
Heute Abend beginnt der Europäische Rat #EUCO in Brüssel. Im Mittelpunkt stehen drei wesentliche Themen.
Zum Ersten das EU-Budget: Nettozahler sind nicht der Bankomat der EU. Der neue Vorschlag ist für uns inakzeptabel. Eine Kürzung von gerade einmal 2% ist keine Einsparung, das ist reine Kosmetik. In einer Zeit, in der alle sparen müssen, wäre eine massive Budgeterhöhung das falsche Signal. Österreich wird auf Haushaltsdisziplin bestehen und auf die Beibehaltung des Beitragsrabatts. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit.
Zum Zweiten der Krieg in der Ukraine: Putin zeigt kein Interesse an Frieden. Der Druck auf Russland muss steigen. Österreich steht klar zur Ukraine, aber es darf auch für sie keine Abkürzung beim EU-Beitrittsprozess geben.
Zum Dritten China: Europa hat sich in den vergangenen Jahren teilweise leichtgläubig in Abhängigkeiten begeben. Das hat die Pandemie schonungslos gezeigt. China ist Wettbewerber, systemischer Rivale — aber auch Partner. Wir sollten nicht naiv sein, Kooperationen dort schließen, wo sie möglich und sinnvoll sind unsere Partnerschaften in der Region ausbauen, etwa mit Indien oder Indonesien. (BK)
© BKA/Dunker

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