Christian B. aus NRW 📯 7*💉

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Christian B. aus NRW 📯 7*💉

Christian B. aus NRW 📯 7*💉

@NeoJuc

Forschte in seiner Jugend. 20J+ Kreditrisikomanagement (Firmenkredite, Spezialfinanzierungen, SPVs). Beherbergt Igel unter seinem Gartenhaus.

Katılım Temmuz 2017
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Recovering Liberal
Recovering Liberal@HunterOfTheRich·
@FurkanCCTV In Deutschland waren die Gas-Lager wegen dem sehr kalten Januar und der Befüllung von nur 80% im letzten Herbst schon vor dem Krieg auf 20% gesunken. Ein Level bei dem normalerweise offiziell die Gas-Mangellage mit entsprechenden Massnahmen in Kraft tritt...
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
In 10 Tagen erreichen die letzten Gastanker aus dem Persischen Golf ihre Häfen. Schiffe, die vor Kriegsbeginn beladen wurden. Eine einzige Ladung davon geht nach Asien. Einen Kontinent, der 90 Prozent des katarischen Gases abnimmt. Sechs Ladungen gehen nach Europa. Wenn diese Schiffe entladen sind, ist Schluss. Kein nächster Konvoi. Kein Nachschub. Die Uhr tickt. Katar produziert ein Fünftel des weltweit gehandelten Flüssiggases. Seit der Blockade der Straße von Hormuz steht der Export still. Seit den iranischen Raketenangriffen auf Ras Laffan, die größte Gasanlage der Welt, ist ein Teil der Infrastruktur physisch zerstört. Was jetzt noch auf dem Wasser schwimmt, sind Schiffe, die vor Kriegsbeginn beladen wurden. Letzte Reste eines Systems, das nicht mehr existiert. Was danach kommt, zeigt Pakistan. Im Januar hatte Pakistan einen Gas-Überschuss. Die Terminals waren unterausgelastet. Die Regierung bat Katar, 24 geplante Ladungen umzuleiten. Eni aus Italien sollte weitere 11 Ladungen verschieben. Pakistan brauchte das Gas nicht. Acht Wochen später brach der Krieg aus. Pakistan versuchte sofort, die Eni-Ladungen zurückzubekommen. Eni lehnte ab. Pakistan kontaktierte Händler in Europa, den USA, Oman, Aserbaidschan und Afrika. Alle boten Preise an, die Pakistan nicht bezahlen konnte. Der Spotmarkt für asiatisches Flüssiggas hat sich seit Kriegsbeginn verdoppelt, auf rund 23 Dollar pro Million BTU. Im März kamen 2 von 8 geplanten LNG-Ladungen an. Die anderen sechs wurden nie geliefert. Für April erwartet die Regierung, dass 3 von 6 Ladungen ausfallen. Beide LNG-Terminals des Landes laufen auf einem Sechstel ihrer normalen Kapazität. Die letzten Reste der beiden Schiffe, die vor dem Krieg ankamen, werden gestreckt bis Ende März. Der Chef eines der beiden Terminals, Iqbal Ahmed, sagt: "Danach sind wir trocken. Wir wissen nicht, wann die nächste Ladung kommt." Pakistan zahlt trotzdem weiter. 538.000 Dollar pro Tag an die privaten Terminalbetreiber. Rund 16 Millionen Dollar im Monat. Für Anlagen, die kein Gas verarbeiten. Die Verträge laufen auf Take-or-Pay-Basis. Kein Gas, aber volle Rechnung. Gas aus Aserbaidschan wäre eine Alternative. Der Preis: dreimal so hoch wie der bisherige Import. Für ein Land mit einer Armutsrate von 29 Prozent und einem Pro-Kopf-Einkommen von 1.800 Dollar ist das keine Option. Pakistan wird stattdessen auf Schweröl umsteigen. Dreckiger. Teurer. Die einzige Wahl, die bleibt. Der CEO des Terminals fasst es zusammen: "Ich sehe ein sehr schwieriges Jahr vor uns, gefolgt von zwei bis drei weiteren schwierigen Jahren." Pakistan ist der extremste Fall. Aber nicht der einzige. Bangladesch importiert 95 Prozent seines Energiebedarfs. Das Land hat Universitäten geschlossen, Treibstoff rationiert, Klimaanlagen in Regierungsgebäuden abgeschaltet. Vier von fünf staatlichen Düngemittelfabriken stehen still. Das Gas, das noch da ist, wird in Kraftwerke umgeleitet, um Blackouts zu verhindern. Ein Land mit 170 Millionen Menschen, im Dunkeln. Und die reichen Länder? Kaufen sich Zeit. Aber nicht viel. Taiwan bezieht ein Drittel seines Gases aus Katar. Die Regierung hat 22 Ersatzladungen gesichert, genug bis Ende April. Klingt beruhigend. Bis man eine Zahl kennt: Taiwan hat Gasreserven für elf Tage. Im Juli liegt der Stromverbrauch 40 Prozent über dem Februarniveau. Der Atlantic Council warnt vor "schweren Energieengpässen", wenn die Straße von Hormuz geschlossen bleibt. Und Taiwan produziert über 90 Prozent der weltweit fortschrittlichsten Halbleiter. Wenn dort der Strom knapp wird, betrifft das jedes Smartphone und jeden Server auf dem Planeten. Japan hält sich bei Spot-Käufen zurück. Nur wenige Versorger erwägen überhaupt, auf dem freien Markt zu kaufen. Stattdessen plant Japan die Rückkehr zu Kohle und Atom. Im Januar hat das Land das größte Kernkraftwerk der Welt in Niigata teilweise wieder hochgefahren. Die Energiewende läuft rückwärts. Aber selbst wenn die Straße von Hormuz morgen wieder öffnet, bleibt ein Schaden, der nicht reparierbar ist. Diese Woche hat Katars Energieminister Saad al-Kaabi bestätigt: Zwei der 14 Produktionslinien von Ras Laffan sind zerstört. 12,8 Millionen Tonnen pro Jahr. 17 Prozent der gesamten katarischen Exportkapazität. Reparatur: drei bis fünf Jahre. Die Anlagen haben 26 Milliarden Dollar gekostet. Der jährliche Umsatzverlust liegt bei 20 Milliarden Dollar. Katar wird Force Majeure erklären auf Langzeitverträge mit Italien, Belgien, Südkorea und China. Für bis zu fünf Jahre. Das sind keine kurzfristigen Ausfälle. Das ist ein struktureller Verlust für den Rest dieses Jahrzehnts. Al-Kaabi sagte gegenüber Reuters: Er hätte sich "nie in seinen kühnsten Träumen" vorstellen können, dass Katar so angegriffen würde. Von einem muslimischen Bruderland. Im Ramadan. Die Schiffe, die jetzt noch unterwegs sind, werden in zehn Tagen ihre Häfen erreichen. Die Tanks werden entladen. Das Gas wird verbraucht. Und dann beginnt die eigentliche Krise. In diesen Recherchen steckt eine Menge Arbeit. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
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Rotfuchs-Protokoll
Rotfuchs-Protokoll@Rotfuchs_·
Die Illusion der "Unabhängigkeit durch Erneuerbare" zerschellt an der brutalen Kinetik des Maschinenraums. Ein Industrienetz braucht zwingend Redundanz. Wenn das Wetter ausfällt, müssen Backups übernehmen. Der Traum von gigantischen Batteriespeichern scheitert am Technokratischen Skalierungsfehler: Was im Mikro-Bereich (Handy) funktioniert, ist auf Makro-Ebene (Nation) unmöglich, weil die globalen Kupfer-Reserven für so eine Infrastruktur gar nicht existieren. Bleibt das Gas. Doch anstatt unsere eigenen, gewaltigen Fracking-Reserven in Deutschland zu nutzen, blockieren wir diese moralisch. Das Resultat: Wir importieren flüssiges Fracking-Gas über die Ozeane – genau aus den Ländern, vor denen wir uns eigentlich unabhängig machen wollten. Das ist keine Autarkie, das ist die Maximierung der Erpressbarkeit. 🦊
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Stefan Krauter
Stefan Krauter@solarpapst·
"Die Erneuerbaren machen unseren Strom teuer": FALSCH: Der Strompreis wird durch das Merit-Order-Prinzip von dem teuersten Strom bestimmt, der gebraucht wird. Und das ist Gasstrom. Je mehr Erneuerbare wir haben, desto seltener müssen Gaskraftwerke einspringen und desto billiger wird der Strom. (Der Atomstrom auf dieser älteren Grafik wurde inzwischen durch Erneuerbare mehr als ersetzt.)
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Christian B. aus NRW 📯 7*💉
@codewithmate @solarpapst Als wir ohne Ende Tanks, Raffinerien, Stromleitungen usw. für fossilen Strom bauten, haben die Kosten irgendwie nie jemanden interessiert. 🤔 Das gleiche gilt für die Infrastruktur für Verbrenner. Jetzt, da die Welt sauberer und unsere Versorgung unabhängiger werden kann, schon.
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саша
саша@codewithmate·
@solarpapst Erneuerbare senken den Börsenstrompreis, aber das ist natürlich nur ein Teil des Gesamtbildes. Die zusätzlichen Kosten für den nötigen Netzausbau tragen über die Netzentgelte die Konsumenten und die EEG-Umlage als Subvention für EE kommt aus dem Staatshaushalt.
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Christian Fries
Christian Fries@f2135·
Zugespitzt: a) Wir bauen in 🇩🇪 AKWs, um Rechenzentren fürs Modelltraining zu betreiben, während Entwicklung, Produkte und Lizenzierung anderswo sitzen. oder b) Wir bauen in 🇩🇪 KI-Kompetenz, Produkte und Wertschöpfung auf und verlagern energieintensive Rechenlast anderswo. 2/3
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Christian Fries
Christian Fries@f2135·
Mich irritiert der Take, KI-Anwendungen seien ein Argument für neue Atomkraftwerke. 🤔 Was genau ist die Vision? Zugespitzt: a) oder b) ⤵️ 1/3
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Simon Maechling
Simon Maechling@simonmaechling·
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Christian B. aus NRW 📯 7*💉
@MuenzenMeister Cluizel, Amadei und Domori können das noch retten nicht und sind deswegen keine Konkurrenz für Lindt. Was für Lindt Vor- und Nachteile hat. Der Nachteil ist, dass man die Preise für Lindt mit denen von Milka & Co. vergleicht. Der Vorteil ist, dass Lindt keine Konkurrenz bei 8/
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MünzenMeister
MünzenMeister@MuenzenMeister·
Gerade beim Einkaufen am Schokoregal hängen geblieben. Bald ist ja Ostern und da darf der Schoko-Osterhase nicht fehlen. Der Klassiker ist ja der Lindt Goldhase, 50 Gramm, 3,29 Euro. Laut Preisschild: Kilopreis von 65,80 Euro. Nur mal so zur Einordnung was das heißt. Rinderfilet beim Metzger kostet zwischen 45 und 55 Euro das Kilo. Der Schokohase ist also teurer als nen leckeres Filet. Und jetzt der Witz: Der Kakaopreis ist seit letztem Jahr massiv gefallen. Aktuell liegt er wieder bei 2.600 Euro pro Tonne, also auf dem Niveau von 2023 bevor die Krise losging. Aber bei Lindt im Regal? 18 Prozent teurer als letztes Jahr. Die Begründung: Man habe ja langfristig eingekauft, die niedrigeren Preise kommen frühestens 2027 an. Na klar! Gleichzeitig hat Lindt letztes Jahr 19 Prozent auf die Preise draufgeschlagen und den Gewinn um 8 Prozent gesteigert. 726 Millionen Franken Reingewinn. Die Begründung für die Preiserhöhung war der teure Kakao. Jetzt ist der Kakao wieder billig und die Preise bleiben oben. Das nennt man in der Volkswirtschaft Preisrigidität nach oben. Auf deutsch: Rauf geht immer, runter nie. Und wir zahlen brav weiter. Na dann Frohe Ostern!
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Christian B. aus NRW 📯 7*💉
@MuenzenMeister Rewe, Edeka & Co. hat. Und der Vorteil für den Kunden ist, dass er sich nicht darüber aufregen muss, dass die wirklich geilen Produkte inzwischen an die 200 Euro/kg kosten. 🙂 Die Preise für die genannten Marken sind nämlich auch nicht mit dem Kakaopreis zurückgegangen.9/9
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Ryan Detrick, CMT
Ryan Detrick, CMT@RyanDetrick·
So many of these, but this one is a classic Chuck Norris joke. 🐅 #RIPChuckNorris
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Christian B. aus NRW 📯 7*💉
@bayernsunny @Marcus_mit_Zeh Geldwerter Vorteil ist ein steuerrechtlicher Sachverhalt, so dass das eine Sache zwischen MA und Finanzamt ist und den AG nicht tangiert. Für die Kündigung ist der Betrug in Verbindung mit dem Vertrauensverlust die relevante Handlung.
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©Marcus_mit_Zeh
©Marcus_mit_Zeh@Marcus_mit_Zeh·
Bei unserem Edeka wurde jemand gekündigt, weil die kassierende Person bei Kunden ohne Payback die eigene Karte durchgezogen hat. Ist die fristlose Kündigung rechtens? Denn der AG hat ja eigentlich keinen Nachteil dadurch bzw kein Betrug gegenüber dem AG 🤔
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Littlewisehen
Littlewisehen@littlewisehen·
Donald Trump steht kurz davor, die Epstein Files ungeschwärzt zu veröffentlichen, um damit von seinem Versagen im Irankrieg abzulenken… 😇
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