Kryptokröte

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@elonserben

Katılım Ağustos 2021
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Kryptokröte
Kryptokröte@elonserben·
@FurkanCCTV Vielen Dank für die ausführliche Zusammenfassung 👍🏻😁
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Das letzte Mal, dass ein westeuropäisches Land seinen Bürgern mit staatlicher Rationierung gedroht hat, war 1973. Damals folgten Sonntagsfahrverbote. Heute Mittag um 12:35 Uhr hat Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson das Wort wieder in den Mund genommen. Energie-Lockdowns für die Bevölkerung sind nicht mehr ausgeschlossen. Der genaue Satz, den Kristersson auf der Pressekonferenz in Stockholm gesagt hat: "Wir können staatliche Rationierung nicht ausschließen, aber so weit sind wir noch nicht." Dieser Satz wirkt harmlos, bis man sich klarmacht, was er mechanisch bedeutet. Der Wohlstand in Westeuropa basierte seit den 80er Jahren auf einer einzigen Regel. Wer bezahlen kann, bekommt alles. Strom. Sprit. Wärme. So viel er braucht. Rationierung zerstört diese Regel. Sie sagt: Geld reicht nicht mehr. Der Staat teilt zu. Schweden ist strukturell eines der am besten aufgestellten Energieländer Europas. Über 90 Prozent des schwedischen Stroms kommen aus Wasserkraft und Kernenergie. Schwedens Heizung läuft zum Großteil auf Fernwärme und Wärmepumpen, nicht auf Gas. Schweden hat keine energiehungrige Schwerindustrie wie Deutschland. Schwedens Wirtschaft ist kleiner, beweglicher, weniger verletzlich. Wenn Schweden über Rationierung nachdenkt, steht Deutschland nicht zwei Stufen dahinter. Deutschland steht eine halbe Stufe dahinter. Jetzt die harten Zahlen der letzten 72 Stunden. Lufthansa hat am Dienstag 20.000 Kurzstreckenflüge bis Oktober gestrichen. Das Unternehmen schreibt selbst in seiner Pressemitteilung: Die Kerosinpreise haben sich seit Kriegsbeginn am 28. Februar verdoppelt. Der europäische Kerosinpreis lag Anfang April bei einem Rekord von 1.840 Dollar pro Tonne. Von den 20 größten Fluggesellschaften der Welt hat laut Cirium genau eine keine Mai-Flüge gestrichen. Nur eine. Der EU-Energiekommissar Dan Jørgensen hat am Mittwoch gesagt, die Energiekrise werde Europa für Monate oder Jahre begleiten. Zitat: "Das hier ist kein kurzfristiger, kleiner Preisanstieg." Die Krise kostet Europa laut Jørgensen 500 Millionen Euro pro Tag. Jeden einzelnen Tag. Finnlands staatliche Fluggesellschaft Finnair hat öffentlich vor Kerosinknappheit gewarnt, falls der Konflikt anhält. Der Chef der Internationalen Energieagentur Fatih Birol hat am 16. April gesagt, Europa habe noch etwa sechs Wochen Kerosin. Seitdem sind sieben Tage vergangen. Die Straße von Hormuz bleibt faktisch geschlossen. 20 Prozent des weltweiten Öls, 22 Prozent des europäischen Diesels und 59 Prozent des europäischen Kerosins kamen durch diese Meerenge. Jetzt zum historischen Anker. Am 9. November 1973 hat der Bundestag in Bonn das Energiesicherungsgesetz beschlossen. Es erlaubte der Bundesregierung per Rechtsverordnung zu rationieren: Brennstoffe aus Erdöl und Erdgas, Höchstpreise festzusetzen, die Benutzung von Motorfahrzeugen nach Zeit, Ort, Strecke, Geschwindigkeit und Benutzerkreis einzuschränken. Zwei Wochen später, am 25. November 1973, fuhr auf deutschen Autobahnen kein einziges Privatauto. Erster autofreier Sonntag. Drei weitere folgten. An Tagen mit gerader Datumszahl durften später nur Autos mit geraden Endziffern fahren. Damals war der Auslöser der Jom-Kippur-Krieg. Fünf Prozent weniger Förderung aus der OPEC haben genügt, um Westeuropa zu lähmen. Heute ist der Auslöser der Iran-Krieg. Die Durchfahrt durch Hormuz ist nicht um fünf Prozent reduziert. Sie ist weitgehend gestoppt. Bundeskanzler Helmut Schmidt hat die Sonntagsfahrverbote später so kommentiert: "Damit das deutsche Volk begreifen sollte, was passiert war, haben wir damals diese autofreien Sonntage verordnet. Nicht um Öl zu sparen. Der eigentliche Zweck war, den Menschen klar zu machen: Dies ist eine ernste Situation." Rationierung ist nie nur Mengenverwaltung. Rationierung ist eine politische Botschaft. Sie sagt den Bürgern: Das Ausmaß, das ihr gerade nicht seht, ist real. Kristersson sendet diese Botschaft heute aus Stockholm. Fünf Monate vor den schwedischen Parlamentswahlen. Seine Koalition liegt 6 Punkte hinten in den Umfragen. Wörtlich sagt er: "Der Krieg hat jetzt deutliche Auswirkungen auf die Wirtschaft." Kein Regierungschef, der wiedergewählt werden will, stellt seinen Wählern einen Energie-Lockdown in Aussicht, wenn er ihn als politisches Risiko sieht. Kristersson hat ihn nicht ausgeschlossen, weil er ihn nicht ausschließen konnte. Das ist der Punkt. Die Sprache hat sich verschoben. Vor zwei Monaten war der Iran-Krieg eine Schlagzeile über steigende Ölpreise. Vor einem Monat war er eine Dieselkrise. Vor zwei Wochen war er eine Kerosinkrise. Heute ist er das Wort Rationierung aus dem Mund eines Ministerpräsidenten. Jede dieser Stufen ist eine qualitative Veränderung, keine quantitative. Preisschock bedeutet: Du zahlst mehr. Mengenschock bedeutet: Es ist nicht mehr da, egal was du zahlst. Die erste Ölkrise dauerte fünf Monate. Sie stürzte die BRD in die erste Nachkriegsrezession. Die Arbeitslosigkeit verdoppelte sich von 2,2 auf 4,2 Prozent. Der Benzinpreis verdoppelte sich innerhalb eines halben Jahres. Und das war bei 5 Prozent Förderausfall. Heute ist der Ausfall durch Hormuz in einer anderen Größenordnung. Und Europa hat seit 1973 keine strategische Ölreserve auf dem Niveau der USA aufgebaut. Europa hat seit 2022 auf Flüssiggas umgestellt. Europa hat Druzhba an Schwedt verloren. Die Puffer sind dünner. Das Wort ist ausgesprochen. Jetzt geht es nur noch darum, ob es wirklich innerhalb von Wochen oder Monaten zur Tat wird. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Ernst gemeinte Frage: Soll ich weniger über Öl, Energie und Makro berichten? Filtere extra Lärm und irrelevantes raus, aber für den einen oder anderen scheinbar immer noch zu viel 👀
Furkan Yildirim@FurkanCCTV

@timmer_tho23189 Öl beeinflusst Inflation, Inflation beeinflusst Geldpolitik, Geldpolitik beeinflusst Wirtschaft und Liquidität, Liquidität beeinflusst Bitcoin.

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Kryptokröte
Kryptokröte@elonserben·
@FurkanCCTV Vielen Dank für das ausführliche Update zum aktuellen Wahnsinn
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Die Wall Street hat eine Formel entwickelt, die vorhersagt, wann Trump einknickt. Sie heißt TACO. Trump Always Chickens Out. Trump knickt immer ein. Die Formel hat Tradern im letzten Jahr Milliarden eingebracht. Man kauft, wenn Trump eskaliert. Man wartet. Man verkauft, wenn er zurückrudert. Denn er rudert immer zurück. Jetzt hat die Investmentbank BCA Research diese Formel in einen Index gegossen. Den “Trump Pain Point Index”. Er misst den wirtschaftlichen und politischen Druck auf den Präsidenten in einer einzigen Zahl. Die Bestandteile: Inverse Aktienmarktrenditen des S&P 500, Renditen auf 10-jährige US-Staatsanleihen, 30-jährige Hypothekenzinsen, Benzin-Futures, einjährige Inflationserwartungen und Trumps Zustimmungswerte. Sechs Variablen. Eine Zahl. Ein Schmerzindex. Und dieser Index hat gerade zum ersten Mal in seiner Geschichte die Marke von zwei Standardabweichungen über dem Durchschnitt erreicht. Ein statistisches Extremereignis. Die historische Trefferquote ist dabei perfekt. April 2025: Der Index schießt hoch nach den “Liberation Day” Zöllen. Trumps Reaktion: 90-Tage-Pause auf fast alle Zölle. September 2025: Neuer Spike während des Government Shutdowns. Trumps Reaktion: Er beendet den Shutdown. November 2025: Der Index steigt nach erneuten Angriffen auf die Fed. Trumps Reaktion: Rückzug. Dezember 2025: Spike nach der Grönland-Drohung. Trumps Reaktion: Er lässt Grönland fallen. März 2026: Der Index erreicht sein Allzeithoch. Trumps Reaktion: Er zieht seine Drohung zurück, iranische Kraftwerke zu bombardieren. Die 48-Stunden-Frist, die er am Samstag gesetzt hatte, wird am Montag auf fünf Tage verlängert. Er spricht plötzlich von “produktiven Gesprächen”. Sechs Spikes. Sechs Rückzieher. Kein einziges Mal hat Trump den Schmerz durchgehalten. Und genau hier wird es gefährlich. Denn jemand hat am Montag gewusst, was kommt. Zwischen 6:49 und 6:50 Uhr morgens New Yorker Zeit wurden Öl-Futures im Wert von 580 Millionen Dollar gehandelt. In einer einzigen Minute. An den fünf Vortagen lag das durchschnittliche Volumen zur selben Uhrzeit bei 700 Kontrakten. An diesem Morgen waren es 6.200. Fünfzehn Minuten später postete Trump auf Truth Social, dass er die Bombardierung pausiere. Der Ölpreis fiel sofort um 15 Prozent. Der Dow sprang über 1.000 Punkte nach oben. 1,7 Billionen Dollar Marktkapitalisierung wurden in Minuten geschaffen. Nobelpreisträger Paul Krugman schrieb dazu einen einzigen Satz: “Wir haben ein anderes Wort für Situationen, in denen Personen mit Zugang zu vertraulichen Informationen über die nationale Sicherheit diese für Profit ausnutzen. Das Wort ist Landesverrat.” Die Financial Times schätzt, dass parallel zu den Öl-Futures auch S&P 500 Futures im Wert von 1,5 Milliarden Dollar in demselben Zeitfenster gehandelt wurden. Auf der Wettplattform Polymarket platzierten acht Nutzer zeitgleich verdächtige Wetten auf einen Waffenstillstand. Und Irans Parlamentssprecher Ghalibaf? Er nannte Trumps Behauptung über produktive Gespräche ein Zitat: “Fake News zur Manipulation der Finanzmärkte.” Das ist der Punkt, an dem die TACO-Formel ein Problem bekommt. Zölle sind ein Schalter. Trump dreht ihn an, die Märkte fallen, er dreht ihn wieder aus, die Märkte steigen. Dieselbe Logik funktionierte bei jedem Rückzieher der letzten 15 Monate. Aber Krieg lässt sich nicht per Social Media Post beenden. Bloomberg schreibt: “Das TACO-Regime an den US-Aktienmärkten, in dem jeder Rückgang eine Kaufgelegenheit war, könnte offiziell vorbei sein.” Fortune bringt es auf den Punkt: TACO hat eine versteckte Annahme. Es funktioniert nur, wenn die Gegenseite genauso schnell runterfahren will wie Trump. Iran will aber nicht. Teheran hat gestern Trumps 15-Punkte-Friedensplan abgelehnt und den Krieg fortgesetzt. Die Zahlen zeigen, warum der Druck so hoch ist wie nie. Trumps Zustimmung liegt bei 36 Prozent, dem tiefsten Wert seiner zweiten Amtszeit laut Reuters/Ipsos. Seine wirtschaftliche Zustimmung ist auf 29 Prozent gefallen. Das ist niedriger als jeder Wert, den Joe Biden jemals hatte. Nur 27 Prozent der Amerikaner sind mit Trumps Umgang mit den Benzinpreisen zufrieden. Der US-Durchschnittspreis pro Gallone liegt bei 3,98 Dollar. Vor einem Monat waren es 2,93 Dollar. BCA-Chefstratege Marko Papic warnt: Wenn der Konflikt nicht innerhalb von 7 bis 10 Tagen gelöst wird, droht ein globaler wirtschaftlicher Shutdown. Morgan Stanleys Chefanlagestrategin Lisa Shalett schreibt in einer Kundennotiz von einem Szenario, das sie “chaotisches Abgleiten in Richtung Stagflation” nennt. Steigende Ölpreise würden die Nachfrage zerstören und das globale Wachstum bremsen, während die Inflation gleichzeitig steige. Die Wall Street hat in den letzten 15 Monaten eine perfekte Formel gefunden, um Trumps Verhalten vorherzusagen. Sie hat damit Milliarden verdient. Aber jetzt kennt auch die Gegenseite die Formel. Iran weiß, dass Trump bei zwei Standardabweichungen einknickt. Die ganze Welt weiß es. Und ein Präsident, dessen Schmerzgrenze öffentlich berechenbar ist, hat seine stärkste Verhandlungsposition bereits verloren. In diesen Recherchen steckt eine Menge Arbeit. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
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Furkan Yildirim
Furkan Yildirim@FurkanCCTV·
Es gibt einen Markt, in dem die größten Hedgefonds und Ölkonzerne der Welt mit echtem Geld auf die Zukunft wetten. Keine Meinungen. Keine Prognosen. Nur Milliarden, die eine Richtung nehmen. Dieser Markt sagt gerade: Öl bei 150 Dollar ist realistisch. Die Volatilität ist auf dem höchsten Stand seit Covid. Und die Nachfrage nach Absicherung gegen steigende Preise ist so extrem wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen 2015. Über diesen Markt redet fast niemand. Aber er verrät mehr über die nächsten Monate als jede Pressekonferenz. Wird wieder eine längere Analyse. Aber wer sich die zwei Minuten nimmt, versteht danach mehr über die aktuelle Lage als 99% auf dieser Plattform. Zuerst die Lage. Die Straße von Hormus, durch die normalerweise 20 Millionen Barrel Öl am Tag fließen, ist seit zwei Wochen faktisch gesperrt. Goldman Sachs schätzt, dass aktuell nur noch 1,6 Millionen Barrel durchkommen. Das sind 8% des normalen Volumens. Brent Crude stand vor Kriegsbeginn am 28. Februar bei 70 Dollar. Am Montag bei fast 120. Heute wieder knapp unter 100. Und jetzt wird es interessant. Denn der Spotpreis erzählt nur die halbe Geschichte. Die andere Hälfte steckt im Optionsmarkt. Der Optionsmarkt funktioniert so: Große Investoren kaufen dort Verträge, die sie absichern, falls der Ölpreis stark steigt oder fällt. Je mehr jemand für diese Absicherung zahlt, desto größer schätzt der Markt das Risiko ein. Was passiert dort gerade? Die implizite Volatilität bei Öl hat sich seit Jahresbeginn mehr als vervierfacht. Das ist ein Maß dafür, wie stark der Markt zukünftige Preisschwankungen erwartet. Der aktuelle Wert ist der höchste seit dem Covid-Crash 2020. Am Freitag meldete die CME Group, die größte Terminbörse der Welt, ein Rekordvolumen im Energiekomplex: Über 8 Millionen Kontrakte an einem einzigen Tag. Aber das entscheidende Signal ist ein anderes. Trader zahlen gerade massiv höhere Prämien für die Absicherung gegen steigende Ölpreise als gegen fallende. Diese Differenz nennt man Skew. Sie verrät, in welche Richtung die großen Player wetten. Dieser Skew hat laut Bloomberg den bullischsten Wert seit Beginn der Datenreihe 2015 erreicht. Konkret werden am Markt gerade sogenannte Call Spreads für den Bereich 120 bis 150 Dollar gehandelt. Das heißt: Professionelle Händler halten Ölpreise deutlich über 120 Dollar für möglich und sichern sich entsprechend ab. Und anders als bei früheren Eskalationen läuft diese Absicherung nicht nur über kurzfristige Kontrakte. Die Nachfrage erstreckt sich über die gesamte Laufzeitkurve. Das ist qualitativ ein anderes Signal. Es bedeutet: Der Markt preist keinen kurzen Schock ein, sondern monatelange Störung. Rebecca Babin, Senior Energy Trader bei CIBC Private Wealth, ordnet es so ein: Dies sei eines der größten Volatilitätsereignisse der letzten 20 Jahre. Die Geschwindigkeit, mit der die Volatilität steige, übertreffe sogar den Aufbau offener Positionen. Das bedeute, dass Händler zunehmend zögern, dieses Risiko zu übernehmen. Wenn selbst diejenigen, deren Job es ist, Risiko zu tragen, das Risiko nicht mehr tragen wollen, sollte man zuhören. Dazu kommt ein Signal vom physischen Markt. Die Öl-Futures befinden sich in extremer Backwardation. Das heißt: Kontrakte für sofortige Lieferung kosten drastisch mehr als Kontrakte für spätere Monate. Es ist das klassische Zeichen für einen echten Versorgungsengpass. Dem Markt fehlen jetzt gerade physische Barrel. Und genau hier unterscheidet sich diese Krise von 2022. Als Russland in die Ukraine einmarschierte, wurde russisches Öl umgeleitet. Nach China. Nach Indien. Aber es verschwand nie vom Markt. Diesmal verschwinden physische Barrel aus der Lieferkette. Iraks südliche Ölfelder haben 70% ihrer Produktion verloren. Kuwait hat Force Majeure erklärt. Qatar hat seine Gasproduktion bereits am 2. März eingestellt. Bahrains einzige Raffinerie wurde angegriffen. Was hat die Welt dagegen getan? 32 IEA-Mitgliedstaaten haben 400 Millionen Barrel aus den strategischen Reserven freigegeben. Rekord. Mehr als doppelt so viel wie nach dem Einmarsch in die Ukraine. Der Effekt hielt 48 Stunden. Dann schoss der Preis zurück auf knapp 100 Dollar. Denn 400 Millionen Barrel klingen nach viel, entsprechen aber gerade mal vier Tagen des globalen Verbrauchs. Solange Hormus geschlossen bleibt, ist das ein Pflaster auf einer offenen Wunde. Goldman Sachs hat heute seine Prognose angehoben und erwartet eine längere Störung der Ölflüsse durch Hormus als bisher angenommen. Jetzt die Kausalkette, die kaum jemand komplett durchdenkt. Schritt 1: Der Ölpreis steigt. Schritt 2: Benzin, Diesel, Kerosin, Transportkosten, alles wird teurer. In den USA ist der Durchschnittspreis pro Gallone bereits von 2,94 auf 3,53 Dollar gestiegen. Bank of America rechnet mit fast 5 Dollar im zweiten Quartal, falls Öl bei 100 Dollar bleibt. Flugtickets könnten sich durch Kerosinkosten um bis zu 20% verteuern. Schritt 3: Die Inflation steigt. Die Februar-Daten aus den USA zeigen 2,4% Jahresinflation. Das klingt moderat. Aber die Daten wurden vor Kriegsbeginn erhoben. Der Ölschock wird sich erst in den März- und April-Zahlen zeigen. KPMG rechnet im Basisszenario mit einer Kerninflation von 3,3% bis Jahresende. Im Worst Case mit 4,1%. Das wäre der höchste Wert seit Mai 2023. Die 5-Jahres-Breakeven-Inflationsrate, ein hartes Marktsignal aus dem Anleihemarkt, ist von 2,39% im Januar auf 2,56% gestiegen. Der Bondmarkt korrigiert seine Erwartungen bereits nach oben. Schritt 4: Die Fed sitzt in der Falle. Und hier wird es systemisch gefährlich. Die US-Wirtschaft hat im Februar 92.000 Arbeitsplätze verloren. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,4%. Das sind Daten, die normalerweise nach Zinssenkungen schreien. Gleichzeitig liegt die Inflation über dem Ziel und wird durch den Ölschock weiter steigen. Das macht Zinssenkungen unmöglich. Die Fed kann nicht senken, weil die Inflation zu hoch ist. Sie kann nicht erhöhen, weil der Arbeitsmarkt zu schwach ist. Sie kann nur zusehen. Kiplinger erwartet, dass die Fed auf den nächsten drei Sitzungen den Leitzins unverändert lässt. Zinssenkungen kommen frühestens in der zweiten Jahreshälfte. Im Worst Case erst Anfang 2027. KPMG-Ökonomin Diane Swonk prognostiziert im Szenario eines langen Krieges ein annualisiertes US-Wachstum von nur 1,0% im dritten Quartal 2026. Kein technischer Rezessionswert, aber es würde sich anfühlen wie eine. Das ist der Feedback-Loop, den der Optionsmarkt einpreist. Krieg blockiert Hormus. Öl steigt. Benzin und Transport werden teurer. Inflation steigt. Die Zentralbanken können nicht gegensteuern. Kreditkosten bleiben hoch. Konsum und Investitionen sinken. Der Arbeitsmarkt wird schwächer. Das Rezessionsrisiko steigt. Aber die Inflation steigt auch. Und niemand hat ein Werkzeug, das beide Probleme gleichzeitig löst. Der Atlantic Council nennt es eine geopolitische Put-Option auf die Weltwirtschaft. Die zwei entscheidenden Variablen: Wie lange dauert der Krieg? Und wie lange bleibt die Unsicherheit? Der Optionsmarkt sagt uns: Die Unsicherheit über die Dauer ist das teuerste Element in der gesamten aktuellen Preisbildung. Selbst bei einem sofortigen Kriegsende braucht es laut Analysten mindestens einen Monat, bis die Straße von Hormus wieder sicher ist, die Produktion hochfährt und die Logistik sich normalisiert. Auch im besten Fall bleiben die Ölpreise wochenlang erhöht. Und die strukturellen Schäden an Raffinerien, Pipelines und Häfen werden die Erholung zusätzlich verzögern. Im schlechtesten Fall rechnet KPMG mit erhöhten Ölpreisen bis Ende 2026 oder Anfang 2027. Der Optionsmarkt lügt nicht. Er kann es nicht. Denn dort reden keine Analysten mit Meinungen, sondern Milliarden mit Richtung. Und diese Milliarden sagen gerade sehr deutlich: Wir stehen am Anfang, nicht am Ende. Wenn dich solche Makro Insights interessieren und dir helfen, interagiere gerne mit dem Post. 🧡
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Kryptokröte
Kryptokröte@elonserben·
@MissCryptoGER ....geh doch einfach mal mit Freundinnen nett aus an einem Samstag Abend die Info hätte auch am Montag gereicht 😉 wünsche einen schönen Sonntag mit Sonne und ohne Krypto Space
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MissCrypto@MissCryptoGER·
Die 20 Millionen Marke: Bitcoins reale Verknappung in Zahlen In der kommenden Woche wird voraussichtlich der 20 millionste Bitcoin geschürft. Damit verbleibt von der im Protokoll fest codierten Maximalmenge von 21 Millionen nur noch eine einzige Million BTC, die über die nächsten Jahrzehnte in den Umlauf kommt. Dieser Meilenstein rückt eine oft übersehene Metrik in den Fokus: die tatsächliche Verfügbarkeit des Assets. Schätzungen gehen davon aus, dass in den Anfangsjahren der Blockchain bereits 3 bis 4 Millionen Bitcoin unwiederbringlich verloren gegangen sind – primär durch verlorene Private Keys oder defekte Hardware. Rein rechnerisch übersteigt die Menge der bereits verlorenen Coins damit die Menge der noch zu schürfenden Bitcoins um mehr als das Doppelte. Die effektive Umlaufmenge ist folglich deutlich geringer, als die formale Obergrenze von 21 Millionen suggeriert.
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Kryptokröte
Kryptokröte@elonserben·
@MissCryptoGER sorry, viel schlimmer ist doch die Praxis das sich Influencer mit shit coins eindecken und ihren gutgläubigen followern Müll andrehen und sich schön die Taschen voll 🫣
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MissCrypto@MissCryptoGER·
Der Axiom Skandal: Wie Mitarbeiter einer 390 Millionen Dollar Börse heimlich Krypto Influencer ausspionierten 🤯 Der OnChain Ermittler ZachXBT hat soeben einen massiven Insider Skandal aufgedeckt, der die Sicherheit von Nutzerdaten auf Krypto Börsen grundlegend infrage stellt. Im Zentrum steht AxiomExchange, eines der aktuell profitabelsten Startups der Branche. Laut den geleakten Beweisen, darunter Audioaufnahmen und interne Screenshots, hat ein hochrangiger Mitarbeiter namens Broox fehlende Sicherheitskontrollen systematisch ausgenutzt. Über ein internes Dashboard konnte er die eigentlich anonymen, privaten Wallets von Plattform Nutzern einsehen, verknüpfen und überwachen. Der entscheidende Hebel, und hier liegt die eigentliche Brisanz, war die Zielauswahl. Die Mitarbeiter spionierten gezielt große Krypto Influencer (KOLs) aus. Viele dieser Akteure kaufen über geheime Wallets riesige Mengen an neuen MemeCoins, bevor sie diese an ihre eigenen Follower bewerben und als Exit Liquidität nutzen. Wer die privaten Wallets dieser Influencer kennt, kann deren Trades einfach zuvorkommen ("Front Running") und extrem lukrativ abkassieren. Die Axiom Mitarbeiter bauten sich mit den sensiblen Nutzerdaten offenbar ein zielgenaues Insider Trading-Kartell auf. Der Fall zeigt eindrücklich, dass die größte Gefahr für Krypto Trader oft nicht auf der Blockchain selbst liegt, sondern in den schlecht gesicherten zentralen Datenbanken der Plattformbetreiber. Da der Hauptbeschuldigte in New York sitzt, könnte dieser schwerwiegende Datenmissbrauch nun direkt zu einem Fall für die dortige Bundesstaatsanwaltschaft (SDNY) werden.
ZachXBT@zachxbt

1/ Meet @WheresBroox (Broox Bauer), one of the multiple @AxiomExchange employees allegedly abusing the lack of access controls for internal tools to lookup sensitive user details to insider trade by tracking private wallet activity since early 2025.

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Kryptokröte
Kryptokröte@elonserben·
@MissCryptoGER ...umso trauriger das es den Kurs nicht positiv befeuert 🤷🏻‍♂️
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MissCrypto@MissCryptoGER·
Stimmungskipper im Krypto Markt! Warum die Masse plötzlich Panik bei Bitcoin schiebt und XRP feiert! 🤔 Ein Blick auf die neuesten Daten von Santiment zeigt gerade eine krasse Spaltung im Markt: Die allgemeine Stimmung (Social Sentiment) gegenüber den Platzhirschen Bitcoin und Ethereum ist massiv gekippt und tief ins Bären Territorium abgerutscht. Während der Rest des Marktes zittert, entkoppelt sich XRP komplett und erreicht bei der positiven Anlegerstimmung gerade ein 5 Wochen Hoch. Angetrieben wird dieser Hype laut den Daten durch brandneue Partnerschaftsankündigungen. Social Sentiment ist oft ein spannender Kontraindikator. Gleichzeitig zeigt XRP gerade perfekt, dass fundamentale News einen Coin selbst in einem schwachen Gesamtmarkt, wenn es um die Stimmung geht, beflügeln können.
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Bitcoin2Go@bitcoin2go·
Schmeckt.
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Kryptokröte
Kryptokröte@elonserben·
@MissCryptoGER danke für die Zusammenfassung aber hast du an einem sonnigen, traumhaften Sonntag nichts besseres zu tun 🙄🤔 die Info hätte auch Morgen noch gereicht 🤣😜
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MissCrypto
MissCrypto@MissCryptoGER·
HBAR 2026: Warum Google & IBM jetzt auf HEDERA setzen 🤔 Hedera löst das Blockchain Trilemma durch einen radikalen Systemwechsel: Statt starrer Ketten nutzt der „Hashgraph“ ein hocheffizientes Protokoll, das Transaktionen blitzschnell und ohne Mining finalisiert. Strategisch ist das genial: Durch die Übergabe an die Linux Foundation ist HBAR nun ein neutraler Industriestandard, frei von Konzern Kontrolle. Die Netzwerkgebühren sind in Dollar fixiert, werden aber in HBAR gezahlt. Das bedeutet: Jede reale Nutzung durch Unternehmen erzeugt direkten Kaufdruck auf den Token. Wie diese „erwachsene“ Krypto Alternative im Detail funktioniert und warum der neue ETF ein Gamechanger ist, erfährst du jetzt im Video! 👇
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MissCrypto
MissCrypto@MissCryptoGER·
Steht der Kryptomarkt vor einem „Tariff Tantrum“? Während Bitcoin nervös an der 91.000$ Marke seitwärts läuft, blickt die gesamte Finanzwelt gespannt auf den US Supreme Court! Eine Entscheidung, die über die nächste große Welle entscheiden könnte. 😳 Guten Morgen ihr Lieben, der Freitag startet mit einer spürbaren Anspannung. Wir sehen aktuell eine Konsolidierung, die weniger mit den OnChain Daten und viel mehr mit der Makro Politik in den USA zu tun hat. Die Märkte halten den Atem an, während wir uns auf das Wochenende zubewegen. Hier ist euer kompaktes Update für den 9. Januar 2026. Bitcoin im Wartemodus: Die Angst vor den Zöllen Bitcoin wird aktuell um die 91.000 Dollar gehandelt. Die Trader sind vorsichtig, da am morgigen 10. Januar (US Zeit) das Urteil des Obersten Gerichtshofs zu den Zöllen von Präsident Trump erwartet wird. Auf Polymarket wetten die Teilnehmer aktuell nur mit einer 24%igen Wahrscheinlichkeit darauf, dass das Gericht Trumps weitreichende Befugnisse für diese Zölle uneingeschränkt bestätigt. Analysten warnen vor einem kurzfristigen „Zoll Wutanfall“ (Tariff Tantrum). Das bedeutet: Scharfe, aber temporäre Rücksetzer durch Liquidationen, falls die fiskalische Unsicherheit steigt. Doch historisch gesehen stabilisiert sich Bitcoin bei politischer Unklarheit oft schneller als der Aktienmarkt, da die Korrelationen in solchen Phasen nachlassen. Goldrausch & Stablecoin Explosion Während Krypto schwankt, blickt HSBC extrem optimistisch auf Gold. Die Bank prognostiziert, dass Gold aufgrund geopolitischer Risiken und steigender Staatsverschuldung Anfang 2026 bis auf 5.050 Dollar pro Unze steigen könnte. Parallel dazu zeigt ein neuer Bericht von Bloomberg Intelligence das massive Potenzial von Stablecoins: Bis 2030 könnten die Zahlungsströme mit Stablecoins auf 56,6 Billionen Dollar anwachsen. Im Jahr 2025 lag dieses Volumen noch bei 2,9 Billionen Dollar, wir sprechen hier von einer jährlichen Wachstumsrate von über 80 %. Während Tether (USDT) den klassischen Handel dominiert, ist USDC der klare Favorit im DeFi Sektor. Drama bei Zcash: Split und Neuanfang Bei Zcash (ZEC) fliegen die Fetzen. Das Kern Entwicklerteam der Electric Coin Company (ECC) ist nach einem Streit über Gemeinnützigkeits Regeln und Governance geschlossen zurückgetreten. Der Kurs von ZEC reagierte mit einem deutlichen Rücksetzer. Ex CEO Josh Swihart hat bereits angekündigt, mit dem Team eine neue Firma zu gründen, die sich voll auf die „Cypherpunk Wurzeln“ und die Skalierung von Zcash konzentriert. Eine neue Wallet namens cashZ soll in wenigen Wochen erscheinen. Interessant finde dabei: Trotz des Kurssturzes haben Wale ZEC im Wert von fast einer Million Dollar nachgekauft. Optimism (OP) plant „Buybacks“ Gute Nachrichten für Layer 2 Fans: Die Optimism Foundation plant eine massive Änderung für den OP-Token. Der Plan sieht wie folgt aus: 50 % der Einnahmen aus der „Superchain“ (zu der auch Coinbase’s Base gehört) sollen für regelmäßige Rückkäufe (Buybacks) des OP Tokens genutzt werden. Damit würde der Token von einem reinen Governance Tool zu einem Asset, dessen Wert direkt an der Netzwerkaktivität hängt. Fazit Der Markt befindet sich in einer klassischen „Wait and See“ Phase. Langfristig bleiben die Aussichten jedoch gigantisch: VanEck hat gestern eine Prognose veröffentlicht, die Bitcoin bis 2050 bei 2,9 Millionen Dollar sieht! Vorausgesetzt, BTC etabliert sich als Reservewährung für Zentralbanken. Kurzfristig schauen wir auf den US Supreme Court. Habt einen erfolgreichen Freitag und einen guten Start ins Wochenende! Eure Steffi
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Kryptokröte
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@MissCryptoGER Vielen Dank für die täglichen, ausführlichen Updates über das gesamte Jahr schöne, erholsame Feiertage 👍🏻
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Guten Morgen ihr Lieben 🫶 ein Tag vor Weihnachten und Bitcoin gleitet in den letzten 24 Stunden unter 90k Dollar. Doch für Blackrock zählt der Bitcoin-ETF zu einer der zentralen Investmentthemen.👇 👉 Du kennst mich noch nicht? Folge mir jetzt und mach Krypto zu deiner Morgenroutine! 🤝 1. Bitcoin: Vorweihnachtliche Ermüdung trifft auf strukturelle Stärke Heute ist Dienstag, der 23. Dezember. Bitcoin steht bei 87k Dollar, Ethereum bei 2.972 Dollar und XRP bei 1,88 Dollar. Bitcoin steuert auf eines der schwächsten vierten Quartale seit 2018 zu. Ein Minus von über 20% im Q4 wirkt ernüchternd, ist aber weniger ein Absturz als das Ergebnis von Erschöpfung nach einem sehr langen Jahr. Der Gesamtmarkt hält sich dennoch bei knapp drei Billionen Dollar. Kapital nicht flieht demzufolge, sondern agiert vorsichtiger. Viele große Coins bewegen sich seit Tagen in engen Spannen. Das ist typisch für Phasen, in denen Erwartungen und Realität auseinanderlaufen. Gleichzeitig ziehen die Derivatemärkte an: Das Open Interest bei Bitcoin Perpetuals steigt deutlich, die Funding Rates haben sich fast verdoppelt. Viele Trader positionieren sich für eine Bewegung zum Jahresende, obwohl der Spotmarkt diese Fantasie bisher nicht bestätigt. Genau hier liegt das Risiko: Viel gehebelte Hoffnung trifft auf wenig frische Nachfrage. Verstärkt wird das durch den massiven Optionsverfall nach Weihnachten mit einem Volumen von über 23 Milliarden Dollar. Solche Termine sorgen oft für abrupte Bewegungen, besonders wenn die US-Märkte öffnen und Positionen glattgestellt werden. Ein weiterer wichtiger Baustein sind die Miner: Die Hashrate ist zuletzt spürbar gefallen, Kosten drücken, ineffiziente Kapazitäten werden abgeschaltet. Historisch waren genau solche Phasen häufig der Moment, in dem sich ein Markt reinigt. Risiko verlässt das System, Druck lässt nach und die Basis wird robuster. Kein schneller Befreiungsschlag, aber zumindest mehr Ordnung auf dieser Ebene. Während der Kurs schwächelt, sendet BlackRock ein starkes Gegengewicht: Der Bitcoin-ETF wird vom größten Vermögensverwalter der Welt neben Staatsanleihen und den größten US Tech Aktien als zentrales Investmentthema geführt. Über 25 Milliarden Dollar Zuflüsse in einem schwierigen Jahr zeigen, dass institutionelles Kapital nicht kurzfristig denkt. Es bewertet Marktstruktur, Liquidität und langfristige Einbindung. Genau diese ruhige, kapitalstarke Nachfrage unterscheidet die aktuelle Phase fundamental von früheren Zyklen. 2. Altcoins: Warum 2026 kein Gießkannenmarkt mehr wird Manche Analysten erwarten für die Altcoins 2026 keine breite Season, sondern einen Markt, der sehr genau auswählt. Kapital fließt nicht mehr automatisch in alles, was kleiner als Bitcoin ist, sondern in Projekte mit echter Nutzung, Liquidität und klarer Positionierung. Gewinner könnten dieser These zufolge die sein, die Infrastruktur liefern, reale Nachfrage bedienen oder regulatorisch sauber aufgestellt sind. Das gilt für große Netzwerke ebenso wie für ausgewählte Anwendungen. Für uns würde es bedeuten, dass wir mehr nach den Themen suchen müssten, die sich mit Qualität beschäftigen statt auf den schnellen Effekt zu hoffen. Ich bin gespannt, inwiefern diese These im Neuen Jahr greift. In diesem Sinne wünsche ich euch einen ruhigen Start vor den Feiertagen. Passt gut auf euch auf und bleibt wie ich von Krypto fasziniert!😉 Ich werden den Morgenpost zum Jahresende pausieren. Im Januar beginnen wir in aller Frische. Vielen Dank an der Stelle für euren Support und freu mich auf euch! Eure Steffi 🫶
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Guten Morgen ihr Lieben 🫶 könnte 2026 die Bitcoin Volatiltät sinken? Hyperliquid bringt neuen Vorschlag ein und ein regulierter Vermögensverwalter bietet algorithmische XRP-Strategien für Rentenkonten an. 👇 Heute ist Donnerstag, der 18. Dezember. Bitcoin steht bei 86k Dollar, Ethereum bei 2.827 Dollar und XRP bei 1,83 Dollar. 👉 Du kennst mich noch nicht? Folge mir jetzt und mach Krypto zu deiner Morgenroutine! 🤝 1. Bitcoin und Markt: Warum die Volatilität sinkt und 2026 anders wird Bitcoin bewegt sich aktuell seitwärts und der Markt hat sich strukturell verändert. Der wichtigste Grund ist die Zusammensetzung der Investoren. Ein wachsender Anteil des Kapitals kommt über Spot-ETFs, Vermögensverwalter und strukturierte Produkte in den Markt. Diese Akteure handeln nicht impulsiv, sondern allokationsgetrieben. Bitwise zeigt, dass Bitcoin 2025 eine geringere Schwankungsbreite hatte als Nvidia. Während Bitcoin zwischen Tief und Hoch rund 68 % schwankte, lag Nvidia bei über 120 %. ETPs und ETFs wirken dabei wie Stoßdämpfer. Kapital fließt regelmäßiger, Abverkäufe werden häufiger abgefedert und Volatilität verlagert sich stärker in Derivatemärkte statt in den Spotpreis. Gleichzeitig bleibt Bitcoin der Anker für den gesamten Markt. Solange er über zentralen Kosten- und Bewertungszonen wie der True Market Mean um 81k Dollar handelt, bleiben Rückgänge selektiv. Bricht diese Zone nachhaltig, würde sich Verkaufsdruck jedoch breiter entfalten. Für 2026 bedeutet das weniger extreme Ausschläge, mehr Phasen zäher Konsolidierung und ein Markt, der stärker wie ein institutionelles Asset funktioniert und weniger wie ein reines Spekulationsobjekt. 2. Hyperliquid: Neuer Vorschlag für mehr Transparenz Ein Governance-Vote soll formell festhalten, dass rund eine Milliarde Dollar an HYPE Tokens technisch nicht zugänglich sind und dauerhaft aus dem umlaufenden Angebot herausgerechnet werden. Diese Tokens entstehen aus Handelsgebühren und landen automatisch in einer Systemadresse ohne Zugriffsmöglichkeit. Wichtig ist die Einordnung: Es wird nichts künstlich verknappt, sondern transparent gemacht, was faktisch nie verfügbar war. Genau diese Angebots-Klarheit wird relevant, weil Hyperliquid auch für institutionelle Akteure interessant wird. Hyperliquid zählt aktuell zu den größten Perpetual DEXs und hat 2025 bereits rund 874 Millionen Dollar an Gebühren generiert. 3. XRP: Regulierter Vermögensverwalter bietet algorithmische XRP Strategie Digital Wealth Partners, ein in den USA regulierter Vermögensverwalter, bietet erstmals eine algorithmische XRP-Strategie für steuerlich begünstigte Altersvorsorgekonten wie IRAs an. Dass XRP in privaten Altersvorsorgekonten aktiv genutzt werden wird, zeigt, wie sehr sich die Wahrnehmung des Assets verändert. Die Umsetzung erfolgt über Arch Public, einem spezialisierten Anbieter für quantitative Krypto Strategien. Die Verwahrung liegt bei Anchorage Digital, einer regulierten US Krypto Bank mit Versicherungsschutz. Wichtig ist zu verstehen, dass der Impact langfristig entsteht: XRP wird hier nicht gehalten oder getradet nach Gefühl, sondern systematisch bewirtschaftet. Die Strategie nutzt Liquidität, schnelle Abwicklung und planbare Volatilität, um wiederholbare Erträge zu erzeugen, unabhängig von Marktphasen. Für den Markt ist das relevant, weil XRP damit erstmals klar als institutionell nutzbares Handelsinstrument positioniert wird, eingebettet in bekannte Strukturen wie individuell verwaltete Einzelkonten (SMAs) und regulierte Custody. In diesem Sinne wünsch ich euch einen schönen Donnerstag und wir lesen uns morgen wieder, Eure Steffi 🫶
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Guten Morgen ihr Lieben, 🫶 Bitcoin schoss am späten Dienstag Nachmittag abrupt auf 94k Dollar und steht gerade 92k, Ethereum bei 3.320 Dollar und XRP bei 2,08 Dollar. 👇 👉 Du kennst mich noch nicht? Folge mir jetzt und mach Krypto zu deiner Morgenroutine! 🤝 1. Bitcoin: Der Höhenflug vor der Fed Bitcoin schoss am späten Dienstag Nachmittag abrupt bis auf 94K Dollar, begleitet von einer Welle euphorischer Kommentare. Dieser Anstieg war wohl ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie schnell sich Stimmung dreht, wenn die Orderbücher dünn sind. Massive Kaufcluster in wenigen Minuten, kaum Anschlusskäufe und es folgte eine Rückkehr Richtung 92k Dollar. Einige sprachen von einer klassischen Inszenierung großer Marktteilnehmer, die Stimmung erzeugen, um Liquidität zu finden. Andere sahen ein Zeichen dafür, dass die Verkäufer ausgepowert sind und der Markt nach Wochen defensiver Positionierung endlich Luft holt. Die Nachfrage ist noch zu schwach: ETF-Flows drehen erstmals seit Wochen leicht ins Positive, aber die Kapitalzuflüsse im Netzwerk bewegen sich weiter am unteren Rand des Zyklus. CVD bleibt deutlich negativ, die Derivate-Märkte zeigen mehr Absicherung als Zuversicht und die aktiven Adressen verharren auf Tiefständen. Diese Mischung erklärt womöglich, warum der Anstieg so leicht möglich war und ebenso leicht verpuffte. Viel Spot Nachfrage und kaum Leverage, also echte Käufer, aber eben nicht viele. Dazu eine RSI-Erholung zurück in die Mitte des Spektrums, was eher Beruhigung als Trendaufbruch signalisiert. Und über allem steht der heutige Fed Entscheid, der bereits weitgehend eingepreist ist. Die Märkte gehen mit fast 90 % Wahrscheinlichkeit von einer Zinssenkung aus. Eingepreist bedeutet, dass Händler und Investoren ihre Positionen so ausgerichtet haben, als ob dieses Szenario bereits Realität wäre. Der Markt reagiert dann nicht mehr auf das Ereignis selbst, sondern auf jede Abweichung von der Erwartung. Deshalb ist die Pressekonferenz entscheidend. Wenn Powell auch nur andeutet, dass die nächsten Schritte vorsichtiger ausfallen, kann das Risikoappetit bremsen. Wenn er dagegen signalisiert, dass die Wirtschaft einen lockereren Kurs verträgt, kann genau dieser enge Korridor zwischen 86k und 94k Dollar endlich aufbrechen. 2. Trump in Krypto: Wettlauf um neuen Fed Chef Während der Markt auf die Fed blickt, sorgt Trump auf der politischen Bühne für Bewegung. Der Auswahlprozess für den neuen Fed Vorsitz beginnt und mehrere Kandidaten stehen bereit. Favorit ist Kevin Hassett, den Trump bereits öffentlich als möglichen Nachfolger ins Spiel gebracht hat. Doch das Rennen ist offener als erwartet, denn weitere starke Namen wie Kevin Warsh oder Christopher Waller rücken ins Finale. Die Entscheidung fällt im Januar, doch die Gespräche starten jetzt und genau diese Phase schafft neue Unsicherheit für die Märkte. Eine neue Fed Führung bedeutet einen neuen Ton in der Geldpolitik und damit eine potenziell andere Haltung zu Risiko, Zinsen und Finanzbedingungen. Parallel taucht mit dem Trump Billionaires Club ein neues Spielprojekt auf, das über ein Lizenzabkommen Trumps Namen nutzt und eine Mischung aus Mobile Game und sammelbaren NFT-Figuren bietet. Die App soll Ende Dezember im Apple Store erscheinen und nutzt Trump Coin als spielinterne Währung, auch wenn das Projekt selbst laut Disclaimer nicht von Trump oder seinen Unternehmen stammt. In diesem Sinne lohnt es sich, heute aufmerksam zu bleiben. Die Fed könnte das Bild für den Markt schärfen. Wir lesen uns morgen wieder, passt gut auf euch auf, Eure Steffi
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Guten Morgen ihr Lieben 🫶 heute ist Mittwoch, der 03. Dezember. Gestern hat Bitcoin und der Kryptomarkt eindrucksvoll gezeigt, wie schnell sich die Stimmung im Markt drehen kann. Außerdem setzen BlackRock und Europas Banken zunehmend auf Tokenisierung. Lasst uns das anschauen 👇 📅Bitcoin steht bei 93K Dollar, Ethereum bei 3.063 Dollar und XRP bei 2,20 Dollar. 👉 Du kennst mich noch nicht? Folge mir jetzt und mach Krypto zu deiner Morgenroutine! 🤝 1. Bitcoin: Vom Wochenend-Schock zurück in die Spur Gestern hat Bitcoin eindrucksvoll gezeigt, wie schnell sich die Stimmung im Markt drehen kann. Nach dem harten Rutsch am Wochenende im Bereich um die 85k Dollar kam am Dienstag die Erholung mit spürbarer Kraft zurück. Vor allem gehebelte Positionen wurden aus dem Markt gespült und ließen einen großer Teil des kurzfristigen Verkaufsdrucks verschwinden. Seitdem hat sich der Kurs wieder aktuell über 93K Dollar geschoben und gleichzeitig nimmt die Aktivität bei Optionen und Futures weiter zu. Die Terminbörse der CME Group hat neue Volatilitätsindizes eingeführt, die erstmals standardisiert abbilden, wie stark institutionelle Investoren für die kommenden 30 Tage mit Kursbewegungen rechnen. Diese Daten fließen direkt in Risikoabsicherung, Optionspreise und strategische Handelsstrategien ein. Dass solche Instrumente nun im Kryptomarkt etabliert werden, zeigt, wie sehr sich diese Assetklasse weiter professionalisiert. Parallel beginnt sich auch bei den ETFs das Bild zu drehen. Nach den starken Abflüssen im November gab es zuletzt mehrere Tage in Folge wieder Zuflüsse, ein erstes vorsichtiges Signal für zurückkehrende Nachfrage aus dem institutionellen Bereich. Grayscale ordnet den gesamten Rücksetzer nicht als strukturellen Bruch ein, sondern als mögliche lokale Bodenbildung innerhalb einer Marktphase, die sich vom klassischen Vierjahres Zyklus zu lösen beginnt. Entscheidend bleibt der Blick auf die Geldpolitik. Viele setzen weiter auf Zinssenkungen, während Stimmen wie Kevin O’Leary eher von einer längeren Zinspause ausgehen. Der Markt hat beide Szenarien weitgehend eingepreist und reagiert deshalb extrem sensibel auf jedes neue Signal der Notenbanken. Unterm Strich zeigt die aktuelle Erholung, dass Vertrauen vorsichtig zurückkehrt, während die Wachsamkeit der Anleger klar hoch bleibt. 2. Tokenisierung: Wie BlackRock und Europas Banken das Finanzsystem umbauen BlackRock macht inzwischen sehr klar, dass Tokenisierung die Brücke zwischen klassischer Finanzwelt und Blockchain werden soll. Fonds, Anleihen und Geldmarktpapiere wandern Schritt für Schritt auf die Kette und werden damit digital handelbar. BlackRock verwaltet bereits den weltweit größten tokenisierten Geldmarktfonds mit über 2,3 Milliarden US Dollar bei insgesamt über 13,4 Billionen US Dollar verwaltetem Vermögen. Das Produkt existiert erst seit dem Frühjahr 2024 und zeigt, wie schnell Tokenisierung vom Pilotprojekt in den operativen Alltag der größten Vermögensverwalter der Welt übergeht. Parallel zieht Europa nach: Zehn große Banken planen einen eigenen Euro Stablecoin ab 2026 unter Aufsicht der niederländischen Zentralbank. Der Grund ist, dass Europa digitale Zahlungsströme in eigener Währung sichern und unabhängiger von dollarbasierten Stablecoins werden möchte. Gleichzeitig mahnt die Aufsicht zur Vorsicht, weil Geldpolitik, Bankenstabilität und digitale Währungen sauber zusammenspielen müssen. Tokenisierung verdrängt das bestehende System nicht, sondern verbindet es mit neuer Technik. Für Anleger bedeutet das langfristig schnellere Abwicklung, mehr Transparenz und den Zugang zu Vermögenswerten, die bisher nur großen Marktteilnehmern offenstanden. In diesem Sinne wünsche ich euch einen ruhigen Start in diesen Mittwoch. Passt gut auf euch auf und wir lesen uns morgen wieder, Eure Steffi 🫶
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Guten Morgen ihr Lieben 🫶 Der Mittwoch fühlte sich an wie eine kleine Probe für das, was uns in den kommenden Wochen erwartet. Erst die starken Nvidia Zahlen, dann Powells Signale👇 📆Heute ist Donnerstag, der 20. November. Bitcoin steht bei 92K Dollar, Ethereum bei 3036 Dollar und XRP bei 2,14 Dollar. 👉 Du kennst mich noch nicht? Folge mir jetzt und mach Krypto zu deiner Morgenroutine! 🤝 1. Bitcoin: Die Marktreaktion nach Nvidia und Powell Erst die starken Nvidia Zahlen, dann Powells Signale: Beides traf auf einen Markt, der ohnehin nervös war und sich in einer Art Verteidigungshaltung eingerichtet hat. Bitcoin rutschte kurzzeitig unter 89K Dollar, und man spürte, wie angespannt die Stimmung geworden ist. Die Nachfragewelle, die Anfang des Jahres noch für Rückenwind sorgte, ist abgeklungen und viele Frühkäufer sind in den letzten Tagen ausgestiegen. ETF Zuflüsse bleiben schwach und die Absicherungen im Derivatemarkt bauen sich weiter auf. Dazu kommen die gesunkenen Erwartungen für eine Zinssenkung im Dezember, die laut CME zum Zeitpunkt des Schreibens bei nur noch etwa 30 % liegen. Das alles sorgt für ein Umfeld, in dem jeder kleine Impuls als Richtungswechsel gedeutet wird. Trotzdem gab es gestern ein interessantes Gegenbild. Nvidia meldete Rekordumsätze und stellte klar, dass die Nachfrage nach Rechenkapazität nicht abnimmt. Das hat nicht nur Techwerte gestützt, sondern auch Bitcoin aus der Schwäche gehoben. Der Markt reagierte mit einem stillen Aufatmen und einem Rücklauf über 92K Dollar. Parallel nahm die Aktivität großer Bitcoin Wallets deutlich zu. Santiment meldet bereits über 100K Transaktionen über 100 000 Dollar und fast 30K über eine Million Dollar, so viele wie in keiner Woche des Jahres. Die Analysten sehen eine Verschiebung von Verkäufen hin zu Käufen und sprechen von einer der aktivsten Wal Wochen seit langem. Glassnode bestätigt, dass Wallets mit mehr als tausend Bitcoin seit Ende Oktober wieder akkumulieren und damit stärker auftreten als in den Monaten zuvor. Das Verhältnis von Käufen zu Verkäufen lag in den Orderbüchern gestern zudem bei zehn zu eins, was weit über dem üblichen Schnitt liegt. Während kurzfristige Trader unter Druck verkaufen, nutzen große Anleger die Marktverwerfungen zum Einsammeln. Die massiven Liquidationen der letzten Wochen haben die überzogene Hebelung aus dem Markt gespült und viele riskante Positionen geschlossen. Solche Resets haben in der Vergangenheit oft den Boden für Aufwärtsphasen geschaffen, weil der Markt danach weniger angespannt weiterlaufen kann. 2. BlackRock: Neuer staked Ethereum ETF in Vorbereitung BlackRock hat in Delaware ein neues Produkt angemeldet, das einen staked Ethereum ETF vorbereitet. Das wäre ein wichtiger Schritt, denn der bestehende ETH ETF bringt zwar Kapital ins Netzwerk, bietet aber keine laufenden Erträge. Ein Produkt mit realer Rendite könnte gerade für konservative Anleger attraktiv sein, die sich bisher nicht an Ethereum herangetraut haben. Bei einer durchschnittlich jährlichen Staking-Rendite bei rund 4% entstünde aus einem reinen Preis-ETF ein Gesamt-Rendite-Produkt. Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Die SEC arbeitet seit der Regierung Trump mit einem schnelleren Standard für neue Krypto Produkte, und mehr als siebzig Anträge warten auf Entscheidungen. Sollte dieses Produkt durchgehen, öffnet das eine neue Tür für Ethereum und erweitert die Art, wie institutionelles Kapital Zugang findet. In diesem Sinne, bleibt wachsam und habt einen schönen Tag. Wir lesen uns morgen wieder, eure Steffi 🫶
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Guten Morgen ihr Lieben 🫶 heute ist Mittwoch, der 12. November. Bitcoin steht bei 103K, Ethereum bei 3.446 Dollar und XRP bei 2,40 Dollar. Nach zwei Wochen Abflüssen haben die US-Bitcoin-ETFs Zuflüsse verzeichnet. $XRP und $LINK ETFs rollen an und Lighter startet als Milliardenprojekt in der DeFi Welt durch. Schauen wir uns das jetzt an👇 👉 Du kennst mich noch nicht? Folge mir jetzt und mach Krypto zu deiner Morgenroutine! 🤝 1. Bitcoin: ETF-Zuflüsse beleben den Markt Nach zwei Wochen mit starken Abflüssen haben die US-Bitcoin-ETFs wieder Zuflüsse verzeichnet. Über 500 Millionen Dollar flossen allein am Dienstag in die Spot-Produkte, angeführt von IBIT, Fidelity und Ark. Das zeigt, dass institutionelle Anleger die Schwächephase genutzt haben, um Positionen auszubauen. Trotz der Unsicherheit über die nächsten Zinsschritte der Fed bleibt die Nachfrage nach Bitcoin als hartem Wertspeicher stabil. In rund einer Woche wird 95% der maximalen Bitcoin-Menge im Umlauf sein – ein Meilenstein, der die Knappheit dieses Guts greifbar macht. Solana setzte den Trend mit weiteren 118 Millionen Dollar an Kapitalzuflüssen in Solana-bezogene Produkte letzte Woche fort, während kleinere Netzwerke wie Hedera und Hyperliquid weiter Momentum aufbauen. Analysten erwarten für den November eine ruhigere Phase. Nach den starken Schwankungen im Oktober sehen viele den aktuellen Bereich um 103K Dollar als Konsolidierung, bevor die nächste größere Bewegung startet. Die Marktstimmung bleibt grundsätzlich optimistisch, auch wenn die Euphorie von Anfang Oktober verflogen ist. Wer langfristig denkt, erkennt, dass solche Phasen keine Gefahr sind, sondern Pausen, die dazugehören. Bitcoin hat in der Vergangenheit gezeigt, dass nach jeder Abkühlung eine neue Welle institutionellen Interesses folgt. 👉 Wenn du in Krypto einsteigen willst, findest du auf meiner Webseite Börsen im Überblick: misscrypto.de/krypto-kaufen 2. XRP & Chainlink: ETF-Welle rollt an Die ETF-Welle erreicht nun auch Projekte jenseits von Bitcoin und Ethereum. Auf der Website der amerikanischen Clearingstelle DTCC ist ein Spot-ETF für Chainlink aufgetaucht, gelistet unter dem Kürzel CLNK. Der Schritt deutet darauf hin, dass der Start unmittelbar bevorsteht. Chainlink, das Rückgrat vieler Smart-Contract-Verbindungen zwischen Blockchain und Realwelt, könnte mit einem ETF neue Anlegergruppen erreichen, die bislang keinen Zugang zu dezentralen Orakeln hatten. Auch könnte vielleicht schon morgen der erste XRP-Spot-ETF in den USA starten. Canary Capital hat alle erforderlichen Unterlagen bei der Börsenaufsicht eingereicht, was Analysten als letzten Schritt vor der Genehmigung werten. Damit würde XRP zum dritten großen Krypto-Asset mit direktem ETF-Zugang, ein bedeutender Schritt für die Akzeptanz digitaler Zahlungsnetzwerke im traditionellen Finanzsystem. Die Nachfrage ist da: In der vergangenen Woche legte der XRP-Kurs um rund 10 % zu, während Investoren auf die offizielle Bestätigung warten. 3. Lighter: Neues Milliardenprojekt in der DeFi-Welt Das Ethereum-basierte L2 Projekt Lighter hat 68 Millionen Dollar eingesammelt – angeführt von Peter Thiels Founders Fund, Ribbit Capital und Robinhood. Lighter betreibt eine dezentrale Handelsplattform für Perpetuals, also unbefristete Terminkontrakte, und kombiniert die Sicherheit der Blockchain mit der Geschwindigkeit klassischer Börsen. Mit einer Bewertung von 1,5 Milliarden Dollar gehört das junge Unternehmen mit zu den ambitioniertesten Infrastrukturprojekten im DeFi-Bereich. In meinem Ethereum Update Video von letzter Woche gehe ich auf das Projekt Lighter ein👉youtube.com/watch?v=RKuDQc… Der Gründer, ein ehemaliger Harvard-Absolvent und Citadel-Trader, will mit Lighter beweisen, dass DeFi mehr sein kann als ein Experiment. Ziel ist eine transparente, faire und vollständig überprüfbare Finanzinfrastruktur, die sich von zentralen Systemen löst. Die starken Finanzierungsrunden in diesem Segment zeigen, dass Kapital wieder in die Kryptoindustrie zurückkehrt, diesmal gezielter und mit Fokus auf Qualität. In diesem Sinne: Es ist Bewegung im Markt. Institutionelles Kapital fließt zurück, Innovation zieht wieder Geld an und die ETF-Front öffnet die Türen für den Mainstream. Krypto wirkt gerade reifer als je zuvor und genau das macht die kommenden Wochen so spannend. Passt gut auf euch auf und wir lesen uns morgen wieder, Eure Steffi 🫶
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Furkan Yildirim
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Ihr habt es euch zahlreich gewünscht und heute Abend ist es wieder soweit. Um 20:00 Uhr starten wir gemeinsam mit @bitcoin2go und @robynhd in einen neuen Livestream und diskutieren die aktuelle Marktlage bei Bitcoin, Krypto und dem Aktienmarkt. Wie immer gehen wir auch auf eure Themen und Fragen ein. Habt ihr bereits offene Punkte oder Entwicklungen, die wir ansprechen sollen? Schreibt sie gerne schon hier in die Kommentare. Ich freue mich auf euch 🫶 Link zum Stream in den Kommentaren 👇
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Der US-Senat steht kurz vor einer Einigung, um den längsten Shutdown der letzten Jahre zu beenden. Fed-Gouverneur rechnet damit, dass der Markt für Stablecoins in den nächsten fünf Jahren auf bis zu drei Billionen Dollar anwachsen könnte. Lasst uns die Woche starten👇 Guten Morgen ihr Lieben 🫶 heute ist Montag, der 10. November. Bitcoin steht bei 106K Dollar, Ethereum bei 3.600 Dollar und XRP bei 2,44 Dollar. 👉 Du kennst mich noch nicht? Folge mir jetzt und mach Krypto zu deiner Morgenroutine! 🤝 1. Bitcoin: Zwischen Politik, Profit und Neuanfang Nach Wochen der Unsicherheit scheint in Washington endlich Bewegung zu kommen. Der US-Senat steht kurz vor einer Einigung, um den längsten Shutdown der letzten Jahre zu beenden. Allein die Aussicht darauf genügte, um Bitcoin und Ethereum steigen zu lassen. Auf Polymarket schnellten die Wetten über Nacht nach oben, mehr als 50 % rechnen nun mit einem Ende des Stillstands noch in dieser Woche. Bitcoin legte daraufhin über 4% in den letzten 24h zu, Ethereum sogar knapp 6% zum Zeitpunkt des Schreibens. Nach über einem Monat politischer Blockade würde damit etwas Normalität zurückkehren, und die Märkte atmen auf. Die Unsicherheit rund um ausbleibende Regierungsaktivitäten, gestrichene Programme und eine weitgehend inaktive SEC hatte das Vertrauen zuletzt merklich gedrückt. Trotz der Erholung bleibt der Markt in einer spannenden Übergangsphase. Analyst Jordi Visser erkennt Parallelen zur Dotcom-Zeit. Damals verkauften Investoren nach Ablauf ihrer Fristen massenhaft Anteile, heute passiert Ähnliches im Kryptomarkt. Langfristige Halter und VCs lösen Positionen auf, um Liquidität zu schaffen. Das sorgt für Verkaufsdruck, ist aber Teil einer gesunden Marktbereinigung, in der alte Investoren aussteigen und neue Käufer schrittweise übernehmen. Auch Alex Thorn sieht darin die Reifung eines Marktes, der sich zunehmend von Hype-Zyklen löst und wieder stärker auf Fundamentales konzentriert. Kapital wandert vorübergehend in andere Sektoren wie AI, Energie oder Gold, kehrt jedoch regelmäßig zurück. Selbst JPMorgan betonte kürzlich, dass das Verhältnis von Risiko zu Ertrag gegenüber Gold zunehmend zugunsten von Bitcoin kippt. 👉 Wenn du in Krypto einsteigen willst, findest du auf meiner Webseite Börsen im Überblick: misscrypto.de/krypto-kaufen 2. Stablecoins: Digitale Dollar drücken auf die Zinsen Fed-Gouverneur Stephen Miran rechnet damit, dass der Markt für digitale Dollar-Tokens in den nächsten fünf Jahren auf bis zu drei Billionen Dollar anwachsen könnte. Diese Nachfrage nach sicheren, kurzfristigen US-Assets könnte die Zinsen senken, weil Kapital in digitale, aber stabile Dollar-Formen fließt. Stablecoins werden so zu einem realen Faktor in der Geldpolitik. Der GENIUS Act setzt dafür erstmals klare Regeln mit voller Reserve und staatlicher Aufsicht, was Vertrauen schafft und zugleich den Weg für Massenadoption ebnet. Damit wächst eine Brücke zwischen Finanzwelt und Blockchain, auf der sich Geld künftig genauso selbstverständlich bewegt wie eine Kartenzahlung an der Supermarktkasse. In diesem Sinne: Ruhiger Wochenstart, aber mal schauen, was der Tag noch bereit hält... in Krypto weiß man ja nie 😉 Passt gut auf euch auf und wir lesen uns morgen wieder, Eure Steffi 🫶
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Sehen wir den Beginn einer "stillen" Rezession? Die Märkte stehen auf Allzeithochs. Der S&P 500 glänzt. Nvidia, Apple, Microsoft & Co. schreiben Rekorde. Doch unter der Oberfläche sieht das Bild ganz anders aus. Die Magnificent 7 haben zusammen über 20 Billionen US-Dollar erreicht – und machen inzwischen 35% des gesamten S&P 500 aus. Mit anderen Worten: Ein paar wenige Schultern tragen den gesamten Markt. Aber was passiert außerhalb des Tech-Sektors? Konsumwerte? Im Minus. Industrie? Kaum Wachstum. Und wenn in den USA gebaut wird, dann fast nur noch Rechenzentren, keine Fabriken, keine Lagerhallen, nichts, was eine breite Wirtschaft langfristig trägt. Gleichzeitig sehen wir: - steigende Entlassungen bei Amazon, Intel, UPS, - wachsende Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen, - Liquiditätsstress im Bankensektor, - Übernachtfinanzierungen auf dem höchsten Stand seit 2020. Das alles passiert, während die Börse jubelt. Warum? Weil KI-Euphorie Effizienz verspricht. „Weniger Kosten, mehr Gewinn“, so das Narrativ. Aber Effizienz hat eine Kehrseite: Wenn Unternehmen durch Automatisierung und KI Personal abbauen, dann bricht langfristig eine ihrer wichtigsten Grundlagen weg, der Konsum. Natürlich bleibt offen, ob KI langfristig wirklich zu einem breiten Arbeitsplatzabbau führt. Und noch etwas: Auch die größte Einnahmequelle der USA hängt an Jobs. Nicht an Unternehmenssteuern. Sondern an Einkommenssteuern. Wenn also Arbeitsplätze verschwinden, dann schrumpft auch die Steuerbasis. Die USA verlieren Einnahmen, während Zinszahlungen und Staatsausgaben weiter steigen. Das Defizit liegt schon jetzt bei fast 1,8 Billionen US-Dollar. Allein die Zinslast nähert sich der 1-Billion-Marke. Und wenn die Einnahmen wegbrechen, bleibt nur eine Lösung: Der Gelddrucker. Aber, und das ist entscheidend, das passiert nicht sofort. Quantitative Easing startet in der Regel erst, wenn die Zinsen nahe 0% liegen oder der Arbeitsmarkt klar kippt. Solange Beschäftigung und Konsum noch stabil wirken, wird die Fed am Kurs festhalten. Ein anderer Katalysator wäre ein politischer Wechsel: Sollte Jerome Powell 2026 abgelöst werden, oder früher durch einen Trump-nahen Notenbankchef ersetzt werden, steigt die Wahrscheinlichkeit massiv, dass die Geldschleusen früher geöffnet werden. Denn in einem Szenario, in dem Defizite steigen, der Arbeitsmarkt schwächer wird und fiskalische Mittel fehlen, wird die Versuchung groß, wieder zu drucken, um zu stabilisieren. Und genau dort liegt der Moment, in dem u.a. Bitcoin profitieren kann. Denn sobald Liquidität ins System zurückkehrt, suchen Investoren wieder Risk-Assets, und das Vertrauen in die Kaufkraft des Dollars sinkt. Bitcoin ist in so einem Umfeld nicht nur ein spekulatives Asset, sondern ein Gegenentwurf zu Geldentwertung, digital, knapp, nicht manipulierbar. Kurzfristig mag der Markt schwächeln, weil Liquidität knapp ist. Aber langfristig wird jede neue Runde Gelddruck wieder denselben Effekt haben: Risikokapital fließt und Bitcoin reagiert zuerst. Die stille Rezession ist also nicht nur ein wirtschaftliches Phänomen. Sie ist das Vorspiel zu einer neuen Geldpolitik-Phase. Und die Frage ist nicht, ob diese kommt, sondern wann.
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