
Saveurino
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NBC: Should Kamala try to pass mandatory gun confiscation, which she has repeatedly said she supports? Top Harris surrogate Raphael Warnock: "We're not going to be able to get where we need to go without action." NBC: Yes or no? Warnock: Yes






@KamalaHarris @MNFreedomFund I’d much rather donate to help this dear sweet lady get the neighborhood back that criminals destroyed.


Die @IDF hat heute den Tod von zwei weiteren Hamas-Geiseln bestätigt. Es handelt sich um die beiden EU Bürger Alex Dancyg (75, Polen) und Gagev Buchshtav (35, Portugal). Es befinden sich noch über 100 Geiseln in den Händen dieser Terrororganisation. Darunter auch der Österreicher #TalShohamKorngold sowie etliche Deutsche, Franzosen, Polen, Bulgaren und Rumänen. @JosepBorrellF: wann wachen Sie auf?






Sehr interessanter 🧵 von @pablodiabolo. Eine Antwort in zwei Teilen, mit einer Frage am Ende. Das ist eine sehr gute Zusammenfassung einer unter vielen, die sich mit Migration in NGOs und Forschung beschäftigen verbreiteten Denkweise, wo viele das grösste Problem in der derzeitigen Debatte zu Grenzen und Flucht in der unrealistischen „Suche nach Möglichkeiten humaner Kontrolle von Migration“ sieht. Die öffentlichen (politischen) Debatten über das Thema Migrationskontrolle - sind das Problem, weil es gar keine bessere oder schlechtere Kontrolle geben kann. Sondern nur: keine Kontrolle. Denn: jede Kontrolle von irregulärer Migration muss scheitern („Märchenstunde“, wer anderes sagt) und soll scheitern („Geburtslotterie“: es ist unmoralisch, Migration einschränken zu wollen). @pablodiabolo: „Es wird keine effektive Kontrolle der EU-Außengrenzen geben. Nicht einmal die US-Landgrenze zu Mexiko war von einem zu allem gewillten Präsidenten mit Mehrheiten in beiden Häusern, auch nur annähernd kontrollierbar. Das gilt für eine viel längere Seegrenze noch viel mehr. Es ist ein Märchen.“ Kontrolle ist also unmöglich. Im Mittelmeer kann man auch niemanden stoppen. Das ist nie gelungen, und wird nie gelingen. @pablodiabolo: „Die "gerechte Verteilung" von Menschen ist ein Zynismus, weil das ja keine Kegelsteine sind, sondern hat Verlierer*innen der Geburtslotterie.“ Dazu ein moralisches Argument: Wer Menschen nicht dorthin gehen lässt, wo sie hinwollen, ist ungerecht, und wer das nicht zugibt, ist noch schlimmer: zynisch. Gerecht ist nur, wenn die „Geburtslotterie“ aufgehoben wird: freie Ortswahl. @pablodiabolo: „Verfahren in Ruanda oder anderswo: Die rechtlichen Fallstricke mal außen vor, aber das wird genau so lange gehen, wie die Zahl überschaubar ist. Wir reden aber von keiner überschaubaren Zahl, wie die Debatte suggeriert. Und dann sind wir wieder bei 20 km vor Vilnius: Wollen wir Menschen, die es mit ihren bloßen Händen durch die Sahara und übers Mittelmeer geschafft haben, irgendwohin fliegen und dort für immer einsperren? Wozu?“ Sichere Drittstaatslösungen können mit kleinen Zahlen funktionieren, doch es geht immer um grosse Zahlen. Die sind nicht zu stoppen oder zu reduzieren. @pablodiabolo: „Die illegalisierte Einreise in die EU wird physisch nie verhinderbar sein und deshalb werden es Leute weiter probieren und sie werden ankommen und wenn es sein muss, ohne Registrierung irgendwo in einer Großstadt leben.“ Wer kommen will, wird letztlich kommen. Wieder: Kontrolle ist unmöglich. Dann folgt der Appell, keine (öffentlichen) Vorschläge mehr zur Migrationskontrolle zu machen. Das Reden darüber macht alles nur schlimmer, weil es „Erwartungen weckt“. @pablodiabolo: „Also, Ende der Märchenstunde: Migration stoppen zu wollen, ist eine einzige Eskalationsspirale. Man kann ein bißchen lenken, man kann viel für ein gutes Ankommen und Zusammenleben tun, man kann den Zugewanderten Angebote machen, die einen anderen Wohnort reizvoll machen könnten. Aber diese ganzen Zwangs- und Verteilungs- und Stopp- und Was-weiß-ich-Phantasien: Sie wecken abgesehen von den moralischen Grauslichkeiten, die sie für Betroffene bedeuten, nur Erwartungshaltungen bei den Wähler*innen, die niemals erfüllbar sind. Stop it.“ Es ist eine Darstellung einer klaren Vision, die auf zwei Überzeugungen beruht: 1. Migrationskontrolle ist ungerecht und unmoralisch. 2. Sie ist überdies (praktisch) unmöglich und in der Umsetzung ist jeder Versuch zum Scheitern verurteilt. 1/2












