Mauricio Vargas

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Mauricio Vargas

@MoritzVargas

Economist and Finance Expert with @greenpeace_de • Views are my own

Katılım Ekim 2014
303 Takip Edilen670 Takipçiler
Mauricio Vargas
Mauricio Vargas@MoritzVargas·
@BachmannRudi @econ_lessmann Ich frage mich, ob das deutsche Wachstumsmodell nicht viel mehr den Asiaten ähnelt, als wir denken. Siehe Exportüberschüsse, Sparquote und Konsumzurückhaltung … Und ähnlich wie die genannten Asiaten sind wir halt auch eine High-Beta-Ökonomie auf die Weltwirtschaft.
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Rudi Bachmann
Rudi Bachmann@BachmannRudi·
Sollten alle auf der deutschen Linken lesen. Industriepolitik funktioniert historisch dann, wenn Arbeitnehmerrechte und Reallohnwachstum unterdrückt werden.
Jesús Fernández-Villaverde@JesusFerna7026

📦 Can industrial policy work? Yes—the East Asian experience shows it can (at least partially). But its success rests on a key condition: labor control. 🇯🇵🇰🇷🇹🇼 Japan, South Korea, and Taiwan industrialized rapidly under authoritarian or semi-authoritarian regimes. Wages and labor rights were systematically repressed to favor capital accumulation and export competitiveness. This was especially stark in South Korea during the 1980s–1990s, when unions clashed with the state and business. (If you’ve watched Squid Game, it’s in the backstory of Seong Gi-hun.) ⚠️ Authoritarianism wasn’t incidental—it was functional. Not all authoritarian regimes succeed with industrial policy, but successful cases relied on the ability to suppress real wages and labor rights. 🇦🇷 This is why Latin America’s Big Push programs failed: their political base—urban working-class voters (e.g., Peronistas)—couldn’t sustain the wage repression required. The strategy collapsed under its own contradiction. 💥 You can’t push industrialization with cheap labor and depend politically on those who demand higher wages. The internal logic breaks. Latin America’s populism was a road to nowhere. As far as I can tell, there are no examples of country-wide industrial policy success where real wages (and consumption) were not kept relatively low. 🇨🇳 China is not so different today. 🧾 Consumption as a share of GDP remains exceptionally low—even compared to countries at similar stages of development. That wouldn’t be the case if China were a democracy. High savings and low consumption are features, not bugs, of its growth model. 🤔 That’s why I’m puzzled when advocates defend industrial policy from a progressive position that favors high wages and democratic institutions. You can’t have your cake and eat it too. 📚 This point isn’t new: @pseudoerasmus has made it for years. And long before him, it was central to Marx, Gerschenkron, and Dobb—and deeply embedded in the logic of socialist Big Push programs, from Stalin to Mao.

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@ChrisStoecker
@ChrisStoecker@ChrisStoecker·
Die roten Flächen, das ist der Verbrennermarkt, mit dem es rasant bergab geht. Im Skigebiet wären das meiste Schwarze Pisten. Aber die Retroprediger in Deutschland, die immerzu von “Wirtschaftskompetenz” reden, wissen es weiterhin besser.
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Mauricio Vargas
Mauricio Vargas@MoritzVargas·
@fl_schuster @schieritz Spannend die ganzen konzeptionellen Blüten! Etwa Zuweisungen an Bahn als Subvention zu werten, Straßenbau dagegen nicht, weil Autobahngesellschaft staatlich, Wert der kostenlosen ETS-Zertifikate angeblich nicht berechenbar, ebenso wie Dienstwagensubvetionierung, usw.
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Monika Schnitzer🇺🇦🇪🇺
Monika Schnitzer🇺🇦🇪🇺@MonikaSchnitzer·
Eine Senkung des ⛽️ Preises für alle durch eine zeitlich befristete Aussetzung der Energiesteuer ist die schlechteste aller bisher diskutierten Optionen. Das ist eine Hilfe mit der Gießkanne, auch für Menschen, die den höheren Preis verkraften können. Es reduziert den Anreiz…
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Veronika Grimm
Veronika Grimm@GrimmVeronika·
Wenn man sich in einer Energiekrise für ein temporäres Tempolimit ausspricht, bekommt man noch mehr als Hass-Nachrichten, als wenn man vorschlägt das Renteneintrittsalter zu erhöhen. Was für eine Stimmung im Land!
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Daniel-Pascal Zorn
Daniel-Pascal Zorn@Fionnindy·
So etwas nennt man ein rhetorisches Moral-High-Ground-Argument in Form einer Beweislastumkehr: Kritik wird abgelehnt, weil sie nicht aus einem hehren Motiv heraus formuliert wird. Potenzieller Doppelstandard: Wo ist bei den ‚Reichen‘ eigentlich die ‚Empathie für die Armen‘?
Ralf Fuecks@fuecks

Good point. Also today, large segments of the left are driven not by empathy for the poor, but by resentment toward “the rich.”

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Philip Jung
Philip Jung@makro_philip·
@MoritzVargas „obige Annahme“ bezog sich auf „Konsum bleibt unverändert“, also auf Dagobert Duck Aussage, dass vermögende Alte keine Konsumresponse zeigen…Man kann Vst ala Zucman natürlich gestalten, dass sie nur Super-Reiche trifft, (falls die nicht weglaufen), aber das hier nicht mein Thema
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Philip Jung
Philip Jung@makro_philip·
ok, Rentner 65, 5500 Rente, 1 Mio Vermögen, konsumiert 5k/Monat,spart 6k/Jahr im Alter, vererbt bei Tod mit 85: 1.12 mio. Einmalige Vermögenssteuer von 12%, hat er 880k vermögen, gleicher konsum, vererbt 1 mio. Mwst: 10%+, gleiche Konsum kostet 5,5k, spart 0 vererbt? 1 mio.
Holger Stichnoth@HolgerStichnoth

3/7 Was nicht gut funktioniert ist der Link zum Vermögen: Im Alter wird das Vermögen kaum angetastet, oft wird sogar weiter gespart. Einfaches Lebenszyklusmodell (Sparen im Erwerbsleben, Entsparen im Ruhestand) funktioniert empirisch nicht.

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Mauricio Vargas
Mauricio Vargas@MoritzVargas·
@makro_philip Warum ist die Annahme falsch, dass bei einer VSt. bspw. a la Zucman nur die Superreichen zahlen würden?
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Philip Jung
Philip Jung@makro_philip·
klar ist Inzidenz dann nicht nur die Alten, sondern auch Mittelalte, nämlich die Erben. Klar verstehen Leute unter Vermögenssteuer, dass nur irgendwelche Superreiche die zahlen, sie selber nicht und klar sollte auch sein, dass die obige Annahme falsch ist.
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Mauricio Vargas
Mauricio Vargas@MoritzVargas·
@econ_lessmann @VsneTwit Es gibt einen klar positiven Zusammenhang zwischen hoher Staatsquote, BIP pc und Freiheitsmaßen… entscheidend ist, wie so oft, das wie und nicht das ob. Leider zu komplex für Twitter
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Mauricio Vargas
Mauricio Vargas@MoritzVargas·
@D_Langenmayr @Lars_Feld Akteure wie Homburg suchen nicht den Diskurs, sondern nutzen die ihnen gewährte Öffentlichkeit bewusst, um Institutionen zu diskreditieren und das “Fenster des Sagbaren” im Sinne ihrer radikalisierten Klientel zu verschieben. Da sollte man sich nicht zum Komplizen machen.
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Dominika Langenmayr
Dominika Langenmayr@D_Langenmayr·
Würde ich mit wem, der in die Welt der Verschwörungstheorien abgerutscht ist, diskutieren? Nein. Würde ich zu einem Event mit dieser Person gehen? Auch nein. Kann ich akzeptieren, dass andere das anders sehen? Ja. 1/2
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Mauricio Vargas
Mauricio Vargas@MoritzVargas·
@econ_lessmann @JoergWimalasena Ratio offensichtlich, dass sich Fossile nicht adäquat verteuern lassen, wie es gemäß ihrer Externaltäten gesellschaftlich erforderlich wäre (SCC = Min. 200€) 😔 2/2
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Mauricio Vargas
Mauricio Vargas@MoritzVargas·
@econ_lessmann @JoergWimalasena Trugschluss von Vielen aus der Öko-Bubble - entgegen klarer Intuition, dass auch ÖPNV Ressourcen verbraucht, kostenlose Nutzung einfordern. Nicht einfach, die damit verbundenen Allokationsprobleme zu vermitteln… 1/2
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Rudi Bachmann
Rudi Bachmann@BachmannRudi·
@herr_ha_aus_be Es geht noch nicht mal um Haltung, sondern schlicht und ergreifend um wissenschaftlichen Ethos. Der bedeutet, dass man Grenzen setzt. Scheidet. Wahrheit und Wahrhaftigkeit sind intolerant.
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U.M. OSINT
U.M. OSINT@ungemeve·
Ausreichend verehrter Herr @erik_uden, ich erkläre Ihnen jetzt mal, was da schiefgelaufen ist. Ihr Geruder ist nämlich mitleiderregend, ohne Mitleid zu erregen. Mehr so irgendetwas zwischen Fremdschämen und Enervieren. Wir können uns verständigen, weil wir uns auf bestimmte Bedeutungsinhalte für Bestimmte Begriffe geeinigt haben. Ein Apfel ist ein Apfel, weil wir uns darauf geeinigt haben, was mit Apfel gemeint ist. Kommt jetzt jemand, der ein Pferd Apfel nennt, führt das zu Missverständnissen, Auseinandersetzungen oder Ausschluss aus der sozialen Gruppe. Die Definition von „Zionismus“ ist die Idee und Bewegung, dass das jüdische Volk ein eigenes nationales Zuhause bzw. einen souveränen Staat im historischen Land Israel haben sollte. Das war über Jahrzehnte hinweg der Konsens. Das finden Sie auch so bei der Bundeszentrale für politische Bildung, Wikipedia, vielen KI usw. Einige versuchen nun, den Begriff umzudeuten. Indem sie radikale Aussagen von einigen historischen Zionisten und Anekdoten der derzeitigen Regierung nehmen (die vielleicht schon im Oktober endet), und sie als Zionismus definieren. Das findet durch Interaktion und schiere Masse langsam auch Eingang beispielsweise beim Duden als sekundäre Definition. Ich kritisiere die Regierung Netanjahu und den Siedlungsbau selber häufig. Und Millionen von Israelis und Juden weltweit. Dafür ist es aber unnötig, die Begriffe umzudeuten. Deshalb wird der Versuch der Umdeutung von den meisten Menschen als Versuch wahrgenommen, Israel zu delegitimieren. Das Schema ist recht ähnlich der Umdeutung des Begriffs des Genozids, wie er zum Beispiel von Amnesty International versucht wird. Sie müssen sich eine neue Sprache erfinden. Abzulesen beispielsweise an dem linksradikalen Label „Antideutsche“ für Linke und Linksradikale, die gegen Antisemitismus sind. Das außerhalb der Blase von keiner Sau verstanden wird. Ihre Partei hat auch genau das verstanden. Sie wusste das, Sie wissen das. Es wurde nicht nur verstanden, es war bekannt.Genau deshalb wurde aus Ihrem Antrag „gegen die Ideologie des Zionismus“ nämlich auch die Abschwächung zum „heute real existierenden Zionismus“. Der real existierende Zionismus ist aber der gleiche, der er schon immer war. Es gibt halt nur, wie in jeder Gruppe, auch da Bekloppte. Die aber nicht für die ganze Gruppe stehen. So wie Sie es verkaufen wollen. Es wird also ganz bewusst diese Umdeutung versucht. Ihr verzweifelter Versuch ist nun, auf Ihrer Definition von Zionismus zu beharren. Sie ignorieren die Definitionen, wie beispielsweise von der BpB „Antizionismus ist heute gemeinhin die Ablehnung der Existenz des Staates Israel als jüdischen Staat.“ Rückgrat wäre nun, sich klar für Zionismus in seiner ursprünglichen Bedeutung und dem Existenzrecht Israels auszusprechen. Oder dazu zu stehen, dass Sie das Existenzrecht Israels ablehnen. Stattdessen erkecken und erdreisten Sie sich nun allen Ernstes, mit Ihrem Status, und debattieren u.a. mit dem Zentralrat der Juden. Es ist entwürdigend. Aber schön zu sehen, dass sich der nächste im jugendlichen Wahn ins politische Aus schießt. Warum soll nur die Grüne Jugend den Lerneffekt haben?
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Mauricio Vargas
Mauricio Vargas@MoritzVargas·
@econ_lessmann @nhaerting Preis- und lohnbereinigt ist Sprit nach wie vor erschwinglich. Spannend wird es, wenn die Energie- und Düngemittelpreise auf Lebensmittel durchschlagen. Ob dann auch Entlastungen gefordert werden oder ob einfach nur eine MwSt-Erhöhung folgt ...
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Christian Lessmann
Christian Lessmann@econ_lessmann·
@nhaerting Dieselbe Rechnung habe ich vorhin gemacht. Ich kam auf 30€ pro Monat. Wenn der Krieg länger anhält, dann sehe ich auch Handlungsbedarf. Aber der Staat kann nicht alle exogenen Schocks vom Bürger abhalten. Schön wärs natürlich, wenn er nicht gleichzeitig Geld zum Fenster...
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Jacob Edenhofer 🇪🇺 🇺🇦
Jacob Edenhofer 🇪🇺 🇺🇦@edenhofer_jacob·
Drei Gedanken dazu: 1. Pro business ≠ pro market 2. Erfolgreicher rent seeker im Korporatismus ≠ intelligenter politischer Stratege 3. Materieller Profiteur der liberalen Demokratie ≠ normativer Verteidiger selbiger
DER SPIEGEL@derspiegel

Der einst wichtigste Autoboss des Landes fordert Gespräche zwischen demokratischen Parteien und der rechtsextremen AfD. Es ist nicht die einzige radikale Position, die Ex-VW-Chef Matthias Müller in einem Interview äußert. #ref=rss" target="_blank" rel="nofollow noopener">spiegel.de/wirtschaft/soz…

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Mauricio Vargas
Mauricio Vargas@MoritzVargas·
@BachmannRudi Oder eher das Stock-Flow-Problem. Der Markt glaubt, dass die Straße mittelfristig offen bleibt und es nicht zu einem anhaltenden 5 bis 10 mb/d Defizit kommt. Falls doch, machen die 400 mb keinen relevanten Unterschied.
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Rudi Bachmann
Rudi Bachmann@BachmannRudi·
Leute sind etwas ueberrascht, dass die freigegebene massive Oelreserve den Oelpreis nicht so wirklich bewegt hat. Als Oekonom habe ich zwei (sich teilweise etwas widersprechende) Erklaerungen anzubieten 🧵: 1) Wenn die Oelmaerkte beim Beginn des Krieges erwarteteten, dass die
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Mauricio Vargas
Mauricio Vargas@MoritzVargas·
@mitodoc Vielleicht bekommen Sie trotzdem mehr Arzt fürs Geld! Lebenserwartung seither um min. 10 Jahre gestiegen. Ihre Rechnung leidet an willkürlichen Cherrypicking und ist ökonomisch hochgradig unseriös.
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Gerrit Keferstein
Gerrit Keferstein@mitodoc·
Sprechstundenzeit Arzt 1970 - 25 Minuten Heute - 3-7 Minuten Physio: 1970 Standardrezept 10-20x45 Minuten Heute: 6x20 Minuten
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Gerrit Keferstein
Gerrit Keferstein@mitodoc·
Heutzutage muss man etwa 25.000€ monatlich verdienen um die gleiche Kaufkraft zu haben wie ein Jugendlicher der 1971 bei Mc Donalds gejobbt hat.
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