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@photonmatter

Wissenschaft, Technik und Politik

Katılım Ağustos 2023
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photon@photonmatter·
@MatCMeier Ich fürchte, wir sind bereits mitten drin. Es kann sein, dass sich die CH-Wirtschaft wieder eholt, es kann aber auch sein, dass Trump das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht hat. Beim Brexit hat es auch ein paar Jahre gedauert, bis der wahre Schaden sichtbar geworden ist.
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photon@photonmatter·
@MatCMeier @AlbertEheim @MathysRoland Es ist eine Illusion, dass die CH diesen Zwängen ohne Verträge nicht nachgeben müsste. Das zeigen die vielen Regeln, die wir ausserhalb des bilateralen Vertragswerks "freiwillig" übernehmen, und das zeigt auch der tatsächliche Unterwerfungsvertrag mit Trump.
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photon@photonmatter·
@MatCMeier @AlbertEheim @MathysRoland Der Souveränitätsverlust ist die Folge der Globalisierung. Die Verträge sind das Mittel, ein Stück Souveränität wieder zurück zu holen. Die Bilateralen wurden ja nicht aus Liebe zur EU abgschlossen, sondern vor allem aufgrund ökonomischer Zwänge.
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Roland Mathys
Roland Mathys@MathysRoland·
EU-Bürokratie 🙈 Mein Lieferant hilft mir, eine neue EU-Regulierung, die jeden betrifft, der etwas verpackt in die EU versendet, zu erfüllen. (EU-Verpackungsverordnung PPWR [Packaging and Packaging Waste Regulation]) Wir verpacken unsere Bilder mit Bubble-Plastik und Stretch-Folien, Kartonecken und das Ganze geht in eine Holzkiste. Ich muss also zukünftig 4 oder 5 Konformitätserklärungen pro Lieferung auftreiben und der Sendung beilegen. (Wie ich das für die Holzkisten, die wir aus Material, das wir bei Obi kaufen, selbst zusammenbauen, erfüllen sollen, bleibt mir ein Rätsel) Ab dem 12. August 2026 müssen Sie für jeden Verpackungstyp eine offizielle EU-Konformitätserklärung (Declaration of Conformity) bereithalten. Darin bestätigen Sie technisch (inklusive Labornachweisen), dass die Verpackung Grenzwerte einhält und materialoptimiert ist. Wichtig für die Praxis: Die PPWR betrifft nicht nur klassische Konsumgüterverpackungen. Auch die Transportverpackung (wie Kartons, Kantenschutz oder Wickelfolien um eine Exportpalette) fällt voll unter diese Regulierung und muss deklariert und lizenziert werden.
Roland Mathys tweet media
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photon@photonmatter·
@SvenThiebus Immer wieder herzig, wenn uns Unternehmer, die ihr Geld in der EU verdienen, erzählen, wir sollen keine EU-Regeln übernehmen, weil die angeblich so schlecht für unsere Wirtschaft seien. 😅 Gilt gleichfalls für Martullo, Bertschi, Gantner...
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Sven Thiebus
Sven Thiebus@SvenThiebus·
Eine automatische Rechtsübernahme von der Europäischen Union führt auch zu einer automatischen Übertragung von Wettbewerbsnachteilen in die Schweiz. Die noch verbliebenen Wettbewerbsvorteile der Schweiz könnten jederzeit durch die Europäischen Union, im Sinne der rechtlichen Harmonisierung, beseitigt werden. Die Versuchung innerhalb der Europäische Union ist nicht zu unterschätzen, sehr erfolgreiche Wettbewerber zu bremsen. Insbesondere in den stark wachsenden Zukunftsmärkten ausserhalb Europas, würde die Schweiz, gebunden an das Recht der Europäischen Union, an Wettbewerbsfähigkeit verlieren! Dies führt auch zu einer Situation der Unsicherheit und Unberechenbarkeit für Unternehmer und Investoren in der Schweiz!
autonomiesuisse@autonomiesuisse

Giorgio Behr hat einen EU-Konzern präsidiert, der grösser ist als die ABB, und arbeitet seit 1971 in der EU. Gegen Europa ist hier niemand.
 Die heutigen Verträge erodieren nicht. Was passiert, ist eine Explosion neuer EU-Normen. Mit dem, was wir haben, können wir gut leben.

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photon@photonmatter·
@MathysRoland Ja, nicht am Stichtag, aber bei jeder Rechtsweiterentwicklung. Der Prozess hat bereits begonnen und wird eine Branche nach der anderen treffen. Das Gleiche gilt für die Stromversorgung, den Verkehrsbereich usw. das ist eine Sackgasse mit dem EU-Beitritt als einzigem Ausweg.
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Roland Mathys
Roland Mathys@MathysRoland·
Das stimmt nicht. Am Montag nach der Ablehnung des RA2.0 ist das MRA weiterhin für 19 Produktegruppen in Kraft. Es könnte sein, dass die eine oder andere Produktegruppe nicht mehr aufdatiert wird. So what? Viele CH Firmen zertifizieren jetzt schon in der EU wegen der Kosten. Eine Zertifizierung in der EU ist auch kein Problem. Es braucht nicht, wie vielfach behauptet eine Niederlassung, sondern nur einen EU-Bevollmächtigten. Die Schweiz könnte in diesem Fall alle EU Zertifizierungen einseitig anerkennen. Sie könnte KMU‘s oder Firmen für die das fehlende MRA ein finanzielles Problem ist, befristet unterstützen (nicht zu vergessen: die Schweiz/Bund spart bei einer Ablehnung des RA2.0 jährlich CHF 1.4 Mia). Und wie unbedeutend das MRA gesamthaft ist, zeigt Ecoplan in ihrer vom Bund beauftragten Studie: bei einem vollständigen Wegfall des MRA per 1.1.2028 (unrealistisch) wäre der Rückgang des BIP kumuliert im Jahr 2045 0.48%. Das unter der unrealistischen Annahme, dass die Schweiz während 18 Jahren nichts macht und zuschaut! Es gibt schlichtweg keinen Grund diese Verträge anzunehmen.
photon@photonmatter

@AlbertEheim @MathysRoland Bei einem Nein zu den Bilateralen III fällt diese gegenseitige Anerkennung weg und die CH-Händler haben mehr Bürokratie zu erfüllen und müssen damit höhere Kosten tragen. In manchen Fällen so hoch, dass der Handel mit dem Produkt gar nicht mehr lohnt.

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photon@photonmatter·
@AlbertEheim @MathysRoland Ja und das alles hat nichts mit den Bilateralen zu tun. Es gibt kein einziges Beispiel, dass das InstA irgendeine neue Bürokratie für CH-Unternehmen bedeutet, aber es ist absolut klar, dass ein Nein zum InstA sehr viel neue Bürokratie und Kosten für CH-Unternehmen bringt
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Albert Eheim
Albert Eheim@AlbertEheim·
@photonmatter @MathysRoland Es das gibt es auch. Aber auch beim Export in andere Länder gibt es Vorschriften für z.B. Holzverpackungen, die je nachdem mehr oder weniger nachgewiesen werden müssen. Zudem wird oft die Einhaltung der Vorschriften, Normen usw. vor Ort direkt beim Hersteller überprüft.
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photon@photonmatter·
@AleHaeu @MathysRoland Es geht hier um Unternehmen. Dass es mehr kostet, wenn die CH zukünftig nicht nur die Steuern der EU-Bürger in der CH kassieren kann, sondern auch entsprechende Leistungen erbringen muss, ist klar. Und die FlaM haben nichts mit der EU zu tun. Die sind eine rein Schweizer Idee.
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Alex 🐦️ | @alehaeu.bsky.social
@photonmatter @MathysRoland Das stimmt nicht. Die Gegner nennen konkrete Beispiele: Die Übernahme der EU-Unionsbürgerrichtlinie würde bei Gemeinden und Sozialämtern massiven bürokratischen Mehraufwand für Statusprüfungen auslösen. Auch Anpassungen beim Lohnschutz zwingen zu neuer Kontrollbürokratie.
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photon@photonmatter·
@AlbertEheim @MathysRoland Bei einem Nein zu den Bilateralen III fällt diese gegenseitige Anerkennung weg und die CH-Händler haben mehr Bürokratie zu erfüllen und müssen damit höhere Kosten tragen. In manchen Fällen so hoch, dass der Handel mit dem Produkt gar nicht mehr lohnt.
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@AlbertEheim @MathysRoland Genau so ist es, aber es gibt viele Regulierungen, die dank der Bilateralen zwischen der CH und der EU automatisch anerkannt sind und deren Erfüllung deswegen nicht von jedem Unternehmen bei jedem Produkt einzeln neu nachgewiesen werden muss.
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@MathysRoland Nein, es geht darum, dass die Vertragsgegner kein einziges Beispiel nennen können, bei dem es für die CH-Wirtschaft mehr Bürokratie mit den Bilateralen III, bzw. dem InstA gäbe. Die Bilateralen reduzieren die Bürokratie im europäischen Handel.
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Roland Mathys
Roland Mathys@MathysRoland·
Genau das Gegenteil ist der Fall. Wir erfüllen einfach die Regeln die gelten, wie wir das machen, wenn wir nach Brasilien, Indonesien oder Japan exportieren. Es geht hier um die unsägliche EU Bürokratie an sich! Siehst du, wozu das führt mit den Millionen von Lieferungen in und innerhalb der EU? Es ist absurd!
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@NurderK @jensspahn das liegt daran, dass der moralische Massstab der Union nicht Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, sondern Zynismus und Herablassung ggü. anderen Lebensentwürfen als ihren eigenen ist.
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Nurder Koch
Nurder Koch@NurderK·
Drei große Affären hat @jensspahn politisch überlebt: Masken, Spendendinner, Villa. Erst bei der Leihmutterschaft entdecken Teile der Union plötzlich ihre moralischen Maßstäbe.
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photon@photonmatter·
@DailyTalk Muss für Klimaschwurbler ganz schön anstrengend sein. Ein Hitzerekord nach dem anderen fällt, und das inzwischen bereits im Mai und Juni. Der August kommt noch.
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Alexander Müller🇨🇭🇺🇦
So, die kurze Dürreperiode ist vorbei. Wir haben gerade Regenzeit. Die Klima-Propagandisten haben gerade Sendepause.
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autonomiesuisse
autonomiesuisse@autonomiesuisse·
255 Seiten Vorschriften für eine Branche. Egal ob EU oder Schweiz, alle sagen dasselbe: So viel Regulierung erstickt Innovation. Schweizer Hersteller erfüllen bereits dieselben Anforderungen wie in den USA, China oder Deutschland. Das Abkommen bringt keine Erleichterung.
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photon@photonmatter·
@IchHabeFragen73 @everytingisalie @autonomiesuisse Ich sage, der Brexit hat die Briten bisher eine Wertschöpfung in 3stelliger Milliardenhöhe gekostet. Das ist das Ergebnis der Berechnungen aller Ökonomen, die sich mit dem Thema beschäftigen.
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KaOs
KaOs@IchHabeFragen73·
@photonmatter @everytingisalie @autonomiesuisse Der einzige, der hier mit Strohmännern kommt und die Realität verweigert, sind doch sie. Sie sagen, nach dem Brexit ging es bergab. Richtig, das es aber in den ganzen EU Ländern bergab ging, lassen sie außen vor,
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photon@photonmatter·
@IchHabeFragen73 @everytingisalie @autonomiesuisse Realitätsverweigerung ist kein Ersatz für eine verantwortungsvolle Politik. Es existiert in Europa kein wirtschaftlich erfolgreiches Land, das nicht in den EU Binnenmarkt integriert ist. Die CH hat das in den 90ern gezeigt, UK mit dem Brexit.
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KaOs
KaOs@IchHabeFragen73·
@photonmatter @everytingisalie @autonomiesuisse Sorry. Das ist Quatsch. Zu EWG Zeiten Deutschland, Frankreich, Italien um 4-4.5% Wachstum. Seit EU um die 1%. Und ihr Beispiel UK: Oh: unter 1%. Wo liegt denn Deutschland gerade?
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photon@photonmatter·
@IchHabeFragen73 @everytingisalie @autonomiesuisse Gewinner waren alle Länder. Es ist natürlich schwierig, Vergleiche zu ziehen, wenn kaum Vergleichsmöglichkeiten bestehen, aber es gibt 2 Beispiele, die wir heranziehen können. Die CH nach dem EWR Nein und UK nach dem Brexit. Beide Separierungsversuche waren bzw. sind ein Desaster
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KaOs
KaOs@IchHabeFragen73·
@photonmatter @everytingisalie @autonomiesuisse Die meisten Länder, die früher stark waren, sind eher geschwächt worden. Gewinner sind die „ärmeren“ Länder gewesen. EWG war da das bessere System. Und ich bin nicht auf die vorherige Frage eingegangen sondern auf ihren Beitritt in die EU. Jetzt reden sie von integriert.
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photon
photon@photonmatter·
@CarloMarx_11 @MathysRoland @KompassVI Ja, aber diese Verträge haben wir nur, dank ständiger dynamischer Rechtsanpassung, die die Gegner der Bilateralen III ja jetzt verweigern wollen.
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Roland Mathys
Roland Mathys@MathysRoland·
Wer regelmässig darüber informiert sein möchte, was im Zusammenhang mit dem RA2.0 (aka Bilaterale III) gerade passiert und wie ihr mithelfen könnt, euer Umfeld davon zu überzeugen, dass diese Abkommen weder nötig, noch gut für die Schweiz sind, sollte @KompassVI (neu wieder aktiv auf X) und @autonomiesuisse folgen. Faktenbasierte Argumente!
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photon@photonmatter·
@IchHabeFragen73 @everytingisalie @autonomiesuisse Ja, aber die Frage lautete "or have closer ties with the EU". Wir sind mit den Bilateralen dem Binnenmarkt beigetreten und sind seit 2000 wirtschaftlich in die EU integriert, nach einem Jahrzehnt wirtschaftlicher Stagnation in den 90ern.
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