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IRAN JUST HIT THE LARGEST OIL EXPORT TERMINAL ON EARTH AND THIS TIME THERE IS NO PROXY TO BLAME A Shahed-136 drone struck Saudi Aramco’s Ras Tanura refinery on March 2, igniting a fire that was quickly contained according to Reuters and Bloomberg citing industry sources. Saudi Aramco shut down the entire facility as a precautionary measure. No casualties were reported. The Saudi Defence Ministry confirmed it intercepted drones targeting the site, with debris causing the ground fire per The Hindu. Ras Tanura processes 550,000 barrels per day. It is one of the largest oil refining and export complexes on the planet. And Iran just hit it with a $30,000 drone. On September 14, 2019, drones and cruise missiles struck Saudi Aramco’s Abqaiq processing facility and Khurais oil field, temporarily halving Saudi output by 5.7 million barrels per day. The Houthis claimed responsibility. The United States, Saudi Arabia, and European intelligence agencies concluded Iran orchestrated the attack. Tehran denied involvement. The proxy shield held. No retaliation followed. Oil spiked 15% on Monday, then unwound within two weeks as production resumed. That playbook is dead. In 2026, Iran is launching strikes against Saudi territory under its own flag as part of Operation True Promise 4. The IRGC is simultaneously hitting nine countries. There is no Houthi intermediary absorbing attribution. There is no plausible deniability. Iran struck Ras Tanura, and every intelligence agency, every oil trader, and every Saudi military commander knows exactly who launched the drone, from which territory, under whose orders. Crown Prince Mohammed bin Salman spent eight years building Vision 2030 around a single premise: that Saudi Arabia could diversify away from oil dependence while maintaining the kingdom’s security through a combination of American protection and regional de-escalation with Iran. MBS authorized backchannel normalization with Tehran through China in 2023. The Saudi-Iran detente was the centerpiece of Gulf stability. That detente just burned on the tarmac at Ras Tanura. Saudi Arabia has not been a co-belligerent in Operation Epic Fury. Riyadh did not participate in strikes on Iran. Saudi airspace may have been used for overflight, and Saudi air defenses are intercepting Iranian ordnance, but the kingdom has deliberately avoided offensive operations. The reward for that restraint is an Iranian drone on the crown jewel of Saudi economic infrastructure. Now stack the arithmetic. The Strait of Hormuz is functionally closed, sealing 15 million barrels per day. Ras Tanura’s 550,000 barrels per day is offline. Kuwait International Airport was struck. Jebel Ali port in the UAE showed smoke on satellite. Brent crude already surged 9% to $79.45 per barrel per Bloomberg before this strike was reported. Ras Tanura was not on the market’s pricing model. The market priced Hormuz disruption. The market priced Gulf airspace closure. The market did not price Iran directly attacking Saudi refining capacity because the market assumed Saudi neutrality provided protection. Saudi neutrality provided a target. Monday morning’s crude open will reprice everything written above. And Riyadh will answer a question MBS has avoided for three years: does Saudi Arabia enter this war, or absorb the next drone? open.substack.com/pub/shanakaans…


Realismus to go, Folge 12: Militärische Intervention Deutschlands in der Straße von Hormus? Soll sich Deutschland an einer militärischen Intervention in der Straße von #Hormus beteiligen? Von der politischen Linken bis zur politischen Rechten dürfte es dafür im Bundestag keine Mehrheit geben. Die Gründe sind vielfältig: die Ablehnung der Politik von US-Präsident Donald #Trump, allgemeiner Antiamerikanismus, die Verhinderung eines kriegerischen Sogeffekts, das Verursacherargument, die Sorge vor der Verschärfung innerparteilicher Konfliktlinien und nicht zuletzt die anstehenden Landtagswahlen in diesem Jahr. Die Aussage von Verteidigungsminister Boris #Pistorius dürfte mehrheitsfähig sein: „Es ist nicht unser Krieg.“ Wer im Sinne der Staatsräson handeln möchte, muss jedoch ganz anders ansetzen. Deutschland ist militärisch schwach und verfügt über keinen eigenen Nuklearschirm. Daher ist es zwingend auf das Bündnis mit den USA angewiesen und betreibt eine Politik der Anlehnung (bandwagoning). Damit ist es einer Situation ausgesetzt, die in der Allianztheorie gut beschrieben wird: Der Schwächere befindet sich in einer strukturell nachteiligen Lage. Es ist möglich, dass er vom Stärkeren in Konflikte hineingezogen wird (entrapment), mit denen er selbst gar nichts zu tun hat. Nicht weniger schlimm wäre es, in einer Krise keine Unterstützung zu erhalten (abandonment). Der Stärkere würde darauf hinweisen, dass sich der Schwächere wegen einer zu einseitigen Lasten- und Risikoverteilung in der Allianz als nutzlos erwiesen hat. Zwischen diesen Risiken muss auch Deutschland sicherheitspolitisch lavieren. Im Idealfall kann es beides verhindern. Es gibt jedoch einen klaren Zusammenhang: Je mehr Berlin dazu neigt, sich jeder Form von entrapment zu entziehen, desto größer wird die Gefahr, dass es eines Tages zum abandonment kommt. Es geht also mit Blick auf die Straße von Hormus derzeit nicht um die Frage, ob dies „unser Krieg“ ist oder nicht. Wesentlich wichtiger ist folgende Abwägung: Wie wird sich die Weigerung, an der Eskortierung von Handelsschiffen mitzuwirken, auf die Stabilität der Beziehungen zu den USA auswirken? Wenn Berlin nicht bereit ist, in die Versicherung einzuzahlen, könnte Washington eines Tages sagen: „Diese Versicherung ist wertlos.“ Eskaliert der Konflikt in Osteuropa und greift er zugleich auf #NATO-Territorium über, könnte Donald Trump nach mehrfachen Androhungen den Rückzug seines Landes aus dem Bündnis beschließen und wie Boris Pistorius argumentieren: „Dies ist nicht unser Krieg.“ Der #Iran befindet sich zwar weit entfernt von der Bundesrepublik. Die geographische Distanz zwischen Europa und den USA ist allerdings noch deutlich größer. Deutschland sollte die Situation nutzen und Bündnissolidarität zeigen – obwohl es keinen Bündnisfall gibt! Wenn es sich als eines der ersten europäischen Länder öffentlich entsprechend positioniert, dürfte dies nicht nur auf Donald Trump positiv wirken. Vertretern der Republikaner und Demokraten würde ein deutliches Signal übermittelt: „Ihr steht an unserer Seite, wir stehen an eurer Seite!“ Die Deutsche Marine verfügt über die entsprechende Reichweite und hinreichend Einsatzerfahrung. Eine Fregatte könnte an der Eskortierung von Handelsschiffen in der Straße von Hormus mitwirken. Ein Einsatzgruppenversorger sollte zur Unterstützung der Mission im rückwärtigen Raum disloziert werden (je nach Lage im Golf von Oman oder im Arabischen Meer mit großem Abstand zur iranischen Küste). Nach Beginn des Irak-Krieges 2003 hatte Südkorea die USA mit der Entsendung der Zaytun-Division unterstützt. Es schickte vor allem zivil wirkende Soldaten in das Land. Seoul hätte sagen können: „Das ist nicht unser Krieg.“ Die damalige Regierung dachte jedoch strategisch. Dabei war die Lage am Persischen Golf von sekundärer Bedeutung. Südkorea hat das entrapment hingenommen, um abandonment zu vermeiden. Die Zaytun-Division war zwar mehrere Jahre im Irak im Einsatz. De facto trug sie aber dazu bei, die Lage am 38. Breitengrad zu stabilisieren. Da es seit 1953 auf der koreanischen Halbinsel nur einen Waffenstillstand gibt, fällt es Seoul relativ leicht, geopolitisch um die Ecke zu denken. Deutschland hat andere Erfahrungen gemacht, was sich vor und während internationaler Krisenlagen immer wieder zeigt. Aus der Sicht des Realismus ist dieser Weg weitaus gefährlicher als der Einsatz einer deutschen Fregatte in der Straße von Hormus. Passivität wird das Bündnis mit Washington natürlich nicht unmittelbar gefährden, weil die Bundesrepublik als operative Drehscheibe für amerikanische Streitkräfte von großer Bedeutung ist. Darauf allein sollte man sich jedoch in der Amtszeit von Donald Trump nicht verlassen.







Als Lehrerin weiß ich, Schüler*innen muss differenziert und kritisch Wissen vermittelt werden. Jugendoffiziere tuen das sicherlich nicht, wenn sie in Uniform & ohne nötige pädagogische Ausbildung Waffen und Kämpfen schmackhaft machen wollen. Jugendoffiziere raus aus der Schule!











