Susanne Grimmer

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@suremagri

ge- #himmel t und ge- #erde t / unterwegs in #Kirche & #Gesellschaft, #analog #digital #ökosozialeTransformation - hier eher privat - dienstlich siehe Website

Bamberg, Deutschland Katılım Kasım 2013
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Mathias Döpfner, Milliardär und Freund von Peter Thiel (Palantir) erfindet eine Mehrheit (es sind max. 30 %), um dem dümmeren Teil der Bevölkerung einzureden es sei so. Da die Menschen das nach einer Weile glauben (Neurologie funktioniert so, dass Menschen glauben, was sie häufig hören), ist das wohl ein Versuch von Döpfner/Thiel eine AfD-Regierung herbeizuführen, um aus Deutschland einen Überwachungsstaat zu machen, mit dem Ziel, Menschen wirtschaftlich und in ihrer Arbeitskraft auszubeuten und nach den Vorstellungen von Thiel zu unterjochen. Thiel sagt schon seit Jahren, wie er sich das vorstellt. In den USA führt Palantir bereits dazu, dass Menschen mit mehr Geld für die gleichen Waren mehr bezahlen müssen, um die gesamte Bevölkerung zu verarmen, damit sich alle überschulden und sich niemand mehr wehren kann. Wer hier in Deutschland die AfD wählt, macht Peter Thiel die Tür auf! Das dürfen wir niemals zulassen. Wer in die Leibeigenschaft eines US-Milliardärs geht, weil er keine Windräder oder keine E-Autos mag, der hat zu wenig nachgedacht. Deutsche müssen zusammenhalten, gegen Peter Thiel!
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💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
Warum die Welt gerade im kollektiven Narzissmus versinkt – und was das mit unserer Psyche macht Ich habe vorhin das Video unten von einer Followerin zugeschickt bekommen. Darin wird ein Phänomen beschrieben, das wir aktuell weltweit beobachten können. Ob es die MAGA-Bewegung in den USA ist, die Wählerschaft der AfD in Deutschland, der Rassemblement National in Frankreich oder die Anhänger von Orbán in Ungarn: Überall sehen wir Gruppen, die sich einerseits als „etwas Besseres“ (exceptional) fühlen und gleichzeitig in einer permanenten Opferrolle verharren. Wie ist das möglich? Warum sind so viele Menschen gerade jetzt empfänglich für diese Dynamik? Um zu verstehen, was in großen Gruppen passiert, müssen wir uns kurz ansehen, wie Narzissmus beim Individuum funktioniert. Entgegen der landläufigen Meinung ist Narzissmus keine „übermäßige Selbstliebe“. Im Gegenteil: Er ist ein Schutzwall gegen ein tiefes Loch aus Minderwertigkeit, Scham und emotionaler Leere. Oft liegt der Ursprung in der Kindheit. Wenn Kinder nicht richtig „gespiegelt“ werden – das heißt, wenn ihre emotionalen Bedürfnisse nicht wahrgenommen wurden oder sie nie gelernt haben, emotionale Resonanz zu empfangen und zurückzugeben –, entwickeln sie kein stabiles Selbstwertgefühl. Um psychisch zu überleben, erschaffen sie ein „grandioses Selbst“. Dieses künstliche Bild muss ständig von außen gefüttert werden. Bleibt die Bestätigung aus oder folgt Kritik, bricht das Kartenhaus zusammen. Die Folge: narzisstische Wut. Jetzt zum Transfer vom „Ich“ zum „Wir“ Nicht jeder Wähler einer populistischen Bewegung ist ein klinischer Narzisst. Aber wir leben in einer Zeit der kollektiven Kränkung. In einer Welt, die sich rasend schnell dreht. Hinzu kommt, dass wir neben all den Kriegen und Krisen auch von Themen wie Digitalisierung, Umwelt, Globalisierung und Identitätsdebatten hin und her geworfen werden. Viele Menschen fühlen sich inzwischen abgehängt, ungehört oder in ihrer Biografie entwertet. Hier passiert der psychologische Trick: Der kollektive Narzissmus - nicht im klinischen Sinne, sondern als gesellschaftliches Muster. Wer sich als Individuum klein, machtlos oder unbedeutend fühlt, sucht Zuflucht in einer Gruppe, die Größe verspricht. Man transferiert den Wunsch nach Bedeutung auf das „Wir“. Und so denkt sich der ein oder andere: „Ich bin vielleicht arbeitslos oder verunsichert, aber ich gehöre zum wahren Volk.“ Oder: „Man hat mich vielleicht jahrelang ignoriert, aber meine Nation ist die größte der Welt.“ Die Gruppe wird zum externen Selbstwert-Spender. Wenn dann ein starker Anführer kommt und sagt: „Ihr seid etwas Besonderes“, dann heilt das für einen Moment den alten Schmerz der Nichtbeachtung. Ob nun Ruhrpott oder Ostdeutschland: Wieso gibt es in manchen Regionen einen höheren Grad an kollektiver Kränkung? Schauen wir erst einmal nach Ostdeutschland. Nach 1989 erlebten große Teile der Bevölkerung eine massive Entwertung ihrer Lebensleistung. Der Westen kam als „Lehrmeister“, die eigenen Biografien schienen plötzlich nichts mehr wert zu sein. Man fühlte sich nicht angenommen, nicht gesehen. Ähnlich war es in Teilen des Ruhrgebiets: Kohlegruben wurden geschlossen, Stahlwerke dichtgemacht. Das, was Menschen dort seit Generationen gearbeitet hatten, war plötzlich verschwunden. Solche historischen Verletzungen machen eine Gesellschaft extrem empfänglich für kollektiv-narzisstische Angebote. Wenn man sich vom „System“ gedemütigt fühlt, baut man sich ein eigenes Bild auf, um die Würde zurückzugewinnen. Das Problem: Dieses Bild ist oft exklusiv und aggressiv gegen alles „Andere“ gerichtet. In dem Video wird es deutlich: Solche Gruppen sehen sich als Elite („Wir sind das Volk“), verharren aber im Modus des ständigen Beklagens. Warum? Weil der kollektive Narzisst den Feind braucht. Ohne den „bösen Feind“ (die Eliten, die Migranten, die Nachbarn, die EU), der uns angeblich vernichten will, müsste man sich mit der eigenen inneren Leere und den tatsächlichen, komplexen Problemen beschäftigen. Das Feindbild dient als Kleber. Es rechtfertigt die eigene Aggression als „Notwehr“. Kritik an der Gruppe wird dann nicht mehr als politische Meinung wahrgenommen, sondern als existenzieller Angriff auf die eigene Identität. Deshalb prallen Fakten oft so wirkungslos ab. Kollektiver Narzissmus ist also eine hochemotionale Antwort auf eine gefühlte Ohnmacht. Er bietet eine Abkürzung zu mehr Bedeutung, ohne dass man sich mit den eigenen Schatten beschäftigen muss, sein Leben ändert oder über einen echten Neuanfang nachdenkt. Der kollektive Narzissmus löst keine Probleme – er vertieft nur die Gräben. Was allerdings auch wahr ist: Wir sollten endlich anfangen, Politik auch psychologisch zu verstehen. Es geht oft nicht um Inhalte, sondern um die Heilung von Kränkungen. Nur: Ein Kreuz auf einem Wahlzettel bei einer populistischen Partei ist keine Therapie. Eher eine kurzfristige Erleichterung, während das eigentliche Problem – die soziale und emotionale Entfremdung – weiter vor sich hin wabert.
𝔗𝔯𝔲𝔱𝔥 𝔐𝔞𝔱𝔱𝔢𝔯𝔰@politicsusa46

Now here’s a thought to get your weekend started. Thanks to Lucas Bean for the clip. 🎥 TikTok - vm.tiktok.com/ZNRxRS8gt/

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Prof. Stefan Rahmstorf 🌏 🦣
Wollt ihr euch nicht von Desinformation zum Klimawandel für dumm verkaufen lassen? Dann ist dieser Vortrag das Richtige! Er zeigt den Stand der Wissenschaft, aber auch die häufigsten Tricks der Klimatäuscher. Holt euch einen Tee und schaut gerne mal rein! youtu.be/fMcm1ku-NOw?si…
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Volker Quaschning
Volker Quaschning@VQuaschning·
🌍 Weltweit verdoppelt sich das Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien alle 5 Jahre. ☀️🌬️ #Solarenergie und #Windkraft machen Deutschland unabhängig von riskanten #Energieimporten. Doch wir bekämpfen Windparks und zahlen lieber Milliarden für Öl & Gas. Warum? 🇩🇪🤔
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Joakim 🌹🇳🇴🇪🇺
To quote Olof Palme: "The society we want creates secure people, who are able to share benefits with one another. The harsh, selfish society creates insecure people, who turn their spikes against each other in their lonely anxiety, trying not to end up among the many losers in the few winners’ paradise."
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Das Mitfühlen mit ALLEN Geschöpfen ist es, was den Menschen erst wirklich zum Menschen macht. Albert Schweitzer
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Frohe Weihnachten an alle, die gerade alleine sind. Man ist nie ganz alleine. Es sind so viele Menschen da, die untereinander aneinander denken. 🎄🎁💝🎄🎁💝🎄🎁💝🎄🎁💝
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„Demokratie ist kein Dampfer, dessen Kapitän man sich anvertraut, sondern ein Boot, in dem wir alle mitrudern müssen.“ - Fritz Bauer
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"Our job is to love others without stopping to inquire whether or not they are worthy." Thomas Merton (Jan. 31, 1915 - Dec. 10, 1968)
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„Ich habe immer gefunden, dass der schönere Begriff von Demokratie nicht Herrschaft der Mehrheit' wäre, sondern Schutz der Minderheit unter dem Protektorat der Mehrheit.“ Guten Morgen mit Roger Willemsen
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Sie warnte uns schon vor 70 Jahren und kaum jemand hat wirklich zugehört. Hannah Arendt wusste, was passiert, wenn Menschen aufhören zu denken. Nicht wenn sie böse werden, nicht wenn sie glauben, sondern wenn sie aufgeben, Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Arendt, 1906 in Hannover geboren, war Jüdin. Sie floh vor den Nationalsozialisten, lebte in Frankreich, wurde dort interniert, konnte schließlich in die USA entkommen. Sie überlebte, aber sie vergaß nie, was sie gesehen hatte: wie ein gebildetes, kultiviertes Volk in die Dunkelheit rutschen konnte. Und sie wollte verstehen, wie so etwas möglich war. 1951 veröffentlichte sie ihr Hauptwerk „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ (The Origins of Totalitarianism). Darin schrieb sie etwas, das bis heute erschreckend aktuell klingt: „Der ideale Untertan totalitärer Herrschaft ist nicht der überzeugte Nazi oder der überzeugte Kommunist, sondern Menschen, für die die Unterscheidung zwischen Fakt und Fiktion, zwischen wahr und falsch, nicht mehr existiert.“ Lies das zweimal. Das Ziel totaler Macht ist nicht, dass Menschen glauben, sondern dass sie zweifeln, bis sie gar nichts mehr glauben. Wenn alles gleich wahr und gleich falsch erscheint, wenn jede Nachricht eine Meinung ist, wenn man nicht mehr weiß, wem man trauen kann, dann gibt man auf. Man wird müde. Zynisch. Gleichgültig. Und genau dort beginnt das, was Arendt fürchtete: eine Gesellschaft, die aufhört zu denken, weil sie nicht mehr weiß, was real ist. In ihrem späteren Essay „Wahrheit und Politik“ (1967) erklärte sie, dass Lügen nicht nur falsche Geschichten verbreiten. Sie zerstören etwas Tieferes: das Vertrauen in die Möglichkeit von Wahrheit selbst. Wenn jede Tatsache bestritten wird, wenn jedes Argument „nur Meinung“ ist, dann verliert die Wahrheit ihre Kraft. Und mit ihr verschwinden auch Gerechtigkeit, Moral und Würde. Arendt sah das in den 1930er Jahren: Die Nazis logen nicht einfach – sie überschwemmten die Welt mit so vielen Lügen, dass Menschen irgendwann aufhörten, nach Wahrheit zu suchen. Nicht aus Bosheit, sondern aus Erschöpfung. Sie schrieb das nicht, um Schuld zu verteilen, sondern als Warnung. Denn sie wusste: Das kann überall passieren. Nicht mit Panzern am Anfang, sondern mit der langsamen Erosion unseres Denkens. Mit Sätzen wie „Man kann ja eh keinem trauen“ oder „Alle lügen doch“. In diesem Moment, so Arendt, beginnt das, was sie „die Zerstörung der Urteilskraft“ nannte und das ist gefährlicher als jede Propaganda. Was also tun? Arendt glaubte, dass das Gegenmittel Denken ist. Nicht das Sammeln von Meinungen, nicht das Wiederholen von Parole, sondern echtes, selbstständiges Denken. Fragen stellen. Widersprüche aushalten. Nicht aufhören, sich zu wundern. Sie schrieb: „Der radikalste Revolutionär wird am Tag nach der Revolution ein Konservativer sein.“ Damit meinte sie: Wer aufhört, kritisch zu denken – selbst über das, was er liebt oder glaubt – hat schon verloren. Totalitarismus beginnt leise. Nicht mit Gewalt, sondern mit Müdigkeit. Mit der Versuchung, einfach wegzusehen. Hannah Arendt starb 1975 in New York. Doch ihre Stimme klingt heute lauter denn je: Hüte deine Fähigkeit zu denken. Frage. Prüfe. Unterscheide. Denn in dem Moment, in dem du aufhörst, dich um die Wahrheit zu kümmern, verlierst du alles, was zählt. Alice Ramsay
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Susanne Grimmer
Susanne Grimmer@suremagri·
@Kachelmann Danke fürs Widerstand leisten auch mit einer gehörigen Portion Humor 👍😄
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Jörg @kachelmann anderswo: @realkachelmann
An Tagen wie diesen bin ich besonders dankbar, dass noch so viele da sind und mithelfen, dass X nicht das erhoffte bräunlich blasenwerfende Wohlfühlbecken für FaschistInnen und RechtsextremistInnen wurde. Es ist schön zu sehen, wie sehr man bildungsferne Kartoffelwürstchen anstrengen kann und wie sie das am wenigsten können, wozu sie andauernd aufrufen: uns zu ignorieren.
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Alex Hildebrandt
Alex Hildebrandt@AHildebrandt70·
„Und wem die Andacht ein Fenster ist, das man öffnet und schließt, der hat noch nicht das Haus seiner Seele besucht, dessen Fenster von Morgenröte zu Morgenröte reicht.“ - Khalil Gibran
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The Nobel Prize@NobelPrize·
BREAKING NEWS The Norwegian Nobel Committee has decided to award the 2025 #NobelPeacePrize to Maria Corina Machado for her tireless work promoting democratic rights for the people of Venezuela and for her struggle to achieve a just and peaceful transition from dictatorship to democracy. #NobelPrize
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Extra3 bringt es auf den Punkt. Was die CDU/CSU als Bundesregierung abliefert, das ist mit dem Adjektiv "schäbig" nicht mehr vollständig zu erfassen. Schlimmer als schäbig.
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