Dial M for ...
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This will be the last war where humans were materially involved in the building of humanoid robots.
The escape velocity is when you own the ability to do what this factory is doing in your garage with a scrappy open source robot making robots.
Computers in the 1940s filled massive rooms. You hold in your hands more power than all the computers in the world up to 1964.
Don’t believe anyone who says it won’t happen. It will and faster than anyone can comprehend.
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@tobichrislorenz @andreaswinckler Und wie weit kommt man? Sind die 800km realistisch?
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@marco_78 Muss aber zuerst noch gekauft werden, natürlich alles während der Arbeitszeit!
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Seit zwei Monaten blockiert Iran 20 Prozent des globalen Ölhandels im Süden. Jetzt öffnet Putin die zweite Front. Im Osten.
Die Raffinerie, die 9 von 10 Autos in Berlin und Brandenburg mit Sprit versorgt, verliert ab dem 1. Mai ihre Hauptölquelle. Abgedreht vom Kreml.
Hier ist die ganze Geschichte:
Schwedt an der Oder, 100 Kilometer nordöstlich von Berlin. Die PCK-Raffinerie. Jährliche Verarbeitungskapazität bis zu 11,5 Millionen Tonnen Rohöl. Sie liefert 95 Prozent des Benzins, Diesels, Heizöls und Kerosins für Berlin und Brandenburg. 80 Prozent des Kerosins für den Flughafen BER. 1.200 Arbeitsplätze direkt. 2.000 weitere bei Zulieferern auf dem Gelände.
Seit Kriegsbeginn in der Ukraine bezieht diese Raffinerie kein russisches Öl mehr. Der Ersatz kommt seit 2023 aus Kasachstan. Durch die Pipeline Druzhba. Das ist russisch für "Freundschaft". Gebaut in den 1960er Jahren, damals als Symbol sowjetischer Versorgungsbindung Osteuropas. Heute 4.000 Kilometer lang. Und sie startet in Russland.
Das kasachische Öl muss also durch russisches Rohr, um nach Deutschland zu kommen. Genau das ist jetzt der Hebel.
Am 21. April hat Reuters berichtet, dass Moskau den überarbeiteten Exportplan für Mai an Kasachstan und Deutschland verschickt hat. Druzhba taucht darin nicht mehr auf. Ein hochrangiger kasachischer Regierungsvertreter hat gegenüber der Financial Times bestätigt: Der Schritt zielt primär darauf, Druck auf die EU und speziell auf Deutschland auszuüben.
Der Grund: Deutschland ist der größte Waffenlieferant für die Ukraine in Europa.
Die Zahl: 43.000 Barrel pro Tag. 2,146 Millionen Tonnen im gesamten Jahr 2025. Das waren 44 Prozent mehr als 2024. Im ersten Quartal 2026 allein 730.000 Tonnen. Ab Mai: null. Das entspricht etwa 17 Prozent der gesamten Einspeisung, die PCK pro Jahr verarbeitet.
Kremlsprecher Dmitri Peskow hat auf Nachfrage geantwortet, ihm sei von diesen Plänen nichts bekannt. Ein Standard-Manöver des Kremls, bevor eine Entscheidung öffentlich wird.
Das Timing ist kein Zufall.
Am 9. März hat Putin im Kreml öffentlich erklärt: "Die Regierung prüft, ob wir unsere Lieferungen an den europäischen Markt einstellen sollen, bevor uns die Tür vor der Nase zugeschlagen wird." Er hat angekündigt, Volumen umzulenken. Weg von Europa. In andere Märkte. Das war sein Warnschuss.
Sechs Wochen später zieht Moskau Schwedt aus dem Fahrplan. Drei Tage vor dem 25. April. An diesem Tag tritt der EU-Bann auf kurzfristige Verträge mit russischem Flüssigerdgas in Kraft.
Moskau schlägt die Tür vor Europas Nase zu, bevor Brüssel es tut.
Jetzt kommt der Teil, der absurd klingt, aber stimmt.
Die PCK-Raffinerie gehört zu 54 Prozent deutschen Töchtern von Rosneft, dem russischen Staatskonzern. Seit 2022 stehen diese Töchter unter Treuhandverwaltung der Bundesnetzagentur. Der Bund hat die Anteile nicht enteignet, nur die Kontrolle übernommen. Eigentümer bleibt formal Russland.
Das bedeutet: Russland dreht einer Raffinerie, die Russland zu mehr als der Hälfte selbst gehört, das Öl ab. Und zerstört dabei das operative Geschäft seines eigenen deutschen Ablegers.
Genau hier trifft es die Zange.
Im Süden: Straße von Hormuz seit dem 28. Februar faktisch blockiert. 22 Prozent des europäischen Diesels und 59 Prozent des europäischen Kerosins kamen aus dieser Region. Weg. Die strategische Notfreigabe der IEA von 400 Millionen Barrel reicht bei aktuellem Ausfall für 26 Tage.
Im Osten: Druzhba wird abgedreht. Europas verbliebenes Loch in der Ölversorgung soll nicht geschlossen, sondern vergrößert werden.
Die offiziellen Alternativen sind dünn. Die Rostock-Pipeline kann Schwedt nur teilweise versorgen. Der polnische Pipeline-Betreiber PERN hat zwar signalisiert, über den Hafen Gdańsk ausgleichen zu können. Bisher aber nur für die nicht-russischen Anteilseigner der PCK. Das ist eine Minderheit.
Der Ausbau der Rostock-Pipeline auf 9 Millionen Tonnen jährliche Kapazität, die für eine 75-Prozent-Auslastung der Raffinerie nötig wäre, war seit 2023 mit 400 Millionen Euro Bundesmittel geplant. Die EU-Beihilfegenehmigung steht bis heute aus.
Deutschland hat diese Versorgungslücke also seit drei Jahren gekannt. Und nicht geschlossen.
Dazu kommt das, was keiner gerne ausspricht.
Die deutsche Mineralölwirtschaft hat schon vergangene Woche gewarnt, dass die Diesel-Versorgung "fragil" sei. Seit dem 28. Februar werden Dieseltanker mitten im Atlantik nach Asien umgeleitet, weil indische und chinesische Käufer höhere Preise zahlen. Europa verliert seine US-amerikanische Ausweichquelle genau in dem Moment, in dem die nahöstliche schon weg ist.
Jetzt kommt die russische Tür oben drauf.
Der IEA-Chef Fatih Birol hat schon im März die aktuelle Lage als "die größte Energiekrise, die wir je hatten" bezeichnet. Größer als 1973. Größer als 2008. Größer als 2022. Sein Grund: Früher waren immer entweder nur Öl oder nur Gas betroffen. Heute alles gleichzeitig. Aus mehreren Richtungen.
Das war die Einordnung, bevor Moskau Schwedt aus dem Fahrplan gestrichen hat.
Die Nord Stream-Pipeline wurde im September 2022 gesprengt. Das war der öffentliche, spektakuläre Bruch der Energiebeziehung. Druzhba-Nord am 1. Mai 2026, das ist der stille, strategische Bruch. Keine Detonation. Nur ein geänderter Fahrplan. Und 9 von 10 Berliner Autos hängen daran.
So hat der letzte Energiekrieg mit Russland auch begonnen. Mit einem Fahrplan, nicht mit einer Explosion.
Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡

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@PGrasarevic Ich habe ähnlich negative Berichte von Freunden von mir gehört. Das ist sehr schade.
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Aus aktuellem Anlass ein kurzer Erfahrungsbericht dazu, was beim unten verlinkten Videodreh geschah:
Ich wurde von SRF angefragt, ob sie mich für die Sendung 10vor10 dabei begleiten dürften, wie ich eine Klageschrift zur Post bringe. Hintergrund war die Angelegenheit rund um die Fusion von Credit Suisse und UBS.
Am Morgen kamen sie zu uns nach Hause, wo wir einige Szenen drehten. Anschliessend gingen wir gemeinsam in den Coop, holten Sandwiches und assen auf einer Parkbank, bis die Post am Nachmittag öffnete.
Die Abmachung war, dass ich nach jeder Szene entscheiden konnte, ob ich mit dem gedrehten Material einverstanden bin. Falls nicht, hätten wir die Szene beliebig oft wiederholen können, bis sie für mich stimmte. SRF konnte anschliessend frei entscheiden, welche der "freigegebenen" Szenen verwendet würden. Dieses Setting war für mich so in Ordnung.
Während der Mittagspause unterhielten wir uns über Gott und die Welt. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich den Eindruck, dass mich die SRF-Leute "in die Pfanne hauen" würden, falls ich bei ausgeschalteter Kamera etwas Unbedachtes gesagt hätte.
Zumindest war das mein Eindruck – und ich hatte das Gefühl, dass auch das Team es ähnlich sah. Insgesamt waren alle sehr freundlich und wohlwollend und schlicht daran interessiert, brauchbares Material für ihren Auftrag zu produzieren. Der Dreh hatte keinerlei investigativen Charakter.
Genau darin sehe ich die Parallele zum Fall Fischer: Auch dort sollte es offenbar eine eher unkritische, persönliche Geschichte werden – ein Porträt seiner Person. Auch dort assen die SRF-Leute gemeinsam mit ihm zu Mittag und sprachen über Belanglosigkeiten. Ein wesentlicher Unterschied ist allerdings, dass ich als kompletter Nobody keine Figur von öffentlichem Interesse bin.
Heute würde ich einen solchen Dreh dennoch nicht mehr machen – nicht, weil ich etwas zu verbergen hätte, sondern weil mein Vertrauen weg ist. Es ist dieses Vertrauen, das ich den Journalisten gegenüber eigentlich gar nie hätte haben dürfen. Ich stelle mir vor, wie Pascal Schmitz innerlich vor Aufregung gezittert hat und es kaum erwarten konnte, die Geschichte publik zu machen, als Fischer ihm beim Mittagessen von seiner vier Jahre alten Straftat erzählte – während er ihn einfach weiterreden liess.
Man kann das anders beurteilen: als Teil des journalistischen Berufs, vielleicht sogar als Pflicht. Das ist legitim und ich respektiere es. Für mich wirkt dieses Vorgehen jedoch gefühlsmässig falsch, unverhältnismässig, unnötig und unsympathisch. Vielleicht ist es auch deshalb gut, dass ich einen Beruf habe, in dem Vertrauen, Diskretion, Zurückhaltung und Wahrung von Geheimnissen einen hohen Stellenwert haben.
srf.ch/play/tv/10-vor…
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@hanbekks Ich musste mich zum Glück nicht öffentlich entschuldigen 🫣
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@meyeraufx Unter welcher Art von Unruhe? Störende Kinder im Unterricht?
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@hanbekks Gut ja stimmt. Und man ist dann inkognito. Die absurden Fragen stelle ich auch immer mit meinem Zweit- und Drittaccount
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Gestern habe ich hier Badran kritisiert, wie sie ihre 150 m²-Wohnung in Zürich-Wipkingen (zu zweit mit Partner) als vorbildlich darstellt – nur weil es eine „verdichtete Blockrandüberbauung“ ist.
Als Vorstandsmitglied des Mieterverbands wird sie mit den Belegungsvorschriften bei privaten Vermietungen in Verbindung gebracht:
Zimmeranzahl minus 1 als Mindestbelegung. Singles max. 2-Zimmer, Paare max. 3-Zimmer usw.
Jetzt der Twist:
Badran distanziert sich selbst davon und nennt staatliche Belegungsvorschriften „groben Unfug“.
Gleichzeitig fordert sie aber massiv mehr gemeinnützigen Wohnungsbau (Genossenschaften, städtische Wohnungen).
Und genau dort gelten oft strenge Belegungsvorschriften während der ganzen Mietdauer:
- ABZ, FGZ, PWG & Co. → Mindestbelegung meist Zimmer minus 1
- Bei Unterbelegung: Mahnung, Unterbelegungsbeitrag (50–150 Fr./Monat), Ersatzwohnungsangebote oder sogar Kündigung nach 2+ Jahren Karenzfrist.
Das ist selektive Freiheitsliebe pur 😅:
Kein Staat in meiner (privaten/Eigentums-)Wohnung – aber gerne mehr regulierten, geförderten Wohnraum, in dem genau diese Vorschriften für Normalverdiener gelten.
Und nebenbei:
Würde Badran ihre ca. 150 m² in Wipkingen mieten müssen (bei aktuellen Zürcher Marktpreisen von ca. 41–47 CHF/m²/Monat), käme sie auf rund 6'150 – 7'050 Franken Nettomiete pro Monat ❗️
Was übrig bleibt, nach Steuern, Hypothekarzins und Unterhalt kann sie für sich selbst behalten und kommt wahrscheinlich nicht auf 6’150.- im Monat.
Sie könnte einen grossen Teil davon problemlos an Genossenschaften oder den Mieterverband spenden, um noch mehr bezahlbaren (und streng belegungsregulierten) Wohnraum zu schaffen.
Dann könnte wirklich niemand mehr sagen, sie predige Wasser 💦 und trinke Wein 🍷 .
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Besucher reagieren empört auf «Klimawurst» aus Erbsen im Zoo Zürich: «Ihr seid ein Zoo, kein Erziehungsinstitut» weltwoche.ch/daily/besucher…
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@hanbekks Lustig finde ich ja, dass man im Zoo Shop BBQ Sauce kaufen kann 😄
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