Johann Rudolf

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@jrnsg

⚖️⚓🎗️👨‍💻🏛️ | Jurist in Uniform. Hat Spaß an Code, digitaler Innovation und Politik.

Katılım Haziran 2009
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Kontrollpunk¤
Kontrollpunk¤@aroflexer·
Besorgt und nachdenklich blicke ich auf die mögliche Namensgebung deutscher Fregatten. 🧐 👉👈
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Johann Rudolf
Johann Rudolf@jrnsg·
@Grnfink2 @gloefflmann 2025 ist nicht früher. Schon 2007 saßen die Kameraden, die das Glück hatten "an Bord" zu sein, mehrheitlich im GeZi im Steinschiff. Bin Befürworter einer Wehrpflicht. Aber glaube nicht, dass der Ruf nach der alten dahinführt. 😉
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Grünfink
Grünfink@Grnfink2·
@jrnsg @gloefflmann Die Wehrpflichten waren bei uns Fachpersonal. Hochmotiviert dazu. Mit Ausbildung in der Tasche. Was Ihr noch bekommt ist anders gebildet.
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Georg ‘Maverick’ Löfflmann
If I got this correctly, Germany will order 6 F-126, 8 F-127 and at least 4 (+4?) MEKO-A 200 (F128?) frigates to end up with a fleet of 18 major surface combatants plus 10 corvettes and the F-125 stabilisation frigates, whose number may be reduced to 3. Better find some crews…
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Johann Rudolf
Johann Rudolf@jrnsg·
@Grnfink2 @gloefflmann Damit hat das am allerwenigsten zu tun. Und schon gar nicht hilft uns mE die Debatte um "die" Wehrpflicht, unter der jeder etwas anderes versteht. 🤷‍♂️ Wir brauchen FACHpersonal. Ein paar mag man gewinnen, aber für breite Personalgewinnung an Bord fehlen die A3-DP.
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Kontrollpunk¤
Kontrollpunk¤@aroflexer·
@Obg1887 Die Tiernamen der (historischen) Kanonenboote und ungeschützten Kleinen Kreuzer sind nach 1955 zu den Schnellbooten gewandert.
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Johann Rudolf
Johann Rudolf@jrnsg·
@Grnfink2 @gloefflmann Jein. Daran krankt seit Jahrzehnten das System: Einstellung erst wenn Material und Infra da, Material erst wenn Infra und Personal da, Infra erst wenn Personal und Material da.
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Grünfink
Grünfink@Grnfink2·
@gloefflmann Man sollte seine Flotte besser um die personellen Ressourcen herum planen. Schon heute liegen in Kiel Schiffe und Boote ohne Besatzung oder mit einer Rumpfbesatzung.
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Johann Rudolf
Johann Rudolf@jrnsg·
@hanisch_felix @aroflexer Nix da. Die großen Städte brauchen wir eines Tages für den vierten EGV, wenn uns die Hauptstädte ausgehen. (Oder greifen wir dann auf die lange der Königs-/Kaiserpfalzen zurück, Aachen, Speyer, Regensburg u.v.m.?)
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Felix Hanisch
Felix Hanisch@hanisch_felix·
@aroflexer Marinestützpunkte Oder die großen Städte die noch frei sind (München, Leipzig/Dresden, Hannover, Ruhrgebiet)
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Johann Rudolf
Johann Rudolf@jrnsg·
@MaskeAn_300Bar Es geht mir nicht darum, eine „Gerechtigkeit“ für alle zu erzielen — die kann es gar nicht geben. Nur: Die im zitierten Tweet ausgeführte Begründung des bei vielen wachsenden Gefühls, auf der Strecke zu bleiben — berechtigt oder nicht — kann ich nachvollziehen.
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Johann Rudolf
Johann Rudolf@jrnsg·
@MaskeAn_300Bar Aahhhh, hing bei BKW gedanklich bei Block(heiz)kraftwerk. 😅 Das Stelle ich nicht in Abrede, manch einer kann das. Aber eben auch nicht jeder. Meinte meinen Tweet ganz oben auch nicht in Bezug auf das noch-neuere Heizungsgesetz, sondern die Ausführungen im Zitat. ;)
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Johann Rudolf
Johann Rudolf@jrnsg·
Bleibt viel zu unbeachtet: »Wer ein Eigenheim mit guter Bonität besitzt, macht aus der Energiewende ein Renditeprojekt: Solardach, Wärmepumpe, Förderprogramm, Steuerbonus, läuft. Wer in einer Mietwohnung sitzt, sieht die Modernisierung als Umlage auf der Nebenkostenabrechnung …
Alexander Eichholtz@EichholtzAlex

Zur @spdde mal ein Beispiel: Wenn meiner Klasse, der Klasse der Arbeiter, erzählt wird, die Energietransformation sei ein Erfolg und vor allem „alternativlos“, dann muss ich das gar nicht technisch widerlegen. Aus unserer Sicht ist sie längst gescheitert bevor sie überhaupt in den Hochglanzbroschüren der Ministerien fertig gelayoutet ist. Denn wer mitten in Krieg, Inflation und Rezessionsangst Energie künstlich verknappt und verteuert und dann behauptet, das werde am Ende zu mehr und billigerer Energie führen, der hält uns wohl für ökonomische Analphabeten. Für die, die noch jeden Monat ihre Abschlagszahlung zusammenkratzen, klingt das wie ein schlechter Witz mit sehr hoher Selbstbeteiligung. In der Fabrikhalle, im VW Kastenwagen, auf der Krankenhusstation ist Energie kein moralisches Symbol, sondern schlichter Kostenfaktor. Wenn Strom und Gas teuer sind, werden Schichten gestrichen, Standorte „überprüft“ und irgendwann „optimiert“, was im Managementdeutsch heißt: Wir machen das Werk dicht. Für die Industrie sind zu hohe Energiepreise ein Wettbewerbsrisiko, für uns sind sie ein Arbeitsplatzrisiko, und zwar ein sehr direktes. Und während irgendein Staatssekretär davon schwärmt, Deutschland werde Leitmarkt für Zukunftstechnologie, fragt der Schichtarbeiter sich nur, ob er selbst dann noch irgendwo leiten darf Gleichzeitig treffen die Kosten der Transformation in den Haushalten genau diejenigen, die keine Ausweichroute haben. Wer ein Eigenheim mit guter Bonität besitzt, macht aus der Energiewende ein Renditeprojekt: Solardach, Wärmepumpe, Förderprogramm, Steuerbonus, läuft. Wer in einer Mietwohnung sitzt, sieht die Modernisierung als Umlage auf der Nebenkostenabrechnung wieder und darf im Zweifel für eine energetisch optimierte Wohnung zahlen, in der er sich das Leben nicht mehr leisten kann. Nach oben wird investiert, nach unten wird kassiert. So sieht die praktische Verteilung der Klimaschutzkosten aus. Und hier kommt die SPD ins Spiel, die sich immer noch für die natürliche Vertretung der Arbeiterklasse hält. In ihren Programmen steht etwas von sozialer Abfederung, gerechter Lastenverteilung und Respekt vor der Lebensleistung. In der Realität erleben viele Arbeiter aber eine Partei, die ihnen mit ernster Miene erklärt, dass diese Zumutungen leider nötig seien, weil das Klima nicht verhandle. Die Energiepreise verhandeln allerdings auch nicht und die Bank erst recht nicht. Politisch hat die SPD sich in ein Milieu verschoben, in dem Klimaschutz vor allem ein moralischer Identitätsausweis ist. In diesem Milieu fährt man Lastenrad, kauft Bio, fliegt mit schlechtem Gewissen in den Urlaub und tröstet sich damit, dass es ja strukturelle Probleme sind. Man diskutiert begeistert über „Sektorkopplung“ und „grünen Wasserstoff“, während am Band die Leute ausrechnen, wie viele Kilometer sie sich bei den aktuellen Spritpreisen noch leisten können und ob der politische Strompreis ihnen die Eisengießerei nach Polen wegkegelt. Die eine Seite spricht von Dekarbonisierung, die andere von Dispo am Monatsende. Das sind zwei verschiedene Sprachen, die sich nur noch zufällig kreuzen. Kulturell hat die SPD damit den Boden verloren, auf dem sie einmal stand. Früher war der Stahlkocher, der Hafenarbeiter, die Krankenschwester das Gesicht der Partei. Heute wirkt es eher so, als sei der typische SPD‑Funktionär ein Verwaltungsjurist“_Innen“ mit Berliner Altbauwohnung, der in Talkshows erklärt, warum die Arbeiter“_Innen“ leider nicht verstanden haben, wie sehr diese Politik zu ihrem eigenen Besten ist. Und mittendrin kippt man ihnen noch die Folgen von Migration in die Viertel und nimmt ihnen die Möglichkeit, in billigere Wohnungen auszuweichen. Dass die Betroffenen diesen paternalistischen Ton satt haben, wird dann mit dem Etikett „Rechtspopulismus“ versehen. Was elegant vermeidet, sich selbst zu fragen, warum man ihnen inhaltlich nichts mehr anzubieten hat. 1/2

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Johann Rudolf
Johann Rudolf@jrnsg·
@LSAwesome Ich suche noch nach der ersten Nicht-Nebelkerze im Energiesektor in den gesamten letzten Jahr(zehnt?)en… 😈 Meine 70% Verbrauchsanteil der Heizkosten derweil: < 1 Euro. Aber die 30% nach Fläche steigen und steigen.
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Lars Garling
Lars Garling@LSAwesome·
@jrnsg Würde mich interessieren, wie teuer die Reiche-Nebelkerze tatsächlich ist...
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ThisIsGroundcontrol
ThisIsGroundcontrol@MaskeAn_300Bar·
@jrnsg Man kann halt nicht alles angenehm machen. Angenehmer wäre es für viele, wenn sie mal handeln und anpacken. Was denkst du wie viele BKW an dem Wohnhaus in dem ich wohne hängen? Keines (meins kommt jetzt)
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Johann Rudolf
Johann Rudolf@jrnsg·
@MaskeAn_300Bar Betroffen sind die Mieter alle — alle unterschiedlich. Sogar der, dessen Vermieter energetisch saniert, denn dem zahlt er die Investition in 12½ Jahren zurück. Amortisierung energetische San: 8-14 Jahre. Durchschnittliche Verweildauer in Wohnungen in Großstädten: 7 Jahre.
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Johann Rudolf
Johann Rudolf@jrnsg·
@MaskeAn_300Bar Ohne Frage, oder die direkt weitergegebenen Kosten der politisch geforderten, aber in den Kostenimplikationen vergessenen Fernwärme.
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Johann Rudolf
Johann Rudolf@jrnsg·
@taargo @FlorianGallwitz Es ist eine Tatsache, dass manche wieder eine Klarnamenpflicht diskutieren. Was auch immer die darunter im Detail verstehen. Die Vermutung, dass im Tweet ganz oben nur oder überhaupt Frau Fernandes gemeint sein könne, kann ich dem Tweet nicht entnehmen.
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Johann Rudolf
Johann Rudolf@jrnsg·
@taargo @FlorianGallwitz Man kann doch weder an „Identifikationspflicht“, noch an „Klarnamenspflicht“ festmachen, ob man sich mit Klarnamen nur identifizieren muss oder er auch angezeigt werden soll. Und das war hier zudem überhaupt nicht Thema. 🤔
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Florian Gallwitz
Florian Gallwitz@FlorianGallwitz·
Auf die Idee, dass eine Klarnamenpflicht Frauen im Internet helfen würde, muss man wirklich erst mal kommen.
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Johann Rudolf
Johann Rudolf@jrnsg·
@MaskeAn_300Bar @Grnfink2 Das meine ich nicht — ggf. reicht schon, in entsprechenden Netzwerken den Eindruck zu erwecken, das sei „echt krass, probiert mal“. So wie das früher der ein oder andere mit einer Münze machte.
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ThisIsGroundcontrol
ThisIsGroundcontrol@MaskeAn_300Bar·
@jrnsg @Grnfink2 Die Polizei hat ermittelt, ich glaube kaum, dass einer mit 13 da dicht hält, wenn er die Schuld ein bisschen von sich abweisen kann.
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