Jan-C. Ebert
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Jan-C. Ebert
@JanCEbert
Unternehmensberater mit Schwerpunkt Energieversorgung. Liberaler ex @FDP Wähler.
Tirol, Österreich Katılım Eylül 2020
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Blauer Nationalratspräsident zückte den Rotstift: Im Vergleich zu seinem ÖVP-Amtsvorgänger senkte Walter Rosenkranz Catering-Kosten um 480.000 Euro. krone.at/4143481

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@LiberalMut @FCBayernAr @FCBayern Ich war mal so frei und hab den Text übersetzt und in den Kommentaren samt link zum Original verewigt

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Auf dem arabischen Kanal von @FCBayernAr findet sich jeder Tweet des deutschen Kanals @FCBayern.
Ausser der hier. Lol. Wenns um die Kohle geht ist es dann ganz schnell Schluss mit „Heute und immer“

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Mich langweilt diese Dauerinszenierung vermeintlicher moralischer Überlegenheit nur noch.
FC Bayern München@FCBayern
Heute und immer – gegen Homophobie und Ausgrenzung, für Toleranz und Vielfalt! 🏳️🌈 #IDAHOBIT
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Der Mann hieß Martin Keller.
Achtundvierzig Jahre alt. Bereichsleiter Schadenregulierung bei einer großen deutschen Versicherung. Reihenhaus am Rand von Kassel. Zwei Kinder. Ein Hund, der ständig zu fett war. Eine Frau, die seit Jahren sagte, man müsse vielleicht irgendwann mal wegziehen. Nicht aus Deutschland. Einfach irgendwohin, wo die Menschen nicht mehr jeden Satz flüsterten.
Martin hielt das für hysterisch.
Er war kein Aktivist. Kein Rechter. Kein Linker. Kein Prepper. Kein Telegram Idiot. Er war einer dieser Deutschen, die sich ihr ganzes Leben lang exakt so verhalten hatten, wie der Staat es wollte. Ausbildung. Arbeit. Steuern. Versicherungen. Energiesparlampen. Vier Corona Impfungen. Freiwillige Schulungen zum Thema Desinformation am Arbeitsplatz.
Er glaubte an Formulare.
Und Formulare glaubten an ihn.
Bis zu jenem Herbst.
Die Nachrichten sagten damals jeden Abend dasselbe. Demokratie unter Druck. Radikalisierung. Digitale Gefährdungslage. Angriffe auf Institutionen. Europäische Werte. Hassrede. Destabilisierungsversuche. Manipulation demokratischer Prozesse.
Das Problem war nur: Niemand wusste mehr genau, wo die Realität aufhörte und die Regierungserklärung begann.
Eine Partei bekam plötzlich zu viele Stimmen. Erst im Osten. Dann überall dort, wo Fabriken geschlossen hatten und die Menschen irgendwann aufhörten, an Pressekonferenzen zu glauben.
Die Regierung reagierte wie Regierungen immer reagieren, wenn ihre eigene Bevölkerung zum Sicherheitsproblem wird.
Mit Technik.
Brüssel sprach von einem „koordinierten Schutz demokratischer Resilienz“. Ein schöner Begriff. Klang wie ergonomische Bürostühle oder biologisch abbaubare Einkaufstaschen.
Dann aktivierte die EU offiziell den Krisenmechanismus nach Artikel 36 des Digital Services Act. Öffentlich hieß es, man müsse auf massive Desinformationskampagnen reagieren, die das Vertrauen in demokratische Institutionen gefährdeten. Große Plattformen wurden verpflichtet, „systemische Risiken“ stärker zu mitigieren. Inhalte mussten schneller bewertet werden. Reichweiten wurden algorithmisch angepasst. Behörden und Plattformen arbeiteten enger zusammen. Natürlich alles rechtsstaatlich. Natürlich alles verhältnismäßig. Natürlich nur temporär.
Temporär war inzwischen ein politisches Wort geworden. So wie Sondervermögen.
Die meisten Menschen merkten zunächst gar nichts.
Es begann weich.
Bestimmte Beiträge verschwanden einfach. Nicht gelöscht. Das wäre zu ehrlich gewesen. Sie wurden nur unsichtbar. Kommentare erschienen plötzlich „nicht verfügbar“. Suchergebnisse wirkten steril. Nachrichtenfeeds sahen aus wie das Wartezimmer eines Zahnarztes.
Sauber. Leise. Klinisch tot.
Martin bemerkte es zuerst bei Fußballforen. Dann bei Wirtschaftsnachrichten. Irgendwann suchte er nach einem Video von Bauernprotesten und bekam stattdessen fünf Seiten Hinweise zu demokratischer Verantwortung und verlässlichen Informationsquellen.
Sein Sohn lachte darüber. „Shadow Moderation“, sagte er. „Passiert ständig.“
Dann kam die Wallet.
Offiziell hieß sie European Digital Identity Wallet. EUDI Wallet. Schon Jahre vorher beschlossen. Völlig legal. Technisch sogar sinnvoll. Ein digitaler Identitätsnachweis für EU Bürger. Dokumente. Führerschein. Zeugnisse. Versicherungen. Bankfreigaben. Signaturen. Alles in einer staatlich anerkannten digitalen Infrastruktur. Kryptographisch abgesichert. Interoperabel. Vertrauenswürdig.
So stand es in den Broschüren.
Und sachlich betrachtet stimmte das sogar.
Die Wallet selbst war nicht das Problem.
Das Problem war, dass irgendwann alles an ihr hing.
Versicherung. Arbeitgeberportale. Gesundheitsdienste. Steuerkommunikation. Altersvorsorge. Bankkonten. Mobilfunkverträge. Bewerbungen. Zugang zu Verwaltungsleistungen. Digitale Signaturen. Plattformverifikation.
„Komfort“, sagte die Werbung.
„Sicherheit“, sagte die EU.
„Missbrauchsschutz“, sagte die Innenministerin.
Martin aktivierte die Wallet an einem Samstagabend auf dem Sofa. Dauerte zwölf Minuten. Video Ident. NFC Ausweis. Gesichtsscan. Fertig.
Sein Sohn sagte noch: „Wenn das irgendwann schiefgeht, bist du digital tot.“
Martin antwortete nicht einmal.
Wenige Wochen später teilte er einen Beitrag.
Keine Verschwörung. Keine Holocaustvergleiche. Kein Nazi Zeug. Einfach ein langer Text eines Wirtschaftsjournalisten über Energiepreise, Deindustrialisierung und die Frage, ob Demokratien noch Kritik aushalten.
Der Beitrag wurde markiert.
Nicht öffentlich.
Intern.
Plattformen hatten unter dem DSA ihre Risikoanalyse verschärft. Bestimmte Narrative galten inzwischen als „potenziell destabilisierend“. Nicht illegal. Das war der entscheidende Unterschied. Illegalität war altmodisch. Risikoprofile waren moderner.
Ein Satz tauchte plötzlich immer häufiger auf.
„Kann gesellschaftliche Schäden verstärken.“
Ein fantastischer Satz.
Mit ihm konnte man alles begründen.
Zwei Tage später erhielt Martin eine Nachricht seiner Bank. Zusätzliche Verifikation erforderlich. Routineprüfung im Rahmen neuer Sicherheitsstandards.
Dann seine Versicherung. Zugriff vorübergehend eingeschränkt.
Dann LinkedIn.
Dann das Firmenportal.
Es passierte nie alles auf einmal. Das war das Geniale daran. Totalitäre Systeme hatten früher marschierende Stiefel und Sirenen gebraucht. Das neue System arbeitete wie ein schlecht synchronisiertes Softwareupdate.
Leise.
Unpersönlich.
Automatisiert.
Martin rief bei der Hotline seiner Bank an. Eine junge Frau erklärte ihm freundlich, sein digitales Vertrauensprofil müsse neu validiert werden.
„Vertrauensprofil?“
Kurze Pause.
Dann hörte er Tastaturgeräusche.
„Bitte entschuldigen Sie die Formulierung. Ich meinte Sicherheitsklassifizierung.“
Natürlich meinte sie das nicht.
In der Firma wurde er wenig später zum Gespräch gebeten. Compliance. Reputationsschutz. Neue regulatorische Anforderungen. Man müsse sensibler sein bei digitalen Auffälligkeiten.
Digitale Auffälligkeiten.
Als hätte er Masern.
Der Vorstand wollte keine Risiken.
Niemand wollte mehr Risiken.
Die neue deutsche Mittelschicht bestand aus Menschen, die panische Angst davor hatten, algorithmisch missverstanden zu werden.
Martin verlor zuerst Projekte. Dann Zugänge. Dann Verantwortung.
Sein Chef sagte irgendwann den Satz, den in solchen Zeiten alle sagen:
„Privat können Sie denken, was Sie wollen.“
Martin verstand erst später, dass genau das nicht mehr stimmte.
Denn das Netz war längst kein Ort mehr gewesen. Es war die Infrastruktur des Lebens geworden. Wer dort Vertrauen verlor, verlor irgendwann alles andere mit.
Die eigentliche Gewalt war nicht Zensur.
Es war Entkopplung.
Du wurdest nicht verhaftet.
Du wurdest einfach langsam inkompatibel mit dem System.
Und das System liebte Kompatibilität.
Eines Abends stand Martin im Keller und suchte alte Unterlagen. Papierordner. Kontoauszüge. Versicherungsverträge. Zeugnisse. Geburtsurkunden der Kinder.
Wie ein Mann aus einer anderen Zeit.
Oben lief im Wohnzimmer der Fernseher. Eine Ministerin sprach über digitale Sicherheit, europäische Werte und den Schutz der Demokratie vor autoritären Bewegungen.
Martin hörte nur noch einen Satz.
„Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten.“
Er musste lachen.
Nicht laut.
Eher dieses erschöpfte Geräusch eines Menschen, der plötzlich versteht, dass Angst längst kein Fehler des Systems mehr ist.
Sondern sein Treibstoff.
Drei Wochen später funktionierte seine Wallet wieder.
Fast alles war wieder freigeschaltet.
Fast.
Nur sein Zugang zum internen Bewerberportal blieb dauerhaft eingeschränkt.
Ohne Begründung.
Im Frühjahr verschwand sein Sohn.
Nicht physisch.
Digital.
Accounts deaktiviert. Wallet stillgelegt. Bankkonto eingefroren wegen laufender Prüfungen. Kein Ticketkauf mehr. Kein Mietvertrag. Keine Hotelbuchung. Keine neue SIM Karte.
Es ging erschreckend schnell.
Martin saß nachts am Küchentisch und starrte auf das Handy seines Sohnes. Oben rechts leuchtete nur noch ein kleines Symbol.
„Identität derzeit nicht verifizierbar.“
Draußen fuhr ein Müllwagen vorbei.
Im Fernsehen sprach jemand über Freiheit
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@TomMayerEuropa Warum politisieren Sie hier fortwährend?
Der israelische Beitrag war gut.
Sich dafür auszusprechen hat nichts mit einer Zustimmung/Ablehnung der aktuellen Politik der israelischen Regierung zu tun.
Basta.
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Congrats an Bulgarien, Gewinner des Song Contest 2026. #ESC Und wie schön ist es doch, dass das Publikum Israel auf Platz 2 gevoted hat! Ein starkes Signal gegen die antisemitischen Attacken und Ressentiments der Israelhasser quer durch Europa.
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Mir wird übel vom zusehen.
Zacki@FrankfurtZack
Bei uns im Bahnhofsviertel entsteht eine vielfältige Gastronomie. Jeder findet das was. Kommt mal vorbei 👍🏼
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We are already srewed.
No way out.
Martin Sellner@MartinSellner_
Linz, an Austrian city with 215.000 inhabitants, is replaced at breathtaking speed. It is happening EVERYWHERE. We are on the brink of losing every bigger western European city to the great replacement. 10-15 years to start remigration, then we are cooked.
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