Strom im Wandel

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@StromimWandel

Unabhängiger Think Tank im Bereich Energie und Elektrifizierung. Wo ist Elektrifizierung sinnvoll?

Carmel, Indiana Katılım Temmuz 2023
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Strom im Wandel@StromimWandel·
@MartinWaltherDD Natürlich kann China Einfluss auf den Iran nehmen. Dann muss es allerdings mit Russland brechen. Die NATO fällt den Europäern zum Opfer, die ihren wichtigsten Verbündeten nicht helfen. Da geht es nicht um Politiker. Sondern darum wie es auf den US Bürger wirkt.
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Martin Walther #СлаваУкраїні
@StromimWandel Kann China Einfluss auf den Iran nehmen, damit dieser sich nicht selbst zerstört? Unwahrscheinlich. Die NATO fällt dem Irren zum Opfer, daran lässt sich nichts ändern. Und jetzt?
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Strom im Wandel@StromimWandel·
@Phrankensteyn @DerClue Die Energiepolitik führt mit dem Ausstieg aus so vielen Stromerzeugungstechnologien dazu, dass die nötigen Strommengen verfügbar sein werden. Wir reden von einer Verdreifachung des Strombedarf. Die Stromproduktion fällt aber.
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Aeneas
Aeneas@Phrankensteyn·
Grundlastfähigkeit ist irrelevant. "Grundlast" ist die minimale Last innerhalb eines bestimmten Zeitraums in einem Netzgebiet. Üblicherweise hat man dafür Atom- und Braunkohlekraftwerke abgestellt, weil die billig im Betrieb sind bzw. waren und so die Masse geliefert haben, während die teureren Stromquellen sich um den Rest gekümmert haben. Die Fähigkeit eine gleich bleibende Leistung abzugeben ist allerdings nichts besonderes. Das können alle dosierbaren Kraftwerke. Lastfolge bzw. Residuallastfähigkeit ist relevant. Das können auch alle dosierbaren Kraftwerke - einschließlich AKW. Bei letzteren wurde diese Fähigkeit aber in der Vergangenheit nicht so häufig abgefragt. Bei allen Kraftwerken, einschließlich AKW, treibt eine volatile Produktion den Verschleiß. Sinkt der Marktpreis unter die Grenzkosten eines Kraftwerks, entscheiden sich manche Kraftwerke dazu, diese Verluste in Kauf zu nehmen, weil sie so Verschleiß vermeiden und/oder andere Verpflichtungen aus Wärmelieferungen haben. Dass wir überhaupt so viele negative Preise in den letzten Jahren gesehen haben, liegt daran, dass Erneuerbare via EEG für Produktion bezahlt werden/wurden, egal wie der Marktpreis war. Inzwischen hat sich das geändert. Grob gesagt: ist der Preis negativ, gibt es keine fixe Vergütung mehr. Dementsprechend sind negative Preise auch nicht mehr so häufig oder heftig. Je mehr Anlagen aus der alten EEG Vergütung fallen, desto weniger wird das. Photovoltaik- und Windenergieanlagen sind sehr gut teildosierbar (Drosseln von dem was da ist, ist sehr leicht). Sind sie marktpreisgetrieben, werden sie nicht zu negativen Preisen produzieren. Die Marktwerte beider Technologien sind aktuell auf einem Niveau, dass PV-Freiflächenanlagen und Onshore-WEA mit hohen Volllaststunden (>2.500 h/a) noch profitabel sind. Offshore-WEA, wenn sie für ihren Netzanschluss ans Festland bezahlen müssen, sind es nicht. Ebenso Dach-PV und das Mittel der deutschen Onshore-WEA, die aktuell mit ~1.800 h/a produzieren. Der weitere Ausbau von PV und WEA wird die Marktwerte weiter reduzieren, weil der Verbrauch weniger steigt als die Produktionsspitzen dieser Kraftwerke. Helfen können hier Batterien vermutlich nicht viel, da die, bedingt durch ebenso niedrige Grenzkosten, eher Spitzenpreise solange bedienen, bis diese auch klein sind. Sie versorgen sich dabei dann wahrscheinlich aus den potentiellen Negativpreismengen, die aktuell nur zu einer Abschaltung führen. Irgendwann kommen vielleicht noch Synthesegassysteme dazu, die die Winterlöcher vielleicht profitabel füllen können. Nur hier ist auch die Frage, ob diese die Preise in einer Überangebotsphase wieder in profitable Höhen bringen. AKW würden in diesem System auch nicht finanziell ganz so glücklich werden (also die reaktivierten schon, nur die anfänglichen Neubauten nicht), auch wenn sie bedeutend weniger Systemkosten verursachen und KWK Optionen mitbringen würden. Solange mit Subventionen/Förderungen/Bevorteilungen der Markt so verzerrt wird, muss man damit für alle Marktteilnehmer wohl weiter machen. Zwar kann man AKW flexibel fahren, ist aber nicht so nötig, da eine Bandproduktion sich deutlich leichter strukturieren lässt als eine volatile Produktion dominiert durch Wind und Sonne. Grundlast ist bei all dem nicht relevant. Erneuerbare können ohne Speichersysteme keine liefern - aber genauso wenig können sie Spitzenlast versorgen. Mit Speichersystemen können alle Kraftwerke leicht alles bedienen. Erneuerbare brauchen nur deutlich mehr davon. Und wer meint, AKW könnten nicht mit Erneuerbaren, dem sei gesagt, nicht mal Erneuerbare können mit Erneuerbaren; die kannibalisieren sich, wie oben angedeutet, schon jetzt die Preise kaputt. Für beide Friedensschlüsse ist die Lösung Speicherung. Bei AKW braucht es davon nur deutlich weniger. Aber bitte lasst die Grundlast aus dem Spiel. Sie ist nicht wichtig. Es lohnt keine Diskussion über die Fähigkeit. Wird nur Grundlast bedient, bricht das Netz dennoch zusammen.
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Strom im Wandel@StromimWandel·
Heatpump Fun Day. Im März wird es besser. Aus 219 kWh el. wurden 936 kWh th. Systemnutzungsgrad 4,27. Hausverbrauch: 1500 kWh el. PV-Ertrag: 798 kWh Direkt: 378 kWh Akku: 412 kWh Netz: 703 kWh Es leben die Fossilen🤣
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Strom im Wandel@StromimWandel·
@MartinWaltherDD China will den Iran als Lieferanten behalten. Russland will höhere Ölpreise. Die EU steht daneben und beendet grade die NATO. Vielleicht solltet ihr mal mitdenken.
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Kaninchenbau Didi 📯 🏳️‍🌈 🇺🇦 💉🇪🇺
Was ist eigentlich der Grund dafür dass der Staat bei einem Produkt des täglichen Bedarfs 136% Steuern und Abgaben drauf klopft? Das ist wie wenn man Butter, die normal 2€ kostet auf 4,7€ hochknallt. Weil es halt Butter ist.
Kaninchenbau Didi 📯 🏳️‍🌈 🇺🇦 💉🇪🇺 tweet media
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Strom im Wandel@StromimWandel·
@PeterSinse @LiberalMut Stimmt nicht. Externe Kosten sind in einer Marktwirtschaft immer internalisiert. Die Erträge sind aber gigantisch größer weswegen Benzin genutzt wird.
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petersinse
petersinse@PeterSinse·
@LiberalMut Weil es ein für Mensch und Planet extrem schädliches Produkt ist, angesichts der Schäden ist der Preis viel zu niedrig. Es gibt weit bessere Alternativen als Öl / Gas zum Fahren und Heizen zu verblasen.
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Strom im Wandel@StromimWandel·
@MartinWaltherDD Sobald das Mullah-Regime fällt, sind es nur noch Russland und China. Und schon jetzt treibt der Iran aufgrund seiner diametralen Interessen einen Keil zwischen den beiden. Die EU sollte besser helfen anstatt hämisch zu sein. 2/2
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Strom im Wandel@StromimWandel·
@MartinWaltherDD Syrien hat indirekt mit China zu tun, da es über Russland mittelbar wirkt. Russland wird ebenso als Ziel betrachtet, da es Chinas Proxy ist. Aktuell kann man sogar annehmen, dass Trumps Charmeoffensive nur dazu dient, Russland aus dem Iran herauszuhalten. 1/2
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Strom im Wandel
Strom im Wandel@StromimWandel·
@MartinWaltherDD Ich verstehe, dass ihnen das nicht gefällt. Trotzdem ist die Strategie konsistent. Syrien, Panama Kanal, Venezuela und jetzt Iran. Alles um ein Gegengewicht zu China Erpressungpotenzial bei seltenen Erden zu schaffen. Und die EU? Liefert sich China vollkommen aus.
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Jon Burke 🌍
Jon Burke 🌍@jonburkeUK·
The sun doesn’t have a ‘choke point’.
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Strom im Wandel@StromimWandel·
@AxelFlasbarth Das ist nicht echt. Die aktuellen BYD Elektroautos schaffen meist nur 140 kW Ladeleistung. Damit sind 10-70% völlig unmöglich.
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Strom im Wandel@StromimWandel·
Schön, dass die Befürworter der Energiewende die Kohle wiederentdecken. Wenn es noch zwei Jahre Rezession gibt, sind wir wieder bei der Braunkohle ohne CCS. Gute Arbeit.🤣 Retten wird das den Standort aber nicht.
Chris Luening 🇪🇺 ⚡️ ⚡️ ⚡️ #Semper_i@DerClue

@SaibotTN Klar, aber Energiesicherheit ist halt Hemd näher als Rock. War nur nochmal politische Brille damals. Und mit CCS wäre Braunkohle vielleicht auch ok, aber nicht unbedingt die ganze Baggerei, klar.

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Strom im Wandel@StromimWandel·
@DerClue @SaibotTN Schön, dass die Befürworter der Energiewende die Kohle wiederentdecken. Wenn es noch zwei Jahre Rezession gibt, sind wir wieder bei der Braunkohle ohne CCS. Gute Arbeit.🤣 Retten wird das den Standort aber nicht.
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Chris Luening 🇪🇺 ⚡️ ⚡️ ⚡️ #Semper_i
Zur Ehrenrettung: 30 Mrd t Braunkohle im Boden waren schon ein dickes Pfund. = 30.000 TWh Strom = reicht für 200-400 Jahre
Miriam Vollmer@miriam_vollmer

@HolzheuStefan Das ist ja ohnehin die große Lüge zu diesem Thema: Es gab nie, nie Mehrheiten in beiden Volksparteien die Braunkohleverstromung schneller zu beenden. Das lag nie auf dem Tisch. Die haben sich an diese schädlichste Form der Stromerzeugung aus reiner Nostalgie geklammert

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Boje Müller
Boje Müller@MullerBoje·
Es wäre ja schlimm, wenn man jetzt Erneuerbare weiter ausbauen würde. Da wäre man ja in 10 Jahren kaum noch abhängig von Lieferungen aus Schurkenstaaten.
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