Zeinab Herz

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Zeinab Herz

@zeinabelhad

Ex-Muslimin | Liberale | MINT-Enthusiast | 🇩🇪 mit einem 🇱🇧-Hintergrund |

Katılım Eylül 2022
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Zeinab Herz
Zeinab Herz@zeinabelhad·
Ich freue mich sehr, dass ich beim Essay-Wettbewerb der Hayek-Gesellschaft dieses Jahr den 1. Platz gemacht habe. Thema war: Wege zu einem liberalen Rentensystem.
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Zeinab Herz
Zeinab Herz@zeinabelhad·
@ben_brechtken Ich wundere mich auch über 22 Prozent. Aber nicht so wie die CDU sich wundert.
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Zeinab Herz
Zeinab Herz@zeinabelhad·
@derspiegel Das hat sich ein großer Teil der Feministinnen selbst zuzuschreiben.
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DER SPIEGEL
DER SPIEGEL@derspiegel·
Die Empörung ist groß: ESC-Star Sarah Engels hat Feminismus mit Männerhass gleichgesetzt. Bis vor ein paar Jahren war das völlig normal. Nun verschwinden jüngste Errungenschaften Schritt für Schritt wieder. #ref=rss" target="_blank" rel="nofollow noopener">spiegel.de/kultur/sarah-e…
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Zeinab Herz
Zeinab Herz@zeinabelhad·
@Theresa_Finn_ So so Lügen soll die Demokratie untergraben. Untergraben die gefährlichen Lügen aus dem Islam die Demokratie oder gilt da Religionsfreiheit? Und wenn Religionsfreiheit gilt, dann weil es Lügen sind, mit denen man keine Probleme hat?
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Theresa Finn 🇩🇪
Theresa Finn 🇩🇪@Theresa_Finn_·
Liebe Ossis, kommt euch diese Rhetorik noch irgendwie bekannt vor?
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Benedikt Brechtken
Benedikt Brechtken@ben_brechtken·
Max Mannhart hat's geschafft: Ich gebe meine Meisterstelle als Baumschulgärtner auf. Ab sofort bin ich als Chefkommentator & Redakteur für Apollo News tätig! Apollo News ist eines der spannendsten, talentiertesten und freiheitlichsten Medien in der westlichen Welt. Es ist mir Ehre und Freude zugleich, von nun an Teil davon zu sein. Auf eine lange Zusammenarbeit!
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Zeinab Herz
Zeinab Herz@zeinabelhad·
Herzlichen Glückwunsch zur Walter-Eucken-Medaille an den argentinischen Deregulierungsminister @fedesturze, der dafür nach Freiburg kam! Ein weiteres Highlight des Abends: linke Tränen. VLLC!
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Zeinab Herz
Zeinab Herz@zeinabelhad·
@BerlinReporter Es ist sehr traurig, dass man die Politik mit "der Spiegel" berichtet sogar darüber überzeugen muss. Der Wahrheitsgehalt von Aussagen und Problemen misst sich an der Realität und nicht ob "sogar die Linken es einsehen". Armes Deutschland.
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Thorsten Alsleben 🇩🇪🇮🇱🇺🇦
Der Spiegel! Ich wiederhole: Der Spiegel. Nicht Nius, Apollo, NZZ oder Welt. Wenn sogar der Spiegel die brutale Realität nicht mehr verschweigt, sollten bei allen Politikern die Alarmglocken schrillen.
DER SPIEGEL@derspiegel

Sie verbieten Mitschülern das Pausenbrot, boykottieren den Musikunterricht oder ignorieren weibliche Lehrkräfte: Religiöse Konflikte mit streng muslimischen Schülern fordern Schulen heraus. Was hilft bei solchen Problemen? #ref=rss" target="_blank" rel="nofollow noopener">spiegel.de/panorama/bildu…

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Zeinab Herz
Zeinab Herz@zeinabelhad·
@paulg The state Baden-Württemberg in Germany
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Jessica Hamed
Jessica Hamed@jeha2019·
Symbolpolitik: Vieles lässt sich per Gesetz regeln. Vieles aber auch nicht. Es gibt wohl keine Erwägungen zur Frage, ob das Sexualstrafrecht Teil der juristischen Ausbildung sein soll, die noch nicht öffentlich diskutiert wurde. Meine Ansicht dazu habe ich vor kurzem hier dargestellt (1a). Der Gesetzesentwurf der Fraktion der Grünen in Hessen (1b) ist unabhängig davon aber ein Paradebeispiel, in dem die Steuerungskaft des Gesetzes erheblich überschätzt wird. Wer glaubt, dass sich Reflexionsfähigkeit, Problembewusstsein oder gar Haltung durch mehr Prüfungsstoff erzeugen lassen, verkennt die Realität juristischer Ausbildung. Kritisches Denken entsteht nicht durch Stofffülle, sondern durch Raum und Ermutigung zur Auseinandersetzung, durch Widerspruch, durch eigenständiges Denken. Ich erinnere an der Stelle an die überwältigende schweigende Mehrheit der Jurist*innen, die trotz umfassender Ausbildung im Staatsrecht – zurückhaltend formuliert – wenig Bereitschaft zeigte, die Grundrechte der Bürger*innen zu verteidigen (2). Auch der Griff zum Strafgesetzbuch folgt häufig dieser Logik der Überschätzung. Neue Straftatbestände sind beliebt, denn sie signalisieren Entschlossenheit und kosten vermeintlich wenig. Dabei hat diese Symbolpolitik einen hohen Preis. Strafrecht ist das schärfste Instrument des Staates. Jeder neue Straftatbestand ist ein Eingriff in Freiheit und unterliegt dem Verhältnismäßigkeitsprinzip. Es gilt der Grundsatz: Strafrecht ist Ultima Ratio. Es darf nur dort eingesetzt werden, wo kein milderes Mittel zur Verfügung steht. Diese Schwelle wird in der politischen Praxis zunehmend abgesenkt. Nicht jedes sozial unerwünschte Verhalten ist strafwürdig. Eine „moralische“ Missbilligung rechtfertigt ferner keine staatliche Sanktion. Außerdem lassen sich gesellschaftliche Probleme nicht durch Strafandrohung lösen. Ferner ist zu beachten: Wer das Strafrecht überdehnt, riskiert seine Legitimation. Eine ehrliche strafrechtspolitische Debatte müsste daher auch den umgekehrten Weg in den Blick nehmen: die Entkriminalisierung. Es gibt eine Reihe von Vorschriften, deren Existenz schwer (oder gar nicht) zu rechtfertigen ist – sei es, weil sie kein klar konturiertes Rechtsgut schützen oder weil ihre Anwendung unverhältnismäßig ist. Eine Reihe an Straftatbeständen empfehlen sich daher zu streichen (Aufzählung nicht abschließend): § 166 („Gotteslästerung“) (3) § 184l („Verbot von Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild“) (4) § 188 („Beleidigung von Politiker*innen“) (5) § 173 II S. 2 („Inzestverbot unter Geschwistern“) (6) § 218 ff („selbstbestimmter Schwangerschaftsabbruch) (7)
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Peter Steinberger 🦞
Peter Steinberger 🦞@steipete·
Seems I have to build all the tooling for the future of software myself. With Claws and Tokens!
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Zeinab Herz
Zeinab Herz@zeinabelhad·
@LibertyHannes Irgendetwas sagt mir, dass es nicht die Familie war, die sich radikalisierte.
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Marc Felix Serrao
Marc Felix Serrao@MarcFelixSerrao·
Ich treffe sehr viele Spitzenverdiener, die sagen: Wenn mir noch ein Politiker erzählt, dass rund 50 Prozent Steuern und Abgaben nicht reichen, dann verlasse ich dieses Land.
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Kolja Barghoorn
Kolja Barghoorn@MitAktien·
Gewerkschaften sind der größte Müll!
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Schrödinger
Schrödinger@OF_Schroedinger·
Er hält zum ersten Mal in seinem Leben einen Hammer in der Hand.
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Max Mannhart
Max Mannhart@maxmannhart·
Kaum ein Absatz könnte die Absurdität neulinker Denkmuster besser offenbaren, als dieser Spiegel-Kurzschluss aus dem Hit Piece gegen Nius. Niemand bei klarem Verstand könnte behaupten, dass die Kulturen der Azteken oder des Wahhabismus gleichwertig wären wie die westliche Zivilisation - oder auch nur im Ansatz vergleichbare Leistungen für die Menschheit erbracht hätten. Wenn Kulturen (oder gar Staaten) keinen unterscheidbaren Wert haben, dann haben es Ideen, Werte und Ideale auch nicht - und es dürfte keine fundamentale Kritik mehr an Religionen, Traditionen oder Mythen geben. Dann ist die ganze Geistesgeschichte wertlos. Wer die Unterscheidbarkeit von Kulturen (und damit überhaupt die Anerkennung kulturgeschichtlicher Leistungen) für „rassistisches und völkisches Gedankengut“ hält, muss konsequenterweise auch alle europäischen Errungenschaften ablehnen und eine ähnlich depressiv-relativistische Perspektive auf den Wert von Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit entwickeln. Genau das ist der Abgrund der neuen Linken: fixiert von anti-westlichen Ressentiments muss sie sich im letzten Schritt gegen universalistische Prinzipien überhaupt richten und für die Unterordnung vor archaischen Kulturen der dritten Welt plädieren.
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Zeinab Herz
Zeinab Herz@zeinabelhad·
@derspiegel Grüße aus Porto. Kommt doch nächstes Mal mit auf die Ayn Rand Konferenz und macht euch ein eigenes Bild statt immer und immer wieder auf das selbe langweilige Feindbild "Tech-Milliardäre" einzuschlagen.
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DER SPIEGEL
DER SPIEGEL@derspiegel·
Ayn Rands Roman »Atlas Shrugged« von 1957 begeisterte Ronald Reagan und heutige Techmilliardäre wie Peter Thiel und Elon Musk. Warum wird die Autorin in den USA verehrt und in Europa ignoriert? #ref=rss" target="_blank" rel="nofollow noopener">spiegel.de/geschichte/ayn…
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JavierMileiDE_Kommentar
JavierMileiDE_Kommentar@JavierMileiDE·
Hier mal wieder echter "Qualitätsjournalismus" der ZEIT. Weiß nicht ob gelogen oder schlicht schlecht recherchiert. Würde auf gelogen tippen, weil gerade noch rechtzeitig, bevor man auch diesen "Einwand" wegen der guten Zahlen gar nicht mehr bringen kann. Man kann den Angstschweiß der Linken förmlich riechen. Milei schafft das Geschäftsmodell Armutsverwaltung ab und anders als bei Ludwig Erhard wird es nicht so einfach werden, das umzudeuten. Argentinien hat unter Milei seine historisch höchste reale Wirtschaftsleistung, ist eines von nur 5 Ländern auf der Welt ohne Neuverschuldung und unter den Top 5 Ländern, was das prognostizierte Wachstum 2026 angeht. Dass Milei die Armut halbiert hat, geschenkt. Die Fakten zum Thema Industrie (übrigens hier oder auf den offiziellen Seiten Argentiniens leicht zu recherchieren. Man muss nur an der Wahrheit interessiert sein): 1. Die Zahl der Industriearbeitsplätze ist unter Milei gestiegen und erreicht fast ein historisches Hoch x.com/javiermileide/… x.com/javiermileide/… 2. Den "Niedergang" der Industrie, immerhin 14%, hat der linke Vorgänger von Milei mit seinen keynsianischen Stimuli zu verantworten. Wettbewerbsfähige Industrien wachsen. x.com/javiermileide/… 3. Die sogenannte "Industielle Basis" hat in typisch sozialistischer Weise gerade die Ärmsten ausgebeutet. Reifen bis zu 4 mal teurer, Kleidung der Witz; 5-10 mal teurer, von der Qualität ganz zu schwiegen. Man konnte vor Milei nirgends auf der Welt teurer qualitativ schlechtere Klamotten kaufen, als in Argentinien. Jeder, der es sich leisten konnte, und das sind gerade nicht die Ärmsten, ist mit leeren Koffern ins Nachbarland. Hat problemlos den (überteuerten) Flug finanziert. Computer, Mobiltelefone, 3 bis 5 mal teurer, weil völlig sinnlos als Einzelteile importiert und dann von mit den Linken "befreundeten Unternehmern" zusammengesteckt. Die Linken haben alle I-Phone, das sich die Armen natürlich nicht leisten können, weil 2-5 mal teurer. Die Argentinier haben sogar einen Begriff für diese Art des Unternehmertums: Jagen im Zoo. 4. Die Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft sind um netto 400.000 gestiegen. Die Daten könnte der Qualitätsjournalist direkt bei INDEC, der offiziellen Statistikbehörde einsehen. x.com/javiermileide/… 5. Und dann muss an dieser Stelle auch einmal mit dem Irrglauben aufgeräumt werden, der Kauf eines ausländischen Produkts wäre schlecht für ein Land. Wer das behauptet, möge mir bitte folgenden Gedankengang widerlegen: Zunächst spart der argentinische Verbraucher, wenn er ein ausländisches Produkt preiswerter erwirbt. Sein Wohlstand steigt (Wahrscheinlich schlecht für die Linken von der ZEIT). Die Ersparnis gibt er für etwas Anderes aus. Dort entsteht jetzt ein Arbeitsplatz (den sieht man aber nicht so toll, wie den, der wegfällt, weil dieser Arbeitsplatz produktiver ist). Den Kaufpreis, der an den ausländischen Produzenten geht, muss dieser dazu verwenden, eine argentinische Ware zu kaufen, weil (Achtung an die ZEIT: Überraschung!) der Peso in China nicht zum Einkaufen verwendet werden kann. Da entstehen jetzt weitere Arbeitsplätze in argentinischen Unternehmen, die etwas brauchbares herstellen (auch die sieht man nicht). Fazit: DAS GANZE GELD BLEIBT IM LANDE!!! Es ist egal, für was der Verbraucher sein Geld ausgibt. Der Einzige der leidet, ist der unproduktive, mit der Politik verbundene Unternehmer, der sein mieses Produkt nicht mehr verkaufen kann und der korrupte Politiker, der keinen Zoll mehr abgreifen und in die Taschen seiner Freunde stecken kann. Die angeblich so soziale ZEIT verteidigt in Wahrheit diesen Unternehmer und wahrscheinlich seine Korruption und verteidigt nicht die Armen und die argentinischen Industrieabrbeitsplätze. Sie tut nur so. x.com/javiermileide/… 6. zusätzliche Info: x.com/javiermileide/… x.com/javiermileide/…
DIE ZEIT@zeitonline

Javier Milei wollte die argentinische Wirtschaft entfesseln. Zwei Jahre später zeigen neue Daten: Seine Politik hat die industrielle Basis des Landes zerstört. trib.al/6VsEXzb

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Zeinab Herz
Zeinab Herz@zeinabelhad·
Grüße von der Ayn Rand Konferenz aus Porto.
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Benedikt Brechtken
Benedikt Brechtken@ben_brechtken·
Die Japaner in den Kommentaren bitten übrigens ernsthaft für die zwei Verbrechen um Entschuldigung, anstatt mehr Sozialarbeiter zu fordern oder Diskriminierung zu beklagen.
Benedikt Brechtken@ben_brechtken

Circa 38.000 Japaner leben in Deutschland. In einem Jahr haben sie zwei Gewaltverbrechen verursacht. 25.000 Algerier haben in dem gleichen Jahr 1.729 Gewaltstraftaten begangen. 13.000 weniger Menschen, 1.727 mehr Gewalttaten. Nicht alle Kulturen sind gleichwertig.

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Zeinab Herz
Zeinab Herz@zeinabelhad·
@GebauerCarlosA Es gibt noch gute Unis, die aber keinen "Party-Studenten-Ruf" haben. Mathematik in Kaiserslautern und Informatik in Saarbrücken sind sehr gut. In den USA gibt es alternative Plattformen zu den Unis: ich zB nehme an Kursen des Ayn-Rand-Institites Teil.
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Carlos A. Gebauer
Carlos A. Gebauer@GebauerCarlosA·
Hier ist eine brillante Analyse zur Krise unserer Universitäten von Prof. Dr. Karl-Friedrich Israel. Die Bildungsoffensive und die einigermaßen überhebliche Annahme vieler Akademiker, Menschen mit fundierter Handwerksausbildung überlegen zu sein, haben in den vergangenen Jahrzehnten zu einer bitteren Erosion der Institution geführt. Präzises und stringentes Denken auf der Basis fundierter geschichtlicher Kenntnisse, eine interdisziplinäre Kommunikationsfähigkeit und offene Neugier zur tastenden Erkenntnis neuer Kontexte sind weitgehend in Verlust geraten. Just heute hatte ich mit einem Unternehmer-Mandanten ein langes Gespräch zu der Frage: Welche neuen Institutionen können wir schaffen, um intellektuelle Brillanz wieder lehrend und lernend für junge Generationen attraktiv zu machen? Welche Zeugnisse und Empfehlungsschreiben werden relevant sein, wenn sich die heutigen Examina als aussagelos für Arbeitgeber erweisen? Mit wem sorgen wir dafür, Strukturen der aufmerksamen Wissensaufnahme jenseits modischer Trends und ideologischer Kasernierung aufzubauen? Wer das hier liest, betrachte sich als eingeladen, Vorschläge zu unterbreiten. Gefallene Institutionen beweint man kurz; dann widmet man sich der Schaffung des Besseren! Hier nun erstmal ein Exzerpt aus dem verlinkten Text: "Die gegenwärtige Krise der Universität lässt sich weder auf mangelnde Ressourcen noch auf Fragen der Governance oder kurzfristige politische Entwicklungen reduzieren. Sie ist vielmehr das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels struktureller Veränderungen, institutioneller Anreize und normativer Verschiebungen, die die Funktion der Universität schrittweise verändert haben. Massifizierung ohne entsprechende Anforderungen, wechselseitige Nachsicht, die Erosion der Wertfreiheit sowie eine ideologische Verfestigung akademischer Karrieren bilden unterschiedliche Facetten desselben Prozesses. Auf dem Spiel steht nicht nur die Leistungsfähigkeit des Hochschulsystems, sondern seine Fähigkeit, seiner grundlegenden intellektuellen Aufgabe gerecht zu werden: Menschen auszubilden, die in der Lage sind, eigenständig zu denken, zu argumentieren und vorgegebene Gewissheiten zu hinterfragen. Eine Universität, die diesen Anspruch aufgibt, behält zwar ihre Strukturen, Titel und Verfahren, verliert jedoch ihren eigentlichen Sinn. Die Universität heute zu hinterfragen bedeutet daher nicht, einem idealisierten vergangenen Zustand nachzutrauern, sondern die institutionellen und intellektuellen Voraussetzungen in Erinnerung zu rufen, ohne die sie kein lebendiger Ort des Wissens mehr sein kann. Je weniger die Universität diese kritische Funktion erfüllt, desto stärker treten andere Orte der Wissensproduktion und -vermittlung neben sie." libinst.ch/denkanstoesse/…
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