Steffen Kreitz@kreitz_steffen
Netzfund. „Wenn deine jugendliche Tochter nach einem langen Tag in ihrem Ausbildungsbetrieb nach Hause läuft, vom gruppierten Stadtbild abgefangen und hinters Haus gezogen und dort über Stunden durchgenudelt, verprügelt, angepisst, mit blauen Augen zum Oralverkehr gezwungen wird und nur deshalb überlebt, weil die Jungs gestört werden, ablassen und schleunigst verschwinden und sie sich mit letzter Kraft in irgend einen Hauseingang schleppen kann, dann interessiert das die genannten Politikerinnen einen feuchten Scheißdreck.
Wenn aber zwei C-Promis nach einem guten Jahrzehnt wilder Rumfickerei miteinander brechen und daraufhin schmutzige Wäsche waschen, dann ist plötzlich Holland in Not.
Das Pack widert mich an. Abgrundtief.“
Noch ein Netzfund: „Was die beiden da für dreckige Wäsche auf Mallorca untereinander zu waschen haben, ist die eine Sache.
Dass deutsche Medien und auch Politiker diese private Schlammschlacht nun nutzen wollen, um endlich ihre Internetzensur durchzudrücken, ist eine ganz andere.“
Und jetzt ich: Wisst Ihr, was mich echt anwidert? In allen Nachrichten, rauf und runter: die ach so armen Promitussis, die ja mit Fakebilderm so etwas wie eine virtuelle Vergewaltigung erfahren. Ihr Dummbratzen könnt Euch gar nicht vorstellen, was es überhaupt bedeutet, vergewaltigt zu werden. Auf den Boden geschmissen oder gegen die Wand gedrückt zu werden und dann dringt jemand mit Gewalt in deinen Körper ein, ein völlig Fremder, ein Drecksack, ein stinkendes Etwas, dass sich einfach deinen Köroer nimmt, dich verletzt, deine Vagina aufreißt, oder deinen Hintern, dir unendliche Schmerzen zufügt, dich in Todesangst versetzt, weil du nicht weißt, ob er dich am Ende tötet oder ob noch 9 andere von dieser Sorte das gleiche mit dir machen.
Nein, dein Gesicht zu nehmen und im Internet auf den nackten Körper einer andere zu setzen, ist keine Vergewaltigung. Es ist ein Fake, der dich seelisch verletzt, falls du das überhaupt mitbekommst, aber es ist keine Vergewaltigung, die dich mit einer ewigen Angst und mit Panikattacken zurücklässt. Die dich seinen ekelhaften Geruch niemals mehr vergessen lässt. Die dein ganzes Leben zerstört und das deiner Nächsten gleich mit.
Ja, auch das Gesicht auf fremde nackte Körper ist sicherlich nicht schön und ein ungutes, vielleicht auch schlimmes Erlebnis. Aber wollt Ihr das echt mit einer Vergewaltigung gleichsetzen? Jeder, der das tut, sollte vielleicht erfahren, was gefälschte Internetbilder in einem auflösen und was wahrhaftigt erlebte brutalste körperliche Gewalt tatsächlich bewirken.
Und all das Pack, das jetzt aufschreit und all die Mädchen und Frauen, die mittlerweile jeden Tag zu Hauf hier in Deutschland, in Europa (allein in Großbritannien gab es 2024 71.000 polizeilich gemeldete Vergewaltigungen) mehr oder weniger ignoriert und sogar die meisten Täter - und wir alle wissen, wer vermehrt Täter ist - freispricht, rührt sich jetzt. Denn von einer „Vergewaltigung im Internet“ erholen sich Frauen viel, viel schwerer, als von einer Vergewaltigung. Dafür überhaupt das gleiche Wort zu benutzen ist ein Hohn und ein Schlag ins Gesicht und in die Magengrube einer jeden vergewaltigten Frau.
Komisch, dass es keine Dauermeldung über Vergewaltigungen gibt, die seit 2015 enorm angestiegen sind, dass die eher unterm Teppich gekehrt werden, dass es keine öffentliche Debatte darüber gibt, dass die - meist migrantischen Täter - nach einem „Dududu“ gleich wieder freigelassen werden, aber jetzt ein riesiger Aufschrei erfolgt, weil es um Deepfakes geht. Gegen „digitale“ Gewalt wollen die Unfähigsten, die sich Minister nennen, vorgehen.
Gegen echte, erlebte, schlimmste Gewalt leider nicht.
Sammlung einiger Texte die ich gefunden habe auf Facebook.
Da ich den Schreiber des ersten Blocks kenne und dieser Account keine Quellen angibt, soll er ebenfalls ungenannt bleiben.
Uns allen eine schöne geordnete Sezession und ein fröhliches Afuera.