David Hollmer

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@LektoratDLS

Lektorat und Korrektorat Der letzte Schliff.

Germany Katılım Nisan 2026
8 Takip Edilen41 Takipçiler
David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Ca. 90 % der self-published Bücher verkaufen sich unter 100 Mal, wenn es das erste Buch eines Autors ist. Zumeist sind das unlektorierte Bücher, die obendrein kaum oder nur mäßig korrigiert wurden, aber auch lektorierte Bücher sind nicht davor gefeit, floppen zu können. Bedenken Sie, dass Sie als Autor eine Marke eröffnen. Nur weil Sie eine Firma gründen, haben Sie nicht sofort einen Haufen Kunden. Es dauert, sich einen Namen zu machen und sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Die allermeisten Autoren geben nach dem ersten Buch auf. In der Regel muss man ein paar Bücher veröffentlichen, bevor man weiß, wie der Hase läuft, bzw. sich seine Fanbase von Buch zu Buch aufbauen. Sie wären überrascht, wie viele heute sehr bekannte Autoren einige Bücher lang absolut erfolglos waren, bevor der Rubel so langsam zu rollen begann. Wenn Sie gerne schreiben, würde ich empfehlen, dranzubleiben, unterschiedliche Lektoren auszuprobieren und sich so viel Feedback wie möglich einzuholen. So lernt man am meisten. Die allermeisten Bücher lohnen sich also finanziell nicht. Bücher verkaufen sich zumeist entweder sehr gut oder nahezu gar nicht. Probieren Sie ruhig mal ein anderes Cover, einen andern Titel, einen anderen Klappentext, wenn Sie wirklich von Ihrem Buch überzeugt sind.
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Grantlhuberin 🇩🇪 BAYERN 🖤
@LektoratDLS Auf d Idee, Buchhandlungen dafür zu BEZAHLEN, dass die mein Buch wenigstens ausstellen, kam ich nicht. Selbst hab ich mein Buch bestellt u gekauft - 0 Effekt. Bei Invest.3200€ inkl. Lektor bei Marge 1€/verk.Exemplar auch echt schwierig. Prof. Werbeagentur lehnte ab.
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Manuskript fertig, was jetzt? Damit Ihr Buch die größten Chancen auf Erfolg hat, brauchen Sie so viel konstruktives Feedback wie möglich. Genau das ist hier beim Letzten Schliff unsere Spezialität. Wir haben Lektoren für jedes Genre und nehmen kein Blatt vor den Mund.
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Vielen Dank für die Frage, ich erkläre das gerne. Ein KI-Vorkorrektorat (durch den besten verfügbaren Service, der wirklich nicht billig ist) ist derzeit in etwa vergleichbar mit einem Praktikanten, der noch wahnsinnig grün hinter den Ohren ist. Es hängt stark von der Textqualität ab, aber in der Regel sind in etwa 70 % der Vorschläge der KI bzgl. Sprache sehr gut, also so, dass man sie auch wirklich so lassen will. 20 % gehen in eine gute Richtung; man sollte an diesen Stellen also etwas ändern, lediglich die vorgeschlagene Änderung ist nicht sinnvoll genug. Und 10 % der Änderungen durch KI sind eine deutliche Verschlechterung oder schlicht völlig falsch. Die KI-Vorkorrektur erleichtert uns Lektoren also zugleich die Arbeit, sorgt aber auch für zusätzliche Arbeitsschritte, die vorher nicht unbedingt vorhanden waren. Denn der Zeitunterschied ist nicht wahnsinnig anders, ob man einen Fehler überprüft oder direkt selbst ändert. Es ist auch nicht so, dass es reicht, nur die Änderungen zu betrachten, die die KI macht. Man muss den gesamten Text trotzdem mindestens zweimal lesen, nachdem man die KI-Sachen durchgearbeitet hat, weil die KI schlicht viele, viele Nuancen noch nicht versteht. Was viele nicht verstehen: KIs prüfen Texte nicht nach Duden-Rechtschreibung. Das ist rein technisch ist nur möglich, wenn man lediglich ein paar Sätze prüft. Bei längeren Texten hat die KI lediglich ein Gefühl dafür, was korrekte Sprache ist. Man kann sich da also in keinster Weise auf irgendwas verlassen. Die Zeit-/Kostenersparnis ist also sehr viel geringer, als man meinen würde. Auch vorher konnte ich im Grunde schon einen sehr günstigen Azubi dafür bezahlen, ein Vorkorrektorat zu machen. Er lernt dabei, das ist seine Hauptbezahlung. KI ist lediglich inzwischen ein winziges bisschen besser und günstiger als ein Azubi oder dergleichen. Man konnte sich auch vor KI im Internet bereits Korrektorate für 0,1 Cent pro Wort über z. B. Upwork holen. Die machen auch ca. 80 % der Fehler raus, in der Regel, sind also mit KIs vergleichbar. Reicht bei weitem nicht für eine Veröffentlichung, weil solche Freelancer blutige Anfänger sind, aber es ist bzw. war ein guter erster Schritt, vor allem bei Texten, die viele Fehler enthalten. Ich persönlich bevorzuge KI derzeit hauptsächlich, weil ich sehr genau weiß, welche Fehlersorten die KI zu 100 % findet, denn solche gibt es durchaus. Und sich auf diese nicht mehr konzentrieren zu müssen, ist ein enormer Gewinn, weil man sich dann mehr Gedanken über anderes machen kann, was den Text ebenfalls verbessert. Wir arbeiten durch KI also nicht sehr viel weniger an einem Korrektorat. Es geht in etwa 20 % schneller als vor 2 Jahren, bei sogar noch etwas höherer Qualität.
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Jeder X-beliebige
Jeder X-beliebige@x__beliebig·
@LektoratDLS @diewahrhei82376 Mit KI korrigieren sie mindestens 100 Bücher in der selben Zeit, wie Sie ohne KI für 1 Buch brauchen würden. Die Preise sind aber nur 20% gesunken?
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Sie haben monatelang an Ihrem Buchmanuskript geschrieben? Dann kennen Sie wahrscheinlich das Gefühl: Es ist gut – aber irgendwie fehlt noch der letzte Schliff. Ob Roman, Sachbuch, Biografie oder Ratgeber, wir vom Lektorat Der letzte Schliff helfen Ihnen gerne weiter.
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie Bücher in Buchläden kommen. Erstens: Kunden fragen mehrmals danach, weswegen der Buchladen es für lohnenswert hält, eine kleine Auflage davon zu führen. Zweitens: Man bezahlt dafür, dass der Buchladen das Buch ausstellt. Je besser die Position, desto teurer. Die günstigste Möglichkeit, kostenfreie Reichweite zu erhalten, ist meines Erachtens, das E-Book 3 Monate lang exklusiv auf Amazon KDP reinzustellen. Dann kann man es nämlich für die Kindle-Unlimited-Abonnenten kostenfrei freigeben. Man wird dann pro gelesener Seite vergütet, aber der springende Punkt ist, dass sehr viele Leute (zumindest ein paar hundert) problemlos und ohne Unkosten in das Buch reinlesen können. Auf diese Weise können sich sehr gute Bücher bereits schnell durchsetzen. Und erste Gewinne kann man dann in Amazon-Werbung oder dergleichen reinvestieren, sodass der Schneeball zu rollen und wachsen beginnt. KI-Bücher erfolgreich zu machen, ist gar nicht so einfach, weil der Markt von billigen KI-Büchern überschwemmt wird. Denn KI-Bücher kann die KI natürlich ganz gut schreiben. KI-Bücher wirken auch schnell unnötig reißerisch. Das Cover wirkt direkt so, als ob KI nur verteufelt wird. Aber wenn man sich allein schon ansieht, was DeepMind mit AlphaFold hinbekommen hat, wofür Demis Hassabis den Nobelpreis erhielt, da muss man schon sagen: Hut ab. Was dadurch an medizinischem Fortschritt möglich wird, ist wahrlich unglaublich. Wofür haben Sie die 3200 bezahlt? Für ein Lektorat bei Tredition oder was genau?
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Ein Manuskript, das sprachlich und inhaltlich ein gutes Stück besser ist, hält man dann am Ende in Händen. Eine ordentliche Menge an Feedback also, die Ihrem Manuskript jetzt sofort sowie Ihnen persönlich auch für zukünftige Projekte weiterhilft. Wenn Sie ein Gefühl dafür bekommen wollen, was Ihnen ein professionelles Lektorat wirklich bringt: Wir beim Letzten Schliff bieten ein kostenfreies Probelektorat. In der Regel bietet sich das erste Kapitel dazu an. Unsere E-Mail: kontakt@derletzteschliff.de Melden Sie sich gerne und hängen Sie ein Kapitel an.
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.DKL
.DKL@DrKloser7777·
@LektoratDLS Für 350 Normseiten ist das eine Menge Geld. Und was hat man dann in Händen?
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.DKL
.DKL@DrKloser7777·
@LektoratDLS Was kosten denn Ihre Leistungen?
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Ich teste regelmäßig, was die besten KI-Modelle können, weil ich genau wissen will, was ich ihnen in Hinblick auf Manuskripte abverlangen kann. Ergebnis: Kommt darauf an, was Sie schreiben. Es ist nicht so, dass Ihnen eine KI einfach so ein Buch schreiben kann, derzeit. Am Stück schafft es das Kontextfenster bisher ohnehin nicht. Ich teste da wie gesagt regelmäßig, was möglich ist, indem ich eine recht simple Romanze schreiben lasse. Man muss derzeit zunächst das Manuskript in Kurzform erstellen lassen, im Anschluss kann man dann die einzelnen Kapitel ausarbeiten lassen, der Reihe nach, und immer den Gesamtkontext mitliefern, jeweils in einem neuen Kontextfenster. Denn lesen kann XAI bereits wahnsinnig viel Kontext, lediglich erstellen nicht. Bei mehr als ca. 2500 Wörtern stößt man schnell an Grenzen, wo die KI nur noch Mist verzapft. Doch selbst innerhalb dieser 2500 Wörter muss man schon sehr präzise prompten, um etwas halbwegs Vernünftiges zu erhalten. Und die allermeisten Menschen sind da schneller fertig, wenn sie die 2500 Wörter einfach selbst schreiben. Selbst wenn man alle Einschränkungen der KI sehr gut umgeht, ist das, was herauskommt, nämlich ziemlich peinlich. Die Menge an Logikfehlern ist so wahnsinnig enorm, dass es nach wie vor schneller geht, das Buch direkt selbst zu schreiben und sich nur beim Plotten und Formulieren etwas helfen zu lassen. ABER: Wenn Sie beispielsweise in Audioform Ihre Lebensgeschichte erzählen und einfach mal allerlei Geschichten aus Ihrem Leben erzählen und sagen, was Ihnen wichtig ist, wo Ihre Prioritäten sind usw. Daraus kann die KI bereits sehr gut zunächst Ihre Erzählungen transkribieren und dann zu einer halbwegs funktionierenden Autobiografie ummodellieren. Die KI kann also durchaus ein wenig umschachteln und in sinnvolle Struktur bringen. Bei Teilschritten kann man sich beim Schreiben auf jeden Fall von KI helfen lassen. Und ich empfehle das auch. Das Niveau wird zudem immer weiter steigen. Bald werden KIs in der Lage sein, billige Romanzen in Massen zu fertigen. Verkauft sich dann aber nicht mehr, weil zu viel davon da ist. Wer also ein Buch verkaufen will, muss im Niveau deutlich nach oben. Okay Bücher verkaufen sich nicht. Jeder sollte KI nutzen, so viel wie nur irgend möglich. Doch das Ergebnis wird nicht sein, dass KI alle Jobs ersetzt. Das Ergebnis wird sein, dass alle Jobs KI nutzen, um noch sehr viel besser zu sein, in dem, was sie tun. Klar, bald kann jeder in jedem Bereich mit KI ein okay Ergebnis erzielen. Aber eben kein sehr gutes Ergebnis. Dazu braucht es weiterhin Experten.
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Wenn das wahr wäre, würde ich in der Firma nur noch KI-Agents nutzen, anstatt Lektoren einen Haufen Geld zu bezahlen ... Man kann der KI durchaus sagen "Verhalte dich wie ein professioneller Lektor und erstelle mir eine Analyse mit Pros und Kontras" Was man dann erhält, ist etwas, das äußerlich wie eine Manuskritanalyse aussieht, aber inhaltich leider naheu ausnahmslos nutzloser Schwachsinn ist. Denn ja, KI weiß, wie so was aussieht. Aber es inhaltich nachzumachen, ist dann eben noch mal was völlig anderes. Ich bin völlig und vollkommen für Fortschritt durch KI. Ich hoffe, dass wir so schnell wie möglich sämtliche Jobs, die es derzeit gibt, durch KI ersetzen können. Zu einem Teil ist dies bei uns bereits geschehen. Wir hatten noch vor 12 Monaten einige Leute bei uns, die Vorkorrektorate erledigt und Manuskripte in dieser Weise vorbereitet haben. Dies macht inzwischen eine KI. Nicht einfach ChatGPT oder so was, sondern eine spezialisierte KI, die einen Haufen Geld kostet. Aber auch das ist eben immer noch günstiger und fast genauso gut wie ein Vorkorrektorat durch einen Menschen. Ich bin mir nicht sicher, ob Sie mich nur triggern wollen oder tatsächlich ernsthaft glauben, was Sie da sagen ... KI ist die Zukunft. Nur eben nicht die Gegenwart, in sehr vielen Bereichen. Vieles sieht da auf den ersten Blick sehr viel besser aus, als es tatsächlich ist, wenn man genauer hinsieht.
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Matthias Heger ⏩
Matthias Heger ⏩@modelsarereal·
@LektoratDLS KI kann auf allen ebenen Texte analysieren und sie hat unzählige Lektorate gelesen,weshalb sie das auch kann. Ich denke, Sie wissen auch sehr gut, dass ich recht habe, was sie hier aber nie zugeben würden.
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
XAI hat ein noch viel größeres Kontextfenster (1 Millionen Token), man kann also durchaus ganze Manuskripte auf einmal analysieren lassen, auch sehr lange. Wir testen das auch regelmäßig, ob sich damit irgendeine Form von Mehrwert im inhaltichen Bereich generieren lässt. Ist eben nur leider nicht der Fall bisher. Die Vorschläge bzw. das inhaltliche Verständnis, das KIs derzeit haben, sind ein Witz. Am ehesten kann man über KI derzeit auf sprachlicher Ebene optimieren, was Manuskripte angeht. Und wir machen das bereits auf kluge Weise, indem wir die KI aktiv zwingen, keine Abkürzungen zu nehmen, sondern z. B. zunächst Carakter-Mindmaps oder -Tabellen zu erstellen, die sämtliche Beziehungen und Abhängigkeiten untereinander enthalten, sodass die KI sich also wirklich Logik überlegen muss, bevor wir nähere Fragen dazu stellen. Und selbst damit erhält man derzeit nur weitestgehend völligen Unfug als Vorschläge. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand derzeit mittels KI sein Manuskript inhaltlich signifikant verbessert, ist lediglich dann hoch, wenn es vorher wirklich über alle Maßen wahnsinnig mies war und überhaupt keinen Zusammenhang hatte.
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Matthias Heger ⏩
Matthias Heger ⏩@modelsarereal·
@LektoratDLS Lektorat können KIs auch. Mittlerweile haben Gemini und Deepseek große Kontextfenster dass sie sogar große Romane erfassen können Aber oft reicht auch schon Lektorat auf kapitelebene. Bevor ich tausende Euro für ein Lektorat ausgebe, lass ich es mir von diesen KIs umsonst machen
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Ja, das ist nicht selten der Fall und kann durchaus auch für Profis gelten. Kommt aber auch ganz aufs Genre an. Ich kenne beispielsweise Autorinnen, die brauchen zwei Wochen, um eine Romanze zu planen und zu strukturieren, und dann schreiben sie das ganze Ding im Grunde in weiteren zwei Wochen runter und klopfen einen Bestseller nach dem anderen raus. Nicht jedes Publikum ist wahnsinnig anspruchsvoll. Die allermeisten Bücher sind nicht als Literaturklassiker angedacht. Auch Ratgeber und Biografien und informative Bücher generell schreiben sich oftmals ziemlich schnell. Die meisten Menschen sind keine Perfektionisten. Über Bücher, in denen viel Arbeit steckt, freut man sich als Lektor aber natürlich am meisten.
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Auch der Selbstverlag ist technisch ein Verlag. Zum Beispiel Tredition, BoD, KDP. Und nein, nicht jedes Buch ohne großen Verlag ist ein Rohrkrepierer, sondern im absoluten Gegenteil. Es war noch nie einfacher, ein gutes Buch verkauft zu bekommen, als heute. Früher war man davon abhängig, dass es irgendjemand bei einem großen Verlag gut findet. Oder von Vitamin B oder der eigenen Popularität. Heute kann man (nahezu) kostenfrei sein Buch veröffentlichen, in einer Qualität, die im Grunde äquivalent zu der Qualität von Großverlagen ist. Bevor man heute von einem großen Verlag "eingekauft" wird, muss man sich also in der Regel auf dem freien Markt beweisen. Denn warum sollte ein Verlag gigantisches Risiko mit einem Nobody eingehen, wenn er auch Selfpublisher abwerben kann, die bereits erste Erfolge bewiesen haben? Auch selbstständig für Reichweite für sein Buch zu sorgen, war noch nie einfacher. Selbst ohne Startkapital. Was zum Beispiel durchaus häufig passiert, ist: Jemand stellt sein Buch auf Amazon KDP online und nutzt dort den Kindle-Unlimited-Deal, wodurch direkt schon mal einige hundert Leute in das E-Book kostenfrei reinlesen (man wird dann pro gelesener Seite vergütet). Dies schafft erste Reichweite. Und wenn das Buch gut ist, erfolgt Mundpropaganda. Was zu weiteren Buchverkäufen und gelesenen Seiten führt. Diese Erlöse kann man dann in Amazon-Werbung reinvestieren, um für noch mehr Reichweite zu sorgen. Wodurch der Buch-Schneeball ziemlich wachsen und so richtig ins Rollen geraten kann.
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
KI kann theoretisch bereits alles. Aber sie auch dazu zu bringen, das zu machen, was man will, ist sehr viel schwieriger, als viele das annehmen. Ich bin ein riesiger Befürworter davon, so viel KI zu nutzen, wie nur irgend möglich. Wir machen das auch, steigern somit unsere Qualität, unsere Geschwindigkeit und Wettbewerbsfähigkeit, weil wir die Kosten pro Lektorat und Korrektorat immer weiter senken können. Was kann KI? Korrektur: weitgehend. Lektorat (also inhaltliche Optimierung): nein. Korrektur-KI kann inzwischen sehr gut vorkorrigieren (man muss immer noch sehr viele Korrekturvorschläge aussortieren, aber KI ist hier definitiv sehr nützlich). Zudem kann man KI hervorragend für Recherche und zum Zusammenfassen von Texten nutzen. Texte zusammenfassen zu können und Texte auch tatsächlich inhaltlich zu verstehen, sind aber zwei Paar Schuhe. Beispiel: "Man" kann mit KI derzeit bereits sehr, sehr gute Filme erstellen. Das heißt aber nicht, dass jeder das kann. Es gibt eine Handvoll Profis, die das können. KI kann also oftmals nur, was auch der Nutzer dieser KI bereits ohne KI kann; mit KI kann dieser Nutzer es dann aber einfacher und günstiger, wenn er obendrein immer besser im Prompten und Orchestrieren von Agentsystemen wird.
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Katja Trtilek
Katja Trtilek@KTrtilek·
@LektoratDLS Keine Sorge, das „faierweise“ steht hier in einem Unterkommentar. Ich bewundere aber Ihre Konsequenz: Nach dem „Sinn machen“ ist das denglische „The Marsian“ (Martian/Marsianer) wohl die nächste Nuance für Englischkundige? Spannend, wie Sie sich von anderen Lektoren abheben! 🚀😉
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Danke. :) "faierweise" finde ich nirgends, war das auf der Website. Womöglich habe ich es gestern noch behoben, ich hatte gestern Abend noch ein paar Dinge geändert. Im Verlauf der Woche werden noch ein paar Sachen überarbeitet, erst danach geht die Website wieder in die Korrektur. Auch Lektoren brauchen Lektoren, wenn sie Texte schreiben. Für eigene Fehler ist man zumeist ziemlich blind. Man weiß schließlich, was man hat schreiben wollen. Und das sieht das Gehirn dann auch. Und je öfter man es liest, desto richtiger und natürlicher wirkt es dann auch.
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Katja Trtilek
Katja Trtilek@KTrtilek·
@LektoratDLS Stimmt, Expansion ist holprig! Da muss man auf jedes Detail achten. Mir ist da z. B. ein "faierweise" ins Auge gesprungen – als Lektorat natürlich ein echtes Statement. 😉 Viel Erfolg beim weiteren Schrauben an den Nuancen!
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Katja Trtilek
Katja Trtilek@KTrtilek·
@LektoratDLS Kurze Frage noch: In der Preisliste steht "25 mal 30 € = 700 €". Bei mir kommen da irgendwie 750 € raus. Ist das dieser Mengenrabatt, bei dem man "minimale Kosten spart", oder gehört das zu den Formulierungen, an denen noch geschraubt werden muss? 🛠️
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Oh ja, das ist in der Tat seltsam formuliert. Vielen Dank. :) Die Website ist im ständigen Wandel, erst kürzlich ist eine größere SEO-Optimierung passiert. Allerdings nicht an dieser Stelle. Diese Formulierung steht da wahrscheinlich schon seit mehreren Wochen. War zum Glück nicht völlig falsch, aber definitiv nicht so, wie sie gemeint war. Das ganze "Lektorat Roman"-Tab ist zum Beispiel erst ein paar Tage alt, auch die FAQ wurden grundlegend umstrukturiert. Da wird definitiv auch noch an ein paar Formulierungen geschraubt werden müssen. Ein kleines bisschen holprig ist expandieren bzw. größere Veränderung eben immer. Schwarmintelligenz ist nicht zu unterschätzen und immer sehr willkommen.
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Katja Trtilek
Katja Trtilek@KTrtilek·
@LektoratDLS Interessante Nuancen! Aber ist "minimale Kosten zu sparen" auch ein rhetorisches Stilmittel? Klingt für mich eher danach, als würde ich fast gar nichts sparen. 🤭 Genau bei solchen Logik-Stolpersteinen würde ich ja eigentlich ein Lektorat um Hilfe bitten.
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Es ist korrekt, der Duden sieht "Sinn machen" als umgangssprachlich, doch Sprache ist oftmals nuancierter, als sie der Duden abbilden kann. "Sinn ergeben" wirkt analytischer, der Sinn entsteht also aus etwas. "Sinn machen" dagegen wirkt pragmatischer und fühlt sich insbesondere für den, der Englisch kann, oftmals natürlicher an, weil es am "to make sense" orientiert und zudem regional abhängig schlicht die Standardvariante ist. Wenn etwas quasi "einfach Sinn macht", ohne sich als logische Konsequenz konkret aus etwas Explizitem zu ergeben. Man könnte es beinahe als rhetorisches Stilmittel sehen. Aber ja, es ist definitiv zumindest leicht umgangssprachlich. Wenn Sie genau hinschauen, ist die gesamte Website bewusst in keinem sehr formellen Deutsch formuliert. Danke fürs Feedback! Sprachlicher Diskurs ist hier immer willkommen.
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Katja Trtilek
Katja Trtilek@KTrtilek·
@LektoratDLS "Denn es macht inzwischen sehr viel Sinn..." Auf einer Lektoratsseite hätte ich stilistisch eher "Sinn ergeben" erwartet.
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Probieren Sie es aus. Sie werden überrascht sein, wie unglaublich nutzlos KIs derzeit noch bzgl. inhaltlichem Feedback sind. Wir nutzen übrigens die neuesten KI-Modelle zur Manuskriptvorbereitung, bevor sich überhaupt einer unserer Lektoren dransetzt. Hinsichtlich sprachlicher Korrektur kann man, gewusst wie, nämlich tatsächlich einiges herausholen. Hinsichtlich Inhalt derzeit nahe null.
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Écrin...
Écrin...@NoyerLpoisson·
@LektoratDLS Ich will nur wissen wer hat das Wort "Lektorat" geeiert...!?
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Wir haben auch bereits eine Vielzahl an religiös orientierten Manuskripten überarbeitet, falls Sie das meinten. Religiöse Ratgeber und derlei. Eine sehr lange Abhandlung über die Bhagavad Gita (eine der Hauptschriften der Hindus) war auch mal dabei, sehr interessant. Meistens geht es allerdings ums Christentum.
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David Hollmer
David Hollmer@LektoratDLS·
Die Bibel und der Koran gehören zu den wahrscheinlich meistlektorierten und meistkorrigierten Büchern der Welt. Weil hier und da ein Mönch bei der Abschrift mal was optimiert hat. Die heutige Bibel besteht aus einer Kollektion von Abschriften von Abschriften von Abschriften von Abschriften usw. ... Verkaufen sich immer noch wie heiße Semmeln, diese beiden Bestseller. Weil es schlicht kaum Storys gibt, die von mehr klugen Köpfen ihrer Zeit durchdacht und überarbeitet wurden. Oder wie war die Frage gemeint? Ich glaube, ich missverstehe Sie gerade.
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