenda kann als Schutz zukünftiger Freiheit interpretiert werden. Das Grundgesetz war ursprünglich als Misstrauensverfassung gegenüber staatlicher Macht gedacht. Das Klimaschutzurteil verschiebt dieses Fundament — hin zu einer Verfassung, die staatliches Handeln einfordert. Man kann das für notwendig halten. Libertär betrachtet ist es jedoch ein Warnsignal: In dem Moment, in dem Freiheit nicht mehr vor dem Staat geschützt werden muss, sondern durch ihn organisiert werden soll, beginnt sich ihr Charakter grundlegend zu verändern. Die eigentliche Frage lautet daher nicht Klima oder Nicht-Klima, sondern: Wer definiert künftig, was „notwendiger“ Staatseingriff ist — die Bürger oder ihre Richter?
Prof. Stefan Rahmstorf 🌏 🦣@rahmstorf

Zur Erinnerung: Klimaschutz schützt die Freiheit! CO2-Emissionen gefährden zunehmend Leben und Gesundheit. Bundesverfassungsgericht, Urteil vom 24. März 2021.

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Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський
Events in the Middle East and the Gulf region are unfolding extremely rapidly. Unfortunately, Ukraine knows all too well what this is about. Although Ukrainians never threatened Iran, the Iranian regime chose to become Putin’s accomplice and supplied him with “shahed” drones, and not only the drones themselves, but also the technologies to produce them. Iran also provided other weapons to Russia. Over the course of this full-scale war, Russia has used more than 57,000 shahed-type attack drones against the Ukrainian people, cities, and energy infrastructure. Other nations have also suffered from Iranian-backed terror. Therefore, it is fair to give the Iranian people a chance to rid themselves of a terrorist regime and to guarantee security for all nations that have suffered from terror originating in Iran. Our position is well known, and Ukraine has stated it repeatedly, including recently. It is important to preserve as many lives as possible. It is important to prevent the war from expanding. It is important that the United States is acting decisively. Whenever there is American resolve, global criminals weaken. This understanding must also come to the Russians. People cannot know the day or the hour, yet every act of evil, terror, and aggression against neighbors ultimately meets a just response. We expect that, in the end, the Middle East region will become safer and more stable. Much has already changed toward that goal. Ukraine is ready to help every nation so that security and justice increase, and terrorist regimes decrease.
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نوشْ
نوشْ@thatkindahuman·
To non-Iranian peeps: Iran as a country, and Iranians as a nation do not fit in any box you’re familiar with. We’re a weird civilization so very unlike the countries around us and the rest of the world. And that’s what confuses you. Do not ask an Iranian if we’re Muslim or if we eat pork. Do you just randomly ask a Dane if they’re Christian? Don’t be surprised when we drink (Shirza wine is ours). Human rights were first created by us. Jews found home with Persians thousands of years ago and surprise surprie! We don’t hate them. We used to have our own ancient religon based on good thoughts and good deeds before Islam invaded our wondeful homeland. That’s why most of us hate Islam and its ways of intruding in our lives. We never adopted the Islamic ways of life or the Arabic language. Our language and culture survived Chinggis Khan and Alexander. Through thick and thin, we stayed proud and brave Persians. This homeland has seen more than you can imagine. So please, before you start analyzing or condemning what is going on in Iran right now, just listen to Iranians. We are peaceful people. We don’t support war, be it in Iran, in Gaza, or in Israel. But more than 40,000 of unarmed Iranians were massacred by this regime in only 2 days. They were unarmed. We are unarmed and that is why you see Iranians cheering after the attacks on the governmental establishments. We have no fucking choice. My people are writing: “If I die under these bombs, let the world know that Khamenei killed me and nobody else.” “I’d rather die by an American bomb than by the IRGC’s bullet.” Yeah, it’s a sad story. No war has ever been kind to people. But like I told you, we’re a weird land and a weirder nation. We’re a phoenix, we have risen from our ash in the past. And we’ll do it again. Long live Iran ♥️ Long live the King 🦁
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Dr. Dr. Rainer Zitelmann
Dr. Dr. Rainer Zitelmann@RZitelmann·
Zum Thema ENTWICKLUNGSHILFE UND KORRUPTION sollen Sie das lesen: Thilo Bode war zwölf Jahre Geschäftsführer von Greenpeace und zuvor elf Jahre in der Entwicklungshilfe aktiv. Bode bekennt, er sei in den ersten Jahren als Entwicklungshelfer „abenteuerlich naiv“ gewesen, erst später habe er erkannt, „dass Entwicklungshilfe nicht wirklich zur Überwindung der Armut beitragen kann“, zumindest nicht, solange die Machtverhältnisse des jeweiligen Landes es nicht zuließen. In Somalia sollte er Nomaden zu Fischern umschulen und wunderte sich, dass der Minister in dem damals sozialistischen Land den Vertrag umgehend mit seinem Daumenabdruck genehmigte und dann – auf seinen Koffer deutend – fragte, ob darin das Geld für das Projekt sei. „Das war es nicht. Trotzdem steht zu vermuten, dass zumindest ein Teil der dann regulär ausgezahlten Projektgelder nicht in das Fischereiflottenprojekt floss, sondern in die Taschen des Präsidenten und seiner Clique. Damals aber redeten wir uns… das Thema Korruption kollektiv schön.“ 30 Jahre später legte dann ein UNO-Bericht dar, dass nur etwa die Hälfte der Nahrungsmittelhilfen bei den Zielgruppen ankam, während die andere Hälfte bei den Warlords landete. Ein Großteil des Geldes, so Bode, ging nicht an die Bedürftigen, sondern versickerte in Prachtvillen und Wohnungen, die sich die Nomenklatura von diesem Geld in Paris oder London kaufte. Was haben Bode und andere Entwicklungshelfer in Somalia wirklich erreicht? „Schaue ich heute zurück, kann ich nur schlussfolgern, dass das Land nach Jahrzehnten ausländischer Einflussnahme – inklusive Entwicklungshilfe – schlechter dasteht als vor 50 oder 60 Jahren kurz nach seiner Unabhängigkeit. Das Bild vom Scherbenhaufen drängt sich auf.“ Im Klartext: Das Land ist ein failed state.
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sparbuchfeinde
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Die SPD peitscht das Tariftreuegesetz durch den deutschen Bundestag. Dazu ein Beispiel: Gemeinde baut eine neue Kita und schreibt den Auftrag öffentlich aus. Anbieter A: Großkonzern, Tarifbindung, bietet 5 Millionen Euro an Anbieter B: Lokales Bauunternehmen, keine Tarifbindung, bietet 3 Millionen Euro an Die Gemeinde muss sich für Anbieter A entscheiden. Wer in der längsten Rezession seit 1949 solche Gesetze verabschiedet, verachtet den Steuerzahler und den Mittelstand.
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Dr. Dr. Rainer Zitelmann
Dr. Dr. Rainer Zitelmann@RZitelmann·
Auch Menschen, die sonst der AfD nahestehen, gehen der Ukraine-Hass und der Putinismus der Partei inzwischen mächtig auf die Nerven. Für andere dürfte es der Hauptgrund sein, die AfD nicht zu wählen. Eine zeitlang sah es so aus, als würde Weidel etwas auf Distanz zu Chrupallas Putin-Kurs gehen, aber das scheint nicht so zu sein.
Dieter Stein@Dieter_Stein

Bei der demokratisch gewählten Regierung der von Rußland attackierten Ukraine von einem „Regime“ zu sprechen ist, ist eine Frechheit.

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sparbuchfeinde
sparbuchfeinde@sparbuchfeinde·
Privater Auftraggeber: 20-Mann-Polen-Trupp, machen alles von Elektrik bis Wasserleitungen, arbeiten 6 Tage die Woche von 7h00 bis 20h00 auf der Baustelle, im Makita Radio dröhnt polnischer Schlager, ausnahmsweise mal mit Rechnung, nach 3 Monaten ist alles fertig Staat als Auftraggeber:
sparbuchfeinde tweet media
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SchonLängerHier. ALLES Satire. NICHTS so gemeint!
Kann mich nicht erinnern, dass es mal eine politische Entscheidung gab, in den letzten Jahren, die für einen normalen, dummen Nettosteuerzahler wie mich irgendwie positiv gewesen wäre. Jede Entscheidung ein Angriff, auf meine Freiheit, meine Lebensweise, meine Existenzgrundlage.
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Libertas 🇩🇪
Libertas 🇩🇪@Libertas2906·
Dies ist ein Skandal! Wieder einmal werden Millionen Deutsche von einer Organisation vorgeführt, die sich Umwelthilfe nennt, aber in Wahrheit nichts anderes tut, als den Bürgern das Leben zur Hölle zu machen. Die Deutsche Umwelthilfe hat mal wieder zugeschlagen – diesmal mit einer Klage, die bis zu sieben Millionen Dieselautos illegal machen könnte. Man muss sich das einmal vorstellen: Jemand, der vor fünf Jahren einen Diesel gekauft hat, weil ihm das Auto empfohlen wurde, weil es als sauber galt, weil die Politik jahrelang Diesel förderte – dieser Mensch soll jetzt erleben, dass sein kompletter Wertverlust des Fahrzeugs in den Keller geht. Oder schlimmer: dass er sein Auto gar nicht mehr fahren darf. Und das alles wegen einer Organisation, die sich selbst zum Richter über das Autofahren aufschwingt. Die Deutsche Umwelthilfe ist ein Witz. Die mischen sich in alles ein, haben aber offensichtlich keine Ahnung davon, wie das echte Leben funktioniert. Die denken: Weg mit den DIESEL! Alle sollten doch bitte E-Autos fahren. Nur – wer kann sich das leisten? Ein normaler Arbeitnehmer, der zur Arbeit fahren muss, der sein Kind zur Schule bringen muss, der nicht in der Innenstadt wohnt: Der soll sich jetzt ein neues Auto für 40.000 Euro kaufen? Oder auf den ÖPNV umsteigen, der in ländlichen Regionen ohnehin ein Witz ist? Das Perfide an der ganzen Sache ist die Art und Weise, wie hier Politik gemacht wird. Die grüne Truppe hat jahrelang die Dieseltechnologie in den Himmel gelobt, dann plötzlich umgekehrt und jetzt werden die Konsequenzen auf die Bürger abgewälzt. Die Autohersteller wussten Bescheid, die Politik wusste Bescheid, die Umwelthilfe wusste Bescheid – aber der Otto Normalverbraucher, der auf sein Auto angewiesen ist, der erfährt erst am Ende, dass er der Dumme ist. Was hier passiert, ist nichts anderes als eine massive Umverteilung. Von den Normalbürgern, die sich kein zweites Auto leisten können, hin zu den grünen Ideologen, die in ihren Blasen leben und nicht checken, dass nicht jeder in Berlin-Mitte wohnt. Die Autoindustrie wird weiter produzieren, die Reichen werden sich weiter neue Autos kaufen – und der Rest darf sehen, wie er zurechtkommt. Die Deutsche Umwelthilfe sollte sich schämen. Die haben nichts mit Umweltschutz am Hut – das ist pure Ideologie, verkauft als Selbstlosigkeit. Die wollen nicht helfen, die wollen bevormunden. Und die deutsche Politik? Die schaut zu und lässt es zu. Weil es bequem ist, weil man sich mit den Grünen gutstellen will, weil man Angst hat, als klimafeindlich bezeichnet zu werden. Ich habe die Nase voll. Ich habe es satt, ständig als der Böse dargestellt zu werden, nur weil ich ein Auto fahre. Ich habe es satt, dass ständig neue Verbote und Vorschriften kommen, ohne dass jemand fragt, wie das funktionieren soll. Ich habe es satt, dass die Politik jahrelang Diesel fördert und dann einfach zurückrudert, ohne die Konsequenzen zu tragen. Wer glaubt, dass das Thema Diesel durch ist, der irordich gewaltig. Das ist erst der Anfang. Die werden weiter Druck machen, weiter klagen, weiter verbieten. Und wir? Wir stehen da und schauen zu, wie unser Eigentum entwertet wird, wie unsere Freiheit eingeschränkt wird, wie wir zu Bürgern zweiter Klasse werden, weil wir nicht in einer Großstadt mit perfekter Infrastruktur leben. Zehntausende, Hunderttausende Menschen werden betroffen sein. Familien, die ihr zweites Auto brauchen, weil sie auf dem Land leben. Handwerker, die ihre Werkzeuge transportieren müssen. Rentner, die aufs Land gezogen sind und jetzt nicht mehr zur Ärztin kommen. All das interessiert die Deutsche Umwelthilfe einen Dreck. Die sehen nur ihre Agenda, ihre tickenden Boxen, ihre Klimazahlen. Die Realität? Interessiert keinen. Das ist kein Umweltschutz. Das ist Klientelpolitik für die grüne Klientel, die in urbanen Blasen lebt und nicht checkt, wie der Rest des Landes tickt. Das ist Klassenkampf von oben, getarnt als Nächstenliebe. Das ist Heuchelei auf höchstem Niveau. Die einzigen, die hier wirklich Hilfe brauchen, sind die sieben Millionen Menschen, die bald mit einem wertlosen Auto dastehen. Aber um die kümmert sich niemand. apollo-news.net/nach-klage-der…
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Fridental 🇺🇦 🇩🇪 🇮🇱
Die Menschheit ist so groß und technisch so mächtig geworden, dass wir unseren Planeten beeinflussen können. Es ist sinnvoll zu forschen, wie genau unsere Tätigkeit den Planeten beeinflusst, sowie rechtliche, politische und finanzielle Mechanismen entwickeln, um die negativen Auswirkungen gegenzusteuern. Das ist eine dauerhafte Aufgabe, die wir als Menschheit von heute und für die Ewigkeit haben, ähnlich wie wir unsere Wohnungen regelmäßig putzen und instandhalten. Der Aktionismus der Grünen und ihre These, dass wir uns jetzt einmalig anstrengen und viel Geld in der Hand nehmen, um das Klima einmalig zu retten ist daher falsch. Es ist kein Schnelllauf sondern ein Marathon. Die Bevölkerung muss mitgenommen und nicht überfordert werden. Forschung muss besser werden. Unsere Mitteln um das Klima zu beeinflussen müssen erstmal reifen und sich bewähren. Das braucht Geld. Wir können uns aber nicht hinstellen und sagen, dass wir alle Immobilieneigentümer teilenteignen und uns deindustrialisieren und dann wird alles gut.
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