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@less1789
Und doch in diesem einen Herzschlag zwischen Fall und Vergehen ist die ganze Welt nur dieser eine Weg, nur dieser eine Mensch, nur dieses eine Jetzt.







Der finale Bericht des europ. Verbands der Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E) zum spanischen Blackout liegt vor. Er zeigt: Im kritischen Moment war zu wenig synchrone Erzeugung (Gas‑, Wasser‑, Kohle‑, Kernkraftwerke) am Netz. Der Bericht zeigt zwei aufeinanderfolgende technische Probleme, die das Netz überlasteten. Beide hätten durch genügend synchrone Erzeugung gedämpft werden können – diese stand aber im entscheidenden Moment nicht in ausreichender Menge zur Verfügung: --- 1. Frequenz-Oszillationen im Stromnetz Im iberischen Netz traten vor dem Blackout Frequenz-Schwingungen auf, die durch die Regelinteraktionen zahlreicher PV‑ und Wind‑Wechselrichter nicht ausreichend gedämpft wurden. Diese Anlagen besitzen keine rotierende Masse und keine mechanische Kopplung zum Netz. Dadurch fehlt ihnen die Fähigkeit, solche Schwingungen energetisch abzufangen. Unter bestimmten Bedingungen können ihre sehr schnellen Regelkreise zudem dazu führen, dass bestehende Oszillationen persistieren oder sich ungünstig entwickeln, statt von selbst abzuklingen. Was hätte stabilisiert? Synchrone Erzeugung. Die rotierenden Massen von Gas‑, Wasser‑, Kohle‑ und Kernkraftwerken wirken wie ein Schwungrad und dämpfen Oszillationen automatisch. Diese Dämpfungskraft war zu diesem Moment nicht ausreichend im Netz vorhanden. --- 2. Unkontrollierter Spannungsanstieg kurz vor dem Blackout (ab 12:32 Uhr) Als die Oszillation das Netz bereits vorbelastete, stieg die Spannung plötzlich deutlich an. Viele PV‑ und Windanlagen konnten in dieser Situation keine ausreichende Blindleistungsaufnahme bereitstellen, um den Spannungsanstieg zu begrenzen. Wechselrichter besitzen kein regelbares Magnetfeld wie synchrone Generatoren. Blindleistung können sie nur dann bereitstellen, wenn ihre Software dies vorsieht und ausreichend Strom‑ bzw. Leistungsreserve verfügbar ist – das heißt: der Wechselrichter darf nicht bereits am Wirkleistungs‑ oder Stromlimit betrieben werden, weil Blindleistung zusätzlichen Strombedarf erzeugt. Ohne diesen Spielraum ist eine aktive Spannungsstabilisierung durch Blindleistungsaufnahme nicht möglich. Was hätte geholfen? Synchrone Kraftwerke können über ihre Erregung kontinuierlich Blindleistung aufnehmen und damit Spannung aktiv nach unten ziehen. Diese Fähigkeit war im iberischen Netz zu diesem Zeitpunkt nicht ausreichend vorhanden. --- Fazit Der Blackout entstand aus zwei konsekutiven Stabilitätsproblemen: 1) einer Oszillation, die nicht gedämpft wurde 2) einem Spannungsanstieg, der nicht abgefangen wurde Beides sind Aufgaben, die synchrone Erzeugung zuverlässig erfüllt. Im kritischen Moment war davon jedoch zu wenig gekoppelt, um das Netz zu stabilisieren. -------- Der vollständige Report kann hier gelesen werden. ENTSO-E weist auch darauf hin, dass viele Stromerzeuger relevante Daten nicht zur Verfügung gestellt haben. entsoe.eu/news/2026/03/2…

Die Kliniken haben Menschen mit Beatmungsgeräten umgebracht x.com/RealWsiegrist/…



„Meine Prognose ist, dass der #Iran die Supermacht #USA in die Knie zwingen wird“, so Ulrike #Herrmann. Donald #Trump sei „komplett machtlos“. Der Iran müsse gar nicht verhandeln: „Der sitzt da auf der Straße von #Hormus und wartet, dass die Angebote kommen.“ #maischberger



















