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thoolb
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thoolb
@thoolb1
Worte haben zuviele Bedeutungen und zu wenig Bedeutung. - noafd - noreligion -
K Katılım Haziran 2020
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200 Quadratmeilen Wüste. 15.000 Arbeiter. Eine eigene Entsalzungsanlage, ein eigenes Glasfasernetz, Roboter, die zweimal am Tag staubfrei wischen. Und Solarmodule, so weit das Auge reicht.
Willkommen im Khavda Renewable Energy Park in Indien. Dem größten Kraftwerk, das die Menschheit je gebaut hat.
30 Gigawatt. Solar und Wind kombiniert, auf einer Salzwüste in Gujarat, betrieben vom Adani-Konzern. 13 Gigawatt sind bereits am Netz. Das allein wäre schon mehr als die gesamte installierte Solarleistung mancher europäischer Länder.
Aber es wird noch verrückter. Weil tagsüber mehr Strom produziert wurde als verkauft werden konnte, hat Adani in neun Monaten die vermutlich größte Netzbatterie der Welt gebaut. 1,1 Gigawatt Leistung, 3,5 Gigawattstunden Kapazität. Offiziell in Betrieb seit diesem Monat. Bis April 2027 sollen weitere 10 Gigawattstunden dazukommen. 13,5 Gigawattstunden Batteriespeicher an einem einzigen Standort.
Der Grund für die Batterie: Tagsüber ist der Strom billig, weil die Sonne scheint und alle Solaranlagen gleichzeitig liefern. Abends wird der Strom teuer, weil die Nachfrage steigt und Solar wegfällt. Adani speichert jetzt den billigen Tagesstrom und verkauft ihn abends zu Marktpreisen. Das ist kein Subventionsmodell. Das ist ein Geschäftsmodell.
Adani-Nachhaltigkeitschef Arun Sharma sagt es so: "Wir machen nichts auf Megawatt-Ebene. Auch nicht auf Hunderte-Megawatt-Ebene. Wenn es nicht Gigawatt ist, haben unsere CEOs nicht die Aufmerksamkeitsspanne dafür."
Und Khavda ist nicht allein. In der chinesischen Provinz Qinghai, auf dem Tibetischen Plateau in 3.000 Metern Höhe, steht der Talatan-Solarpark. Über 17 Gigawatt, auf einer Fläche von sieben Manhattan. Die Höhe ist kein Nachteil, sondern ein Vorteil: Die Sonne strahlt intensiver als auf Meereshöhe, und die kalte Luft macht die Solarmodule effizienter. Unter den Modulen grasen Schafe.
In Kalifornien plant der Westlands Water District einen 21-Gigawatt-Solarpark auf brachliegenden Agrarflächen im Central Valley, deren Wasser versiegt ist. Aus einem Wasserproblem wird ein Energieprojekt.
Stellt euch das vor: 30 Gigawatt Erzeugung plus 13,5 Gigawattstunden Speicher an einem einzigen Standort in Indien. 17 Gigawatt auf dem Dach der Welt in China. 21 Gigawatt auf ehemaligem Farmland in Kalifornien. Vor fünf Jahren galten Projekte mit einigen hundert Megawatt als Rekorde.
Die Solarenergie hat die Gigawatt-Schwelle durchbrochen. Und sie kommt nicht wieder zurück.
Quellen: Canary Media / New York Times / Adani Green Energy / cleanthinking.de

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@jaBassdscho @RainerReelfs @MoormannRainer Gehört nicht zu jedem installierten Balkonkraftwerk eine in der Solarbranche beschäftigte Person?

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@RainerReelfs @MoormannRainer Wo findet man eigentlich die 400.000 Jobs? Ist da jeder Elektriker mit gezählt der 2x im Jahr eine PV Anlage aufs Dach zimmert?
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Denen ist wirklich nichts zu peinlich! 🙈
Was der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hier bejubelt, ist folgendes:
Im Jahre 2025 betrugen nur die Subventionen aus dem Bundeshaushalt 16,5 Milliarden €.
Damit wurde jeder dieser 406.000 Jobs mit ca. 40.640 € pro Job direkt vom Steuerzahler subventioniert!
Dieser Wahnsinn muss endlich beendet werden! Diese Jobs haben keine Wertschöpfung!
linkedin.com/posts/bee-ev_4…

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@RainerReelfs @stepsenmccool »Glauben sollte man in der Kirche.«
Glaubst du, fossile oder Atomenergie wurde nicht vergleichbar subventioniert? Bei EE gehts allerdings um den Aufbau einer neuen Infrastruktur, ähnlich wie ein erstes Bahn- oder Autobahnnetz.


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@stepsenmccool Mehr als 500Mrd€?
Glauben sollte man in der Kirche.
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@RainerReelfs Die Wertschöpfung besteht aus Anlagenbau der EE-Kraftwerke und aus Stromerzeugung, aus Lohnsteuer, aus Sozialbeiträgen etc.
Die Subventionen kommen NICHT aus dem Bundeshaushalt / vom Steuerzahler (wie zB bei Steuersubvention für Diesel & Kerosin):
iwr-institut.de/de/presse/pres…

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@HubertAiwanger ... oder wenn man die Zahlungsunwilligen ('Befreiten') in das Solidarsystem Rente holt. und auch, wenn man den finanziellen "Übergewinn" der Beamtenpensionen auf das übliche Rentenmaß reduziert.
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@Bundeskanz50246 @Ruediger_Krause »Das Geld kommt nicht mit dem Fahrrad…«
Damit entsprichst du einer Minderheit, die den Autoverkehr beim Kundenverhalten überschätzt:
rifs-potsdam.de/en/news/shoppe…
Hier eine Studie aus Berlin, die den Umsatz und die jeweiligen Verkehrsmittel vergleicht: findingspress.org/article/24497-…
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@Ruediger_Krause Das Geld kommt nicht mit dem Fahrrad oder dem Bus sondern mit dem Auto
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Ein Paradebeispiel aus dem grünen, autofeindlichen Freiburg.
Er ist nicht pleite. Er ist genervt. Er ist frustriert. Er hat einfach die Nase voll - deshalb hört er jetzt auf.
Die Gründe sind unter anderem, dass Freiburg mittlerweile 4,20€ Parkgebühr pro Stunde verlangt und auch deshalb kaum noch jemand kommt.
Dazu kommt, dass die Stadt ihm jetzt eine Rechnung von sage und schreibe 1728,77 Euro für die Gehwegreinigung geschickt hat. Jährlich verschwinden etwa 4.500 Geschäfte aus den Städten.

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@Bundeskanz50246 Schon in den Fußgängerzonen der 70er Jahre waren PKW verboten und man war glücklich über den Fortschritt.
Heute wurde bereits in mehreren Cities deutlich, dass Fußgänger- & Radverkehr mehr Umsatz bringt als die Auto-Kundschaft.



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@JanaWitschetzky »Für Strom, der nie produziert wurde.«
Nein. Sondern für die Installation neuer EE Kraftwerke. Das wird honoriert, weil die erzwungene Abschaltung die Ursachen bei jenen Akteuren hat, die den Ausbau des Netzes verhindern und vermeiden.
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@KlausBoldt Es gibt Alternativen zum überlasteten Individualverkehr. Für eine funktionierende Volkswirtschaft sind PKW-Pendler keine Voraussetzung, aber bequem. Versicherungen werden auch durch die Allgemeinheit finanziert.
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Na ja, bezieht man Klimawandel, Feinstaub, Lärm und/oder Blechschäden in die Rechnung ein, blasen Öko-Ökonomen die „externen Kosten“ des Autoverkehrs gern auf gut 140 Mrd. Euro auf. Dagegen wirken die 50 Mrd. an Steuern natürlich wie Kleingeld, und der Autofahrer wird vom Staatsfinanzier zum Dauerschuldner.
Die „Logik“ hat nur zwei Schönheitsfehler. 1. wandern z.B. Unfallkosten nicht auf das Konto des Bundesverkehrsministers, sondern werden von den Kranken- und Haftpflichtversicherungen der Bürger längst privat bezahlt. 2. vergisst man den volkswirtschaftlichen Nutzen: Ohne die Mobilität auf der Straße gäbe es weder Pendler noch Waren in den Geschäften und damit auch keinen Staatshaushalt, den man verfrühstücken könnte.
Aber die Erfindung fiktiver Kosten ist natürlich die billigste Methode, um das schlechte Gewissen zu melken, wenn das Geld im Etat mal wieder knapp wird.
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Die Idee, Autofahrern eine Pkw-Maut abzuverlangen, zeugt von journalistischem Humor. Wer in D ein Fahrzeug bewegt, hat Energiesteuer, die Mehrwertsteuer auf diese Energiesteuer, die Kfz-Steuer und die CO2-Abgabe schon abgedrückt und den Asphalt, auf dem er im Stau steht, bereits mehrfach bar bezahlt. Ihn für die bloße Nutzung desselben Asphalts noch einmal zur Kasse zu bitten, widerspricht der logischen (und moralischen) Regel, dass eine bereits erworbene Leistung nicht nochmals bezahlt werden muss. Abgesehen davon, erschafft man mit der Maut ein bürokratisches Monster, das vor allem damit beschäftigt ist, sich selbst zu füttern.
Der dt. Infrastruktur fehlt es nicht an Geld, sondern an der politischen Disziplin, die Steuereinnahmen aus dem Autoverkehr zweckgebunden und sinnvoll einzusetzen. Eine Maut löst kein Finanzierungsproblem, sie kaschiert lediglich die chronische Zweckentfremdung vorhandener Milliarden.
Stefan Kooths@StefanKooths
Eben.
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@KlausBoldt »Die restlichen Milliarden versickern im allgemeinen Staatshaushalt.«
Wieviel des "versickernden" Anteils sind Folgekosten des Autoverkehrs, zB Unfallmedizin, Umwelt- u. Gesundheitsschäden. Beispielsweise sind es laut BASt für Personenschäden 13,8 Mrd €.
bast.de/DE/Publikation…
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Der Autofahrer zahlt für seinen Platz im Stau brav im Voraus, und zwar im Verhältnis zwei zu eins. Während er über Energiesteuer, Kfz-Steuer, CO2-Abgabe und die absurde MwSt. auf die Energiesteuer jährlich weit über 50 Milliarden Euro abdrückt, fließen laut Finanzministerium und ADAC nur 20 bis 25 Mrd. Euro zurück in den Straßenbau. Die restlichen Milliarden versickern im allgemeinen Staatshaushalt.
Die These stimmt also: Der Autofahrer finanziert über seine Sonderabgaben den allgemeinen Staatshaushalt quer, während die Infrastruktur chronisch unterfinanziert bleibt.
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@Ruediger_Krause @NicolaRic2 Taktverkehr gibts auch seltener als stündlich, zB auf dem Land (s.o.: die Eifel). Natürlich beeinflussen / definieren die Kosten jedes mögliche Angebot, egal ob in der City, auf dem Land, mit Personal oder autonom. Wären Kosten nicht ausschlaggebend, gäbe es keine ÖPNV-Debatte.

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@thoolb1 @NicolaRic2 Taktverkehr heißt reglemäßig und nicht dreimal täglich. Stündlich ist das Minimum.
Kosten sind nicht ausschlaggebend.
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Brauchen wir in Zukunft eigentlich noch so etwas wie einen Bus?
Auf dem Land werden günstige Robotaxis definitiv teure und selten-fahrende Busse ersetzen.
Ronny ツ@RonnyGolisch
🚗 Auch n-tv berichtet positiv über Tesla und FSD: Selbstfahrende Teslas bringen Schüler und Senioren in der Eifel sicher und entspannt zur Schule, zum Arzt oder Einkaufen. „Super entspannt und ich fühle mich sicherer als beim Selbstfahren“, so die Teilnehmer. Erstes Projekt dieser Art in Europa, bisher ohne Zwischenfälle und mit Ausbau-Plänen. Zukunft der ländlichen Mobilität! 👏 Mehr dazu: n-tv.de/wirtschaft/Sel…
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@Hoffmann_MdB Der "gute Grund" war damals nur, dass man Diskussionen in der Bevölkerung vermeiden wollte, die sich teils zurecht verarscht fühlt, wenn Abgeordnete sich selbst und pauschal ihren Lohn erhöhen – komplett unabhängig von ihrer Leistung.
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Aus guten Gründen stimmen die Abgeordneten nicht mehr selbst über die Höhe der Diäten ab. Wir haben stattdessen einen Mechanismus, der sich an der Entwicklung der Durchschnittslöhne im Land orientiert. Damit können die Diäten steigen, aber auch sinken. Dieser Mechanismus hat sich bewährt und ist besonders glaubwürdig.
Aufgrund der aktuellen Lage und der anstehenden Reformen erarbeiten wir derzeit in den Koalitionsfraktionen eine Regelung zur einmaligen Aussetzung dieses Mechanismus. Das ist ein wichtiges Signal an das Land und an die Koalition selbst, dass diese Reformen gelingen müssen und jeder seinen Beitrag leistet.
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@Ruediger_Krause @NicolaRic2 Taktverkehr kann auch 3x täglich zwischen Dörfern pendeln, ohne dabei einen Reisebus zu füllen. Richtig ist und bleibt, dass es immer auch eine Kostenfrage ist.
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@thoolb1 @NicolaRic2 So ein kleines Ding hat im Taktverkehr keinen Sinn. Da braucht es große Gefäße.
Geiz ist geil. Da muss man sich nicht wundern, wenn man kaum Personal findet.
Btw: Läuft es inzwischen wieder deutlich besser. Würde man das Personal vernünftig bezahlen, liefe es noch besser
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@Ruediger_Krause @NicolaRic2 Natürlich können auch autonome KFZ im Takt / nach Fahrplan verkehren. Selbst Züge sind autonom möglich und existieren andernorts bereits, teils seit Jahrzehnten, zB thepeoplemover.com
[Wie einfach & zuverlässig der personengesteuerte ÖPNV klappt sehen wir prima in Köln ;•)]
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@thoolb1 @NicolaRic2 Weil über 70 Prozent der Bevölkerung in Städten wohnt. Und selbst außerhalb dieser ist nicht alles plattes Land mit niedriger Bevölkerungsdichte. In den meisten Fällen sind Busse mit Taktverkehr sinnvoller. Sie sind zudem einfacher zu nutzen.
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@Ruediger_Krause @NicolaRic2 Sie können dort als Ersatz dienen, wo ÖPNV wegen geringer Auslastung unwirtschaftlich wird oder Fahrer*Innen 'abwandern' oder aussterben. Aus welchem Grund sollten selbstfahrende Shuttles auf dem Land als Nischenprodukt betont oder auf 'Einzelfälle' reduziert werden?
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@thoolb1 @NicolaRic2 Daher schrieb ich "als Ersatz". Wo es keinen ÖPNV gibt, können sie eine Alternative sein. Das ist die Nische, die ich meinte.
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@jenny_nass26 Zurück zur Natur
x.com/thoolb1/status…
thoolb@thoolb1
am anfang war der parkplatz …
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