Nick der Fisch

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Nick der Fisch

Nick der Fisch

@NickDerFischBTC

Denke nicht immer nur an das, was du nicht hast. Denke auch mal an das, was du nicht kannst!

Frankfurt am Main, Deutschland Katılım Şubat 2021
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Nick der Fisch
Nick der Fisch@NickDerFischBTC·
@alktoschi Du solltest nach Deinem Getränk auch den Umgang mit Deinem Umfeld wechseln, oder sie einfach zurücklassen. Glaub mir, niemand juckt es ob Du Alkohol trinkst oder nicht! Außer die die Dich scheitern sehen wollen. ☝️🧐 Sollen sich verpissen. 🤷‍♂️
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Vom Alkoholiker zum Bitcoin Millionär?
Trocken sein ist keine Krankheit.☝️ Ohne Alkohol in den Mai tanzen ist schon fast so selten wie ein echter Bitcoiner zu sein.😅 Klar fällt es auf wenn der alki trocken in den Mai tanzt🤷‍♂️. „Der säuft nicht mehr, 30 Kilo abgenommen — was ist passiert?“ Von „Bist du krank?“ über „Respekt“ bis „Du schaust mega aus“ — alles dabei. Auch richtig gute "Freunde" kommen mit: „Komm heute zur Feier, aber mal einen.“ Oder: „Das wäre mir zu langweilig.“ Aber ☝️ Die Reaktion, wenn ich sage, dass Bitcoin mir dabei geholfen hat, ist auch nicht schlecht.😂 Von oh das tut mir leid das dir das passiert ist oder „Vom Regen in die Traufe“ bis „Alter, wie geil ist das denn?“ 😁 Naja Am Ende kann selbst der größte Bitcoin-Hasser nicht sagen: „Das ist aber dumm.“ das ist fast schon ein Vorteil 😂 Bin nur mal gespannt, wann mal einer fragt, ob ich @alktoschi bin. 🙈 🤷⚡🧡 #Bitcoin #Trocken #OrangePill
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Nick der Fisch
Nick der Fisch@NickDerFischBTC·
@ankap93 nnnnh… Dann würden lautere Vergleiche mit Gold aufkommen, und wenn die Goldbugs aufstehen, knickt so‘n Kartell Politiker schnell weg! Die Lobby hat trotz jahrelanger aufmerksamer Verfolgung dieses Vorgangs, total versagt. Das “einzige“ Problem in der BRD… …nichts passiert!
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Lukas Lauer
Lukas Lauer@ankap93·
Was denkt ihr, wäre das Ergebnis einer Volksabstimmung zum Thema: „Steuerfreie Bitcoin-Haltefrist nach 1 Jahr abschaffen?“ Ich würde sagen: Die Neidgesellschaft würde mit mindestens 80% für die Abschaffung stimmen. Einfach weil sie es nicht ertragen können, wenn andere mit Geduld, Verständnis und Eigenverantwortung belohnt werden.
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Bitcoin Hotel
Bitcoin Hotel@bitcoin_hotel·
Krass. Mein Kanal wird NICHT von der Jugend geschaut. 0,5% sind 18–24. Dafür: 👉 70%+ über 45 Wie erklärt ihr das?
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Nick der Fisch
Nick der Fisch@NickDerFischBTC·
@bitcoin_hotel Verletzung der Aufsichtspflicht, mangelhaftes Bildungssystem, die Eltern zu dumm, zu faul oder zu fleißig um sich um die Zukunft zu kümmern. Vielleicht steigt das Interesse zur Erhaltung der Kaufkraft durch Arbeitsleistung erst wenn weniger Lebenszeit vor Dir liegt als dahinter.
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Nick der Fisch
Nick der Fisch@NickDerFischBTC·
Wenn Du die Kaufkraft Deiner Arbeitsleistung erhalten kannst, sparst Du in gesundem Geld. 🫡 Study Bitcoin…!!! 🧡
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Nick der Fisch retweetledi
Blocktrainer
Blocktrainer@blocktrainer·
Neuer Beitrag für @FOCUSonline! 💥 @RomanReher über die neuen Krypto-Steuern, die in Deutschland und auf EU-Ebene drohen. 🇪🇺🇩🇪 Bitte lesen & teilen, sodass die Konsequenzen mehr Aufmerksamkeit bekommen und das Thema in der Debatte nicht untergeht! 🙏 ⬇️ focus.de/finanzen/boers…
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Nick der Fisch
Nick der Fisch@NickDerFischBTC·
@Nik21BTC Beim Bäcker dürfte das egal sein. Eine schnelle und finale Transaktion ist privat “nicht wichtig“. Es geht nicht um schnelles bezahlen, sondern um finale Bestätigung um mit dem Geld weiter arbeiten zu können. Es ist einer der Vorteile die Bitcoin hat, aber du nicht brauchst🧡
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Nik ✞
Nik ✞@Nik21BTC·
#Bitcoin Kritik: Bei Fiat Geld kannst du Mittlerweile genau so schnell wie bei Lightning bezahlen. Die Masse will schnell und bequem bezahlen, das ist die harte Realität. Wo ist da der Vorteil von BTC was schnelles bezahlen angeht?
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Nick der Fisch
Nick der Fisch@NickDerFischBTC·
@BitBeller Ohne Bitcoin wäre mir Geld weiterhin “egal“. Ich würde den Begriff Fiat überhaupt nicht kennen und würde nicht wisse wie es wirklich um unser Geldsystem steht. Ich wäre/bin Glücklich, so oder so. 😃 Bitcoin ist Freiheit 🗽 Study Bitcoin. 🧡
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BitBeller 🐶
BitBeller 🐶@BitBeller·
Gäbe es Bitcoin nicht, wüsste ich nicht, was ich mit meinem Leben anfangen sollte. Mir würde es ziemlich schlecht gehen, weil mir alles hoffnungslos erscheinen würde. Fiatgeld hat alle Menschen depressiv und einsam gemacht. Danke, Bitcoin, dass ich das nicht fühlen muss.
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Tristan – Blocktrainer.de 🧡⚡️
Thomas von @Finanzfluss zu den geplanten neuen Bitcoin- & Krypto-Steuern: „Auf Krypto ist mir ehrlich gesagt egal beziehungsweise ich finde es ehrlich gesagt auch fair.“ Ihm zufolge sollte auch Gold stärker besteuert werden, also da ebenfalls die Haltefrist abgeschafft werden.
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Markus Buchheit
Markus Buchheit@BuchheitMarkus·
Es ist immer der gleiche Kreislauf - Die EU verschwendet das Geld der Bürger für Ideologieprojekte auf der ganzen Welt, um dann jedes Mal erschrocken festzustellen, dass im Haushalt wieder ein tiefes Loch klafft. Und dieses Mal sollen es die Krypto-Anleger stopfen. Konkret geht es um die Abschaffung der Bitcoin-Haltefrist. In Zukunft soll also auch bei einer Haltedauer von über 12 Monaten eine Gewinnsteuer anfallen. Wenn man die Bürger schon bei Lohn, Einkauf und Energie steuertechnisch abgeschöpft hat, geht es nun eben Anleger an den Kragen. Dabei hätten wir mehr als genug Geld zur Verfügung. Die Lösung für knappe Haushalte muss ein Sparkurs sein und nicht noch mehr und höher Abgaben für die Bürger.
Markus Buchheit tweet media
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Nick der Fisch
Nick der Fisch@NickDerFischBTC·
@MojoJoj_21 Ohne (angeblich) selbst betroffen zu sein, so provokant zu posten, ist Spaltung sonst nichts. Es nützt niemandem außer eigener Enttäuschung Luft zu machen. Kauf Dir einen Boxsack und setz Dich wieder hin, es war noch lange kein Gong zu hören… 👎
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Mojo Jojo
Mojo Jojo@MojoJoj_21·
Jetzt, wo die 1-Jahres-Haltefrist für Bitcoin auf der Kippe steht: Wer hat bessere Arbeit geleistet?🤔
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Nick der Fisch
Nick der Fisch@NickDerFischBTC·
@FurkanCCTV @Alex71btc Vielleicht haben sie deshalb die 50.000 Bitcoin verkauft! Die Versteuerung war zu unklar… ☝️😂 Wer kann diesen Wahnsinn stoppen?
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Gestern: Berlin will Krypto & Bitcoin besteuern. Heute: Brüssel auch. Beide gleichzeitig. Und niemand stellt sich in den Weg. Was vor 24 Stunden noch eine deutsche Debatte war, ist nun eine europäische. Das Europäische Parlament hat seine Verhandlungsposition für den nächsten EU-Langzeithaushalt verabschiedet. 370 Stimmen dafür. 201 dagegen. 84 Enthaltungen. In dem angenommenen Text steht wörtlich: "Abgabe auf Kapitalgewinne aus Kryptowerten." Es ist eine von vier neuen Einnahmequellen, die das Parlament für den Haushalt 2028 bis 2034 vorschlägt. Daneben: eine Abgabe auf digitale Dienstleistungen, eine Abgabe auf Online-Glücksspiele, die Ausweitung des CO2-Grenzausgleichs. Zusammen sollen diese vier neuen Steuern jährlich rund 60 Milliarden Euro in den EU-Haushalt spülen. Der Gesamthaushalt: 2,01 Billionen Euro für sieben Jahre. Bisher hat die EU noch nie direkte Steuern von Bürgern oder Unternehmen erhoben. Sie finanziert sich aus Beiträgen der Mitgliedstaaten und einigen Zöllen. Wenn dieser Plan kommt, wäre die Krypto-Abgabe eine der ersten direkten EU-Steuern in der Geschichte der Union. Und das Bemerkenswerte: Berlin und Paris stellen sich nicht in den Weg. Laut Handelsblatt-Recherche sprechen sich beide Regierungen für eine Krypto-Abgabe auf EU-Ebene aus. Wenn die zwei größten Mitgliedstaaten Hand in Hand gehen, fällt im Rat selten etwas Größeres aus. Das ist die wahre Eskalation der letzten 24 Stunden. Gestern hat das Bundeskabinett in den Eckwerten zum Haushalt 2027 die "Besteuerung von Kryptowährungen" als nationale Maßnahme aufgenommen. Heute schlägt das Europäische Parlament dieselbe Maßnahme auf supranationaler Ebene vor. Beide Vorhaben werden parallel verhandelt. Beide haben dieselben politischen Treiber. Und niemand garantiert, dass am Ende nicht beide zugleich greifen. Eine offene Frage, die in Brüssel bisher nicht beantwortet wird: Käme die EU-Abgabe zusätzlich zu den nationalen Steuern? Oder würde sie sie ersetzen? Wer in Berlin nach Antworten fragt, bekommt sie aktuell nicht. Was wirtschaftlich wirklich neu wäre: Heute hat jedes EU-Land seine eigene Krypto-Besteuerung. Deutschland: nach 12 Monaten steuerfrei (noch). Portugal: nach 12 Monaten steuerfrei. Tschechien: nach 36 Monaten steuerfrei. Wer als deutscher Halter den eigenen Steuerstandort wechseln wollte, hatte innerhalb der EU bisher Optionen. Eine EU-weite Abgabe würde diese Inseln einkassieren. Portugal und Tschechien wären dann ebenfalls steuerpflichtig. Steuerfreie Krypto-Gewinne wären innerhalb der EU schlicht nicht mehr möglich. Wer sich der Steuer entziehen will, müsste die Union verlassen. Was politisch im Weg steht: Eine neue EU-Eigenmittel-Quelle muss vom Rat einstimmig beschlossen und anschließend in jedem Mitgliedstaat ratifiziert werden. Ein einzelnes Veto reicht zum Stopp. Die übliche Schwachstelle dieser Logik: Umstrittene Einzelsteuern landen in Brüssel selten allein auf dem Tisch. Sie werden in Pakete eingebettet. Wer das Paket blockiert, blockiert auch alles andere darin. Diese Mechanik hat in den letzten Jahren mehrfach dafür gesorgt, dass nationale Vorbehalte am Ende doch fielen. Das politische Verkaufsargument ist auch hier "Steuergerechtigkeit". Im Ratstext heißt es wörtlich, die Abgabe solle ein "den Erfordernissen entsprechendes Einnahmenniveau" sicherstellen. Das ist Brüsseler Code für: Wir brauchen Geld, und wir nehmen es da, wo der politische Widerstand am geringsten ist. Die Zielgruppe ist offensichtlich. In Deutschland: rund 7 Millionen Krypto-Nutzer. EU-weit dürfte die Zahl jenseits der 30 Millionen liegen. Politisch schwach organisiert, ohne Lobby in Brüssel, mit Buchgewinnen aus dem letzten Bullenmarkt. Aus Sicht eines EU-Haushalts, der 60 Milliarden zusätzliche Einnahmen pro Jahr finden muss, ist das die budgetär bequemste Zielgruppe der Union. Eckwerte sind keine Gesetze. Verhandlungspositionen sind keine Verordnungen. Die Reform würde frühestens 2028 greifen. Aber die Richtung ist eindeutig. Und sie kommt jetzt aus zwei Ebenen gleichzeitig. Wer sich darauf verlassen hat, dass eine 12-monatige Frist sein Bitcoin schützt, sollte sich darauf einstellen, dass diese Frist in den nächsten Jahren auf zwei Ebenen gleichzeitig zur Disposition steht. Eine national. Eine europäisch. Und keine der beiden lässt sich aussitzen. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
Furkan Yildirim tweet media
Furkan Yildirim@FurkanCCTV

Bitcoin und ein Goldbarren stehen im selben Steuerparagraphen. Wortwörtlich. Im selben Satz. Trotzdem will die Politik offenbar nur einen davon härter besteuern. Das ist juristisch nicht so einfach, wie sie tut. Der entscheidende Paragraph heißt § 23 EStG. Dort sammelt der Staat alles, was Privatleute kaufen und später verkaufen können. Edelmetalle. Schmuck. Antiquitäten. Kunst. Fremdwährungen. Münzsammlungen. Bitcoin. Eine einzige Regel für alle: Wer länger als ein Jahr hält, zahlt keine Steuer auf den Gewinn. Diese Regel ist über 90 Jahre alt. Sie galt für Goldbarren genauso wie für Bitcoin. Jetzt will die Bundesregierung die Regel kippen. Aber nur für Bitcoin. Nicht für Gold. Nicht für Kunst. Nicht für die Münzsammlung. Genau hier liegt das Problem. Das Grundgesetz hat einen Artikel 3. Gleiches muss gleich behandelt werden. Wer in derselben Schublade liegt, darf nicht willkürlich anders besteuert werden. Bitcoin und Gold liegen in derselben Schublade. Beides wird gekauft, gehalten, verkauft. Beides wirft keine Zinsen ab. Beides ist knapp. Beides schützt vor Geldentwertung. Der Bundesfinanzhof hat 2023 ausdrücklich entschieden: Bitcoin ist ein Wirtschaftsgut wie jedes andere. Deshalb gilt § 23 EStG. Genau wie bei Gold. Die Politik hat jetzt drei Möglichkeiten. Möglichkeit eins: Nur Bitcoin besteuern. Eine Klagewelle ist vorprogrammiert. Verfassungsbeschwerden landen in Karlsruhe. Möglichkeit zwei: Alle anderen Wirtschaftsgüter mitbesteuern. Dann zahlt auch der CDU-Wähler aus Düsseldorf Steuer auf seinen Goldbarren. Und auf den Picasso im Wohnzimmer. Möglichkeit drei: Bitcoin künstlich aus § 23 EStG herausschneiden und wie eine Aktie behandeln. Juristisch fragwürdig. Aber politisch der bequemste Weg. Niemand spricht offen über diese drei Optionen. Stattdessen wird so getan, als sei die Sache einfach. Sie ist es nicht. Wer Bitcoin hart besteuern will, ohne die deutsche Mittelschicht am Goldbarren anzufassen, muss tricksen. Und Tricks fallen vor Gericht selten gut aus. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡

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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Bitcoin und ein Goldbarren stehen im selben Steuerparagraphen. Wortwörtlich. Im selben Satz. Trotzdem will die Politik offenbar nur einen davon härter besteuern. Das ist juristisch nicht so einfach, wie sie tut. Der entscheidende Paragraph heißt § 23 EStG. Dort sammelt der Staat alles, was Privatleute kaufen und später verkaufen können. Edelmetalle. Schmuck. Antiquitäten. Kunst. Fremdwährungen. Münzsammlungen. Bitcoin. Eine einzige Regel für alle: Wer länger als ein Jahr hält, zahlt keine Steuer auf den Gewinn. Diese Regel ist über 90 Jahre alt. Sie galt für Goldbarren genauso wie für Bitcoin. Jetzt will die Bundesregierung die Regel kippen. Aber nur für Bitcoin. Nicht für Gold. Nicht für Kunst. Nicht für die Münzsammlung. Genau hier liegt das Problem. Das Grundgesetz hat einen Artikel 3. Gleiches muss gleich behandelt werden. Wer in derselben Schublade liegt, darf nicht willkürlich anders besteuert werden. Bitcoin und Gold liegen in derselben Schublade. Beides wird gekauft, gehalten, verkauft. Beides wirft keine Zinsen ab. Beides ist knapp. Beides schützt vor Geldentwertung. Der Bundesfinanzhof hat 2023 ausdrücklich entschieden: Bitcoin ist ein Wirtschaftsgut wie jedes andere. Deshalb gilt § 23 EStG. Genau wie bei Gold. Die Politik hat jetzt drei Möglichkeiten. Möglichkeit eins: Nur Bitcoin besteuern. Eine Klagewelle ist vorprogrammiert. Verfassungsbeschwerden landen in Karlsruhe. Möglichkeit zwei: Alle anderen Wirtschaftsgüter mitbesteuern. Dann zahlt auch der CDU-Wähler aus Düsseldorf Steuer auf seinen Goldbarren. Und auf den Picasso im Wohnzimmer. Möglichkeit drei: Bitcoin künstlich aus § 23 EStG herausschneiden und wie eine Aktie behandeln. Juristisch fragwürdig. Aber politisch der bequemste Weg. Niemand spricht offen über diese drei Optionen. Stattdessen wird so getan, als sei die Sache einfach. Sie ist es nicht. Wer Bitcoin hart besteuern will, ohne die deutsche Mittelschicht am Goldbarren anzufassen, muss tricksen. Und Tricks fallen vor Gericht selten gut aus. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
Furkan Yildirim@FurkanCCTV

Wer Bitcoin in Deutschland länger als ein Jahr hält, zahlt darauf bisher null Steuern. Genau dieser eine Standortvorteil steht jetzt offiziell im Haushaltsplan der Bundesregierung. Als Streichposten. Heute hat das Bundeskabinett die Eckwerte für den Haushalt 2027 beschlossen. In den Unterlagen aus dem Finanzministerium taucht ein Punkt auf, der die Krypto-Community in Deutschland seit Monaten beschäftigt: eine “veränderte Besteuerung von Kryptowährungen”. Im Klartext: Die einjährige Haltefrist soll fallen. Bisher ist die Regel einfach. Wer Bitcoin oder andere Kryptowährungen länger als zwölf Monate hält und dann verkauft, zahlt auf den Gewinn keine Steuer. Egal ob 1.000 Euro oder 1 Million. Das ist seit Jahren der einzige echte Standortvorteil für deutsche Bitcoin-Halter im europäischen Vergleich. Genau dieser Vorteil soll weg. Damit würde Bitcoin steuerlich wie Aktien behandelt: Jeder Verkauf wird steuerpflichtig, unabhängig davon, wie lange du gehalten hast. Spannend ist nicht das Was. Spannend ist das Warum. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat es mit der Union nicht geschafft, sich auf echte Einsparungen zu einigen. Die CDU forderte unter anderem die Abschaffung des 1. Mai als Feiertag und einen Karenztag bei Krankheit. Die SPD lehnte ab. Es kam zu Streit, laut Klingbeil sogar zu Geschrei im Verhandlungsraum. Geeinigt hat man sich am Ende nicht aufs Sparen. Sondern auf neue Einnahmen. Der Haushalt 2027 sieht 110,8 Milliarden Euro neue Schulden vor. Allein im Kernhaushalt. 2026 waren es noch 98 Milliarden. Dazu kommen 27,5 Milliarden aus dem Sondervermögen Bundeswehr und 58,2 Milliarden aus dem Sondervermögen Infrastruktur, beides schuldenfinanziert. Steuern auf Zucker. Auf Plastik. Höhere Tabak und Alkoholsteuer. Und eben Krypto. Martin Greive, Leiter des Hauptstadtbüros des Handelsblatts, schreibt seit 13 Jahren über Finanzpolitik. Er nennt den Haushaltsentwurf “erschütternd” und spricht von “Luftbuchungen” und “Globalpositionen”, mit denen Lücken kaschiert würden. Die Begründung der Politik für die Krypto-Steuer klingt anders. Bündnis 90/Die Grünen sprechen seit Monaten von einer “Krypto-Lücke” von 11,4 Milliarden Euro pro Jahr. Eine Pflegekraft zahle Steuern, ein Lehrer zahle Steuern, aber wer Bitcoin lange genug halte, zahle null. Das sei eine “himmelschreiende Ungerechtigkeit”. Der Haken: Diese 11,4 Milliarden sind keine offizielle Zahl. Sie stammen aus einer Hochrechnung der Steuersoftware Blockpit, basierend auf einem Sample. Genau dieses Muster kennt man aus Österreich. Dort wurde die Haltefrist 2022 abgeschafft. Krypto-Gewinne werden seitdem pauschal mit 27,5 Prozent besteuert, unabhängig von der Haltedauer. Die politische Verkaufsformel war damals dieselbe: Gleichstellung mit Aktien, Modernisierung, Gerechtigkeit. Drei Jahre später kommt in Deutschland exakt dieselbe Argumentation auf den Tisch. Mit derselben Datengrundlage. Diesmal vom selben Anbieter. Was technisch dazukommt: Seit dem 1. Januar 2026 ist in Deutschland das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz in Kraft. Krypto-Börsen müssen ab 2027 alle Nutzerdaten und Transaktionen automatisch an das Bundeszentralamt für Steuern melden. Genau ab dem Zeitpunkt, ab dem die neue Besteuerung greifen würde, hat der Staat erstmals lückenlosen Zugriff auf jede Bewegung. Die Infrastruktur ist gelegt. Was bedeutet das konkret? Wenn die Reform kommt, verschwindet der einzige steuerliche Vorteil, den langfristig orientierte Bitcoin-Halter in Deutschland haben. Wer 2017 für 5.000 Euro Bitcoin gekauft und nicht verkauft hat, sitzt heute auf einem sechsstelligen Gewinn, den er bisher steuerfrei realisieren könnte. Nach der Reform wird daraus, je nach Ausgestaltung, ein steuerpflichtiger Vorgang. Offen ist bisher, ob es Übergangsfristen gibt, ob Altbestände geschützt werden und ab wann die Regelung greifen soll. Das größere Bild: Es ist nicht nur eine Steuerreform. Sieben Millionen Krypto-Nutzer in Deutschland sind die Zielgruppe. Sie sind politisch schlecht organisiert, in den klassischen Medien ohne Lobby, und sie sitzen auf Buchgewinnen aus einem mehrjährigen Bullenmarkt. Aus der Logik eines Finanzministers, der dringend Geld sucht und keine echten Einsparungen durchsetzen kann, ist das die einfachste Zielgruppe. Genau das ist es auch, was hier passiert. Wir reden nicht über Krypto-Politik. Wir reden über Haushaltsstopfen. Die Erfahrung aus Österreich legt nahe, dass die fiskalischen Effekte am Ende deutlich kleiner ausfallen als versprochen. Die strukturellen Effekte aber sind real. Höhere Compliance-Kosten für Privatanleger. Verlust eines Wettbewerbsvorteils im europäischen Vergleich. Und ein klares Signal: In einem Staat, der seine Schulden nicht über Einsparungen, sondern über neue Steuern und neue Schulden finanziert, gibt es keine Kategorie von Vermögen, die langfristig unangetastet bleibt. Wer geglaubt hat, sein Bitcoin sei sicher, weil eine zwölfmonatige Frist ihn schützt, wird das in den nächsten Wochen lernen. Frist ist Politik. Politik ändert sich, wenn der Haushalt sich ändert. Und der Haushalt 2027 ändert sich gerade vor unseren Augen. Wenn dich solche Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡

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Nick der Fisch
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@blocktrainer @larsklingbeil Leistungsloses Anspruchsdenken in Perfektion. 🇩🇪 🫡 Jetzt holen sich die linksversiften Sozialfaschisten mehr als neue Schulden…✊🧐 Ungerecht? Wem gegenüber? Den belogenen Wählern? Abwarten, Abwägen, Abfliegen… 🛫
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Blocktrainer
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Vizekanzler @LarsKlingbeil hat soeben auf der Bundespressekonferenz bestätigt, dass sich die Besteuerung von Bitcoin und Kryptowährungen mit dem Haushalt für 2027 ändern soll. 🇩🇪📉 Alle bislang bekannten Details zu dem Vorhaben findet ihr im Artikel! ⬇️ blocktrainer.de/blog/aenderung…
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Nick der Fisch
Nick der Fisch@NickDerFischBTC·
Ich mache hiermit Co-Pierre Georg für die fallende, steuerfreie Haltefrist auf Gewinne durch Bitcoin verantwortlich. Er hat ein verzweifeltes, labiles System ohne Sachkenntnis unterwandert, um seine und Interessen von Sponsoren durchzusetzen! R.I.P. Prof. Dr. Philipp Sandner
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Nick der Fisch
Nick der Fisch@NickDerFischBTC·
@bundeskanzler Ich kann nicht mehr Steuern bezahlen. Ich zahle 43% und wenn ich mir etwas kaufe nochmal 19% Steuern. Ich bin 26 Jahre erfolgreicher Unternehmer. Ich habe keine Polster, ich drehe den Euro einzig um, für meine Mitarbeiter. Sie brauchen bald noch mehr Geld für uns ALLE! ☝️🧐
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Bundeskanzler Friedrich Merz
Wir können nicht einfach so weitermachen wie in den letzten 20 Jahren. Wir müssen zeigen, dass wir uns verändern können. Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung sind drei große Reformprojekte. Wir hoffen, dass daraus mehr Zuversicht entsteht. spiegel.de/politik/deutsc…
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