Spaghetti Bolognese
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@sheeerox @GruenerPeter2 Paderborn macht seit Jahren sehr gute und nachhaltige Arbeit
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@GruenerPeter2 Stimmt, Elversberg und Paderborn sind natürlich für ihre Seriösität bekannt
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@BastiGassl Die Ambivalenz des Evangeliums ist aber komplexer: konsequente Annahme und Liebe des Sünders, ohne ihn in seinem Tun zu belassen. Johannes 8,11: "So verdamme ich dich auch nicht; geh hin und sündige hinfort nicht mehr"
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Die aktuellen, teils scharf geführten Angriffe aus kirchlichen Kreisen auf Reinhard Marx aufgrund seines Vorhabens, auch homosexuelle Menschen zu segnen und auf sie zuzugehen, machen mich als gläubigen Katholik tief betroffen. Besonders irritierend ist dabei, mit welcher Vehemenz und welcher Rhetorik argumentiert wird – und dass dabei sogar zentrale Bilder des Evangeliums instrumentalisiert und missbraucht werden.
Wenn in diesem Zusammenhang Jesus Christus als „Hirte“ angeführt wird, um Ausgrenzung zu rechtfertigen oder zu verstärken, dann wird nicht nur ein theologisches Bild missverstanden, sondern bewusst in sein Gegenteil verkehrt. Das ist keine Kleinigkeit, sondern ein massiver Eingriff in das Herz christlicher Symbolik.
Denn historisch betrachtet war der „Hirte“ zur Zeit Jesu kein Bild für Autorität oder moralische Überlegenheit. Hirten gehörten vielmehr zu den sozial Schwachen, zu den Ausgegrenzten, zu jenen, denen man wenig Bildung, wenig Einfluss und wenig gesellschaftlichen Wert zuschrieb. Sie lebten am Rand, oft unter schwierigen Bedingungen, fernab religiöser und sozialer Zentren. Hirten waren so geächtet, dass es ihnen noch nicht einmal erlaubt war, zu Rechtsverhandlungen als Zeugen zu sprechen.
Auch die Schafe, von denen Jesus spricht, waren kein romantisches Idealbild, sondern standen für Schutzbedürftigkeit, Verletzlichkeit und Abhängigkeit. Es sind Wesen, die sich nicht selbst verteidigen können, die auf Fürsorge angewiesen sind und daher eher als Last angesehen wurden. Genau diese beiden Bilder – Hirte und Schaf – wählt Jesus bewusst.
Warum? Weil er sich damit eindeutig positioniert: auf der Seite der Schwachen, der Ausgegrenzten, derjenigen, die keinen Platz in der gesellschaftlichen Mitte haben. Nicht als jemand, der ausschließt, sondern als jemand, der aufnimmt. Nicht als Richter, sondern als Begleiter.
Wenn nun hochrangige Theologen oder Kardinäle aus einem bestimmten Lager diese Bilder nutzen, um Stimmung gegen bestimmte Gruppen – in diesem Fall homosexuelle Menschen und Theologen – zu machen, dann wird diese ursprüngliche Bedeutung nicht nur übersehen, sondern aktiv verdreht. Das ist nicht nur untheologisch, es ist auch zutiefst unchristlich.
Gerade die Kirche sollte doch ein Ort sein, an dem Menschen nicht weiter ausgegrenzt werden, sondern Annahme erfahren. Ein Ort, an dem die Botschaft Jesu – die Botschaft von Würde, Nähe und Barmherzigkeit – konkret wird.
Dass stattdessen zentrale Symbole des Glaubens missbraucht werden, um Härte zu legitimieren und Spaltung zu vertiefen, macht mich nicht nur traurig, sondern auch nachdenklich. Es stellt die Frage, wie ernst wir es eigentlich mit der Nachfolge Christi meinen – und ob wir bereit sind, seine Botschaft wirklich zu leben oder sie nur dann zu zitieren, wenn sie in unsere Argumentation passt.
Ich persönlich erachte genau diesen Umgang - nämlich den bewussten Missbrauch der Symbolik im Evangelium durch Kirchenvertreter, genauso böse und schändlich, wie wenn Kirche als Ort der katholischen Glaubenslehre von Libertären missbraucht wird, um dort mit provokanter und sexualisierter Regenbogen-Theologie zu entevangelisieren.
Beides hat in dieser Kirche keinen Platz.
Punkt
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@Mic_Sander Ich würde behaupten, dass auch der westliche Säkularismus eine Religion ist. Kommt natürlich auf die Definition an.
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Hatte gestern auf einer Familienfeier einen kleinen Disput mit einer sehr unsicheren jungen Frau, die aber die ganze woke Ideologie heruntergepredigt hat.
Es sind junge Menschen wie sie, die verzweifelt Halt und Orientierung in ihrem Leben suchen und dann Opfer solcher Sekten werden.
Der Mensch ist ein Sinn suchendes Wesen. Er braucht Halt und Orientierung um sich selbst zu festigen und zu gedeihen.
Deshalb gibt es nirgendwo auf der Welt Menschen ohne Religion, außer im aufgeklärten säkularen Christentum.
Und auch da gibt es sie nicht, weil Menschen so lange suchen, bis sie was finden, woran sie glauben und sich festhalten können.
Und das sind dann allzu oft säkulare Religionen, denen jegliche Tiefe, Reife und Weisheit fehlt, also moderne politische Ideologien - oder fast noch schlimmer, die islamistischen Rattenfänger.
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@SleeperSeahawks The Runningback Pick was completely unnecessary
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Seahawks 2026 #NFLdraft class:
32. RB Jadarian Price
64. S Bud Clark
99. CB Julian Neal
148. G Beau Stephens
199. WR Emmanuel Henderson Jr.
236. CB Andre Fuller
242. NT Deven Eastern
255. CB Michael Dansby
Thoughts!?

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@MathiasBrodkorb @drumheadberlin "Weil ich es so will".
Es werden aber die Bürger gefragt und nicht Du. Das ist das Problem von Euch Linken.
Wohl nicht richtig aufgepasst beim Studium der Griechischen Philosophie. Demos ist das Volk, nicht durchgeknallte Politiker die Angst haben ihre Pfründe zu verlieren.
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Die AfD muss verboten werden. Andernfalls gewinnt sie noch bei Wahlen. Anders können wir unsere Demokratie nicht retten. Demokratie bedeutet, dass die Mehrheit entscheidet. Vielleicht klingt das alles für Sie wie ein Widerspruch. Ich finde das aber komplett logisch. Weil ich es so will.
Wahlrecht.de@Wahlrecht_de
Sonntagsfrage zur Bundestagswahl • INSA/BamS: AfD 28 % | CDU/CSU 24 % | SPD 14 % | GRÜNE 12 % | DIE LINKE 11 % | BSW 3 % | FDP 3 % | Sonstige 5 % ➤ Übersicht: wahlrecht.de/umfragen/ ➤ Verlauf: wahlrecht.de/umfragen/insa.…
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@babymohouseman Trotzdem ist der Peak erreicht, würde ich sagen. Vor 3-4 Jahren war der Druck an meinem Arbeitsplatz (Stadtverwaltung, Bereich Kultur) z. B. deutlich stärker, zu gendern oder Straßen wahllos umzubenennen. Das ist erkennbar weniger geworden.
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Wer Kinder an einer weiterführenden Schule hat, oder Lehrerfreunde, wird bestätigen können, dass woke nicht over ist. Ganz im Gegenteil. Wie selbstverständlich wird gegendert, Klimakatastrophe wird propagiert, Rechtsruck ist unser größtes Problem. Nichts ist da over. An den Unis geht es dann weiter.
Und zack, ist es irgendwann Normalität.
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@btre17 Gute Kollegen finden ist die Hälfte der Miete. Mit guten Kollegen lässt sich auch ein mieser Job ertragen.
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@KaiNielsen67 Man sieht, was man sehen will... #Überinterpretation
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Herrje, ihr habt den Schuss nicht gehört!
#Sexismus
RB Leipzig@RBLeipzig
Eure Cheftrainerin fand nicht nur die Stadt ganz schön … 🙂
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@JonasBracht Das Problem ist eben nur: In diesem Raum wählt euch keiner mehr.
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Wo sehe ich die FDP,
wirtschaftsliberaler als AfD und CDU
gesellschaftsliberaler als AfD und CDU
Migrationsfreundlicher als AfD und CDU für Menschen die hier etwas erreichen wollen und anpacken. Sehe keinen Raum zwischen AfD und CDU für uns sondern nur einen eigenen.
WELT@welt
„Kubicki könnte den Raum zwischen Union und AfD füllen“ to.welt.de/cgqYTcV
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@_david_brg Ganz ehrlich, das ist doch ein Paradebeispiel für bewusste Überinterpretation. Ich bin Archivar und mit dem Zugang zur Kartei handelt es sich um einen vereinfachten Zugang zu einer wichtigen und spannenden Quelle der NS-Zeit. Nicht mehr und nicht weniger.
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