Martin Eigmüller
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Martin Eigmüller
@kme70
Baustelle :-)



There has never been anything like this. Trump and Vance look like children talking about accommodating Putin. Zelensky holds his ground and defends his nation… and the free world.





CDU/CSU und SPD diskutieren öffentlich darüber, vor der Konstituierung des neuen Bundestages am 25. März durch den alten am 23. Februar abgewählten Bundestag ein 200 Milliarden Euro schweres #Sondervermögen für Aufrüstung und/oder eine Reform der #Schuldenbremse zu verabschieden. Sie wollen diesen Weg nur deshalb gehen, weil ihnen die Mehrheiten im alten, abgewählten Bundestag dafür lieber sind. Ich appelliere dringend zu respektieren, dass die Wählerinnen und Wähler sich am 23. Februar für neue Mehrheitsverhältnisse im Bundestag entschieden haben. Die CDU hat am 26. August 1994 in ihrem ersten Unvereinbarungsbeschluss festgelegt, dass eine Zusammenarbeit mit der damaligen PDS ausgeschlossen ist. Will Friedrich Merz ernsthaft seine Kanzlerschaft mit fragwürdigen parlamentarischen Tricksereien beginnen oder vielleicht doch die mehr als 30 Jahre alten ideologischen Scheuklappen ablegen? Es ist wenig glaubwürdig, dass die CDU in Thüringen mit der einstigen Anführerin der Kommunistischen Plattform, Sahra Wagenknecht, in einer Landesregierung koaliert, aber im Bundestag nicht einmal dazu bereit ist, mit der Linksfraktion zu reden, in der heute der ehemalige Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow Mitglied ist. Die Linke hat zum Sondervermögen und zur Schuldenbremse klare Positionen: Deutschland mit zusätzlichen 200 Milliarden Euro am weltweiten Wettrüsten zu beteiligen, wäre der völlig falsche Weg. Mehr Waffen sind kein Garant für Frieden, sondern machen Kriege wahrscheinlicher. Deshalb werden wir einem solchen Sondervermögen nicht zustimmen. Die Schuldenbremse war von Anfang an ein Fehler. Einer Korrektur könnte meine Partei aber zustimmen, falls festgelegt werden würde, das laufende Kosten niemals aus Schulden, aber Zukunftsinvestitionen über Schulden finanziert werden können. Das hilft der jungen Generation, die wiederum bei der nächsten Generation denselben Weg gehen kann. Demokratie ist eine schwierige Aufgabe. Wer sich die Demokratie beliebig zum eigenen Vorteil zurechtbiegt, fügt ihr Schaden zu - bis hin zum Zerbrechen. Demokratie ohne Kooperation und Kompromisse wird es nie geben.









