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@rumornort

Sozialliberalismus, Pluralismus, Pazifismus, Patriotismus, Praxeologie, Jurisprudenz.

Katılım Mayıs 2018
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Herrmann 🇪🇺
Herrmann 🇪🇺@rumornort·
Fraglich ist, ob es unbedingte Wahrheiten gibt. I. Widerspruchsprinzip Das Widerspruchsprinzip verbietet es, sich selbst zu widersprechen. Dies liegt jedem Denken zugrunde und ist daher die oberste Wahrheit. II. Subjektprinzip Das Verbot, sich selbst zu widersprechen, können
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Julian Adrat
Julian Adrat@JulianAdrat·
Krass. Es ist amtlich. Der Kanzler gratuliert zum Ramadan. Aber nicht zu Ostern. Ein C(!)DU Kanzler. Wie kann das sein?
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Herrmann 🇪🇺
Herrmann 🇪🇺@rumornort·
1. Idealistische Kritik am Materialismus sei ausgeschlossen, weil sie ein Zirkelschluss sei. Der methodologische Dualismus sei mit der naturwissenschaftlichen Evolutionstheorie unvereinbar, wonach der Geist auf der Materie beruhe. Dies widerspreche der Naturwissenschaft und der objektiven Realität insgesamt. 2. Du ziehst nach deiner eigenen Auffassung selbst einen Zirkelschluss, wenn du den Idealismus materialistischer Kritik unterwirfst. Der Methodenstreit ist aber nur lösbar, wenn diese Kritik nicht von vornherein ausgeschlossen wird. Dass du sagst, der Kapitalist habe kein Interesse an der Lösung des Methodenstreits, ist offenbar reine Projektion. Denn du selbst lehnst eine kritische Betrachtung verschiedener Erkenntnistheorien ab. 3. Ein Zirkelschluss ist jeder Schluss von einer Prämisse auf eine Konklusion, die von der Gültigkeit der Konklusion abhängig ist. Wenn ich den Materialismus ablehne, weil er dem Handlungsaxiom widerspricht, stellt dies keinen Zirkelschluss dar. Denn das Handlungsaxiom ist nicht von der Unrichtigkeit des Materialismus abhängig, sondern nur von der Unmöglichkeit der Leugnung desselben. Das Handlungsaxiom kann nicht geleugnet werden, weil jeder Versuch der Verneinung menschliches Handeln wäre und damit die Gültigkeit desselben bestätigen würde. 4. Du gehst davon aus, dass der Materialismus nicht mit solchen selbständigen Argumenten zu Fall gebracht werden könnte, die nicht von der Gültigkeit des Idealismus abhängig sind. Damit unterschätzt du die Argumentationskraft der Österreichischen Schule gravierend. Du unterschätzt auch, dass der Materialismus ohne Weiteres auf den Bereich der Naturwissenschaft begrenzt werden kann. 5. Richtig ist vielmehr ein eingeschränkter, praxeologischer Materialismus: x.com/i/status/20226…. Dies bedeutet, dass kein strenger Materialismus gilt, wonach jedes Sein auf der Materie beruht. Vielmehr ist nur das natürliche Sein materiell bedingt, nicht auch das menschliche Handeln. Da die Geisteswissenschaft menschliches Handeln untersucht, gilt insoweit der Idealismus. Dies widerspricht nicht der objektiven Realität der Evolution. Die Evolutionstheorie beschreibt vielmehr den Bereich unbewussten menschlichen Verhaltens und ist damit der Naturwissenschaft zuzuordnen. Zudem ist das Handlungsaxiom Teil der objektiven Realität.
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y00ler☭
y00ler☭@dover1510·
@rumornort @b_placeless @Kobaj8 ... ablehnt, lehnt auch die Naturwissenschaft in Gänze ab (Kontraposition). Ein Dualismus zwischen Materialismus und Idealismus ist von daher aus materialistischer Perspektive ausgeschlossen. Entweder man geht davon aus, dass es eine objektive Realität gibt, oder eben nicht.
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placeless
placeless@b_placeless·
Was hat die Kommunistische Partei Chinas falsch gemacht?
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Herrmann 🇪🇺
Herrmann 🇪🇺@rumornort·
@ChrislsCross @baskatter @Venitroll @Angren91 @KevinNewgate Der Kapitalismus verhindert keine Politik im Interesse des Volkes, sondern nur eine Tyrannei der Mehrheit. Demokratie ist kein autoritäres Mehrheitsprinzip, das keine Grundfreiheiten umfasst, sondern ein liberales Mehrheitsprinzip. Die Kapitalisten haben auch Grundfreiheiten.
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Chris
Chris@ChrislsCross·
@rumornort @baskatter @Venitroll @Angren91 @KevinNewgate Der Grund dafür ist, dass Politiker den nationalen Standort stärken wollen und die Interessen der Arbeiter (mehr Lohn, weniger Arbeitszeit, Reiche und Unternehmen mehr besteuern, etc.) schwächen den Standort und damit dessen Stärke und Macht im globalen Markt.
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Veni aka Eisler 🏳️‍🌈
Polizei heult rum über Gesetzeslage und Justiz, kannst dir nicht ausdenken
DPolG Hamburg@DPolGHH

#DPolGHH #Polizei #Saarland #Justiz »Freispruch: Polizistenmord bleibt ungesühnt« Thomas Jungfer: »Wie muss sich die Witwe von Simon Bohr fühlen, wie wird es die gemeinsamen Töchter aufwühlen, wenn sie alt genug sein werden, die Bedeutung dieses Urteils zu begreifen? Ich bin außer mir.« #SimonB #Pressemitteilung #DPolG #Hamburg

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Herrmann 🇪🇺
Herrmann 🇪🇺@rumornort·
@ChrislsCross @baskatter @Venitroll @Angren91 @KevinNewgate Wenn das Kollektiv das Individuum ausbeutet, schließt es das Individuum stillschweigend aus und hebt damit sich selbst teilweise auf. Zudem muss es gar kein Mitglied sein, regelmäßig sind es im Kommunismus Einzelgruppen, die Einzelne oder andere Einzelgruppen ausbeuten.
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Chris
Chris@ChrislsCross·
@rumornort @baskatter @Venitroll @Angren91 @KevinNewgate Wenn das Kollektiv die Individuen ausbeuten würde, dann würde das Kollektiv doch sich selber ausbeuten und gegen ihre eigenen Interessen handeln. Das ergibt keinen Sinn. Das Kollektiv entscheidet doch nicht über bestimmte Personen sondern über sich selber.
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Chris
Chris@ChrislsCross·
@rumornort @baskatter @Venitroll @Angren91 @KevinNewgate Wenn du Teil einer Gruppe bist und alle in dieser Gruppe entscheiden ob man ab morgen nur noch bestimmte Kleidung tragen darf oder diejenige die man will. Warum würde man als Person die entscheiden kann gegen sein Interesse entscheiden?
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Herrmann 🇪🇺
Herrmann 🇪🇺@rumornort·
1. Diese längere Antwort befriedigt dich hoffentlich. Wenn die Menschen gleich sind, hat das Kollektiv stets mehr Macht als das Individuum. Das bedeutet menschliche Gleichheit. 2. Die Güterproduktion erfordert keinen Einsatz menschlicher Arbeitskraft, da der Wert der Güter nur vom subjektiven Grenznutzen abhängig ist. Der Profit wäre Ausdruck von Ausbeutung, wenn der Güterwert auf der Arbeitszeit beruhen würde. Denn nur wenn der Güterwert die Kosten übersteigt, entsteht Profit, sodass er auf der unbezahlten Aneignung von Arbeitszeit basieren würde. 3. Wäre der Güterwert aber von der Arbeitszeit abhängig, hätten die Nachfrager keine freie Wahl zwischen verschiedenen Gütern. Das ist mit der Idee menschlicher Freiheit unvereinbar. Es hätte auch die absurde Konsequenz, dass der Durstige nicht Wasser, sondern Diamanten kaufen müsste, weil sie mehr Arbeitszeit verkörpern. Da die Arbeitswertlehre falsch ist, entfällt auch die marxistische Ausbeutungstheorie.
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Chris
Chris@ChrislsCross·
@rumornort @Venitroll @baskatter @Angren91 @KevinNewgate Was soll denn menschliche Gleichheit sein? Egal was Produziert wird muss mit Arbeitskraft passieren die im Kapitalismus Lohnarbeit ist. Die geleistete Arbeit bringt einen Wert. Dieser Wert wird aber niemals komplett an den Arbeiter weiter gegeben. Das ist Ausbeutung.
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Herrmann 🇪🇺
Herrmann 🇪🇺@rumornort·
@ChrislsCross @baskatter @Venitroll @Angren91 @KevinNewgate Der Kommunismus führt zur Ausbeutung, weil er die Macht des Kollektivs steigert. Natürlich ist es nur eine Summe von Individuen, aber diese haben wegen der menschlichen Gleichheit mehr Macht als das Individuum, das etwa keine sozialen Kleidungsvorschriften erlassen kann.
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Chris
Chris@ChrislsCross·
@rumornort @baskatter @Venitroll @Angren91 @KevinNewgate Dazu gibt es im Kommunismus kein Geld und keine Klassen. Wenn man mit jedem Individuum auf selber Augenhöhe ist kann niemand einen anderen ausbeuten und da jedes Individuums Bedürfnisse gedeckt sind gibt es auch keinen Grund dafür.
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Herrmann 🇪🇺
Herrmann 🇪🇺@rumornort·
1. Die praxeologische Kritik am Marxismus sei falsch, weil sie auf dem Idealismus beruhe. Der marxistische Materialismus könne keiner idealistischen Kritik unterworfen werden, da er nur eine andere Methodik sei. Zudem sei der Idealismus unvereinbar mit der Naturwissenschaft und der Materialismus wegen des praktischen Erfolgs der Naturwissenschaft eine überlegene Methodik. 2. Die Praxeologie der Österreichischen Schule beruht auf einem methodologischen Dualismus. Der Idealismus ist die richtige Methodik für die Geisteswissenschaft und der Materialismus für die Naturwissenschaft. Die Österreichische Schule führt diesen Streit, weil die falsche Methodik der marxistischen Geisteswissenschaftler für das blutige Scheitern des Kommunismus verantwortlich ist. Nicht der böse Wille der kommunistischen Führung, sondern die falsche Methodik des Materialismus ist der Grund für ihre Fehlentscheidungen. Deshalb sollte dieser Streit unbedingt geführt werden, alles andere wäre eine Immunisierung gegen Kritik. 3. Materialismus ist die Bestimmung des Seins als Materie, während der Idealismus das Sein als Idee definiert. Wenn jedes Sein als Materie bestimmt wird, wird die Eigenständigkeit der Ideenwelt und damit auch die menschliche Freiheit geleugnet. Denn dann wäre auch das Bewusstsein vom materiellen Sein abhängig, sodass Menschen keine bewusste, freie Entscheidung mehr treffen könnten. Dies widerspricht aber dem praxeologischen Handlungsaxiom, das eine übergeordnete Wahrheit zum Ausdruck bringt, dass der Mensch handelt. Das menschliche Handeln kann nicht geleugnet werden, ja jeder Leugnungsversuch menschliches Handeln wäre. Ein solches bewusstes Verhalten schließt der Materialismus aber aus, sodass er in seiner strengen Form, die auch die Geisteswissenschaft erfasst, falsch ist. Schließlich ist der Materialismus selbst bewusstes Verhalten und damit ein Selbstwiderspruch. 4. Der Idealismus ist die richtige Methodik für die Geisteswissenschaft, die das menschliche Handeln untersucht und nicht die Naturkräfte. Also ist auch eine praxeologische, idealistische Kritik am Marxismus möglich.
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y00ler☭
y00ler☭@dover1510·
@rumornort @b_placeless @Kobaj8 ... Idealistischen Methodik bedienen? Im bürgerlichen Staat besteht offensichtlich kein ideologisches Interesse an einem materialistischen Gesellschaftsverständnis, da dieses seine Hegemonie untermieten würde. Idealistische Kritik am Materialismus ist also ein Rohrkrepierer.
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Herrmann 🇪🇺
Herrmann 🇪🇺@rumornort·
@ChrislsCross Leider wird inhaltlicher Tiefgang nicht belohnt auf X. Eine ausführliche Abwägung verschiedener Argumente ist nicht möglich im Rahmen von 280 Zeichen.
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Herrmann 🇪🇺
Herrmann 🇪🇺@rumornort·
1. Ausbeutung ist nicht jede Ausnutzung. Mensch und Natur können ausgebeutet werden, aber es wäre absurd, jede Ausnutzung derselben damit gleichzusetzen. Die Natur wird nur ausgebeutet, wenn die Grenzen der Regenerationsfähigkeit natürlicher Ressourcen überschritten werden. 2. So könnte man auch die Überschreitung der Regenerationsfähigkeit der Arbeitskraft als Ausbeutung definieren. Im sozialen Kontext geht es aber um Sklaverei, also das Fehlen des Privateigentums am eigenen Körper. Wenn jemand die freie Entscheidung trifft, jenseits der Belastungsgrenze zu arbeiten, um Wohlstand zu erwirtschaften, ist das zu respektieren. Denn sonst wäre das Privateigentum am eigenen Körper eingeschränkt, das das Fundament der Freiheit bildet. 3. Notwendig ist also ein dualistischer Ausbeutungsbegriff. Während ökologische Ausbeutung die Überschreitung der natürlichen Belastungsgrenze beschreibt, ist soziale Ausbeutung die Ausnutzung von Menschen gegen ihren Willen. Dies könnte man als ungerechtfertigte Ausnutzung zusammenfassen, was die Begründungsbedürftigkeit des Vorwurfs unterstreicht. Richtigerweise meint es aber eine übermäßige Ausnutzung auch in dem Sinne, dass sie die voluntativen und regenerativen Grenzen der Willensfreiheit überschreitet und damit des natürlichen Privateigentums an eigenen Gegenständen. 4. Ist nun die Lohnarbeit eine unzulässige soziale Ausnutzung? Dies setzt eine Ausnutzung gegen den Willen voraus. Der Zwang zur Lohnarbeit wird von Marxisten mit der strukturellen Unterlegenheit des Arbeiters begründet, der vom Arbeitsvertrag existentiell abhängig sei, da er kein Privateigentum an den Produktionsmitteln habe. Du sagst, dies zwinge die Kapitalisten zur Ausbeutung der Arbeiter, weil sonst kein Profit erzielt wird und damit der Verlust desselben drohe. Hierbei wird nicht begründet, warum die Kapitalisten überhaupt ein Interesse an der Erhaltung des Produktionsmitteleigentums haben sollten. 5. Mein Argument lautet, dass das sozialistische Gemeineigentum eine größere Gefahr der Ausbeutung begründet als das kapitalistische Privateigentum. Man könnte deshalb schlicht feststellen, dass Ausbeutung natürlich ist, wenn es nur diese 2 Alternativen gibt und man dennoch an ihre Existenz glaubt. Denn wenn der Sozialismus ausbeuterischer ist als der Kapitalismus sagt man nur, dass dies für beide zutrifft. Beide Systeme wären ausbeuterisch, nur der Grad wäre unterschiedlich. Allerdings wäre die soziale Exploitation dann natürlich, weil es keine Alternative zu diesen beiden Systemen gibt. Dann liefe die Kritik an kapitalistischer Exploitation auf eine Naturalisierung derselben hinaus, was offensichtlich nicht dem Ziel der Marxisten entspricht. Die einzige Möglichkeit ist also, dass entweder der Kapitalismus oder der Sozialismus absolut ausbeuterisch ist. Notwendig ist auch eine klare Feststellung, dass die Eigentumsordnung nur die Möglichkeit der Ausbeutung begründet, aber nicht unmittelbar hierzu führt. Es geht um die Anforderungen an die Zurechenbarkeit von Handlungen zu sozialen Systemen. Die beiden Wirtschaftssysteme sind Ordnungen zur Verhaltensregulierung von Menschen und damit sozial. Dass sie auf Eigentumssysteme zurückgeführt werden, dient nur der größeren Präzision, da die Wirtschaft fast jedes menschliche Handeln umfasst. 6. Eigentumssysteme haben zunächst eine Zuordnungsfunktion. Sie sollen bestimmten Einheiten die exklusive Kontrolle über bestimmte Gegenstände zuordnen, aber diese Allokation knapper Ressourcen dient der übergeordneten Konfliktvermeidungsfunktion von Normen. Die Zuordnung von Gegenständen an das Kollektiv und das Individuum soll Konflikte über die Kontrolle über dieser vermeiden. Wer das Eigentum hat, darf etwas kontrollieren, sodass keine Konflikte über das Herrschaftsrecht entstehen sollen. Die systemische Zurechenbarkeit der Ausbeutung zum Kapitalismus ist eine schwierige Frage. Letztlich sind aber Sozialsysteme nur menschliches Handeln, sodass es um den Zurechnungszusammenhang zwischen
Chris@ChrislsCross

@rumornort @Venitroll @baskatter @Angren91 @KevinNewgate Lohnarbeit ist per Definition Ausbeutung. Damit ein Individuum welches Produktionsmittel besitzt von diesen profitieren kann muss dieser Arbeiter immer weniger Zahlen als ihre Arbeit wert ist. Wenn das nämlich nicht passiert verliert er den Besitz der Produktionsmittel.

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Herrmann 🇪🇺
Herrmann 🇪🇺@rumornort·
1. Kommunismus ist das vollständige Gemeineigentum an den Produktionsmitteln. Dann gibt es kein Machtungleichgewicht zwischen verschiedenen Individuen, aber zwischen Individuum und Kollektiv. Die Geld- und Klassenlosigkeit sind die natürliche Folge, nicht aber allgemeiner Wohlstand. 2. Dass das Kollektiv eine Summe der Individuen ist, bedeutet nicht, dass es überhaupt keine eigenständige Gefahr für das Individuum sein kann. Jeder kennt den Gruppenzwang, eine bestimmte Kleidung zu tragen, aber niemand würde sagen, dass ein einzelnes Individuum denselben Zwang ausüben könnte. Ich sage nur, dass die Summe der Individuen immer eine größere Macht als jedes Mitglied des Kollektivs hat, weil Menschen nun einmal grundsätzlich gleich sind. Deshalb sind Kleidungsvorschriften regelmäßig nur möglich, wenn sie vom Kollektiv erlassen werden. 3. Wenn nun das Kollektiv noch größere Macht hätte durch den Kommunismus, wäre das Individuum einer noch größeren Gefahr für seine Freiheit von Ausbeutung ausgesetzt. Innerhalb der Gruppe wäre jeder Einzelne natürlich auf Augenhöhe, aber nicht Außenseiter. Wer aus der Reihe tanzt, landet ohne rechtsstaatliches Verfahren im Gulag. Dass dadurch keine freie Marktwirtschaft möglich wäre, die den Wohlstand generiert, sei am Rande erwähnt. 4. Fazit: Der Kommunismus führt zur Ausbeutung, weil er die Macht des Kollektivs steigert. Natürlich ist es nur eine Summe von Individuen, aber diese haben wegen der menschlichen Gleichheit mehr Macht, etwa bei Kleidungsvorschriften.
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Herrmann 🇪🇺
Herrmann 🇪🇺@rumornort·
verschiedenen Handlungen geht, also zwischen dem späteren Erfolg und der früheren Handlung. Der Erfolg ist dem Handelnden zurechenbar, wenn der Erfolgseintritt bei Hinwegdenken der Handlung entfiele sowie vorhersehbar und vermeidbar ist. Die Zurechnungsfrage lautet also zunächst, ob der Erfolgseintritt entfiele, wäre die Handlung ausgeblieben. Tatsächlich geht es aber um die Vorhersehbarkeit und Vermeidbarkeit des Erfolgseintritts. Der Kapitalismus beruht auf der Setzung des Privateigentums an den Produktionsmitteln als Norm. Der Normgeber ist also das Zurechnungssubjekt. Die Ausbeutung ist dem Normgeber zurechenbar, wenn sie aus der Sicht eines durchschnittlichen Normgebers vorhersehbar und vermeidbar ist. Entscheidend ist hier wieder nur, ob der Kapitalismus inhärent ausbeuterisch ist oder nicht. 7. Der Kapitalismus ist nicht inhärent ausbeuterisch, sodass ihm eine mögliche Exploitation auch nicht zurechenbar ist. Denn wenn das Individuum die Produktionsmittel kontrolliert, droht regelmäßig keine Ausnutzung von Menschen gegen ihren Willen. Diese Unterdrückung ist regelmäßig nur dem Kollektiv möglich, da Menschen fundamental gleich sind. Dass die Kapitalisten ihr unterstelltes Profitmotiv nur durch Ausbeutung realisieren können, ist demnach unzutreffend. Das Profitmotiv beruht nicht auf dem Kapitalismus, dies wird also lediglich unterstellt. Vielmehr dient er wie der Sozialismus dem Ziel, Konflikte über knappe Ressourcen zu vermeiden. Somit geht es nur um die Frage, ob der Kapitalismus die Realisierung des Profitmotivs von der Human- und Sachausbeutung abhängig macht. 8. Die marxistische Ausbeutungstheorie beruht auf der Arbeitswertlehre, die den Warenwert auf die Arbeitszeit zurückführt und damit objektiv bestimmt. Es gibt keine freie Entscheidung der Marktteilnehmer, sondern sie müssen diejenige Ware wählen, die die höchste Arbeitszeit verkörpert. Dies hätte die absurde Konsequenz, dass der Durstige nicht Wasser, sondern Diamanten kaufen müsste, da sie mehr Arbeitszeit verkörpern. Zudem ist die Arbeitswertlehre mit dem Axiom des menschlichen Handelns unvereinbar, das die bewusste Wahl zwischen mehreren Alternativen voraussetzt. Wenn du sagst, der Mensch handelt nicht, widersprichst du dir selbst. Die Unmöglichkeit der Verneinung des Handlungsaxioms begründet dessen übergeordneten Geltungsanspruch. Dies bedeutet, dass die Arbeitswertlehre rein deduktiv und damit zwingend falsch ist. Damit entfällt auch die marxistische Ausbeutungstheorie. Richtig ist die Grenznutzenlehre, die den Warenwert auf den Grenznutzen, also die subjektive Wertschätzung der letzten Wareneinheit zurückführt. Der Grenznutzen des Wassers ist für den Durstigen größer als derjenige der Diamanten, deshalb ist es wertvoller. 9. Ausbeutung ist also im Kapitalismus überflüssig zur Erzielung von Profit, weil der Warenwert vom Grenznutzen und nicht von der Arbeitszeit abhängig ist. Dies zeigt sich auch bei neuen Produkten, die immer weniger Arbeitszeit erfordern infolge der Automatisierung und Digitalisierung. Die Arbeitswertlehre ist daher sowohl veraltet als auch logisch falsch. 10. Fazit: Der Kapitalismus ist nicht ausbeuterisch, da eine Ausbeutung von Individuen durch Individuen wegen der menschlichen Gleichheit regelmäßig ausgeschlossen ist und der Profit keine unbezahlte Aneignung der Arbeitszeit erfordert, sondern eine Steigerung des Grenznutzens aus der Sicht des Nachfragers. Dies zeigt gerade die Ersetzung menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen.
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Herrmann 🇪🇺
Herrmann 🇪🇺@rumornort·
@ChrislsCross @Venitroll @baskatter @Angren91 @KevinNewgate Der Kapitalismus ist nicht ausbeuterisch, da eine Ausbeutung von Individuen durch Individuen wegen der menschlichen Gleichheit regelmäßig ausgeschlossen ist und der Profit keine unbezahlte Aneignung der Arbeitszeit erfordert, sondern eine Steigerung des Grenznutzens.
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Chris
Chris@ChrislsCross·
@rumornort @Venitroll @baskatter @Angren91 @KevinNewgate Lohnarbeit ist per Definition Ausbeutung. Damit ein Individuum welches Produktionsmittel besitzt von diesen profitieren kann muss dieser Arbeiter immer weniger Zahlen als ihre Arbeit wert ist. Wenn das nämlich nicht passiert verliert er den Besitz der Produktionsmittel.
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Herrmann 🇪🇺@rumornort·
@SchonungslosYT Die einzige Grenze der Kommunikationsfreiheit sollte die Gewaltverherrlichung sein. Also ist es in Ordnung.
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Schonungslos
Schonungslos@SchonungslosYT·
Was haltet ihr von "expliziten" Sexszenen wie in Game of Thrones?
Schonungslos tweet media
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