Gisela Kirschstein

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@gikmainz

neugierige Journalistin, kritische Fragestellerin, Weinexpertin, Geschichtenerzählerin. Immer auf der Basis Fakten, no FakeNews. keiner Partei (ange)hörig.

Mainz Katılım Kasım 2009
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Gisela Kirschstein
Gisela Kirschstein@gikmainz·
Soso. Da wird offenbar über einen n komplexes Gesamtpaket bei den Steuern nachgedacht - und was berichten die meisten Medien?!? Mehrwertsteuer soll angehoben werden. Punkt. Alles wird einfach zerredet, niedergeschrieen. So wird das Nix in diesem Land.
Martin Greive@MartinGreive

EXKLUSIV: Die Regierung spielt nach @handelsblatt-Informationen intern eine Anhebung der Mehrwertsteuer von 19 auf 21 % durch. Im Gegenzug sollen Einkommensteuer oder Sozialbeiträge sinken, der MwSt.-Satz für Lebensmittel sogar auf 0 % fallen. handelsblatt.com/politik/deutsc…

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Gisela Kirschstein
Gisela Kirschstein@gikmainz·
Wer den Ausgang der #LTW in #rlp verstehen will, muss das #TVDuell zwischen Schnieder und Schweitzer sehen. Oder diesen Text lesen 👇 Ein Lehrstück über politische Kommunikation, Bodenständigkeit und was passiert, wenn eine Partei den Kontakt zur Realität verliert. #SPD
Mainz&@Mainzund

Der Moment, als das Rennen in #Mainz bei der #LTWrlp26 zur #CDU kippte: High Noon in Mainz – CDU-Herausforderer Schnieder punktet klar im TV-Duell gegen Ministerpräsident Schweitzer mainzund.de/high-noon-in-m… via @Mainzund

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Mainz&
Mainz&@Mainzund·
Warum hat die #SPD in #Mainz wirklich verloren - und warum hat das nur am Rande mit dem Bund zu tun? Die Mainz&-Analyse zur #LTWrlp26 Historischer Machtwechsel in Mainz – CDU siegt nach 35 Jahren, SPD in Schockstarre mainzund.de/mainz-analyse-… via @Mainzund
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Gisela Kirschstein
Gisela Kirschstein@gikmainz·
Ich verstehe nicht, warum die bundesweite Presse (vor allem in Berlin) diese Affäre einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Wer wissen will, warum die #SPD in #Mainz verloren hat, muss das hier lesen. Es geht um Hybris und Arroganz nach 35 (!!) Jahren Macht, um den Staat als Beute.
Mainz&@Mainzund

Was man zur #LTW in #rlp wissen muss - und warum die #SPD in #Mainz wirklich verlor: „Staat zur Beute gemacht“: Auch Innen-Staatssekretär Stich bekam sieben Jahre Sonderurlaub für Parteiarbeit in Mainz mainzund.de/staat-zur-beut… via @Mainzund

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Gisela Kirschstein
Gisela Kirschstein@gikmainz·
Alexander Eichholtz@EichholtzAlex

Zur @spdde mal ein Beispiel: Wenn meiner Klasse, der Klasse der Arbeiter, erzählt wird, die Energietransformation sei ein Erfolg und vor allem „alternativlos“, dann muss ich das gar nicht technisch widerlegen. Aus unserer Sicht ist sie längst gescheitert bevor sie überhaupt in den Hochglanzbroschüren der Ministerien fertig gelayoutet ist. Denn wer mitten in Krieg, Inflation und Rezessionsangst Energie künstlich verknappt und verteuert und dann behauptet, das werde am Ende zu mehr und billigerer Energie führen, der hält uns wohl für ökonomische Analphabeten. Für die, die noch jeden Monat ihre Abschlagszahlung zusammenkratzen, klingt das wie ein schlechter Witz mit sehr hoher Selbstbeteiligung. In der Fabrikhalle, im VW Kastenwagen, auf der Krankenhusstation ist Energie kein moralisches Symbol, sondern schlichter Kostenfaktor. Wenn Strom und Gas teuer sind, werden Schichten gestrichen, Standorte „überprüft“ und irgendwann „optimiert“, was im Managementdeutsch heißt: Wir machen das Werk dicht. Für die Industrie sind zu hohe Energiepreise ein Wettbewerbsrisiko, für uns sind sie ein Arbeitsplatzrisiko, und zwar ein sehr direktes. Und während irgendein Staatssekretär davon schwärmt, Deutschland werde Leitmarkt für Zukunftstechnologie, fragt der Schichtarbeiter sich nur, ob er selbst dann noch irgendwo leiten darf Gleichzeitig treffen die Kosten der Transformation in den Haushalten genau diejenigen, die keine Ausweichroute haben. Wer ein Eigenheim mit guter Bonität besitzt, macht aus der Energiewende ein Renditeprojekt: Solardach, Wärmepumpe, Förderprogramm, Steuerbonus, läuft. Wer in einer Mietwohnung sitzt, sieht die Modernisierung als Umlage auf der Nebenkostenabrechnung wieder und darf im Zweifel für eine energetisch optimierte Wohnung zahlen, in der er sich das Leben nicht mehr leisten kann. Nach oben wird investiert, nach unten wird kassiert. So sieht die praktische Verteilung der Klimaschutzkosten aus. Und hier kommt die SPD ins Spiel, die sich immer noch für die natürliche Vertretung der Arbeiterklasse hält. In ihren Programmen steht etwas von sozialer Abfederung, gerechter Lastenverteilung und Respekt vor der Lebensleistung. In der Realität erleben viele Arbeiter aber eine Partei, die ihnen mit ernster Miene erklärt, dass diese Zumutungen leider nötig seien, weil das Klima nicht verhandle. Die Energiepreise verhandeln allerdings auch nicht und die Bank erst recht nicht. Politisch hat die SPD sich in ein Milieu verschoben, in dem Klimaschutz vor allem ein moralischer Identitätsausweis ist. In diesem Milieu fährt man Lastenrad, kauft Bio, fliegt mit schlechtem Gewissen in den Urlaub und tröstet sich damit, dass es ja strukturelle Probleme sind. Man diskutiert begeistert über „Sektorkopplung“ und „grünen Wasserstoff“, während am Band die Leute ausrechnen, wie viele Kilometer sie sich bei den aktuellen Spritpreisen noch leisten können und ob der politische Strompreis ihnen die Eisengießerei nach Polen wegkegelt. Die eine Seite spricht von Dekarbonisierung, die andere von Dispo am Monatsende. Das sind zwei verschiedene Sprachen, die sich nur noch zufällig kreuzen. Kulturell hat die SPD damit den Boden verloren, auf dem sie einmal stand. Früher war der Stahlkocher, der Hafenarbeiter, die Krankenschwester das Gesicht der Partei. Heute wirkt es eher so, als sei der typische SPD‑Funktionär ein Verwaltungsjurist“_Innen“ mit Berliner Altbauwohnung, der in Talkshows erklärt, warum die Arbeiter“_Innen“ leider nicht verstanden haben, wie sehr diese Politik zu ihrem eigenen Besten ist. Und mittendrin kippt man ihnen noch die Folgen von Migration in die Viertel und nimmt ihnen die Möglichkeit, in billigere Wohnungen auszuweichen. Dass die Betroffenen diesen paternalistischen Ton satt haben, wird dann mit dem Etikett „Rechtspopulismus“ versehen. Was elegant vermeidet, sich selbst zu fragen, warum man ihnen inhaltlich nichts mehr anzubieten hat. 1/2

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Igor Levit
Igor Levit@igorpianist·
Meine Güte, SPD. Diese Reaktionen….. Gefühlt keine einzige Frage wird selbstkritisch beantwortet. Nur Phrasen. Man wünscht der ältesten deutschen Partei im Bund wirklich ein anderes Führungspersonal….. Mein Gott, da tut das Zuhören echt weh.
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Gisela Kirschstein
Gisela Kirschstein@gikmainz·
@GegenRechts4 Gott, sind Sie widerlich. Und proletenhaft. Und blockiert. Was ist nur aus den Linken geworden?!? Welche antisemitische Kacke treibt die???
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Gisela Kirschstein
Gisela Kirschstein@gikmainz·
Ja klar. Netanjahu hat natürlich NUR den Angriff auf den Iran befohlen, „weil er dieses Jahr Wahlen hat“ und in die Geschichtsbücher eingehen will. Und so jemandem habt Ihr den Hajo-Friedrichs-Preis verliehen?!? Hajo rotiert gerade in seinem Grab. Soll DAS Journalismus sein?!?
ANNA LÜSE@i_burgerin

Sophie von der Tann unterstellt #Netanyahu in der Sendung #hartaberfair, dass er den #Iran nur deshalb angriff, um in die Geschichtsbücher einzugehen und nimmt dabei Bezug auf den 7. Oktober 2023. Dass das iranische Volk seit Wochen um Hilfe ruft, lässt sie natürlich weg. Wie ist eure Einschätzung? Wissen die Iraner tatsächlich nicht, wie es weitergeht? @TobiasHuch @IchBinDieQuelle @SarahMSander @ungemeve

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Dr. Maalouf ‏
Dr. Maalouf ‏@realMaalouf·
Remember, all these countries had their own unique cultures and traditions before Islam.
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Alexander Schaumburg🇮🇱🇺🇦🇮🇷 این آخرین نبرده
Dieses Mädchen, Atefeh Rajabi Sahaaleh, geboren 1987, wurde 2004 in der Haft von ihren Wärtern und dem Gefängnisdirektor vergewaltigt. Anschließend warf man ihr vor, keine Jungfrau mehr zu sein, was zu ihrem Todesurteil wegen "Unkeuschheit" (Zina) führte. Inhaftiert wurde sie, weil sie in einem Auto ohne Hijab aufgegriffen wurde. Atefeh war 16 alt, als sie grausam und sinnlos sterben musste, qualvoll an einem Kran in die Höhe gezogen, statt mit dem Ziel eines schnellen Todes herabgeworfen zu werden. Mit ihrer Hinrichtung verletzte der Iran internationale, bindende Abkommen, weil sie unter 18 war. #Völkerrecht
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Peter R. Neumann
Peter R. Neumann@PeterRNeumann·
Aus aktuellem Anlass: Eine Auflistung der elf seit 2018 dokumentierten Anschlagsversuche der Iranischen Revolutionswächter in Europa. 👇 Quelle: amzn.eu/d/04G7W7gd
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Gisela Kirschstein
Gisela Kirschstein@gikmainz·
@hwieduwilt @ungemeve Definitiv @ntvde für die aktuelle nahezu 24-h-Berichterstattung (großartig, und das sage ich als ehemalige Nachrichtenagentur Redakteurin!) sowie immer noch ZDF mit seinen Brennpunkten und dem heute journal. Trotz Schwächen.
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Hendrik Wieduwilt
Hendrik Wieduwilt@hwieduwilt·
Welche deutschen Medien berichten Eurer Ansicht noch am Besten über Nahost?
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Britta Augustin
Britta Augustin@GoReal4Climate·
Im Jahr 2024* hat der Steuerzahler für „Dachsolar” immer noch 24 ct/kWh gezahlt, insgesamt mehr als acht Milliarden in nur einem Jahr. Das entspricht dem aktuellen, dringenden Förderbedarf aller Sportanlagen in Deutschland. Ich mag, wie @LionHirth dem überraschten Moderator geduldig erklärt, dass „Dachsolar” entgegen der landläufigen Vorstellung wirklich teuer ist und die Regierung es deswegen gerne mit dem um ein Drittel billigeren „Feldsolar” ersetzen will. Seine nüchterne Betrachtung relativiert den grünen Aufschrei über die Pläne der Wirtschaftsministerin doch recht deutlich. *Aktuellere Zahlen hat Netztransparenz.de noch nicht.
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