Robin Jessen

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Robin Jessen

Robin Jessen

@RobinJessen

Economist and head of research group "Micro structure of taxes and transfers" @RWI_Leibniz in Berlin. @iza_bonn affiliate. Views are my own.

Berlin, Germany Katılım Temmuz 2009
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Lars P Feld
Lars P Feld@Lars_Feld·
Das ist das Hauptproblem in der Debatte: im Grunde wird nur über Einnahmesteigerungen gesprochen. Das ist SPD-Politik seit 2013. Nichts Neues. Nur Ausgabenkürzungen führen zu wirklichen Entlastungen der Bürger. Spielraum gibt es genug.
Clemens Fuest@FuestClemens

@handelsblatt Das zentrale Problem - Kürzungen öffentlicher Ausgaben außerhalb des Rüstungsbereichs - muss stärker in den Mittelpunkt der Reformdebatte rücken. Sonst drohen Steuererhöhungen.

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Robin Jessen
Robin Jessen@RobinJessen·
@AlexanderDonges Da geht es um Realsplitting, ich meinte den Vergleich zu Individualbesteuerung (die vermutlich nicht kommt). Wenn wirklich Realsplitting im Raum steht, dann ist der Nutzen wirklich stark begrenzt.
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Alexander Donges
Alexander Donges@AlexanderDonges·
@RobinJessen Hier (siehe unten) kommt die Forschung auf sehr moderate Beschäftigungseffekte von aufgrund geringerer Beschäftigung von Männern sogar auf ein insgesamt niedrigeres (!) Arbeitsangebot, was die Wirkung einer Splitting-Reform merklich relativiert! 👇
Holger Stichnoth@HolgerStichnoth

Ehegattensplitting – ein 🧵zu Funktion u. Wirkungen, zu Missverständnissen u. ein bisschen Empirie. Wir kommen auf max. 30 Tsd. Vollzeitstellen bei Frauen; 7-14 Mrd. mehr für den Staat u. weniger für die Ehepaare. Bei Bestandsschutz fast keine Wirkungen, dafür neue Unruhe.

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Robin Jessen
Robin Jessen@RobinJessen·
Ehegattensplitting für neue Ehen abzuschaffen, würde Arbeitsangebot merklich erhöhen, dafür aber die Familiengründung teurer machen und, da bestehende Ehen nicht tangiert wären, (mal wieder) von Jung zu Alt umverteilen. Maßnahmen zur Milderung der Nebenwirkungen wären gut.
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Robin Jessen
Robin Jessen@RobinJessen·
@Chris_777_GER_ Weil häufig bei Elternschaft ungleichere Aufteilung der Einkommender beiden Eltern entstehen. Elterngeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt, aber ist niedriger als das vorherige Gehalt. Der Splittingvorteil ist also bei Bezug von Elterngeld vermultich meist höher als vorher.
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Christian
Christian@Chris_777_GER_·
@RobinJessen Elterngeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt! Inwiefern macht das Ehegattensplitting die Familiengründung günstiger - insbesondere wenn man berücksichtigt, dass junge Eltern i.d.R. Berufsanfänger und damit selten Top-Verdiener sind?
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Jens Boysen-Hogrefe
Jens Boysen-Hogrefe@HogrefeJens·
@TimKriegerFR Langfristig in der geschlossenen Vw gibt es vermutlich kaum einen Effekt. Sozialabgaben und MWSt belasten beide die Wertschöpfung. Etwas Verschiebung, je nach Kapitalintensität. Aber es wird schon preisl. Wettbewerbsfähgikeit zu Lasten der Kosumenten von Importgütern gewonnen.
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Malte Kornfeld
Malte Kornfeld@makornfeld_·
@RobinJessen @Lars_Feld Das Problem mit der Est. ist, dass die unteren Schichten kaum oder gar keine zahlen. Hingegen zahlen sie überproportional viel Ust. Wenn man mit der Ust. (entgegen eines zentralen Zwecks) kaum "steuern" möchte, kann man auch alle Sätze symmetrisch absenken.
Malte Kornfeld tweet media
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Robin Jessen
Robin Jessen@RobinJessen·
Nahrungsmittel mit einem 0%-Satz zu belegen, erscheint mir nicht sinnvoll. Unterschiedliche Mehrwertsteuersätze verzerren Preise und sind gegenüber progressiver Einkommensteuer + Transfers eine teurere Art, Verteilungsziele zu erreichen. Diese Verzerrung würde verstärkt.
Martin Greive@MartinGreive

EXKLUSIV: Die Regierung spielt nach @handelsblatt-Informationen intern eine Anhebung der Mehrwertsteuer von 19 auf 21 % durch. Im Gegenzug sollen Einkommensteuer oder Sozialbeiträge sinken, der MwSt.-Satz für Lebensmittel sogar auf 0 % fallen. handelsblatt.com/politik/deutsc…

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Robin Jessen
Robin Jessen@RobinJessen·
@makornfeld_ @Lars_Feld Der Punkt: Einkommensteuer ist besser zur Umverteilung, denn sie greift direkt an der relevanten Verteilungsdimension an, dem Einkommen. Differenzierte MwSt verzerrt zusätzlich die Konsumstruktur: Leute kaufen dann wegen der Steuersätze andere Güter, was nicht wünschenswert ist.
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Malte Kornfeld
Malte Kornfeld@makornfeld_·
@RobinJessen @Lars_Feld Dankeschön! Aber Sie schreiben es ja selber: hier geht es darum, Verteilungsziele zu erreichen. Genauso könnte man auch bei der Einkommenssteuer argumentieren, die Sie aber trotzdem für diesen Zweck bevorzugen.
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Robin Jessen
Robin Jessen@RobinJessen·
@AkhiWatzke @makro_philip @BachmannRudi ...aber die folgende Gemeinsamkeit mit der theoretisch attraktiven glaubhaft einmaligen Vermögenssteuer besteht auch: Es ist wichtig, dass man das Spiel nicht zu oft spielt, denn wenn weitere Erhöhungen der MwSt. antizipiert werden, wird die Sparentscheidung verzerrt.
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Philip Jung
Philip Jung@makro_philip·
Wenn man Mwst um 2pp erhöhen würde, Sozialabgaben um ca 1% senken würde, wäre Steuer auf Faktor Arbeit in Kaufkrafteinheiten annähernd gleich, wirkt somit hauptsächlich als reale Rentenkürzung plus eine einmalige Vermögenssteuer. Müssten die Alten ablehnen, Junge eher befürworten
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Robin Jessen
Robin Jessen@RobinJessen·
@maxmordhorst Nein, Knappheitssignale, also Preise wirken lassen! Dass er weitergegeben wurde, heißt nicht, dass er sinnvoll war.
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Max Mordhorst
Max Mordhorst@maxmordhorst·
Der Tankrabatt wurde damals viel gescholten – tatsächlich wurde er zu 80% an den Zapfsäulen weitergegeben und hat viele Autofahrer im Land entlastet. Die Energiesteuer muss wieder gesenkt werden.
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