
Energie ist das Elixier unseres Wohlstands. Für Wirtschaft und Arbeitsplätze brauchen wir mehr, sichere und günstige #Energie. Das gilt insbesondere für den Süden als das wirtschaftliche Leistungsherz Deutschlands. Auch die Versorgungssicherheit und die Unabhängigkeit von internationalen Konflikten muss dringend zunehmen. Haben dazu heute wichtige Beschlüsse in einem Energie-Kabinett getroffen (Fotos: Archiv). 🔋Neue #Gaskraftwerke und Bayerische Gasspeicher-Strategie: Für die Versorgungssicherheit braucht es neue Gaskraftwerke für Bayern. Nur so bleibt das Netz passend zum massiven Ausbau Erneuerbarer Energien stabil. Wir brauchen in Deutschland insgesamt eine Kraftwerksstrategie, müssen mehr eigene Energie produzieren und auch eine eigene Gasförderung vorantreiben. Laut Experten gibt es vor allem auch in Norddeutschland Erdgasvorräte für mehrere Jahrzehnte – wir müssten sie nur nutzen. Der Bund muss zudem eine strategische Gasreserve für Krisensituationen einführen. Die Gasspeicher in Bayern müssen erhalten bleiben und gut befüllt werden – und zwar ab sofort. 🔌 Weiterer Ausbau aller Erneuerbarer Energien: Bayern führt bei den Erneuerbaren Energien. Ein Viertel des deutschen Zubaus kommt aus dem Freistaat. Wir sind die Nummer 1 bei Photovoltaik, Wasserkraft, Biomasse und Geothermie – und auch beim Wind geht es massiv voran! Wir sind Spitzenreiter unter den Südländern und nirgendwo sonst sind die Genehmigungen für neue Windanlagen so schnell wie in Bayern. 1169 Anlagen sind in Betrieb und rund 1000 weitere sind genehmigt oder im Verfahren. Alle neuen PS müssen aber auch auf die Straße kommen können. Unsere Forderung dazu im Bundesrat: Der Bund muss die aktuelle Dynamik durch eine EEG Sonderausschreibung mit 5 GW Leistung abbilden, damit kein Realisierungsstau droht. Die Bürokratie darf keine Windprojekte abwürgen. 🏭 Ausbau der Stromnetze braucht Priorität: Der Energiehunger nimmt durch KI, Rechenzentren, E-Mobilität und Batteriespeicher exponentiell zu. Der schnelle #Netzausbau ist deshalb ein wichtiger Standortfaktor. Besonders bedeutend ist das für unsere Hightech-Standorte und das Chemiedreieck unter anderem mit WACKER in Burghausen. Allein dieses Cluster hat 20.000 Beschäftigte mit zwölf Mrd. Euro Umsatz. Ebenso schnell wie der Netzausbau müssen auch neue Player ans Netz angeschlossen werden. Bayern fordert dazu mehr Tempo und Effizienz. Projekte sollten nach ihrer Qualität und nicht mehr dem Windhundprinzip abgearbeitet werden. Energieintensive Branchen dürfen zudem durch die Bundesnetzagentur nicht mit der Reform der Industrienetzentgelte benachteiligt werden. Die Kopplung der Kosten an eine flexible Stromnachfrage schadet insbesondere der Chemie sowie der Glas- und Keramikindustrie. Im Bundesrat fordern wir eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes mit Leitplanken für die Bundesnetzagentur bei ihrer Wirtschaftspolitik. ⚡️Erfolgreiche #Wärmeplanung in den Kommunen: Die Planung des Wärmebedarfs kommt enorm voran. Bereits die Hälfte der Kommunen in Bayern hat innerhalb eines Jahres mit der Erfassung begonnen. Der Freistaat ist dabei starker Partner der Kommunen: Wir unterstützen mit einer zentralen Datenplattform, zahlreichen Schulungen und 79 Mio. Euro Fördermittel. Insgesamt muss die Bürokratie in Deutschland aber weiter runter.














