Sparky

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@_Sparky____

Unsere Existenz beruht auf einer hauchdünnen Grundlage.Liebe diesen einzigartigen wunderbaren Planeten.Hinterfragt einfach mal alles

In der nähe der Sonne Katılım Ağustos 2018
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Jürgen Nauditt 🇩🇪🇺🇦
Hungary is one of the poorest countries in the EU. Only in Orbán's castle, which he built for 30 million euros, is there no poverty. Chase the traitor and exploiter back to Moscow where he belongs.
Jürgen Nauditt 🇩🇪🇺🇦 tweet media
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Wir sind inzwischen wieder an einem Punkt angelangt, an dem Karl Marx Äußerungen zu passen scheinen. Das sollte dem Bundeskanzler zu denken geben. In einer florierenden Gesellschaft, müsste eigentlich auch die Not geringer werden. Wenn er das als Bundeskanzler nicht hinbekommt, dann versagt er.
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Also wenn man Menschen mit ihrem echten Aussehen in einem Porno abbildet und daneben Deep-Fake schreibt, dann will die Bundesregierung das so erlauben? Ich bin dafür, dass man das an den Bundesministern und Bundesministerinnen sowie deren Kindern und Enkelkindern testet und dann fragt, ob das so OK geht. Man kann das Ergebnis solcher Deep-Fakes der Bundesregierung ja ganz gezielt und personengerichtet zukommen lassen, um deren Persönlichkeitsrechte nicht zu sehr zu strapazieren. Vielleicht kommt das dann so wie angekündigt doch nicht.
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Sparky
Sparky@_Sparky____·
@RenateKuenast Durch das Dauerhetzen gegen die Grünen lenken sie ab von ihrer eigenen brutalen Unfähigkeit und der unfassbaren Korruption Durch das Dauerhetzen gegen die Grünen wird der Bevölkerung ein großes Verbrechen angetan Politik braucht psychologische Eignungstests
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💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
„Anytime, my friend. All the best.” – Sergej Lawrow an Péter Szijjártó, 14. Februar 2020. Das ist kein Zitat aus einem Spionageroman. Es ist das Ende eines abgehörten Telefonats, aufgezeichnet von einem EU-Geheimdienst, heute veröffentlicht vom ungarischen Investigativjournalisten Panyi Szabolcs. Was in diesem Gespräch passiert: Szijjártó, Außenminister Ungarns, ruft Lawrow auf einer ungesicherten Leitung an, am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz, im Auftrag von Orbán persönlich. Er bittet den russischen Außenminister darum, Putin zu bewegen, den slowakischen Premier Pellegrini kurz vor der Parlamentswahl nach Moskau einzuladen. Nicht weil Ungarn plötzlich slowakische Sozialdemokraten liebt, sondern weil diese Koalition das Scharnier der russlandfreundlichen Mitteleuropapolitik ist. Ein Moskau-Besuch kurz vor dem Wahltag wäre ein Signal an die richtigen Wähler gewesen. Lawrow sagt: „Das ist eine große Bitte, aber ich leite sie weiter.” Pellegrini bekommt seinen Besuch. Er verliert die Wahl trotzdem. Inzwischen ist er Staatspräsident der Slowakei. Das wäre schon genug. Ist es aber nicht. Denn parallel dazu berichtet die Washington Post, dass Szijjártó jahrelang während der Pausen von EU-Ratssitzungen Lawrow angerufen hat, um ihn in Echtzeit über den Stand der Beratungen zu informieren. Ein europäischer Sicherheitsbeamter formulierte es so: „Bei so gut wie jedem EU-Treffen saß Moskau in den letzten Jahren praktisch mit am Tisch.” Und damit wir das Bild komplett haben: Als Panyi Szabolcs bereits wochenlang zu genau diesen Vorgängen recherchiert hatte, erschien heute früh auf Mandiner ein Artikel, der ihn als Handlanger europäischer Geheimdienste darstellte. Mandiner ist Ungarns führendes Regierungsportal, inzwischen im Besitz von Orbáns staatsfinanziertem Mathias Corvinus Collegium. Panyi nannte den Artikel einen „Elővágás” – einen Vorschnitt, der seine Recherche umdeuten sollte, bevor sie erscheinen konnte. Hat nicht funktioniert. Was bleibt: Ein EU-Mitgliedsstaat hat jahrelang Moskau mit Insiderinformationen aus geschlossenen EU-Sitzungen versorgt. Hat versucht, Wahlen in einem Nachbarland mit russischer Hilfe zu beeinflussen. Und greift, wenn das auffliegt, zur einzigen Waffe, die ihm noch bleibt: den Überbringer der Nachricht fertigmachen. „Anytime, my friend.” Eben.
Jay in Kyiv@JayinKyiv

When the Russian-backed Orban regime begged the Kremlin to help them with the Slovakian election. Communications from the Hungarian Foreign Minister to Russia's Foreign Minister Lavrov,

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Ingwar Perowanowitsch
Ingwar Perowanowitsch@Perowinger94·
Mit der Gefahr boomerhaft zu klingen, aber ich bin vom Wahlverhalten der Gen-Z bisschen ernüchtert. Früher Grüne, dann FDP und jetzt AfD. Es scheint, als ob viele ihre Wahl vom aktuellen Vibe und vom Tik-Tok-Game der Parteien abhängig machen. Ja es gibt reale Probleme, aber die Lösung liegt mit Sicherheit nicht darin eine völlig verlogene, unanständige und ideologische Partei zu wählen, die außer Missgunst und Wut rein gar nichts anzubieten hat😢
Ingwar Perowanowitsch tweet media
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Gotthardt hatte nach verschiedenen Quellen wohl deutlich unter 400 Mio. € als Spahn angefangen hat ihm Verträge zu verschaffen. Wie viel er heute hat, das weiß ich nicht. Sollten es über eine Milliarde Euro sein, wäre das eine kartellrechtlich zu hinterfragende Situation.
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Unity One 📯 🐾 🌈
@NurderK @Janreile1 Hauptsache Kubiki ist noch drin. Und den hab ich halt geblockt! Ich blocke fast nie! Aber der ist unerträglich wie Ostermann. Der hats bei mir auch zum Block geschafft.
Nersingen, Deutschland 🇩🇪 Deutsch
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Ralf Stegner MdB
Ralf Stegner MdB@Ralf_Stegner·
Serie schockierender SPD Niederlagen geht weiter: Nach historischem Tiefstand bei BT-Wahl 2026 + 5,5% Debakel in BaWü auch in Rheinland-Pfalz trotz guter Regierungsarbeit mit starkem+populären Ministerpräsidenten Alex Schweitzer. In Lebensgefahr ist „Weiter so“ keine Option.
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Sparky
Sparky@_Sparky____·
@Lisa_Viaalpina Und auch wenn es hier nicht sein muss, und es niemand aussprechen will, werden die Wahlen in vielen Ländern gefälscht sein von genau denselben Leuten...
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Lisa 🇩🇪🇺🇦🇪🇺🌍🕊
Ich starre auf die Zahlen: 20 % für die AfD in Rheinland-Pfalz und merke, wie sich etwas in mir zusammenzieht. Nicht Wut zuerst. Eher so eine traurige, müde Fassungslosigkeit. Ich schaue mir an, was in den USA passiert ist, seit Menschen wie Trump die Macht hatten. Die Lügen, die offenen Drohungen gegen Gerichte, die entmenschlichende Sprache gegen Migranten, gegen Andersdenkende, gegen ganze Länder. Und dann die Bilder von zerbombten Orten, von Toten, die niemand mehr zählt. Und ich frage mich jedes Mal: Wie konnte das so schnell normal werden? Und dann schaue ich hierher und sehe, dass sehr viele Menschen genau das Gleiche wählen. Die AfD, die in vielem so redet wie Trump damals. Die gleichen Feindbilder, die gleichen Versprechungen von „endlich wieder Ordnung“, die gleichen Ausgrenzungen. Ich verstehe es nicht. Wirklich nicht. Ich würde so gern glauben, dass die meisten einfach nur wütend sind, enttäuscht, abgehängt und nicht sehen, wohin das führen kann. Aber gleichzeitig habe ich Angst, dass es genau das ist, was wir uns alle erzählen, bevor es wirklich schlimm wird: "Die meinen das doch nicht so." ‚"Das ist nur Wahlkampf." "Bei uns wird das anders." Und doch… wenn ich mir vorstelle, dass das, was jetzt in manchen Köpfen nur ein Kreuz auf dem Stimmzettel ist, später einmal zu Vertreibungen führt, zu Lagern, zu Gewalt, zu Toten...dann fühlt es sich an, als würde ich mitschweigen. Ich weiß nicht, wie man das ändert. Ich weiß nur, dass es mich nicht loslässt. Und dass ich heute trauriger bin als wütend.
Lisa 🇩🇪🇺🇦🇪🇺🌍🕊 tweet media
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Sparky
Sparky@_Sparky____·
@consteliuma @labomat @herr_ha_aus_be @Zitze_Bitte_ @tagesschau Die AfD ist aber genau die Partei die solche Szenen dringend braucht Niemand würde sonst AfD wählen Die würden als letztes etwas ändern Versteht ihr das eigentlich nicht? Wählt doch Volt oder die Piraten Unzufrieden bin ich auch mit der MerzUnion
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Consteliuma
Consteliuma@consteliuma·
@_Sparky____ @labomat @herr_ha_aus_be @Zitze_Bitte_ @tagesschau wir leben in einem land voller messerverbotszonen, in dem die politik ernsthaft debatiert fahrkartenkontrollen zu begrenzen, weil die einfach "zu gefährlich" geworden sind. nichts davon liegt an der AFD. alles davon liegt an den altparteien 🤷‍♂️
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Sparky
Sparky@_Sparky____·
@joergen1111 @Sunnymica Leider wird die MerzUnionafd ,die die Menschen aus ihrer gefühlten Ohnmacht wählen, ihnen nie helfen Und sie werden jede Partei,die versucht ihnen zu helfen, bekämpfen, wie wir es bei Habeck gesehen haben Diese NICHTPolitiker an der Macht müssten weg...
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joergen111
joergen111@joergen1111·
@Sunnymica ja und ihnen erklären, was für ein Schatz die Demokatie ist
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💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
Warum die Welt gerade im kollektiven Narzissmus versinkt – und was das mit unserer Psyche macht Ich habe vorhin das Video unten von einer Followerin zugeschickt bekommen. Darin wird ein Phänomen beschrieben, das wir aktuell weltweit beobachten können. Ob es die MAGA-Bewegung in den USA ist, die Wählerschaft der AfD in Deutschland, der Rassemblement National in Frankreich oder die Anhänger von Orbán in Ungarn: Überall sehen wir Gruppen, die sich einerseits als „etwas Besseres“ (exceptional) fühlen und gleichzeitig in einer permanenten Opferrolle verharren. Wie ist das möglich? Warum sind so viele Menschen gerade jetzt empfänglich für diese Dynamik? Um zu verstehen, was in großen Gruppen passiert, müssen wir uns kurz ansehen, wie Narzissmus beim Individuum funktioniert. Entgegen der landläufigen Meinung ist Narzissmus keine „übermäßige Selbstliebe“. Im Gegenteil: Er ist ein Schutzwall gegen ein tiefes Loch aus Minderwertigkeit, Scham und emotionaler Leere. Oft liegt der Ursprung in der Kindheit. Wenn Kinder nicht richtig „gespiegelt“ werden – das heißt, wenn ihre emotionalen Bedürfnisse nicht wahrgenommen wurden oder sie nie gelernt haben, emotionale Resonanz zu empfangen und zurückzugeben –, entwickeln sie kein stabiles Selbstwertgefühl. Um psychisch zu überleben, erschaffen sie ein „grandioses Selbst“. Dieses künstliche Bild muss ständig von außen gefüttert werden. Bleibt die Bestätigung aus oder folgt Kritik, bricht das Kartenhaus zusammen. Die Folge: narzisstische Wut. Jetzt zum Transfer vom „Ich“ zum „Wir“ Nicht jeder Wähler einer populistischen Bewegung ist ein klinischer Narzisst. Aber wir leben in einer Zeit der kollektiven Kränkung. In einer Welt, die sich rasend schnell dreht. Hinzu kommt, dass wir neben all den Kriegen und Krisen auch von Themen wie Digitalisierung, Umwelt, Globalisierung und Identitätsdebatten hin und her geworfen werden. Viele Menschen fühlen sich inzwischen abgehängt, ungehört oder in ihrer Biografie entwertet. Hier passiert der psychologische Trick: Der kollektive Narzissmus - nicht im klinischen Sinne, sondern als gesellschaftliches Muster. Wer sich als Individuum klein, machtlos oder unbedeutend fühlt, sucht Zuflucht in einer Gruppe, die Größe verspricht. Man transferiert den Wunsch nach Bedeutung auf das „Wir“. Und so denkt sich der ein oder andere: „Ich bin vielleicht arbeitslos oder verunsichert, aber ich gehöre zum wahren Volk.“ Oder: „Man hat mich vielleicht jahrelang ignoriert, aber meine Nation ist die größte der Welt.“ Die Gruppe wird zum externen Selbstwert-Spender. Wenn dann ein starker Anführer kommt und sagt: „Ihr seid etwas Besonderes“, dann heilt das für einen Moment den alten Schmerz der Nichtbeachtung. Ob nun Ruhrpott oder Ostdeutschland: Wieso gibt es in manchen Regionen einen höheren Grad an kollektiver Kränkung? Schauen wir erst einmal nach Ostdeutschland. Nach 1989 erlebten große Teile der Bevölkerung eine massive Entwertung ihrer Lebensleistung. Der Westen kam als „Lehrmeister“, die eigenen Biografien schienen plötzlich nichts mehr wert zu sein. Man fühlte sich nicht angenommen, nicht gesehen. Ähnlich war es in Teilen des Ruhrgebiets: Kohlegruben wurden geschlossen, Stahlwerke dichtgemacht. Das, was Menschen dort seit Generationen gearbeitet hatten, war plötzlich verschwunden. Solche historischen Verletzungen machen eine Gesellschaft extrem empfänglich für kollektiv-narzisstische Angebote. Wenn man sich vom „System“ gedemütigt fühlt, baut man sich ein eigenes Bild auf, um die Würde zurückzugewinnen. Das Problem: Dieses Bild ist oft exklusiv und aggressiv gegen alles „Andere“ gerichtet. In dem Video wird es deutlich: Solche Gruppen sehen sich als Elite („Wir sind das Volk“), verharren aber im Modus des ständigen Beklagens. Warum? Weil der kollektive Narzisst den Feind braucht. Ohne den „bösen Feind“ (die Eliten, die Migranten, die Nachbarn, die EU), der uns angeblich vernichten will, müsste man sich mit der eigenen inneren Leere und den tatsächlichen, komplexen Problemen beschäftigen. Das Feindbild dient als Kleber. Es rechtfertigt die eigene Aggression als „Notwehr“. Kritik an der Gruppe wird dann nicht mehr als politische Meinung wahrgenommen, sondern als existenzieller Angriff auf die eigene Identität. Deshalb prallen Fakten oft so wirkungslos ab. Kollektiver Narzissmus ist also eine hochemotionale Antwort auf eine gefühlte Ohnmacht. Er bietet eine Abkürzung zu mehr Bedeutung, ohne dass man sich mit den eigenen Schatten beschäftigen muss, sein Leben ändert oder über einen echten Neuanfang nachdenkt. Der kollektive Narzissmus löst keine Probleme – er vertieft nur die Gräben. Was allerdings auch wahr ist: Wir sollten endlich anfangen, Politik auch psychologisch zu verstehen. Es geht oft nicht um Inhalte, sondern um die Heilung von Kränkungen. Nur: Ein Kreuz auf einem Wahlzettel bei einer populistischen Partei ist keine Therapie. Eher eine kurzfristige Erleichterung, während das eigentliche Problem – die soziale und emotionale Entfremdung – weiter vor sich hin wabert.
𝔗𝔯𝔲𝔱𝔥 𝔐𝔞𝔱𝔱𝔢𝔯𝔰@politicsusa46

Now here’s a thought to get your weekend started. Thanks to Lucas Bean for the clip. 🎥 TikTok - vm.tiktok.com/ZNRxRS8gt/

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maxwell sakamoto
maxwell sakamoto@snowmonkey375·
@Ricarda_Lang Während in Rheinland Pfalz über 50% für Korruption und Rückschritt gestimmt haben, wird in München aller Voraussicht nach ein Grüner OB. Dort wo Bildung und Wohlstand herrscht gibt es auch intelligente Wähler. #gruene #spd #cdUcsUschadenDeutschland #CDUfährtDeutschlandandieWand
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Stefan Klatt
Stefan Klatt@TheUnicornXXL·
@Sunnymica @djpr "Ein Großteil der Wähler entscheidet emotional." Der Hauptgrund warum die AFD so viele Wähler hat. Sie hat fast nur Emotionen, aber kaum substanzielles zu bieten. Fakten stören nur.
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💙💛 Regina Laska
💙💛 Regina Laska@Sunnymica·
Der Kreml wollte ein Attentat auf Orbán inszenieren– und nannte das Dokument: „The Gamechanger.“ Kein Witz. Eine Einheit des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR (auch bekannt als „Active Measures Department") entwarf den Plan, einen Anschlag auf den ungarischen Premier zu faken, um die Aufmerksamkeit weg von wirtschaftlicher Frustration und hin zu Sicherheitsängsten zu lenken. Blaupause: Trump, Butler, Pennsylvania, 2024. Ikonen-Foto, Umfragesprung, fertig. Das interne SWR-Dokument wurde von einem europäischen Geheimdienst authentifiziert und der Washington Post zugespielt. Was das über Moskaus Lage sagt: Sie sind panisch. Tisza liegt bei sicheren Wählern rund 20 Punkte vor Fidesz. Péter Magyar ist kein Linker, kein Brüssel-Einpeitscher – er ist konservativ, hat Fidesz von innen erlebt, und genau das macht ihn für Orbán-Wähler anschlussfähig. Das lässt sich nicht wegdesinformieren. Parallel dazu dokumentierte die Financial Times eine Operation der sanktionierten Social Design Agency: Magyar wird als „Brüsseler Marionette“ gebrandmarkt, Orbán als souveräner Staatsmann, der mit Weltmächten auf Augenhöhe verhandelt – Memes, Videos, Influencer, maßgeschneidert für ungarische Zielgruppen. Zudem sollen drei Personen im Auftrag des russischen Militärgeheimdienstes GRU nach Ungarn eingereist sein – bestätigt von einem europäischen Sicherheitsbeamten gegenüber der WaPo. Orbáns Sprecher: kein Kommentar. Peskov: „Desinformation.“ Die übliche Choreografie. Was mich wirklich interessiert: Hat Orbán von dem Plan gewusst? Hätte er ihn zugelassen? Diese Frage stellt sich, wenn man beobachtet, wie eng diese Beziehung tatsächlich ist – und wie viel Moskau investiert, um sie zu erhalten. Am 12. April wählt Ungarn. Es wäre das erste Mal seit 15 Jahren, dass Fidesz verliert. Womit wir bei einer noch unbequemeren Frage und der generellen Psychologie von uns Wählern wären. Butler, Pennsylvania, Juli 2024. Donald Trump, gereckte Faust, ein Rinnsal Blut, die amerikanische Flagge perfekt positioniert im Hintergrund, das Bodyguard-Team, das Trump noch munter „Fight, fight, fight“ rufen lässt, anstatt ihn wie sonst nach Handbuch auf dem Boden festzunageln und herauszutragen. Dieses Foto hat eine Wahl mit entschieden. Klar, ein Präsidentschaftskandidat, der nur knapp dem Tod entronnen ist. Für die einen ist der Fall klar, die anderen haben bis heute Fragen: Was der Schütze eigentlich wollte, wer ihn kannte, wie ein 20-Jähriger unbemerkt mit einem Gewehr auf ein Dach steigen konnte, obwohl der Secret Service überall postiert war. Es stimmt, die Akten bleiben weitgehend zu. Es gab keinen ernsthaften Untersuchungsausschuss, keine eindeutig klaren und abschließenden Antworten. Viele mokieren sich über ein Ohr, das quasi über Nacht heilt. Emotionen funktionieren, wie wir hier sehen, in beide Richtungen: Die einen fühlen sich noch sicherer, dem Kandidaten ihre Stimme zu geben, bei den anderen wird die Skepsis verstärkt. Was wir wissen aber: Es gab nach dem Attentat einen Umfragesprung. Dann der Wahlsieg. Das Ikonen-Foto hat inzwischen einen prominenten Platz im Weißen Haus gefunden. Wie emotional Wähler reagieren, wissen wir auch aus Deutschland. Und nein, dahinter stehen nicht immer böse Mächte, aber das gleiche Prinzip: Dafür braucht es manchmal nicht mal Blut. Armin Laschet, Juli 2021, Ahrtal: Während Bundespräsident Steinmeier mit Flutopfern sprach, wurde Laschet im Hintergrund kichernd fotografiert. Ein Bild. Kein Attentat, keine Operation – nur ein Moment, der den emotionalen Rahmen einer Wahl für immer verschob. Als 1990 Oscar Lafontaine mit einem Messer attackiert wurde, stiegen seine Umfragewerte. Als Wolfgang Schäuble nur wenige Monate danach attackiert wurde und anschließend gelähmt im Rollstuhl saß, schlug Mitleid in Respekt um. Niemand behauptet, diese Taten seien gesteuert gewesen. Aber sie zeigen: Ein Großteil der Wähler entscheidet emotional. Von den zufällig vor deutschen Wahlen zeitlich verdichteten Islamisten-Attentaten mal ganz abgesehen. Auch Moskau weiß das. Das SVR-Dokument zu Orbán sagt es sogar explizit: Ein Angriff verlagert den Wahlkampf „aus dem rationalen Bereich sozioökonomischer Fragen in einen emotionalen“ – Staatssicherheit statt Wirtschaft, Stabilität statt Wandel. Moskau hat Butler gesehen. Ob gestaget oder nicht, sie haben ein Drehbuch für Orbán geschrieben. „The Gamechanger.“
Republicans against Trump@RpsAgainstTrump

BREAKING: In a desperate effort to help Hungarian autocrat Viktor Orban, a close ally of the Kremlin, win the April election, where polls show he’s expected to lose, Russia’s foreign intelligence service (SVR) reportedly proposed “the Gamechanger,” a staged assassination attempt to boost support for him, The Washington Post reports. “Such an incident will shift the perception of the campaign out of the rational realm of socioeconomic questions into an emotional one, where the key themes will become state security and the stability and defense of the political system,” operatives wrote in a report prepared for the SVR’s main political influence unit.

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Sparky
Sparky@_Sparky____·
@DirtyHarry_tv Kirchen und Missbrauch Trump und Kirche Putin und Kirche Orban und christliche Identität Aha...
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Consteliuma
Consteliuma@consteliuma·
@labomat @herr_ha_aus_be @Zitze_Bitte_ @tagesschau also meine tochter wurde in der schule schon "nutte" genannt weil sie kein kopftuch trägt. und ich finde die AFD noch viel zu liberal, würde eigentlich lieber eine radikalere partei wählen um das aufzuhalten was ihr aus unserem land macht.
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