Effbeh

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@Knutderwikinger

Hobbysatiriker

Katılım Aralık 2025
36 Takip Edilen5 Takipçiler
Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@benungeskriptet @Steinhoefel Sieht so aus, als würde das Niveau bei ungescriptet morgen wieder auf gewohnte Höhe steigen. Schön, denn die letzte Folge war so gar nix.
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Ben Berndt
Ben Berndt@benungeskriptet·
"So nimmt uns der Staat unsere Meinungsfreiheit" Trailer zur neuen {ungeskriptet} Podcastfolge mit Joachim Steinhöfel @Steinhoefel Die ganze Folge gibt es diesen Samstag auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@AhmadMansour__ Und die Opposition wird dann die Hamas und Hisbolah entwaffnen und die Mullahfaschos stürzen? 🥴
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Ahmad Mansour
Ahmad Mansour@AhmadMansour__·
In Israel verdichten sich die Zeichen, dass bereits im September neu gewählt werden könnte. Sollte es dazu kommen, wären es womöglich die wichtigsten Wahlen in der Geschichte Israels seit seiner Staatsgründung. Es geht um eine grundlegende Neuvermessung des Staates: Wer trägt die Last der Sicherheit? Wer dient in der Armee oder im Zivildienst? Können ultraorthodoxe Juden dauerhaft von der Wehrpflicht ausgenommen bleiben, während säkulare und zionistische Israelis monatelang an der Front stehen? Diese Wahl wird auch darüber entscheiden, ob der Staat endlich entschlossen gegen die Gewalt rechtsradikaler Siedler im Westjordanland vorgeht — nicht aus Rücksicht auf internationale Kritik, sondern aus eigenem israelischen Interesse. Gleichzeitig steht die außer Kontrolle geratene Kriminalität in arabischen Städten und Gemeinden Israels auf der Tagesordnung. Im Zentrum steht zudem die Zukunft der sogenannten Justizreform. Diese Reform war bereits vor dem 7. Oktober eine Zäsur. Dass Netanjahu und seine Regierung auch nach dem größten sicherheitspolitischen Versagen der israelischen Geschichte an Teilen dieses Projekts festhielten, hat das Misstrauen vieler Israelis weiter vertieft. Vor allem aber wird diese Wahl darüber entscheiden, wer den 7. Oktober untersucht. Eine professionelle, unabhängige staatliche Untersuchungskommission — oder eine Regierung des Versagens, die sich am Ende selbst prüft, die Verantwortung überall sucht, nur nicht im Machtzentrum selbst. Für viele Israelis ist das der eigentliche Kern dieser Wahl. Auch Netanjahus Strafverfahren wird unausweichlich Teil dieser Wahl sein. Formal geht es um ein Gerichtsverfahren. Politisch aber geht es um die Frage, ob ein amtierender Regierungschef unter massivem innen- und außenpolitischem Druck weiter ordentlich vor Gericht steht — oder ob der Prozess durch politische Interventionen, Deals oder Begnadigungsdebatten faktisch beendet wird. Trump hat öffentlich Druck zugunsten Netanjahus gemacht; zugleich drängt Präsident Herzog eher auf eine juristische Einigung als auf eine unmittelbare Begnadigung. Ich bleibe bei meiner Einschätzung: Netanjahu ist politisch schwer angeschlagen. Seit mehr als drei Jahren zeigen die meisten Umfragen, dass seine derzeitige Koalition keine Mehrheit mehr hätte. Und doch schreibe ich diesen Satz nicht ohne Verunsicherung. Denn die Lage ist widersprüchlich. Die Regierung hat die meisten ihrer strategischen Ziele bislang nicht überzeugend erreicht. Hamas ist nicht vollständig zerschlagen. Eine Entwaffnung Hamas erscheint gegenwärtig äußerst schwierig. Die Hisbollah hat sich militärisch teilweise erholt und fügt Israel durch Drohnen & Raketen weiter Schaden zu — militärisch wie gesellschaftlich. Auch die iranische Bedrohung ist nicht beseitigt: weder das Raketenprogramm noch die nukleare Infrastruktur noch das Regime selbst, dessen Sturz Netanjahu rhetorisch immer wieder in Aussicht gestellt hat. Ob all diese Ziele bis September erreichbar sind, darf man bezweifeln. Ob Netanjahu gemeinsam mit den USA noch einen strategischen Plan verfolgt, wird sich zeigen. Im Moment aber ist schwer erkennbar, mit welchem überzeugenden Zukunftskonzept er in einen Wahlkampf ziehen will. Trotzdem wird es für die Opposition nicht einfach, eine Regierung zu bilden. Denn nach vielen Umfragen braucht sie entweder ein außergewöhnlich breites Bündnis der zionistischen Parteien — oder zumindest die Duldung arabischer Parteien, um auf die notwendigen 61 Mandate zu kommen. Genau darin liegt ihr strategisches Dilemma. Nach dem 7. Oktober ist eine Abhängigkeit von arabischen Parteien für große Teile der jüdisch-israelischen Bevölkerung schwer akzeptabel. Zwei dieser Parteien haben sich seit dem Massaker immer wieder in einer Weise geäußert, die viele jüdische Israelis als moralisch untragbar empfinden. Netanjahu weiß das. Deshalb wird er jede mögliche Zusammenarbeit der Opposition mit arabischen Parteien als Delegitimierungswaffe nutzen.
Ahmad Mansour tweet media
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@welt Mal wieder so ein Schwarzweißartikel, traurig.
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WELT
WELT@welt·
Vater Europas – oder doch nur ein am Breitschwert geübter Schlächter? to.welt.de/XKKtjns
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Gerrit Keferstein
Gerrit Keferstein@mitodoc·
@Knutderwikinger Am liebsten ist mir, wenn andere Macht über sich selber haben. Aber man hat nunmal Macht über Andere. ZB Kinder und weniger selbstermächtigte Menschen. Und damit muss man sehr verantwortungsvoll umgehen und sie Stück für Stück ermächtigen.
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Gerrit Keferstein
Gerrit Keferstein@mitodoc·
Wer seine eigenen Emotionen nicht regulieren, aushalten und kontrollieren kann, der muss andere kontrollieren um "Sicherheit / Stabilität" zu erleben. Kontrollzwang ist das Hauptsymptom eines dysregulierten inneren, emotionalen Biotops. Daraus resultiert der totalitäre Charakter. Der totalitäre Charakter erlebt ein sehr unruhiges, dysreguliertes, zerrissenes Inneres. Um Stabilität zu erleben, schafft er seine Bezugspunkte in der scheinbaren Stabilität in der Außenwelt. Aber wenn diese ins Wanken gerät, beginnt der stramme Kontrollgriff des totalitären Charakters. Deshalb reagiert er sehr sensibel auf Veränderungen und Unkontrollierbares in der Außenwelt. Es ist eine Form der kognitiven Hypervigilanz, auf Basis des inneren Alarmzustandes. Das ist übrigens auch der Grund für kognitive Dissonanz und das NPC Phänomen, denn die emotionale Welt wird kognitiv abgetrennt, so dass ein unterbewusster, zerrissener emotionaler Part (EP) getrennt von dem autonomen kognitiven Anteil existiert. Dieses kognitive "Alltags-ICH" lebt ein scheinbar ganz normales Leben und wird daher auch "Apparently normal part (ANP)" genannt. Es ist aber nur SCHEINBAR normal. Denn wenn man genau hinhört, erkennt man, dass EIGENE Empfindungen und Gefühle selten artikuliert werden. Es wird viel über Emotionen argumentiert bzw. damit gedroht, aber die EIGENE emotionale Welt wird als untastbares Gut sicher verwahrt und unter zahlreichen Projektionen und Rationalisierungen verborgen. So werden Menschen im Erleben zu NPCs bzw. Large Language Models anstatt ein ganzer Mensch mit Empfindungen und Emotionen und ganzheitlichem Erleben der Welt zu sein. Die Emotionen existieren weiter, aber unterhalb der Abschirmung und werden bei Gelegenheit in Form von Wutausbrüchen oder Rückzug sichtbar (Das Triggerphänomen). Und hier präzisieren wir das Wort "Charakter". Das totalitäre Verhalten inkl. kognitiver Abwehr und Hyperrationalisierung ist die kognitive Coping-Strategie für die innere emotionale Dysregulation. Die Kognition übernimmt also eine Abwehrfunktion und dies wird als totalitärer Charakter bezeichnet. Der totalitäre Charakter erlebt Freiheit und Veränderung als Bedrohung und schöpft alle Wege aus per Kontrolle im Außen wieder Stabilität und Ordnung herzustellen. Der totalitäre Charakter hasst freien Dialog, weil er ihn nicht kontrollieren kann. Er bedroht die innere Stabilität. Der totalitäre Charakter ist ruhig und zufrieden so lange alles nach seinen Vorstellungen läuft und er die Kontrolle hat. Wenn er jedoch einen Kontrollverlust erleidet, dann wird er in aufeinanderfolgenden Schritten: 1) menschlich abwürdigend, 2) lockt dann mit Scham und Schuldgefühlen, 3) wird dann patzig, 4) fängt an zu verbieten, und wenn das auch nicht greift, 5) dann folgt die narzisstische Krise. Die narzisstische Krise ist ähnlich eines "Tanter Tantrums" bei einer 5-jährigen. Das nennt sich auch Affektdurchbruch oder auch Regression unter Stress. Dies bei einem Erwachsenen zu beobachten ist spektakulär, passiert aber regelmässig, wenn sich Menschen aus totalitären (narzisstischen) Verhältnissen wirklich befreien. Und dies ist auch Gesellschaftlich zu beobachten je mehr die Herrschenden die Kontrolle verlieren. Der totalitäre Charakter verlangt, dass alles auf einer abgeschlossenen und fertig strukturierten Ideenwelt basiert und MENSCHLICHKEIT in all seiner Tiefe und Komplexität nimmt der totalitäre Charakter als Bedrohung der inneren Stabilität wahr. Deshalb werden Menschen auch im ersten Schritt ent-menschlicht und ihnen wird eine Rolle zugeschrieben, die in die Ideenwelt passt. "Der Rechte", "Der Linke", "Der Diktator", "Der Kriegsverbrecher", "Der Schwurbler", etc... Auf dieser Basis kann dann Phase 2 mit Lockangeboten per Scham und Schuld erfolgen. "Schämst du dich denn nicht?", "Du bist schuldig für...", "Wenn du zu uns gehören willst, dann musst du..." Wenn das nicht zieht kommt Phase 3 mit der ersten Aggression, die sich auch in versuchtem Humor zeigen kann. Wie Norm McDonald jedoch gesagt hat: "Um gute Satire zu machen, musst du den MENSCHEN, den du satirisch bearbeitest ernsthaft erkennen und lieben, sonst wird es nicht lustig, sondern offensichtlich peinlich und entlarvend." Danach folgt Phase 4 mit konkreten Verboten und indirekter Gewalt. Wenn man sich davon auch nicht einschüchtern lässt, dann platzt die narzistische Krise durch. Meiner Einschätzung nach sind wir gesellschaftlich zwischen Phase 3 und 4. Die narzisstische Krise folgt. Danach kommt der Umbruch und ein neues Paradigma wird sich zeigen. Was diese Menschen brauchen ist genau das, was sie aktuell nicht geben/erschaffen können. Menschlichkeit, Wärme, Ruhe, Verständnis, Gesehen Werden, lange menschliche Gespräche, Co-Regulation. Gleichzeitig sind sie natürlich gemein gefährlich und können und werden Schmerz zufügen, wenn es ihnen hilft Kontrolle zu wahren. Der Umgang gleicht also dem einen Ertrinkenden zu retten. Selbstregulation und Selbstschutz und Konservierung der eigenen Vitalität und Kraft immer zuerst. Von da aus, falls gewünscht und möglich, eine helfende Hand reichen. Ich werde weiter dokumentieren, was ich wahrnehme.
Gerrit Keferstein tweet media
Die Zukunft ist Grün 🍵🇪🇺@GrueneMission

Der Ben @benungeskriptet hat ja letztens 4,5 Stunden lang den Faschisten und Nazi-Zitat-Bro Geschichtslehrer #Höcke interviewt. #Extra3 hat heute seine Karriere als Fascho-Blogger und Fascho-Podcaster beerdigt 😂

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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@mitodoc Kann mir nicht vorstellen, dass du Macht über andere gut findest.
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@mitodoc Weiß ich. Deswegen ja. Totalitäre Menschen wollen keine Macht über ihr eigenes Leben, wollen nicht gestalten können und kraftvoll voranschreiten. Totalitäre Menschen wollen Macht über das Leben anderer. Was wiederum narzisstische Verletzungen erzeugt.
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@mitodoc So gehts mir auch, vllt kann ich dir deinen Irrtum irgendwann erklären. 😉
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Gerrit Keferstein
Gerrit Keferstein@mitodoc·
@Knutderwikinger Es ist kein einfach zu verstehendes Phänomen. Ich werde es von vielen verschiedenen Seiten beleuchten. Ich habe selber Jahre gebraucht es zu begreifen und wenn ich lehre, dann dauert es erfahrungsgemäß viele Monate und viele Beleuchtungswinkel, um es zu erkennen.
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@mitodoc Haha. So kann man Debatten auch beenden. 😄
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Gerrit Keferstein
Gerrit Keferstein@mitodoc·
@Knutderwikinger Ist okay. Musst du auch nicht sehen. Ich werde weiter darüber berichten. Vielleicht siehst du es irgendwann.
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@mitodoc Doch, Macht und Narzismuss. Du verstehst evtl unter Macht etwas anderes als ich.
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@mitodoc Der Anschnitt ist übrigens richtig gut und treffend.
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@mitodoc „Was diese Menschen brauchen ist genau das, was sie aktuell nicht geben/erschaffen können. Menschlichkeit, Wärme, Ruhe, Verständnis, Gesehen Werden, lange menschliche Gespräche, Co-Regulation. Gleichzeitig sind sie natürlich gemein gefährlich und können und werden Schmerz…“
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@mitodoc Eher gekränkte und Macht ausgesetzter Seelen, die „zurückschlagen“.
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@mitodoc Was soll denn das sein, ein totalitärer Charakter? Biologisch, also angeboren? Das ist Quark. Andersum wird ein Schuh daraus. Narzissmus entsteht nicht aus Biologie.
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Gerrit Keferstein
Gerrit Keferstein@mitodoc·
Ich beschreibe den totalitären Charakter. Er ist die biologische Voraussetzung für die Psychologie des Narzissten. Und diese ist die psychologische Voraussetzung für die Formierung des Faschisten (wenn er sich politisch engagiert). Und ja: sehr viele deutsche haben diese Charakter und deshalb fällt sowas in Deutschland auch immer auf fruchtbaren Boden. Solche Charakter greifen auch immer alle an, die einfach LEBENDIG, FREUDIG und LIEBEVOLLE VERBUNDEN sind. Der totalitäre Charakter hasst sowas und bekämpft es.
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@Buurmann Wie immer treffend, wie fast immer zu lang
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Gerd Buurmann
Gerd Buurmann@Buurmann·
Da Saskia Esken hier erklärt, was sie unter Faschismus versteht, erkläre ich mal, was ich darunter verstehe: Der Faschismus ist eine Ideologie, die das Kollektiv verherrlicht, das alle anderen persönlichen Loyalitäten übersteigen soll. Der Faschist will die Welt retten, indem er den Individualismus bekämpft. Der Faschist zielt darauf ab, das in seinen Augen gute und gesunde Kollektiv zu schaffen. Dafür muss die Gesellschaft von andersartigen Kräften und Gruppen gereinigt werden, die als Bedrohung der Gemeinschaft angesehen werden. Der Faschismus wirft allen Kräften, die sich der kollektiven Unterwerfung widersetzen, vor, zersetzend zu sein. Der Faschismus setzt auf starke staatliche Führungsautorität. Der Faschist baut auf Nation, Staat, Bürokratie und Militär als die tragenden Instrumente, um seine Ordnung durchzusetzen und das Kollektiv zu formen. Für Faschisten sind Menschen mit einer anderen Meinung eine Bedrohung und werden zu einer Gefahr für die ganze Welt erklärt. Der Faschist negiert das Recht auf freie, persönliche Entscheidungen und tendiert dazu, das Individuum durch Zwang und Gewalt zur Teilnahme an der Erschaffung einer besseren und gesünderen Welt zu verpflichten. Diesen Zwang nennt der Faschist Solidarität. Der Faschist versteht sich als Opfer, das sich sein Recht holt. Um den vermeintlichen Status des Opfers zu verlassen und zu einer neuen Stärke zu gelangen, erschafft der Faschist eine Gemeinschaft, in der durch kompensatorische Kulte der Einheit, Stärke und Reinheit ein Gefühl der Überlegenheit generiert wird. Oft bedient sich der Faschist dazu einer neuen Sprache, die stets darauf abzielt, zu betonen, wie schmutzig und schlecht das Vergangene war, wie gut und rein man selbst ist und wie schön die kommende neue Welt sein wird. Der Faschist ändert die Sprache, damit man überall an den Krieg erinnert wird, den der Faschist sich gezwungen sieht, mit allen Mitteln zu gewinnen. Emotionale Bilder, bebende Stimmen sowie die Verbreitung von Angst und Schrecken gehören zum Standardrepertoire des Faschisten. Der Faschist lässt keine Alternativen zu. Es muss entweder sein Weg sein oder gar kein Weg. Alle, die einen anderen Weg versuchen möchten, werden als gemeingefährlich verurteilt. Mit Hilfe einer politischen Mehrheit und in Zusammenarbeit mit entschlossenen Aktivisten und einflussreichen Organisationen werden demokratische Freiheiten aufgegeben und durch eine als erlösend verklärte Gewalt und Pflicht ersetzt, um eine innere Säuberung zu erreichen. Der Faschist bedient sich einer Bekenntnispflicht. Menschen, die sich unterworfen haben, zeigen dies durch kultische Abzeichen. Für den Faschisten ist alles immer nur zum Besten des Kollektivs. Der Faschismus erklärt jedes Individuum, das sich nicht der Ideologie unterwirft, zum Abweichler, der Millionen Menschen in Gefahr bringt. Alles Schlechte der Welt wird dem politischen Gegner vorgeworfen. Der Faschismus ist die Bündelung aller gesellschaftlichen Ressourcen auf eine einzige Ideologie. Die Faschisten sind apokalyptische Reiter, die die alte Welt vollkommen zerstören wollen, um eine komplett neue und vermeintlich bessere Welt zu schaffen. Wie viele ideologische Diktaturen reiten die Faschisten dabei auf den drei ehemals freien Pferden der Aufklärung, die sie nun aber mit Gewalt gefügig gemacht haben. Die drei Pferde heißen: Kultur, Akademie und Medien. Für den Faschisten hat der Gegner nicht Unrecht, sondern er ist böse. Der Faschist hingegen sieht sich selbst als gut. Er gibt vor, für den Frieden, die Gesundheit, die richtige Wissenschaft und das Wahre zu sein, um den Gegner zum kranken, falschen, wahnsinnigen Kriegshetzer zu erklären, der zur Not eugenisch entfernt werden muss. Der Faschist ist fest davon überzeugt, auf der richtigen und vor allem guten Seite der Geschichte zu stehen. Demonstrationen von Faschisten werden von staatlichen Institutionen unterstützt. Propaganda ist die Form faschistischer Kommunikation.
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@stagerbn Sie bekommen es leider auch nicht aus dem Kopf: rechts ungleich rechtsradikal ungleich rechtsextrem!
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severin tatarczyk
severin tatarczyk@stagerbn·
Ich habe heute geschrieben, dass der Aufstieg der AfD auch dem Umstand geschuldet ist, dass ein nicht unerheblicher Teil der Wähler "rechte Politik" erwartet, diese insbesondere von der CDU aber nicht erhält. Zu Recht kam natürlich die Frage, was für mich "rechte Politik" bedeutet. Dabei ist mir klar, dass "rechts" hier stark vereinfachend ist. Ich hätte auch von konservativer oder bürgerlicher Politik sprechen können, die ja aber von großen Teilen des linken Spektrums als rechts geframt wird. Folgende Grundlinien und konkretere Maßnahmen hielte ich aber für entscheidend: 1. Ganz grundsätzlich braucht es eine Politik, die die Eigenverantwortung des Individuums wieder in den Vordergrund stellt, übergeordnet liberaler Individualismus statt Kollektivismus. 2. Praktisch bedeutet dies einen differenzierteren Abbau des Sozialstaats: die, die jahrelang in Systeme eingezahlt haben, sollten dabei aber sicher anders behandelt werden als Menschen, die noch nichts Gemeinwesen eingebracht haben - letztere Gruppe sollte zB mehr Sachleistungen als Geldleistungen erhalten. Dieser Punkt ist auch wichtig, um ein allgemeines Gerechtigkeitsgefühl derer, die den Staat finanzieren, zu befriedigen. 3. Damit wären wir auch bei einer Migrationspolitik, die von deutschen Interessen her gedacht wird. Das heißt: klare Begrenzung irregulärer Migration, konsequente Rückführungen, ein Ende der faktischen Vermischung von Asyl, Arbeitsmigration und dauerhafter Einwanderung in die Sozialsysteme (Grüße gehen raus an Bärbel Bas). Wer kommen will, um zu arbeiten, sich einzubringen und Teil dieses Landes zu werden, soll willkommen sein. Wer aber dauerhaft auf Kosten anderer leben will oder unsere Rechts- und Werteordnung ablehnt, eben nicht. 4. Dies bedingt aber auch einen Staat, der von seinen Bürgern die Einhaltung von Recht und Gesetz fordert und dies deutlich durchsetzt, statt Regelverstöße nur lax zu behandeln. Das gilt bei Migration, bei Clan- und Jugendkriminalität, bei öffentlicher Ordnung, aber auch bei ganz banalen Fragen des Alltags. Ein liberaler Staat muss kein schwacher Staat sein. Im Gegenteil: Gerade eine liberale Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn die Missachtung von Gesetzen deutlich sanktioniert wird, da sonst am Ende nur noch die Rücksichtslosen profitieren. Ich weiß, libertäre Fundamentalisten sehen das anders, aber in der Praxis braucht es einen Staat, der nur wenige Regeln hat, aber diese robust durchsetzt. 5. In diesem Kontext wichtig: Es braucht eine klare Absage an staatlich geförderte Hypermoral. Der Staat soll nicht permanent erziehen, sensibilisieren, umerziehen und gesellschaftliche Haltungen kuratieren. Er soll die Grundrechte seiner Bürger schützen, öffentliche Sicherheit gewährleisten, Infrastruktur bereitstellen und Leben und Eigentum seiner Bürger schützen. Was Menschen denken, sagen, essen, fahren, wählen oder für richtig halten, ist in einer freien Gesellschaft zunächst einmal ihre Sache. Das konsequente Weiterdenken dieses Prinzips führt auch zu einem Stopp der Finanzierung von NGOs, dem Streichen illiberaler Gesetze wie § 188 StGB und generell zu einem 6. Bürokratieabbau, der diesen Namen verdient. Nicht ein Digitalgipfel nach dem anderen, nicht noch ein Beauftragter für moderne Verwaltung, sondern der echte Rückbau staatlicher Zumutungen. Weniger Gesetze und Verordnungen, weniger Berichtspflichten, weniger Dokumentationspflichten, weniger Genehmigungsvorbehalte, weniger kleinteilige Regulierung. Der Staat muss wieder lernen, dass Bürger und Unternehmen nicht seine Untertanen sind, sondern freie Akteure, die nicht für jede vernünftige Entscheidung erst eine Erlaubnis brauchen. 7. Das führte dann auch zu einer Wirtschafts- und Energiepolitik, die Wohlstand nicht für ein moralisches Problem hält. Deutschland braucht niedrigere Energiepreise, schnellere Genehmigungen, Technologieoffenheit und eine Politik, die industrielle Wertschöpfung wieder als Voraussetzung von Sozialstaat, Sicherheit und kultureller Liberalität begreift. Wer gleichzeitig Kernkraft, Verbrenner, Gas, Fracking, Gentechnik, neue Infrastruktur und große Teile der Industrie moralisch verdächtig macht, darf sich über Deindustrialisierung nicht wundern. "Rechte Politik" folgt der Linie: Wohlstand fällt nicht vom Himmel, er wird erarbeitet. 8. Um die Zukunft zu sichern braucht es auch eine Bildungspolitik, die Leistung, Disziplin, Wettbewerb und Wissen wieder ernst nimmt. Schule ist nicht in erster Linie ein Ort für gesellschaftspolitische Experimente, sondern soll Kindern Lesen, Schreiben, Rechnen, Geschichte, Naturwissenschaften und Urteilsfähigkeit vermitteln. Wer Bildungsgerechtigkeit will, darf Standards nicht immer weiter absenken, sondern muss Kindern ermöglichen, diese Standards zu erreichen. Auch hier gilt: Eine Gesellschaft, die Leistung nicht mehr einfordert, verliert zuerst ihre Aufstiegschancen und dann ihre Zukunftsfähigkeit. 9. Überhaupt brauchen wir wieder eine Kultur der Eigenverantwortung: Nicht jedes Risiko kann vom Staat abgefedert werden, nicht jedes Lebensproblem ist politisch zu lösen, nicht jede Ungleichheit ist automatisch ungerecht. Maria schafft das Abi nicht? Dann ist das eben so und kein Grund, die Standards zu senken, sondern Maria soll mittlere Reife machen und eine handwerkliche Ausbildung starten (was in KI Zeiten eh viel sinnvoller sein kann). Malte schießt keine Tore? Dann ist das kein Grund, Fußballspiele ohne Siege enden zu lassen, sondern Malte zu sagen, dass er sich anstrengen oder einen anderen Sport aussuchen soll. Der Staat kann den Menschen nicht das Leben abnehmen. Und er sollte es auch nicht versuchen - und bei diesem Grundgedanken landen wir immer wieder. 10. Abschließend dann noch eine nüchterne Außen- und Sicherheitspolitik, die deutsche Interessen benennt und wahrt. Dazu muss Deutschland verteidigungsfähig sein. Das Geld für Radwege in Peru oder gendergerechte Bildungsstrukturen in Südafrika investiert man lieber in Kampfdrohnen und deren Abwehrtechnologien. Selbstbewusstes Auftreten und tatkräftige Verteidigung westlicher Werte statt pseudomoralische Worte. 11. All das kann nur funktionieren, wenn in Deutschland ein neuer Geist des Aufbruchs herrscht - auch diesen muss die Regierung versprühen. Bei Umsetzung der vorigen Schritte kommt das allerdings fast von selbst... Das alles ist für mich nicht "rechts" im Sinne von radikal, autoritär oder illiberal. Im Gegenteil: Vieles davon war lange ziemlich normale bürgerliche Mitte. Rechts daran ist heute vor allem, dass es sich gegen einen links-kollektivistischen Grundkonsens richtet, nach dem jedes gesellschaftliche Problem durch mehr Staat, mehr Umverteilung, mehr Regulierung, mehr Belehrung und mehr Moralisieren zu lösen sei. Und genau hier liegt das Problem der Union: Sie hat sich der moralischen Diktatur der Linken total unterworfen - was man täglich in dieser Koalition oder der Unterwerfung Merz' gegenüber Klingbeil merkt. Wer sich dann wundert, dass Wähler zu einer Partei gehen, die wenigstens behauptet, diese Konflikte offen auszutragen, macht es sich zu einfach. Man muss die AfD nicht mögen, um zu verstehen, warum sie wächst - denn es gibt es in diesem Land eine reale Nachfrage nach einer anderen Politik. Dass die AfD diese Nachfrage IMHO dann auch nicht bedienen könnte, steht auf einem anderen Blatt und ist mir und wohl auch vielen Wählern der AfD klar - die steigenden AfD Ergebnisse sind aber für viele ein Hilfeschrei. Und solange die CDU auf diesen Schrei nicht glaubwürdig antwortet, wird sich nichts ändern
severin tatarczyk tweet media
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@Sentletse @Martina Achso, deshalb wurde Deutschland auch nicht besiegt 🤦‍♂️🤦‍♂️
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Sentletse 🇿🇦🇷🇺🇵🇸🇱🇧
The Vietnamese revolutionary Ho Chi Minh warned the US that it could bomb as much as it liked, but it would never win the war. According to Ho Chi Minh, his people were fighting a patriotic war that they were prepared to endure for as long as necessary. The US eventually conceded defeat and withdrew from Vietnam in humiliation. Iran has issued a similar warning to the US. For Tehran, the current conflict represents an existential war, which they are ready to fight indefinitely as they vow never to surrender. It is clear that Trump is insufficiently versed in history; otherwise, he would have learned from America’s past failures. Coercive military measures cannot subdue resolute patriots who are prepared to defend their sovereign territory with unyielding determination.
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Effbeh
Effbeh@Knutderwikinger·
@mitodoc Um mal vei CG Jung zu bleiben, reicht das vllt nicht aus
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Gerrit Keferstein
Gerrit Keferstein@mitodoc·
And to this: Cultivate warfare, channel anger into valuable capabilities and embrace masculinity as a protective FORCE. Bond with your brothers and form strong bonds of trust. Not to be the aggressor, but to be able to wield the sword, when people aggress upon you. As CG Jung said: The warrior archetype in its young, naive form is just aggression, but in its grown-up form it is the ability to draw clear boundaries and enforce them. For the men: Learn how to fight. Brazilian Jiu-Jitsu, Kickboxing, MMA, learn how to handle weapons, learn how to use your voice and rhetoric as a force of nature. Study history and the great men of history. Protect women and help women embrace femininity. For the women: Embrace femininity. Bear children and look for good men to protect you physically. Help men become men.
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Gerrit Keferstein
Gerrit Keferstein@mitodoc·
Many asked how to deal with Marxists. Let’s collect some strategies that are helpful without being reactionary:
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