Adam Schmidt

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Adam Schmidt

Adam Schmidt

@AdamSchmid77413

Katılım Ocak 2025
170 Takip Edilen87 Takipçiler
Nicole Nowak
Nicole Nowak@nicolen8wak·
Ein Spieltheoretiker, der Bitcoin nicht versteht. „Bitcoin erwirtschaftet ja selber kein Geld." – sagt @ProfRieck und hält dann sein eigenes Buch „Fürstengeld" in die Kamera. Bitcoin-Kenner @f_schaeffler nimmt's mit Humor.
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Adam Schmidt
Adam Schmidt@AdamSchmid77413·
@FurkanCCTV @derHelper Als ob es Sinn machen müsste. Steuern sind Raub und den Räuber interessiert es nicht wirklich was er an anderer Stelle erzählt
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Bitcoin und ein Goldbarren stehen im selben Steuerparagraphen. Wortwörtlich. Im selben Satz. Trotzdem will die Politik offenbar nur einen davon härter besteuern. Das ist juristisch nicht so einfach, wie sie tut. Der entscheidende Paragraph heißt § 23 EStG. Dort sammelt der Staat alles, was Privatleute kaufen und später verkaufen können. Edelmetalle. Schmuck. Antiquitäten. Kunst. Fremdwährungen. Münzsammlungen. Bitcoin. Eine einzige Regel für alle: Wer länger als ein Jahr hält, zahlt keine Steuer auf den Gewinn. Diese Regel ist über 90 Jahre alt. Sie galt für Goldbarren genauso wie für Bitcoin. Jetzt will die Bundesregierung die Regel kippen. Aber nur für Bitcoin. Nicht für Gold. Nicht für Kunst. Nicht für die Münzsammlung. Genau hier liegt das Problem. Das Grundgesetz hat einen Artikel 3. Gleiches muss gleich behandelt werden. Wer in derselben Schublade liegt, darf nicht willkürlich anders besteuert werden. Bitcoin und Gold liegen in derselben Schublade. Beides wird gekauft, gehalten, verkauft. Beides wirft keine Zinsen ab. Beides ist knapp. Beides schützt vor Geldentwertung. Der Bundesfinanzhof hat 2023 ausdrücklich entschieden: Bitcoin ist ein Wirtschaftsgut wie jedes andere. Deshalb gilt § 23 EStG. Genau wie bei Gold. Die Politik hat jetzt drei Möglichkeiten. Möglichkeit eins: Nur Bitcoin besteuern. Eine Klagewelle ist vorprogrammiert. Verfassungsbeschwerden landen in Karlsruhe. Möglichkeit zwei: Alle anderen Wirtschaftsgüter mitbesteuern. Dann zahlt auch der CDU-Wähler aus Düsseldorf Steuer auf seinen Goldbarren. Und auf den Picasso im Wohnzimmer. Möglichkeit drei: Bitcoin künstlich aus § 23 EStG herausschneiden und wie eine Aktie behandeln. Juristisch fragwürdig. Aber politisch der bequemste Weg. Niemand spricht offen über diese drei Optionen. Stattdessen wird so getan, als sei die Sache einfach. Sie ist es nicht. Wer Bitcoin hart besteuern will, ohne die deutsche Mittelschicht am Goldbarren anzufassen, muss tricksen. Und Tricks fallen vor Gericht selten gut aus. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
Furkan Yildirim@FurkanCCTV

Wer Bitcoin in Deutschland länger als ein Jahr hält, zahlt darauf bisher null Steuern. Genau dieser eine Standortvorteil steht jetzt offiziell im Haushaltsplan der Bundesregierung. Als Streichposten. Heute hat das Bundeskabinett die Eckwerte für den Haushalt 2027 beschlossen. In den Unterlagen aus dem Finanzministerium taucht ein Punkt auf, der die Krypto-Community in Deutschland seit Monaten beschäftigt: eine “veränderte Besteuerung von Kryptowährungen”. Im Klartext: Die einjährige Haltefrist soll fallen. Bisher ist die Regel einfach. Wer Bitcoin oder andere Kryptowährungen länger als zwölf Monate hält und dann verkauft, zahlt auf den Gewinn keine Steuer. Egal ob 1.000 Euro oder 1 Million. Das ist seit Jahren der einzige echte Standortvorteil für deutsche Bitcoin-Halter im europäischen Vergleich. Genau dieser Vorteil soll weg. Damit würde Bitcoin steuerlich wie Aktien behandelt: Jeder Verkauf wird steuerpflichtig, unabhängig davon, wie lange du gehalten hast. Spannend ist nicht das Was. Spannend ist das Warum. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat es mit der Union nicht geschafft, sich auf echte Einsparungen zu einigen. Die CDU forderte unter anderem die Abschaffung des 1. Mai als Feiertag und einen Karenztag bei Krankheit. Die SPD lehnte ab. Es kam zu Streit, laut Klingbeil sogar zu Geschrei im Verhandlungsraum. Geeinigt hat man sich am Ende nicht aufs Sparen. Sondern auf neue Einnahmen. Der Haushalt 2027 sieht 110,8 Milliarden Euro neue Schulden vor. Allein im Kernhaushalt. 2026 waren es noch 98 Milliarden. Dazu kommen 27,5 Milliarden aus dem Sondervermögen Bundeswehr und 58,2 Milliarden aus dem Sondervermögen Infrastruktur, beides schuldenfinanziert. Steuern auf Zucker. Auf Plastik. Höhere Tabak und Alkoholsteuer. Und eben Krypto. Martin Greive, Leiter des Hauptstadtbüros des Handelsblatts, schreibt seit 13 Jahren über Finanzpolitik. Er nennt den Haushaltsentwurf “erschütternd” und spricht von “Luftbuchungen” und “Globalpositionen”, mit denen Lücken kaschiert würden. Die Begründung der Politik für die Krypto-Steuer klingt anders. Bündnis 90/Die Grünen sprechen seit Monaten von einer “Krypto-Lücke” von 11,4 Milliarden Euro pro Jahr. Eine Pflegekraft zahle Steuern, ein Lehrer zahle Steuern, aber wer Bitcoin lange genug halte, zahle null. Das sei eine “himmelschreiende Ungerechtigkeit”. Der Haken: Diese 11,4 Milliarden sind keine offizielle Zahl. Sie stammen aus einer Hochrechnung der Steuersoftware Blockpit, basierend auf einem Sample. Genau dieses Muster kennt man aus Österreich. Dort wurde die Haltefrist 2022 abgeschafft. Krypto-Gewinne werden seitdem pauschal mit 27,5 Prozent besteuert, unabhängig von der Haltedauer. Die politische Verkaufsformel war damals dieselbe: Gleichstellung mit Aktien, Modernisierung, Gerechtigkeit. Drei Jahre später kommt in Deutschland exakt dieselbe Argumentation auf den Tisch. Mit derselben Datengrundlage. Diesmal vom selben Anbieter. Was technisch dazukommt: Seit dem 1. Januar 2026 ist in Deutschland das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz in Kraft. Krypto-Börsen müssen ab 2027 alle Nutzerdaten und Transaktionen automatisch an das Bundeszentralamt für Steuern melden. Genau ab dem Zeitpunkt, ab dem die neue Besteuerung greifen würde, hat der Staat erstmals lückenlosen Zugriff auf jede Bewegung. Die Infrastruktur ist gelegt. Was bedeutet das konkret? Wenn die Reform kommt, verschwindet der einzige steuerliche Vorteil, den langfristig orientierte Bitcoin-Halter in Deutschland haben. Wer 2017 für 5.000 Euro Bitcoin gekauft und nicht verkauft hat, sitzt heute auf einem sechsstelligen Gewinn, den er bisher steuerfrei realisieren könnte. Nach der Reform wird daraus, je nach Ausgestaltung, ein steuerpflichtiger Vorgang. Offen ist bisher, ob es Übergangsfristen gibt, ob Altbestände geschützt werden und ab wann die Regelung greifen soll. Das größere Bild: Es ist nicht nur eine Steuerreform. Sieben Millionen Krypto-Nutzer in Deutschland sind die Zielgruppe. Sie sind politisch schlecht organisiert, in den klassischen Medien ohne Lobby, und sie sitzen auf Buchgewinnen aus einem mehrjährigen Bullenmarkt. Aus der Logik eines Finanzministers, der dringend Geld sucht und keine echten Einsparungen durchsetzen kann, ist das die einfachste Zielgruppe. Genau das ist es auch, was hier passiert. Wir reden nicht über Krypto-Politik. Wir reden über Haushaltsstopfen. Die Erfahrung aus Österreich legt nahe, dass die fiskalischen Effekte am Ende deutlich kleiner ausfallen als versprochen. Die strukturellen Effekte aber sind real. Höhere Compliance-Kosten für Privatanleger. Verlust eines Wettbewerbsvorteils im europäischen Vergleich. Und ein klares Signal: In einem Staat, der seine Schulden nicht über Einsparungen, sondern über neue Steuern und neue Schulden finanziert, gibt es keine Kategorie von Vermögen, die langfristig unangetastet bleibt. Wer geglaubt hat, sein Bitcoin sei sicher, weil eine zwölfmonatige Frist ihn schützt, wird das in den nächsten Wochen lernen. Frist ist Politik. Politik ändert sich, wenn der Haushalt sich ändert. Und der Haushalt 2027 ändert sich gerade vor unseren Augen. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡

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Max
Max@fynanze_·
Die Kapitalertragsteuer ist eine Frechheit und der korrekte Steuersatz dafür wäre 0. Es kann nicht sein, dass man Menschen von den Erträgen des eigenen Ersparten noch etwas wegnimmt. Und ganz sicher kann das nicht sein, wenn man zuvor vom Einkommen gefühlte 3/4 abdrückt (inkl. MwSt und anderer Blödsinnssteuern). Da noch den Ertrag aus dem Ersparten zu schmälern ist so dreist, das hab ich gar kein Wort für!
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Alex | Stoizismus & Bitcoin
Alex | Stoizismus & Bitcoin@stoanakamoto_de·
Diese Frage kam heute in meinem Onlinekurs „Geld verstehen“ von den Kindern. Und ehrlich gesagt: Sie haben damit einen wunden Punkt getroffen. Denn wenn ein Staat theoretisch jederzeit neues Geld schaffen kann, warum nimmt er den Bürgern dann Geld wieder weg? Genau solche einfachen Fragen zeigen oft besser als jede komplizierte Wirtschaftstheorie, wie unser Geldsystem wirklich funktioniert. Mehr zum Kurs im ersten Kommentar.👇
Alex | Stoizismus & Bitcoin tweet media
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The ₿itcoin Therapist
The ₿itcoin Therapist@TheBTCTherapist·
Why would anyone ever want 37.5 grams of gold worth $6K with a BTC logo on it
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Adam Schmidt
Adam Schmidt@AdamSchmid77413·
@BTC_JEDI21 „If you don’t believe me or don’t get it, I don’t have time to try to convince you, sorry.“
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Moritz' MarktHorizont
Moritz' MarktHorizont@MarktHorizont·
@aktien_max Von welchem Räuber bekommst Du als Gegenleistung Gerichte, Straßen, ein Bildungssystem und soziale Absicherung als Gegenleistung für den „Raub“?
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MAX RAHN
MAX RAHN@aktien_max·
Sind Steuern für dich Raub? Wenn ja: warum?
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Adam Schmidt
Adam Schmidt@AdamSchmid77413·
@aktien_max Nicht nur für mich. Es entspricht der Definition von Raub also ist es Raub.
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CoinImpulse
CoinImpulse@CoinImpulse·
@mowbtc Yes, aber glaubst du wirklich es geht, Polizei und Feuerwehr zum bespiel zu bezahlen? Dann müsste sie jeder selbst bezahlen, sobald er sie anruft. Könnten sich das dann nur reicherer leisten?
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CoinImpulse
CoinImpulse@CoinImpulse·
Ich lese des öfteren: „Steuern sind raub.“ Warum eigentlich? Ich bin definitiv kein Fan des Staates. Aber glaubt ihr eine Gesellschaft kann komplett ohne Steuern funktionieren? Ernst gemeinte Frage.
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Adam Schmidt
Adam Schmidt@AdamSchmid77413·
@CoinImpulse Steuern sind Raub. Ob du es gut findest oder nicht ist dabei egal.
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Adam Schmidt
Adam Schmidt@AdamSchmid77413·
Wasser ist nass und Steuern sind Raub
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Hegemol
Hegemol@Hegemol29052·
Ich: "Es macht keinen Sinn gegen Steuern zu sein. Hier sind die Gründe." Er: "Ich hab nie gesagt das ich gegen Steuern bin. Nur das sie Raub sind." Ich: "Wenn du also nicht gegen sie bist, warum dann emotionale Sprache verwenden?" Er: "Aber ich bin gegen Raub. Und damit auch gegen Steuern. Du bist dumm." Das winklerische Mottorrad der Libertären: "Ich bin nicht gegen Steuern, weil sie nicht funktionieren, sondern weil sie Raub sind. Davon abgesehen bin ich gar nicht gegen Steuern."
Der rosarote Panzer@RosarotePanzer

@Hegemol29052 Okay, du bist wirklich so dumm ... ja, ich habe sehr wohl etwas gegen Raub. Ich habe etwas gegen jede unfreiwillige Handlung, weil sie ein Nullsummenspiel darstellt, während von freiwilligen Transaktionen beide Seiten profitieren. Ist das echt so schwer?

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