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@paperlapop

Katılım Haziran 2021
351 Takip Edilen221 Takipçiler
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Pavlak@paperlapop·
@dangra1972 @StaffanReveman AKWs wurden nie und zu keiner Zeit für den erzeugten Strom subventioniert. Wenn wir alles in einen Topf werfen und Atomenergie hiernach über 67 Jahre jährlich mit etwa 4 Mrd€ subventioniert wurde, wird, was immer Sie aus dem Topf entfernen, die Rechnung nie zugunsten EE aufgehen
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Daniel
Daniel@dangra1972·
@paperlapop @StaffanReveman Das ist ein klassischer Äpfel-mit-Birnen-Vergleich: Hier werden Forschung, Altlasten und Sonderkosten über 67 Jahre mit laufender Förderung verglichen. Das ist zahlenmäßig nett, aber ökonomisch nicht sauber vergleichbar. Mir geht's darum dass jegliche Art Energie gefördert wird.
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Staffan Reveman
Staffan Reveman@StaffanReveman·
Deutschland hat seine installierte #Stromerzeugungskapazität seit dem Jahr 2000 faktisch verdoppelt – und erzeugt heute dennoch weniger Strom. Das ist kein Paradox. Es ist das Ergebnis einer systematischen Verschiebung: weg von gesicherter Leistung, hin zu volatiler Einspeisung. Kernkraftwerke und planbare thermische Kapazitäten wurden zurückgebaut, während Wind- und Solaranlagen massiv ausgebaut wurden. Die installierte Leistung steigt – die tatsächlich verfügbare Leistung sinkt. Denn entscheidend ist nicht, was auf dem Papier steht, sondern was physikalisch zuverlässig zur Verfügung steht, wenn es gebraucht wird. Das Resultat ist ein Stromsystem mit sinkendem #Kapazitätsfaktor und wachsender Abhängigkeit von Wetter, Importen und Redispatch. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage hoch – insbesondere durch Digitalisierung und energieintensive Industrie. Noch beklemmender ist die #Klimabilanz: Trotz gewaltiger Investitionen liegen die #Emissionen der Stromerzeugung in Deutschland weiterhin bei über 300 g CO₂ pro kWh. Das ist 10 bis 15 Mal höher als in Ländern wie Frankreich oder Schweden, die auf gesicherte, CO₂-arme Grundlast setzen. Wir haben also: (1) mehr installierte Leistung (2) weniger erzeugten Strom (3) höhere Systemkosten und (4) eine nach wie vor miserable CO₂-Bilanz. Für dieses Missverhältnis wurden rund 500 Milliarden Euro an #Subventionen aufgewendet. Die Folgen sind sichtbar: steigende Strompreise, sinkende Wettbewerbsfähigkeit und der schleichende Verlust industrieller Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Ein Energiesystem lässt sich nicht bilanziell stabilisieren. PPA-Verträge erzeugen keinen Strom. Netze transportieren – sie erzeugen nicht. Wer Versorgungssicherheit, Klimaschutz und industrielle Basis ernst nimmt, muss die zentrale Frage beantworten: Woher kommt die gesicherte Leistung? Solange diese Frage unbeantwortet bleibt, wächst die Lücke – zwischen Anspruch und Realität. Datenquellen: Bundesnetzagentur, Fraunhofer ISE und AG Energiebilanzen @bundeskanzler @larsklingbeil @CDU @spdde @CSU_AKE @GrueneBundestag @schneidercar @Digital_Bund
Staffan Reveman tweet media
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Pavlak
Pavlak@paperlapop·
@dangra1972 @StaffanReveman 287 Mrd€ für 67 Jahre für Steuervergünstigungen, Emissionshandel UND Rückstellungen, Kernfusionsforschung, DE-Anteil an EU-RATOM, Stilllegung DDR-AKWs, Wismith-Sanierung, etc. Das dürften sich die EE bei 20 Mrd€/a schon in knapp 15 Jahren kosten lassen.
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Daniel
Daniel@dangra1972·
@paperlapop @StaffanReveman Und das sind nur die budgetwirksamen Förderungen (Finanzhilfen + Steuervergünstigungen). Die indirekten (budgetunabhängigen) Posten wie Rückstellungs-Vorteile, Emissionshandels-Vorteile und Haftungsregelungen sind noch nicht mal mit drin.
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Pavlak
Pavlak@paperlapop·
@reiseholic Verglichen mit den 90ern hat Deutschland seine CO2 Emissionen doch um 50% gesenkt? Wollen Sie etwa sagen, dass wenn wir bei Null CO2 angekommen sind, wird's keine Hochwasser mehr in DE geben?
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AlleNeune 🇪🇺💚
AlleNeune 🇪🇺💚@reiseholic·
Das Ahrtal in Rheinland-Pfalz wurde hart vom Klimawandel getroffen. Kosten ca. 20Mrd, Solidarität aus ganz DEU. Die WählerInnen vertrauen jetzt Ihre Stimme zu über 50% der Union und der AfD an. Parteien, die den Klimawandel verharmlosen oder leugnen. Respekt. #landtagswahl
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Pavlak
Pavlak@paperlapop·
@dangra1972 @StaffanReveman Zwischen 1955 - 2022 wurden AKW mit rund 250 Mrd€ in Summe über 67 Jahre gefördert, wie aus der durch Greenpeace beauftragten Studie zu gesellschaftlichen Kosten der Atomkraft hervorgeht.
Pavlak tweet media
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Daniel
Daniel@dangra1972·
@StaffanReveman „500 Milliarden Subventionen“ Diese Zahl ist umstritten und abhängig von Definition (EEG, Netze, Marktmechanismen etc.) Ohne Kontext wirkt sie dramatisierender als ökonomisch sauber. Wie viel wurde überhaupt Kernkraft subventioniert? Incl. Forschung Entwicklung und Folgekosten?
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Pavlak
Pavlak@paperlapop·
@Faktencheck2030 Haben Sie das Projekt wirtschaftlich und ökologisch schon mal durchgerechnet? Können Sie eigentlich rechnen?
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Faktencheck_jetzt
Faktencheck_jetzt@Faktencheck2030·
Erneuerbare ☀️Dänemark, Deutschland, Belgien und die Niederlande planen den Bau von vier künstlichen Inseln, um die Offshore-Windkraft in der Nordsee zu vervierfachen – das entspricht der Leistung von 30 Atomreaktoren. Wir haben so viele Lösungen. Setzen wir sie um! #Klimawende #Klimakrise #Klima #Energie #Technologie #GreenNewDeal
Mike Hudema@MikeHudema

Denmark, Germany, Belgium and the Netherlands plan to build four artificial islands to quadruple offshore wind in the North Sea – the equivalent of 30 nuclear reactors. We have so many solutions. Implement them. #ActOnClimate #ClimateCrisis #climate #energy #tech #GreenNewDeal

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Pavlak
Pavlak@paperlapop·
@Luisamneubauer Wie kümmert man sich eigentlich ums Klima? Füllen Sie CO2 in Flaschen ab und entsorgen es an anderen Orten? Ich glaube, Sie müssen sich nicht um's Klima kümmern. Lesen Sie stattdessen ein Buch oder so.
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Luisa Neubauer
Luisa Neubauer@Luisamneubauer·
Ich würde mich so gerne einfach ums Klima kümmern. Aber dafür müssten einige Männer aufhören, mich so sehr zu gefährden, dass ich meine Tage mit Personenschutz und Strafverfahren verbringen muss. Und bis sie damit aufhören, wehre ich mich. Wehren wir uns.
Pfadwelten@pfadwelten

@Luisamneubauer @christophploss Klima & FFF zieht nicht mehr dann, springt Frau Neubauer halt auf einen andern Zug auf 🤮

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Stefan Krauter
Stefan Krauter@solarpapst·
@GSiebeke Schwurbeln Sie nicht herum, sondern lesen Sie meinen Beitrag oben. Es geht um die Preisfestlegung durch Merit-Order. Der Preis wird durch mehr Erneuerbare billiger weil Gaskraftwerke seltener eingesetzt werden - wie auch in der Grafik erläutert.
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Stefan Krauter
Stefan Krauter@solarpapst·
"Die Erneuerbaren machen unseren Strom teuer": FALSCH: Der Strompreis wird durch das Merit-Order-Prinzip von dem teuersten Strom bestimmt, der gebraucht wird. Und das ist Gasstrom. Je mehr Erneuerbare wir haben, desto seltener müssen Gaskraftwerke einspringen und desto billiger wird der Strom. (Der Atomstrom auf dieser älteren Grafik wurde inzwischen durch Erneuerbare mehr als ersetzt.)
Stefan Krauter tweet media
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Pavlak
Pavlak@paperlapop·
@VQuaschning AKWs mussten in 66 Jahren Betrieb zwischen 1955 und 2022 jährlich 3.7 Mrd€ subventioniert werden. Die Subventionen für Erneuerbare verschlangen allein für die EEG-Kosten letztes Jahr 16 Mrd€. Ihre Studenten können einem nur leid tun
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Volker Quaschning
Volker Quaschning@VQuaschning·
SMR sollen unsere Zukunft sein? 🤔 Früher machte man AKW größer, um Kosten zu senken – jetzt soll das Gegenteil gelten? Fakt bleibt: Kernenergie ist teurer als Sonne & Wind, riskant und keine sinnvolle Ergänzung. Investoren winken ab 🫷. Warum die Debatte? 🤷
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Pavlak
Pavlak@paperlapop·
@GoeringEckardt Könnten Sie uns nur noch kurz darlegen, wie Sie beabsichtigen mit Erneuerbaren jährlich 1000 TWh aus Öl und 780 TWh aus Gas zu ersetzen. Oder vertreten Sie die Meinung, wir sollten alle wieder auf den Bäumen leben?
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Katrin Göring-Eckardt
Katrin Göring-Eckardt@GoeringEckardt·
Es drängt sich fast der Gedanke auf, dass es sinnvoll wäre, sich unabhängiger zu machen und erneuerbare Energie im eigenen Land zu produzieren. Aber das wäre vermutlich zu radikal.
Katrin Göring-Eckardt tweet media
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Michael 🇩🇪
Michael 🇩🇪@Bundeskanz50246·
10. Juni 2025: Erste Warnung an Klingbeil Der Bundesbeauftragte für Wirtschaftlichkeit der Verwaltung (sitzt beim Rechnungshof) mahnt auf sechs Seiten in sieben Kapiteln Grundstandards an – von „Wesentliches klar regeln“ über „Investitionsbegriff definieren“ und „Mitnahmeeffekte verhindern“. Klare Drohung: Sollte Klingbeil dem nicht folgen, behalte er „sich vor, die zuständigen Gremien des Parlaments zu informieren“. Die Kritik: „Ein Parlamentsgesetz darf nicht derart vage gefasst sein.“ 21. August 2025: Warnung wiederholt Die Prüfer legen nach: Regeln seien weiter unklar, zentrale Punkte offen, Fehlsteuerung droht. 8. September 2025: Blind Geld für Länder und Kommunen Voll-Klatsche im Sonderbericht zu den 100 Milliarden, die der Bund an Länder und Kommunen gibt: Es sei nicht gewährleistet, „dass das 100 Mrd. Euro-Paket tatsächlich zu einem wirksamen Mehr an Infrastruktur führt“. 17. September: Probleme türmen sich! Wieder geht es um die Kommunen-Kohle: „Die neuen Schulden sind nur ein kurzfristiger Ausweg. Sie mindern den Reformdruck und verleiten dazu, dringend und unaufschiebbar notwendige Maßnahmen auf die lange Bank zu schieben. Dadurch verschärfen sich die strukturellen Probleme und türmen sich auf.“ 18. September: Verkehrswarnung vom Rechnungshof Im Sonderbericht zum Verkehrshaushalt (Einzelplan 12) die Warnung, die Regierung verlagere „Ausgaben in andere Einzelpläne und das Sondervermögen“. Sprich: Die Regierung schichte also nur um, statt zusätzlich zu investieren. 22. Oktober 2025: Auch Umsetzung läuft schief. Die Haushaltswächter kritisieren nun nicht mehr nur die Pläne. Auch die tatsächliche Verwendung der ersten Sonderschulden bemängeln sie: unklare Verwendung, zu wenig Kontrolle, Zweifel an Wirkung. Ihr Fazit: Die seit Monaten beschriebenen Probleme sind ungelöst. In der Praxis wird gemurkst und getrickst.
Michael 🇩🇪 tweet media
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Doctress
Doctress@_Doctress·
@Bundeskanz50246 @Alex_Fring Letzendlich wurde dem Bundesrechnungshof doch dann mit Personalkürzungen der Stecker gezogen. So, wie man das in Schurkenstaaten macht.
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DerMedienfuzzi
DerMedienfuzzi@MedienfuzziShow·
Der japanische Schauspieler Hiroyuki Sanada äußerte sich zu den tiefen Widersprüchen der menschlichen Natur wie folgt: Manche träumen von einem Swimmingpool im Garten, während diejenigen, die einen haben, ihn kaum nutzen. Wer einen geliebten Menschen verloren hat, empfindet tiefen Schmerz, während andere sich oft über ihre verbliebenen Verwandten beklagen. Singles sehnen sich nach einem Partner, während viele ihren Partner oft nicht zu schätzen wissen. Hungrige würden alles für eine Mahlzeit geben, während Satte sich über den Geschmack ihres Essens beschweren. Wer kein Auto besitzt, träumt davon, eines zu besitzen, während Autobesitzer immer nach einem besseren suchen. Der Schlüssel zum Glück ist Dankbarkeit – das, was wir bereits haben, wirklich zu erkennen und wertzuschätzen und zu verstehen, dass irgendwo jemand alles für das geben würde, was wir für selbstverständlich halten.“
DerMedienfuzzi tweet media
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Pavlak
Pavlak@paperlapop·
@UN_PGA Why is there no day of remembrance at the UN level that is exclusively dedicated to Christianity or to combating anti-Christianity, even though Christians are being persecuted and discriminated all over the world? Resolve this contradiction and surprise us with your insight.
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Annalena Baerbock
Annalena Baerbock@UN_PGA·
Across the world, Muslims continue to face discrimination, hostility, and even violence because of their faith. This must change. Discrimination or hatred directed at any community because of its religion has no place in our society. Today, marking the International Day to Combat Islamophobia, we reaffirm our commitment to dignity, tolerance, and mutual respect. Standing up against Islamophobia is not only about defending one religious community. It is about defending our shared humanity.
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Shira S , MD
Shira S , MD@RealSHIRA·
Merz und diese Regierung erklären dem arbeitenden Teil der Bevölkerung, er solle künftig bis 73 leisten, was der Staat selbst seit Jahren verweigert! Disziplin, Effizienz und Verantwortung. Das ist der eigentliche Befund des Zustandes 🇩🇪 Nicht der Bürger hat die Energie verteuert. Nicht der Mittelstand hat den Standort regulatorisch stranguliert. Nicht der Facharbeiter hat Verwaltung, Transfersysteme, Fehlanreize und politische Vorfeldstrukturen zu einem schwerfälligen Apparat aufgebläht. Nicht die produktiven Teile dieses Landes haben Milliarden nach ideologischer Wetterlage verteilt und anschließend überrascht auf sinkende Wettbewerbsfähigkeit reagiert. Die politische Klasse hat zuerst die Voraussetzungen des Wohlstands beschädigt und präsentiert nun die Verlängerung der Lebensarbeitszeit als Sachzwang. Das ist ein bemerkenswert bequemes Verfahren: Man zerstört erst Produktivität durch falsche Energiepolitik, überdehnte Umverteilung, bürokratische Übergriffigkeit und strategische Ahnungslosigkeit – und erklärt dann dem Bürger, er müsse eben länger arbeiten, um die Folgen dieser Fehlsteuerung auszugleichen. I. Man moralisiert wirtschaftliche Realität, bis Investition, Industrie und Planungssicherheit unter Generalverdacht stehen. II. Man verteuert systematisch die Grundlagen von Produktion und nennt das Transformation. III. Man ersetzt Prioritätensetzung durch Ausgabenreflexe und verwechselt Staatsgröße mit Staatsqualität. IV. Man entlastet nirgends, reformiert nichts durchgreifend, kontrolliert wenig – aber greift zuverlässig auf die Lebenszeit der Leistungsfähigen zu. V. Man externalisiert das eigene Versagen auf genau jene, die dieses Gemeinwesen ohnehin schon tragen. Das ist keine Reformpolitik. Das ist fiskalische Zugriffsrhetorik im Gewand der Vernunft. Denn eine Anhebung auf 73 wäre nur dann glaubwürdig als Teil eines Generationenvertrags zu diskutieren, wenn derselbe Staat zuvor bewiesen hätte, dass er mit Steuern, Abgaben, Sozialsystemen, Verwaltung, Migration, Infrastruktur und Energieversorgung rational umzugehen weiß. Genau dieser Nachweis fehlt. Vollständig. Was hier also als demografische Notwendigkeit verkauft wird, ist in Wahrheit die politische Übersetzung eines viel banaleren Sachverhalts: Der Staat ist zu teuer, zu ineffizient und zu feige zur Selbstkorrektur. Also greift er nicht an die eigenen Strukturen, sondern an die verbleibende Lebenszeit der Bürger. Es handelt sich um die klassische Umwandlung von Regierungsversagen in moralisch aufgeladene Bürgerpflicht. Oder einfacher! Erst ruiniert man den Standort. Dann erklärt man den Ruinierten, sie müssten nur etwas länger durchhalten. Zynischer, liebe Freunde, kann ein Staatsverständnis kaum werden. Nur deutscher vielleicht‼️ #Merz #Rente #Deutschland #Politikversagen #Leistungsträger #Energiepolitik #Mittelstand #StandortDeutschland
Shira S , MD tweet media
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Jürgen Müller
Jürgen Müller@IndikativJetzt·
𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗺 𝗝𝗼𝘂𝗿𝗻𝗮𝗹𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻 Ulrich Heyden 𝗱𝗮𝘀 𝗞𝗼𝗻𝘁𝗼 𝗴𝗲𝘀𝗽𝗲𝗿𝗿𝘁 𝘄𝗼𝗿𝗱𝗲𝗻. En weiterer Fall von Debanking gegen einen deutschen Journalisten. Ortwin Rossner hat seinen offener Brief an den deutschen Bundespräsidenten auf Facebook gepostet: Offener Brief Moskau, 13.03.26 Sehr geehrter Herr Bundespräsident, Frank-Walter Steinmeier, ich bin Russland-Korrespondent und schreibe ihnen, weil ich seit heute von einer Kontokündigung betroffen bin. Diese Maßnahme ist nicht nur geeignet meine Existenz zu zerstören, sie widerspricht auch den Grundsätzen der Demokratie und der Pressefreiheit. Ich bitte Sie, sich dafür einzusetzen, dass die Kontokündigung rückgängig gemacht wird. Mein Konto bei der Hamburger Sparkasse habe ich seit Anfang der 1990er. Am Telefon erklärte mir gestern ein Mitarbeiter der Sparkasse, die Kündigung habe mit den EU-Sanktionen gegen Russland zu tun. Der Mitarbeiter der Sparkasse meinte, ich würde in einem „Hochrisiko-Land“ leben. Wenn ich in einem „Hochrisiko“-Land lebe, müsste die Bundesregierung und die EU-Kommission mich dann nicht unterstützen? Stattdessen wirft man mir Knüppel zwischen die Beine. In dem Kündigungsschreiben, das ich heute erhielt, ist nur die Rede von einer „Überprüfung“ aller unserer „Geschäftsverbindungen zu Kunden, die ihren Wohnsitz in Russland haben.“ Konkrete Vorwürfe gegen mich werden nicht erhoben. Ich bin nicht der Erste, in Russland lebende deutsche Journalist, der von einer Kontokündigung betroffen ist. Vor mir wurde schon meinen Kollegen Thomas Röper und Alina Lipp die Konten gekündigt und damit die Existenzgrundlage entzogen. Dass man ausgerechnet uns drei für Kontokündigungen auswählt und nicht die Moskau-Korrespondenten der Zeit, der FAZ, des ZDF und der ARD liegt auf der Hand. Wir drei berichten über Russland mit Verständnis und nicht mit Schaum vor dem Mund. Doch Verständnis passt nicht zu der von der Bundesregierung geforderten Kriegsertüchtigung. Wie geht das an, Herr Steinmeier? Projekte russischer Oppositioneller und Journalisten, die in Deutschland leben, werden durch Förderprogramme des Auswärtigen Amtes unterstützt und ein deutscher Journalist, wie ich, der in Moskau lebt und seit 34 Jahren für deutsche Leser und Radiohörer, Informationen und Hintergrundberichte aus Russland, der Ukraine und Zentralasien und dem Kaukasus liefert, wird die Existenzgrundlage entzogen? Ich lebe ausschließlich von Einkünften deutscher, Schweizer und österreichischer Medien, die ich auf meinem Konto bei der Hamburger Sparkasse sammelte. In den letzten zwei Jahren ließ die Hamburger Sparkasse online-Überweisungen nach Moskau schon nicht mehr zu, mit der Begründung, sie sei eine „Regionalbank“. Ich werde in diesem Jahr 72 Jahre alt. Was soll ich meinem Großonkel, Ulrich Wilhelm Graf Schwerin von Schwanenfeld, sagen, wenn ich ihn im Himmel treffe? Er wurde im September 1944 in Berlin-Plötzensee als Widerstandskämpfer gegen das Hitler-Regime mit einer Drahtschlinge ermordet. Ich trage meinen Vornamen zu seinen Ehren. Was wird mein Großonkel sagen? Er wird sagen, dass es Mord und Terror gegen Andersdenkende auch in der Nazizeit gab, und dass er sich nicht hätte vorstellen können, dass sich so etwas in Deutschland wiederholt. Zu meiner Person: Zehn Jahre lieferte ich als freier Mitarbeiter Radio-Features zu Russland-Themen für den Deutschlandfunk. 13 Jahre war ich Moskau-Korrespondent der Sächsischen Zeitung. 30 Jahre berichtete ich für die Wochenzeitung „der Freitag“. Außerdem schrieb ich für den Tagesspiegel, den Rheinischen Merkur, die Financial Times, die Märkische Allgemeine, die Thüringer Allgemeine und die Mittelbayerische Zeitung. Heute arbeite ich für die Nachdenkseiten und andere deutsche Internetportale. Ich bin Autor mehrerer Bücher zu den Themen Russland, Ukraine und deutsche Nachkriegsgeschichte. 2024 erschien von mir im Promedia-Verlag das Buch „Mein Weg nach Russland. Erinnerungen eines Reporters.“ mit freundlichen Grüßen Ulrich Heyden
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Hans-Georg Maaßen
Hans-Georg Maaßen@HGMaassen·
Die NZZ legt den Finger in die Wunde: Merz verkauft das als „deutsche Führung“, was in Wahrheit nur Gefolgschaft ist. Gefolgschaft gegenüber Brüssel, gegenüber der Kriegs- und der Klima-Lobby. Merz und Wadephul wirken nicht wie Vertreter deutscher Interessen – sondern wie deren Verwalter im Auftrag anderer. Deutschland braucht endlich wieder Politiker, die den Mut haben, zuerst an unser Land zu denken. nzz.ch/pro/friedrich-…
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Pavlak
Pavlak@paperlapop·
@janoschdahmen Nennt sich Presse- & Meinungsfreiheit. Heulen Sie bitte leiser
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Janosch Dahmen
Janosch Dahmen@janoschdahmen·
Musk. Beinahe Gauland. Jetzt Orbán – mit Gastbeitrag in der WELT. Unter Mathias Döpfner wird Springer zunehmend zur internationalen Plattform der autoritären Rechten. Das Bekenntnis zu einem vereinten Europa wurde inzwischen sogar schon aus den Statuten gestrichen.
Janosch Dahmen tweet media
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Pavlak
Pavlak@paperlapop·
@Faktencheck2030 Nachbar hatte den Kosten nach eine Gas-Heizleistung von ca. 40.000 KWh, und nun nach Umstellung auf Wärempumpe braucht sein Haus nur noch etwas über 5000 kWh. Ich hoffe, es ist weiterhin schön warm im Paulanergarten? Wenn schon Blödsinn erzählen, dann bitte etwas intelligenter
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Faktencheck_jetzt
Faktencheck_jetzt@Faktencheck2030·
🥲 Mein Nachbar saß eben weinend vor mir. Vor zwei Jahren hat er sich eine Wärmepumpe einbauen lassen. Heute schaut er auf seine alten Gasrechnungen und sagt nur: „Mensch… ich hätte mir jedes Jahr einen schönen Urlaub leisten können, wenn ich das früher gemacht hätte.“ Alte Gasheizung: ~3.500 € / Jahr Wärmepumpe: ~1.450 € / Jahr 👉 Fast 2.000 € jedes Jahr gespart. Manchmal ist die teuerste Entscheidung einfach: zu lange warten. #Erneuerbare #Wärmepumpe
Faktencheck_jetzt tweet mediaFaktencheck_jetzt tweet media
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Ceterum censeo Unionem Europaeam esse delendam
D I E S C H O C K N A C H R I C H T !!! Mehr als ein schlechte Nachrichten ist, wenn acht von zehn VW-Werken verschwinden. Dann brennt nicht nur in Wolfsburg die Brandmauer, dann hat es sich ausgemauert... Die Meldung wirkt zunächst wie eine dieser Schlagzeilen, bei denen man zweimal hinschaut, weil man hofft, sich verlesen zu haben. Acht von zehn Volkswagen-Werken in Deutschland sollen langfristig verschwinden. Nicht irgendein Blogger schreibt das, sondern Berater von McKinsey. Also jene Spezies Mensch, die normalerweise dafür bezahlt wird, nüchtern auszurechnen, wie man ein Unternehmen effizienter organisiert, nicht dafür, apokalyptische Szenarien in den Raum zu stellen. Und plötzlich steht ein Satz im Raum, der vor wenigen Jahren noch als wirtschaftspolitische Blasphemie gegolten hätte: Deutschland könnte seine industrielle Ikone verlieren. Denn Volkswagen ist nicht irgendein Konzern. Volkswagen ist ein Symbol. Wolfsburg, Zwickau, Emden, Neckarsulm, Leipzig, Stuttgart Zuffenhausen. Das sind keine Punkte auf einer Landkarte, das sind industrielle Lebensadern einer ganzen Volkswirtschaft. Regionen hängen daran, Städte hängen daran, hunderttausende Familien hängen daran. Wenn dort das Licht ausgeht, dann geht es nicht um Autos. Dann geht es um das ganze Land. Die bittere Ironie der Geschichte besteht darin, dass dieser Niedergang keineswegs überraschend kommt. Er wurde politisch geplant, ideologisch vorbereitet und wirtschaftlich sehenden Auges akzeptiert. Über Jahre hat die Berliner Politik dem Land erklärt, dass Verbrennungsmotoren ein Auslaufmodell seien, daß Energie künftig teuer sein muß, weil Moral wichtiger sei als Wettbewerb, und daß Industrie im Zweifel eben transformiert werden müsse. Transformation ist ein schönes Wort. Es klingt modern, fast poetisch. In der Realität bedeutet es häufig etwas sehr Banales. Fabriken schließen. Das eigentliche Drama spielt sich jedoch nicht in den Werkshallen ab, sondern in den Köpfen der politischen Klasse. Dort hält sich hartnäckig die Vorstellung, man könne gleichzeitig Energie verteuern, Produktion regulieren, Technologien verbieten und dennoch glauben, deutsche Industrie bleibe global konkurrenzfähig. Das ist ungefähr so realistisch, wie einem Marathonläufer Bleigewichte an die Füße zu binden und anschließend überrascht festzustellen, dass er langsamer läuft als seine Konkurrenz. Während China längst Elektroautos in industrieller Massenfertigung produziert, während amerikanische Hersteller durch günstige Energie und gigantische Investitionsprogramme profitieren, beschäftigt sich Deutschland mit der moralischen Überlegenheit seiner Wirtschaftspolitik. Das Ergebnis sieht man nun. Berater schlagen Alarm. Gewinne brechen ein. Märkte wie China erodieren. Gleichzeitig steigen Kosten und politische Risiken. Irgendwann beginnt selbst der geduldigste Konzern zu rechnen. Und Rechnungen haben eine unangenehme Eigenschaft. Sie sind ideologieresistent. Natürlich wird jetzt beschwichtigt. Betriebsräte sprechen von Spekulationen, Tarifverträge sichern Beschäftigung bis 2030, niemand will sich vorstellen, dass deutsche Werke tatsächlich schließen könnten. Doch ökonomische Realität lässt sich nicht dauerhaft tarifvertraglich verbieten. Wenn ein Standort nicht mehr konkurrenzfähig ist, bleibt am Ende nur eine Entscheidung. Produktion wandert dorthin, wo Energie billiger ist, Regulierung geringer und Märkte größer sind. Das ist kein politisches Urteil, sondern Marktwirtschaft. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht, ob acht Werke schließen, sondern wann. Die eigentliche Frage lautet, warum man so lange so getan hat, als könne das alles nicht passieren. Vielleicht liegt die Antwort dort, wo deutsche Politik seit Jahren ihre bequemste Erklärung findet. Hinter der berühmten Brandmauer. Denn während sich ein politisches System vor allem damit beschäftigt, welche Parteien man ausgrenzt, statt welche Probleme man löst, brennen irgendwann nicht mehr nur rhetorische Mauern.
Ceterum censeo Unionem Europaeam esse delendam tweet media
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